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Entwicklungs- und Wissenssoziologin Anna-Katharina Hornidge übernimmt Leitung des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) / Development and knowledge sociologist Anna-Katharina Hornidge appointed Director of German Development Institute /...

12. Februar 2020 - 14:28
Die Verwendung dieser Bilder im Zusammenhang mit der Pressemitteilung ist kostenlos, dabei sind die angegebenen Bildquellen zu nennen. / The use of these images in connection with the press release is free of charge, the specified image source must be named.

Anna-Katharina Hornidge wird neue Direktorin des DIE / Anna-Katharina Hornidge new Director of DIE, Photo: Benjamin Westhoff, ©DIE

Michael Hoch mit Anna-Katharina Hornidge / Michael Hoch with Anna-Katharina Hornidge, Photo: Barbara Frommann/Uni Bonn

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News from Bonn Alliance for Sustainability Research

30. Januar 2020 - 10:43
New project “digitainable” at the Innovation-Campus Bonn (ICB)

Digitalization is an important driver for change in many areas of our lives and there is intense debate about whether it has a positive or negative impact on sustainable development. Often such considerations remain general. The main objective of the project digitainable is to go beyond this and to examine in detail the impact of digitalization on sustainable development.

The most comprehensive formulation of our current understanding of sustainability is the 2030 Agenda, which was adopted by the UN Member States in September 2015. With its 17 Sustainable Development Goals (SDGs), specified by 169 targets and more than 200 indicators, it comprehensively captures the sustainability landscape, including different areas such as improving health, eradicating poverty, gender equality and climate change. To come close to achieving these goals within the planned timeframe, a breakthrough in terms of speed and degree of progress is necessary. It is often assumed that digitalization and artificial intelligence (D&AI) can be used to significantly increase progress towards the SDGs. However, it is still unclear where and how D&AI can help to control and monitor the complex interrelationships of the broadly defined SDGs and their indicators, and where it could even hamper progress, for example through the high consumption of energy if it is generated from fossil sources. Digitainable aims to uncover the complex relationships between the indicators of SDGs and to understand the impact of D&AI on the progress towards the SDGs, both from a technical-scientific and a social-scientific perspective.

Methodological approach of the project

In the project, the influence of D&AI on the Agenda 2030 indicators is examined individually. A particular challenge is that D&AI are not explicitly addressed either in the SDGs themselves or in the targets and indicators. Therefore, the interrelationships are mostly indirect. The project is therefore divided into the following two phases:

Phase 1: The project will identify the impact of D&AI at the indicator level, both at the level of individual indicators and their linkages. It will attempt to describe a Theory of Change for each indicator.

Phase 2: It is known that there are numerous synergies and tradeoffs between the different indicators. The project will examine possible effects of D&AI on these relationships and will try to identify options where D&AI can enhance synergies and mitigate tradeoffs. In particular, it will also examine how to incorporate the issue of D&AI into a future („post-2030“) agenda.

Project team and collaboration

Dr. Mahsa Motlagh (social sciences)

Dr. Shivam Gupta (technical and natural sciences)

The project will rely on cooperation with partners within and outside the Bonn Alliance for Sustainability Research for a wide range of issues.

Community Building – digitainable Thinkathon

Digitainable Team at Work, ©Geschäftsstelle Bonner Allianz

We want to bring together people who deal with these important tasks and issues! On 28April 2020, we will host a digitainable Thinkathon in Bonn (in English). The online application process opens on 29 January 2020.

To intensify the cooperation between BICC (Bonn International Center for Conversion), the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), the Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, University of Applied Sciences (H-BRS), the Institute for Environment and Human Security of the United Nations University (UNU-EHS) and the University of Bonn including the Center for Development Research (ZEF), on November 15, 2017 these institutions founded the Bonn Alliance for Sustainability Research in Bonn in the context of the UN Climate Change Conference.

The regional research network aims to further strengthen research in the field of sustainable development and global change. It helps to interlink and expand the interdisciplinary competence in this field in Bonn. Furthermore, the Bonn Alliance aims at jointly establishing the Innovation Campus Bonn (ICB).

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Neues von der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung

30. Januar 2020 - 10:35
Pilotprojekt zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz am ICB: “Digitalization and Sustainability – digitainable”

Die Digitalisierung ist ein wichtiger Motor für Veränderungen in vielen Bereichen unseres Lebens. Es wird intensiv darüber diskutiert, ob sie sich positiv oder negativ auf die nachhaltige Entwicklung auswirkt. Oft bleiben solche Betrachtungen allgemein. Hauptziel des Projekts digitainable des Innovations-Campus Bonn (ICB) ist es, darüber hinauszugehen, und den Einfluss der Digitalisierung auf nachhaltige Entwicklung im Detail zu untersuchen.

Die umfassendste Formulierung unseres heutigen Verständnisses von Nachhaltigkeit liefert die UN-Agenda 2030, die im September 2015 von den UN-Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde. Mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs), die durch 169 Ziele und mehr als 200 Indikatoren spezifiziert sind, wird die Nachhaltigkeitslandschaft umfassend erfasst, einschließlich unterschiedlicher Bereiche wie Verbesserung der Gesundheit, Beseitigung der Armut, Gleichstellung der Geschlechter oder Klimawandel. Um diese Ziele in der geplanten Zeit auch nur annähernd zu erreichen, ist ein Durchbruch in Bezug auf Geschwindigkeit und Grad der Fortschritte erforderlich. Oft wird davon ausgegangen, dass mit Hilfe von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (D&KI) die Fortschritte, die zum Erreichen der SDGs notwendig sind, deutlich gesteigert werden können. Es ist jedoch unklar, wo und wie gut D&KI dazu beitragen, die komplexen Zusammenhänge der breit definierten SDGs und ihrer Indikatoren zu steuern und zu überwachen. Auch ist unklar, in welchen Bereichen sie den Fortschritt sogar hemmen könnten, zum Beispiel durch den hohen Verbrauch an Energie, so lange diese aus fossilen Quellen erzeugt wird. Digitainable zielt darauf ab, diese komplexen Beziehungen zwischen den Indikatoren der SDGs aufzudecken und den Einfluss von D&KI auf den Fortschritt hin zu den SDGs zu verstehen, sowohl aus technisch-naturwissenschaftlicher als auch aus sozialwissenschaftlicher Sicht.

Methodischer Ansatz des Projekts

Mahsa Motlagh, Shivam Gupta, ©ICB

Im Projekt wird der Einfluss der D&KI auf die Indikatoren der Agenda 2030 einzeln untersucht. Eine besondere Herausforderung besteht dabei darin, dass D&KI weder in den SDGs selbst noch in den Zielen und Indikatoren explizit angesprochen werden. Daher sind die Zusammenhänge meist indirekter Natur. Das Projekt gliedert sich in folgende zwei Phasen:

Phase 1: Das Projekt wird den Einfluss von D&KI auf der Ebene der Indikatoren sowohl auf der Ebene der einzelnen Indikatoren als auch ihre Verknüpfungen identifizieren. Dabei wird versucht, für die einzelnen Indikatoren Theories of Change zu beschreiben.

Phase 2: Es ist bekannt, dass zwischen den verschiedenen Indikatoren zahlreiche Synergien und Trade-offs bestehen. Das Projekt wird mögliche Auswirkungen von D&KI auf diese Zusammenhänge untersuchen und insbesondere versuchen, Optionen zu identifizieren, bei denen D&KI Synergien verstärken und Trade-offs abschwächen können. Insbesondere soll auch die Frage untersucht werden, wie der Themenkomplex der D&KI in eine künftige („Post-2030“) Agenda aufgenommen werden kann.

Projektteam und Kooperationen:

Dr. Mahsa Motlagh (sozialwissenschaftlicher Bereich)

Dr. Shivam Gupta (technisch-naturwissenschaftlicher Bereich)

Für verschiedenste Fragestellungen wird das Projekt auf die Kooperation mit Partnern innerhalb und außerhalb der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung angewiesen sein.

Community Building – digitainable Thinkathon

Mahsa Motlagh and Shivam Gupta, ©ICB

Wir möchten Menschen, die sich mit diesen wichtigen Aufgaben und Fragestellungen beschäftigen zusammenbringen und vernetzen! Am 28. April findet deshalb in Bonn der digitainable Thinkathon in englischer Sprache statt, zu dem Sie sich ab dem 29. Januar 2020 online anmelden können.

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) ist Mitglied der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung und am Aufbau des Innovations-Campus Bonn beteiligt. In ihr kooperieren das DIE, das BICC (Bonn International Center for Conversion), die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), die Universität der Vereinten Nationen – Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) und die Universität Bonn mit ihren Fakultäten sowie das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF). Sie wurde im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn am 15. November gegründet .

Die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung/ Innovations-Campus Bonn (ICB) wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

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Drought challenges – Drought solutions

30. Januar 2020 - 10:20

Podium „Drought Challenges – Droght Solutions, ©DIE

On 22 January, DIE and the Bonn-based secretariat of the UNCCD (United Nations Convention to Combat Desertification) organised a rich evening event at the premises of DIE on “drought”. A film produced by both organisations and realised by Patrick Augenstein about Ethiopia (long version https://www.youtube.com/watch?v=vgP9W9amAM8, short version https://www.youtube.com/watch?v=9xTUGAgDKHc) was screened. It puts into contrast local pro-active measures to enhance drought resilience in a remote village of Tigrai with the emergency measures of the World Food Programme in 2017 for South Sudan.

David Tsegai (UNCCD) presented the book „Drought Challenges: Policy Options for Developing Countries“ published by Elsevier and edited by him together with Everisto Mapedza (International Water Management Institute, IWMI), Robert McLeman (Wilfried Laurier University) and Michael Brüntrup (DIE). It highlights impacts of droughts which can be very different according to environment, location and length of droughts, men or women, pastoralists or farmers, rich or poor, as well as many measures to deal with droughts,: local and regional early warning systems, vulnerability assessments, resilience enhancing measures in agriculture, water management, insurance and social safety networks, etc. All this must be coordinated in order not to hinder but to complement each other.

Imme Scholz at “drought challenges and drought solutions”, ©DIE

This was also the topic of the following panel discussion: Moderated by Gabrielle Anne Lipton from Global Landscapes Forum, with Patrick Augenstein, Imme Scholz (DIE), Louise Baker (UNCCD), Chad Tudenggongbu (secretariat of the United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) and Maryke van Staden (Global Network of Local Governments for Sustainability, ICLEI) the panellists exchanged insights and experiences on how to support local and indigenous communities with their special knowledge, needs and vulnerabilities but often also site-specific options to enhance drought resilience. National governments have particular responsibilities to avoid that droughts turn into disasters. In that sense droughts and drought policies can, if rightly handled, become connectors and drivers of change.

For further information please refer to the website-special: Food security and agriculture for a world without hunger

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Herausforderung Dürre

30. Januar 2020 - 10:02

Podium „Drought Challenges – Droght Solutions, ©DIE

Am 22. Januar veranstalteten das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und das in Bonn beheimatete Sekretariat der UNCCD (United Nations Convention to Combat Desertification, in Deutschland oft auch „Wüstensekretariat“ genannt) am DIE eine Abendveranstaltung zum Thema Dürre. Zunächst wurde ein von den beiden Veranstaltern produzierter Film von Patrick Augenstein über Äthiopien gezeigt (Langversion https://www.youtube.com/watch?v=vgP9W9amAM8, Kurzversion https://www.youtube.com/watch?v=9xTUGAgDKHc). Dieser kontrastierte lokale pro-aktive Maßnahmen zur Steigerung der Dürreresilienz in einem entlegenen Dorf in Tigrai mit den Notfalloperationen des Welternährungsprogramms 2017 im Südsudan.

Nach der Filmvorführung stellte David Tsegai (UNCCD) das im Elsevier-Verlag erschienene Buch „Drought Challenges: Policy Options for Developing Countries“ vor, das neben ihm von Everisto Mapedza (International Water Management Institute, IWMI), Robert McLeman (Wilfried Laurier University) und Michael Brüntrup (DIE) herausgegeben wurde. Darin werden neben den Auswirkungen von Dürren – die je nach Umfeld, Ort und Dauer für Männer und Frauen, Pastoralisten und Ackerbauern, Arme und Reiche sehr unterschiedlich sein können – verschiedenste Maßnahmen detailliert beleuchtet: lokale und regionale Frühwarnsysteme, Verletzlichkeitsanalysen, Resilienzmaßnahmen in der Landwirtschaft, beim Wassermanagement, durch Versicherungen und soziale Sicherheitsnetze etc. Dies alles muss koordiniert werden, um sich nicht gegenseitig zu behindern, sondern zu verstärken.

Imme Scholz at “drought challenges and drought solutions”, ©DIE

Darum ging es auch in der anschließenden Paneldiskussion: Moderiert von Gabrielle Anne Lipton vom Global Landscapes Forum tauschten Patrick Augenstein, Imme Scholz (DIE), Louise Baker (UNCCD), Chad Tudenggongbu (Sekretariat des United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) und Maryke van Staden (Global Network of Local Governments for Sustainability, ICLEI) Ansichten und Erfahrungen aus, wie insbesondere lokale und indigene Gemeinden mit ihrem speziellen Wissen, ihren Bedürfnissen und Verletzlichkeiten, aber auch oft standortspezifischen Optionen beim Aufbau größerer Dürreresilienz unterstützt werden können. Nationale Regierungen haben besondere Verantwortung, dass Dürren nicht zu Katastrophen führen. So können Dürren und Dürrepolitiken, wenn sie richtig genutzt werden, zu verbindenden Elementen und Katalysatoren für Veränderungen werden.

Weitere Informationen zum Thema Dürre finden Sie in unserem Website-Special: Ernährungssicherheit und Landwirtschaft für eine Welt ohne Hunger

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News from SDSN Germany

29. Januar 2020 - 18:04
Learning with influencers: together.sustainable.change

Photo: Adolf Kloke-Lesch, SDSN Gemany, ©Robert Hörnig

On 15 January, SDSN Germany, together with the journalist network “Weitblick”, co-organised the workshop “Learning with influencers: together.sustainable.change” at the Stiftung Mercator in Berlin. The topic of the workshop was about communication and sustainable development which brought together over 40 people from different communities and contexts such as science, business, media, art, influencers and bloggers. The first round of the workshop dealt with an analysis of the status quo. Participants discussed how social media can help to transfer scientific facts on sustainability to other communities. At the same time, the groups talked about how sustainability could be established as more than a lifestyle topic. The second workshop round built on answers to these questions and took a look into the future: Which steps can be realised together? Many participants appreciated the exchange between the communities during the workshop. Further events and the establishment of a shared network of the sustainability and influencer community are planned.

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Neues von SDSN Germany

29. Januar 2020 - 18:02
Mit Influencern lernen: gemeinsam.nachhaltig.verändern

Photo: Adolf Kloke-Lesch, SDSN Gemany, ©Robert Hörnig

Die Geschäftsstelle von SDSN Germany veranstaltete am 15. Januar gemeinsam mit dem Journalisten-Netzwerk „Weitblick“ den Workshop „Mit Influencern lernen: gemeinsam.nachhaltig.verändern“ bei der Stiftung Mercator in Berlin. Beim Austausch zu Kommunikation und nachhaltiger Entwicklung kamen insgesamt über 40 Teilnehmer*innen zusammen, dabei Vertreter*innen aus Wissenschaft, Unternehmen, Kunst und Medien sowie Influencer*innen und Blogger*innen. In der ersten Workshoprunde machten die Teilnehmer*innen zunächst eine Bestandsaufnahme: Wie können wissenschaftliche Fakten zu Nachhaltigkeitsthemen über soziale Medien andere Communities erreichen ? Und wie gelingt es gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit als mehr als ein Lifestylethema zu etablieren? Die zweite Workshoprunde baute auf Erkenntnissen zu diesen Fragen auf und schaute in die Zukunft: Welche Schritte können gemeinsam realisiert werden? Viele Teilnehmer*innen begrüßten den direkten Austausch der Communities während des Workshops. Weitere Veranstaltungen sowie der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes aus Nachhaltigkeits- und Influencercommunity sind in Planung.

Fotos vom 15. Januar, Copyright: Robert Hörnig/https://roberthoernig.com/

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Public Panel Debate on Development Policy under the new EU Commission – „A Union that Strives for More“

29. Januar 2020 - 17:08

From left to right: Reinhard Palm (Brot für die Welt), Christoph Rauh (BMZ), Efje Schmid (EIB), Dr. Christine Hackenesch (DIE), Koen Doens (DG DEVCO) und Dr. Niels Keijzer (DIE)

EU Commission President Ursula von der Leyen has identified three priorities: a geopolitical EU Commission, the development of a European Green Deal and a stronger global role for the EU. What opportunities and challenges arise from these priorities for EU development policy and for relations with Africa? How can these priorities be agreed with the AU-EU summit, the negotiations on the multiannual financial framework or the post-Cotonou agreement? And how can Germany help shape these debates as part of the EU Council Presidency in the second half of 2020? These questions were discussed on a panel organized by the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) and the EU Commission representative in Germany on 19 December 2019 in Berlin.

Koen Doens, EU Commission Director for International Cooperation and Development (DG DEVCO) emphasized that, given the increasing pressure on multilateralism, Europe must act concurrently in different policy areas. The EU must overcome traditional donor-recipient structures and find mutual forms of cooperation. Christoph Rauh, Deputy-Director General for Africa at the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, announced that Africa policy would be a central topic of the German EU Presidency and suggested that the model of reform partnerships be adopted at the European level. Eefje Schmid from the European Investment Bank emphasized that the EIB will also act as a climate bank outside the EU and especially in Africa to finance a just transformation towards sustainability. The Africa department head of Bread for the World, Reinhard Palm, focused on the importance of a value-based migration policy for the success of European development policy. Niels Keijzer (DIE) emphasized that the EU and its member states need to work much more closely together in development policy in order to make a significant difference in view of the global challenges. In conclusion, moderator Christine Hackenesch (DIE) argued that important steps will be taken in 2020 that will determine whether the EU can make its contribution to achieving the SDGs and the Paris Agreement by 2030.

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Öffentliche Podiumsdiskussion zur Entwicklungspolitik der neuen EU Kommission – „A Union that Strives for More“

29. Januar 2020 - 17:07

From left to right: Reinhard Palm (Brot für die Welt), Christoph Rauh (BMZ), Efje Schmid (EIB), Dr. Christine Hackenesch (DIE), Koen Doens (DG DEVCO) und Dr. Niels Keijzer (DIE)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat drei Prioritäten benannt: eine geopolitische EU-Kommission, die Erarbeitung eines European Green Deal und eine stärkere globale Rolle für die EU. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus diesen Prioritäten für die EU-Entwicklungspolitik und für EU-Afrikabeziehungen? Wie können diese Prioritäten mit dem AU-EU- Gipfel, den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen oder zum post-Cotonou Abkommen vereinbart werden? Und wie kann Deutschland im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft in der 2. Jahreshälfte 2020 diese Debatten mitgestalten? Diese Fragen wurden auf einem vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland organisierten Panel am 19. Dezember 2019 in Berlin diskutiert.

Koen Doens, EU-Kommissionsdirektor für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (DG DEVCO) betonte, dass Europa angesichts eines zunehmenden unter Druck geratenen Multilateralismus konzertiert in verschiedenen Politikfeldern gleichzeitig agieren müsse. Die EU müsse klassische Geber-Empfänger-Strukturen überwinden und zu wechselseitigen Kooperationsformen finden. Christoph Rauh, Unterabteilungsleiter Afrika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), kündigte an, dass die Afrikapolitik ein zentrales Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sein werde und regte an, das Model der Reformpartnerschaften auf europäischer Ebene aufzugreifen. Eefje Schmid von der Europäischen Investitionsbank (EIB) hob hervor, dass die EIB als Klimabank auch außerhalb der EU und insbesondere in Afrika tätig werden wird, um eine faire Transformation zur Nachhaltigkeit zu finanzieren. Der Afrikaabteilungsleiter von Brot für die Welt, Reinhard Palm, legte den Fokus auf die Bedeutung einer wertegeleiteten Migrationspolitik für das Gelingen europäischer Entwicklungspolitik. Niels Keijzer (DIE) betonte, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten in der Entwicklungspolitik sehr viel enger zusammenarbeiten müssten, um angesichts der globalen Herausforderungen einen nennenswerten Unterschied zu machen. Moderatorin Christine Hackenesch (DIE) argumentierte abschließend, dass im Jahr 2020 wichtige Weichen gestellt werden, die mitentscheiden, ob die EU bis 2030 ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs und des Pariser Klimaabkommens leisten kann.

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Postgraduate Programme: New development approaches from a young perspective

29. Januar 2020 - 17:01
Young development workers start their field research in Bonn, Jordan, Botswana and Ethiopia from Bonn

Three research teams from the postgraduate programme at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) are starting their field research in partner countries in the Global South these days. In the upcoming weeks, the research teams will address key challenges of the 21st century: digitalisation, migration and the global agenda for sustainability.

The teams report on their preparation and the upcoming research stay below:

DIE’s Research Team Jordan is ready for take-off

Source: Daniel Oberhauser
(from left to right): Daniel Oberhauser, Ronja Schamberger, Majd Al Naber, Ramona Haegele, Lukas Behrenbeck, Marwan Al Raggad, Thomas Bollwein, Ines Dombrowsky, Mirjana Koeder

The integrated implementation of the 2030 Agenda with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) requires the mobilization of synergies and the mitigation of trade-offs between economic, social and ecological dimensions of sustainable development. This can be a particular challenge when it comes to the governance of natural resources. In many rural-urban settings, trade-offs can be observed between SDG 2 (zero hunger), SDG 6 (clean water and sanitation), SDG 8 (decent work and economic growth) and SDG 15 (life on land). Particularly in water-scarce countries, the question arises as to how water use among different sectors can be governed in line with the 2030 Agenda principles.

Five junior researchers  of the Institute’s Postgraduate Training Programme – Lukas Behrenbeck, Thomas Bollwein, Mirjana Koeder, Daniel Oberhauser and Ronja Schamberger – led by Dr. Ines Dombrowsky, Programme Chair Environmental Governance and Transformation to Sustainability, and Ramona Haegele, Researcher at DIE, will study this question. The research project will be implemented in close cooperation with two Jordanian partner institutes – the Inter-Islamic Network on Water Resources Development and Management (INWRDAM) and the West Asia-North Africa (WANA) Institute.

From early February to late April, the team will conduct research in Jordan, one of the world’s most water scarce countries. One geographical area, where agricultural, domestic and environmental users compete for shrinking groundwater resources, is al-Azraq in Eastern Jordan. The team seeks to analyse in how far the core principles of the 2030 Agenda are reflected in groundwater governance. On this basis, they will identify entry points how to improve natural resource governance in the light of the 2030 Agenda. The findings will be presented in Amman in April and in Bonn at the end of May.

Stay tuned and follow the Research Team on Twitter: @GovnexTeam!

Research team of the Postgraduate Training Programme heads towards Botswana to conduct their research project

After several months in Bonn, during which we put our heads together intensively to get our research project off the ground, the cold winter’s everyday life is coming to an end. On 26 January, we started our eleven-week research trip to Botswana together with our team leader Sebastian Ziaja. The goal of our research trip is to find out whether the use of e-government systems affects the political attitudes of citizens. Since the implementation of electronic services is becoming a global phenomenon, we consider this research project to be highly relevant.

In the first two weeks of January we received a visit from our partner Professor Sebudubudu, Dean of the University of Botswana in Gaborone, who supported us in a great manner. It was great fun to work together with him on our inception report. At the same time, we kept an eye on the work-life balance, went on a joint hike to the Drachenfels in the Siebengebirge and presented culinary highlights from the Rhineland.

After a short phase of acclimatisation to the Botswanan temperatures, we will prepare and conduct a survey and two experiments. These will be used to investigate whether there are connections between the use of e-government systems and political attitudes. The survey will be conducted in the form of a questionnaire with the help of students from the University of Botswana with 2,000 inhabitants in the capital. In parallel, we will conduct two experiments, one regarding the renewal of driving licences and the other on the submission of tax returns.

In addition to the quantitative data collected, we will be interviewing experts in the field of digitalisation and democracy.

On our twitter channel @EgovBotsTeam, we will keep you updated on our progress and experiences. Follow our journey!

Sale sentle (Goodbye on Setswana).

The third research team in the Somali region of Ethiopia is researching the role of municipalities as intermediaries for international aid for displaced people. The project is being carried out together with the Institute for Peace and Security Studies at Addis Ababa University and the Institute of Migration and Displacement Studies at Jigjiga University. Among other things, more than two thousand refugees and residents of the host communities will be interviewed for the study.

You can follow the results and experiences of the different groups on social media in the next few weeks. You can find the research teams on Twitter at

@EgovBotsTeam

@GovnexTeam

@ethiopia_2020

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Neue Entwicklungsansätze aus junger Perspektive

29. Januar 2020 - 16:55

Nachwuchskräfte der Entwicklungszusammenarbeit starten von Bonn aus zu ihrer Feldforschung in Jordanien, Botswana und Äthiopien

Drei Forschungsteams des Postgraduierten-Programms am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) starten in diesen Tagen zu ihren Feldforschungen in Partnerländer des Globalen Südens. Die Forschungsteams widmen sich in den kommenden Wochen zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Digitalisierung, Migration und der Globalen Agenda für Nachhaltigkeit.

Nachfolgend berichten die Teams über ihre Vorbereitung und den anstehenden Forschungsaufenthalt:

DIEs Forschungsteam Jordanien ist startklar!

Source: Daniel Oberhauser
(from left to right): Daniel Oberhauser, Ronja Schamberger, Majd Al Naber, Ramona Haegele, Lukas Behrenbeck, Marwan Al Raggad, Thomas Bollwein, Ines Dombrowsky, Mirjana Koeder

Die integrierte Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) erfordert die Mobilisierung von Synergien und die Abschwächung von Zielkonflikten zwischen den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn es um Governance von natürlichen Ressourcen geht. In vielen ländlich-urbanen Räumen bestehen Zielkonflikte zwischen SDG 2 (kein Hunger), SDG 6 (sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen), SDG 8 (gute Arbeit und Wirtschaftswachstum) und SDG 15 (Leben an Land). Insbesondere in wasserknappen Ländern stellt sich die Frage, wie die Wassernutzung zwischen verschiedenen Sektoren im Einklang mit den Prinzipien der Agenda 2030 geregelt werden kann.

Dieser Frage werden fünf Nachwuchsforscher*innen des Postgraduierten-Programms desDIE, Lukas Behrenbeck, Thomas Bollwein, Mirjana Koeder, Daniel Oberhauser und Ronja Schamberger, unter der Leitung von Dr. Ines Dombrowsky, Leiterin des Forschungsprogramms Umwelt-Governance und Transformation zur Nachhaltigkeit, und Ramona Haegele, Wissenschaftlerin am DIE, nachgehen. Das Forschungsprojekt wird in enger Zusammenarbeit mit zwei jordanischen Partnerinstituten durchgeführt – dem Inter-Islamic Network on Water Resources Development and Management (INWRDAM) und dem West Asia-North Africa Institut (WANA).

Das Team wird das Forschungsprojekt in Jordanien, einem der wasserärmsten Länder der Welt, von Anfang Februar bis Ende April 2020 umsetzen. Vor allem in al-Azraq im Osten des Landes konkurrieren landwirtschaftliche, häusliche und ökologische Nutzer um schrumpfende Grundwasserressourcen. Daher wird das Team vor Ort analysieren, inwieweit sich die Kernprinzipien der Agenda 2030 in der Governance von Grundwasser widerspiegeln. Auf dieser Grundlage werden sie Stellschrauben identifizieren, wie natürliche Ressourcen im Lichte der Agenda 2030 nachhaltig genutzt werden können. Die Ergebnisse werden im April in Amman und Ende Mai in Bonn vorgestellt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie dem Team auf Twitter: @GovnexTeam!

Forschungsteam des Postgraduierten-Programms bricht zu Forschungsreise nach Botsuana  auf

Nach mehreren Monaten im Bonner Tulpenfeld, in denen wir intensiv die Köpfe zusammensteckten, um unser Forschungsvorhaben auf den Weg zu bringen, nähert sich für uns der kalte Winteralltag dem Ende. Am 26. Januar traten wir gemeinsam mit unserem Teamleiter Sebastian Ziaja unsere elfwöchige Forschungsreise nach Botsuana an. Das Ziel unserer Forschungsreise ist es herauszufinden, ob die Benutzung von E-government-Systemen die politischen Einstellungen von Bürger*innen beeinflusst. Da die Implementierung von elektronischen Services weltweit Einzug hält, sehen wir in diesem Forschungsprojekt hohe Relevanz.

Vor unserer Reise bekamen wir in den ersten beiden Januarwochen Besuch von unserem Partner Professor Sebudubudu, Dekan der Universität von Botsuana in Gaborone, der uns in großem Maße unterstützt hat. Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam mit ihm an unserem Inception Report zu arbeiten. Gleichzeitig haben wir die Work-Life-Balance im Blick behalten, sind gemeinsam zum Drachenfels im Siebengebirge gewandert und haben an zwei Abenden kulinarische Highlights aus dem Rheinland präsentiert.

Nach einer kurzen Phase zur Akklimatisierung an die botsuanischen Temperaturen werden wir eine Umfrage und zwei Experimente vorbereiten und durchführen. Diese sollen dazu dienen, zu erforschen, ob es Zusammenhänge zwischen der Benutzung von E-government-Systemen und politischen Einstellungen gibt. Die Umfrage soll in Form eines Fragebogens mithilfe von Studierenden der Universität von Botsuana mit 2.000 Einwohner*innen der Hauptstadt durchgeführt werden. Parallel dazu werden wir zwei Experimente durchführen, die sich auf die Erneuerung des Führerscheins sowie die Abgabe der Steuererklärung beziehen.

Als Ergänzung zu den quantitativ erhobenen Daten werden wir mit Expert*innen im Bereich Digitalisierung und Demokratie Gespräche führen.

Auf unserem Twitterkanal @EgovBotsTeam werden wir von unterwegs über unsere Fortschritte und Erlebnisse berichten. Wir freuen uns, wenn Sie uns folgen!
Sale sentle (Auf Wiedersehen auf Setswana)

Das dritte Forschungsteam erforscht in der Somali-Region Äthiopiens die Rolle von Kommunen als Mittler internationaler Hilfe für vertriebene Bevölkerungen. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institute for Peace and Security Studies der Addis Ababa University und dem Institute of Migration and Displacement Studies der Jigjiga University durchgeführt. Unter anderem sollen mehr als zweitausend Geflüchtete und Einwohner*innen der Aufnahmegemeinden für die Studie befragt werden.

Die Ergebnisse und Erlebnisse der verschiedenen Gruppen können Sie in den nächsten Wochen auf Social Media mitverfolgen. Auf Twitter finden Sie die Forschungsteams unter

@EgovBotsTeam
@GovnexTeam
@ethiopia_2020

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New Project “Migration Policy”

29. Januar 2020 - 16:37

Against the backdrop of the 2030 Agenda and the 2018 Global Compacts for Migration and Refugees, the international community discusses how these global norms for migration management will be implemented by national and local policy actors – and supported by development policy. A critical but often neglected aspect of these debates are the inherent politics of migration. They are characterized by conflicting interests and priorities in negotiations and influenced by other global megatrends like urbanization, state fragility, and climate change.

Starting in January 2020 the research project „Contested Mobility: Migration policy in countries in the Global South“ will explore how global migration norms can be translated into coherent national and local policies and what their impacts are on diverse actor groups in selected example countries. The project is funded by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ).

It builds on the „Reducing root causes of the forced displacement and managing migration“ project (2017-2019) and will be undertaken by Jörn Grävingholt (project leader), Eva Dick, Jana Kuhnt, Charles Martin-Shields, and Benjamin Schraven.

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Neues Forschungsprojekt „Migrationspolitik“

29. Januar 2020 - 16:36

Vor dem Hintergrund der Agenda 2030 und der globalen Pakte für Flüchtlinge und Migration aus dem Jahr 2018 wird nun darüber diskutiert, wie globale Normen durch nationale und lokale migrationspolitische Akteure umgesetzt – und durch Entwicklungspolitik unterstützt – werden können. Dabei wird häufig ein zentrales Merkmal von Migrationspolitik vernachlässigt: ihr inhärent politischer Charakter. Migrationspolitik ist Ergebnis eines Aushandlungsprozesses widerstreitender Interessen und Prioritäten, nicht zuletzt angesichts weiterer globaler Megatrends (Urbanisierung, staatliche Fragilität, Klimawandel).

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) untersucht seit Januar 2020 im Forschungsprojekt „Contested mobility: Migrationspolitik in Ländern des globalen Südens“ am Beispiel ausgewählter Länder, wie es gelingen kann, internationale Migrationsnormen in kohärente (sub-)nationale Migrationspolitik zu übersetzen und welche Auswirkungen dies auf betroffene Akteursgruppen hat. Es wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Das Projekt baut auf Ergebnissen des Vorgängerprojektes „Fluchtursachen reduzieren und Migration gestalten“ (2017 – 2019) auf und wird von Jörn Grävingholt (Projektleitung), Eva Dick, Jana Kuhnt, Charles Martin-Shields und Benjamin Schraven durchgeführt.

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Inaugural Lecture of Imme Scholz at the Centre for Ethics and Responsibility of the Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

29. Januar 2020 - 16:28

Imme Scholz, Acting Director at DIE, held her inaugural lecture at the Centre for Ethics and Responsbility of Hochschule Bonn-Rhein-Sieg on 16 January. As part of the lecture series “We need to talk … about ethics in the digital world”, she addressed the challenges that policies for global sustainable development raise for humanity. In many countries we currently observe a correlation between high levels of socio-economic development and a large ecological footprint. This includes high greenhouse gas emissions, a high consumption of raw materials and a low share of waste products that are brought back into the production cycle. At the same time, in other countries the price of a low ecological footprint is often a very low level of production and consumption – in other words, poverty. According to Imme Scholz, a situation that ignores so many important aspects of social and environmental ethics cannot be maintained in the long run. Digitalisation provides many opportunities to support the achievement of sustainable development within the boundaries of the earth system, but also substantial risks. Besides technical innovations, societal debates are necessary to develop a more concrete understanding of what we can “ethically wish for”.

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Antrittsvorlesung von Imme Scholz am Zentrum für Ethik und Verantwortung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

29. Januar 2020 - 16:28

Imme Scholz, kommissarische Direktorin des DIE, hielt am 16. Januar ihre Antrittsvorlesung am Zentrum für Ethik und Verantwortung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Im Rahmen der Ringvorlesung „Wir müssen reden… über Ethik in der digitalen Welt“ sprach Imme Scholz über die Herausforderungen, die eine Politik für globale nachhaltige Entwicklung an die Menschheit stellt. Gegenwärtig korreliert in vielen Ländern ein hohes soziales und wirtschaftliches Entwicklungsniveau mit einem großen ökologischen Fußabdruck, also mit hohen Treibhausgasemissionen, einem hohen Rohstoffverbrauch und einer geringen Rückführung von Abfallprodukten in den Produktionskreislauf. Gleichzeitig wird der geringere Umweltverbrauch anderer Länder in der Regel mit einem sehr niedrigen Produktions- und Konsumniveau – also erheblicher Armut – „bezahlt“. Ein Zustand, der so viele sozial- und umweltethische Aspekte außer Acht lässt, sei auf Dauer nicht haltbar, so Imme Scholz. Die Digitalisierung biete große Chancen, nachhaltige Entwicklung in den Grenzen des Erdsystems zu erreichen, berge aber auch Risiken. Neben technischen Innovationen seien vor allem gesellschaftliche Debatten notwendig, um das „ethisch Wünschbare“ zu konkretisieren.

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Buchveröffentlichung „Sustainable Development Goals and Human Rights”

29. Januar 2020 - 16:10

Der von Markus Kaltenborn, Markus Krajewski und Heike Kuhn herausgegebene Sammelband untersucht die vielfältigen Verbindungen zwischen Menschenrechten und dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung sowie ihrer Relevanz im Kontext spezifischer nachhaltiger Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). In dem Kapitel “Reflecting on the Right to Development from the Perspective of Global Environmental Change and the 2030 Agenda for Sustainable Development” untersucht Imme Scholz, inwiefern das von den Vereinten Nationen 1986 formulierte “Recht auf Entwicklung” mit Blick auf die zunehmenden globalen Umweltveränderungen sowie weitere globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts überarbeitet werden müsste. Das Recht auf Entwicklung wurde damals verstanden als Anspruch aller Menschen und Völker auf die vollständige Realisierung aller Menschenrechte. Aus heutiger Perspektive fehlen ein deutlicher Bezug zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und eine zukunftsgerichtete Menschheitsperspektive, wie sie in der Agenda 2030 und im Pariser Klimaabkommen formuliert werden. Der Sammelband erscheint im Springer Verlag (open access) und ist abrufbar unter https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-030-30469-0

 

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Book Publication „Sustainable Development Goals and Human Rights“

29. Januar 2020 - 16:08

The compilation, edited by Markus Kaltenborn, Markus Krajewski and Heike Kuhn, focusses on the multifaceted interlinkages between human rights and the concept of sustainable development in general as well as with regard to specific Sustainable Development Goals (SDGs). In the chapter “Reflecting on the Right to Development from the Perspective of Global Environmental Change and the 2030 Agenda for Sustainable Development”, Imme Scholz analyses whether the “Right to Development” needs to be reviewed from the perspective of global environmental change as well as other global challenges of the 21st century. The Declaration on the Right to Development was adopted by the United Nations in 1986 and was back then understood as a claim of all individuals and peoples to the full realisation of all human rights. From today’s perspective, one misses a clear reference to the protection of the natural foundations of life in general and of humanity in particular, as formulated in the 2030 Agenda and the Paris Agreement. The compilation is published by Springer and available open Access.

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Imme Scholz elected as deputy chair of the German Council for Sustainable Development

29. Januar 2020 - 15:38

Photo by S. Flessing

Chancellor Angela Merkel has appointed the 15 members of the German Council for Sustainable Development for the term 2020-2023, starting 1 January. In its first meeting the Council elected Imme Scholz as deputy chairperson. Werner Schnappauf, former Bavarian Minister for the Environment, was elected chair of the Council. With Heidemarie Wieczorek-Zeul, former German Minister for Development Cooperation, and Cornelia Füllkrug-Weitzel, President of Bread for the World, development expertise is strongly represented in the Council. The members agreed upon an extensive list of topics as well as on next steps to develop a work programme for the years 2020 to 2023. The next meeting of the Council will take place on 4 February and include an exchange with the Minister-President of North Rhine-Westphalia, Armin Laschet, and with the ministers for the Environment, for Economic Affairs and of Finance of North Rhine-Westphalia.

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Imme Scholz zur stellvertretenden Vorsitzenden des Rates für Nachhaltige Entwicklung gewählt

29. Januar 2020 - 15:33

Photo by S. Flessing

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 1. Januar die 15 Mitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklung für die Ratsperiode von 2020 bis 2023 berufen. In seiner konstituierenden Sitzung am 17. Januar wählte der Rat Imme Scholz, kommissarische Direktorin am DIE, einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden. Den Vorsitz übernimmt der langjährige bayerische Umweltminister Werner Schnappauf. Entwicklungspolitische Expertise ist im Rat ferner erneut prominent vertreten durch Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a.D., und die neu berufene Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Die Mitglieder des Rates erstellten bei diesem Treffen eine umfangreiche Themenliste, um in den kommenden Sitzungen das Arbeitsprogramm für die nächsten drei Jahre aufzustellen. Für die nächste Sitzung des Rates am 4. Februar in Düsseldorf ist unter anderem ein Austausch mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der Umweltministerin und den Ministern für Wirtschaft und Finanzen des Landes NRW geplant.

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After one decade of G20 summitry: What future of global club governance in turbulent times?

23. Januar 2020 - 14:00

By ASchrumm – CIGI Communications Dept, CC BY-SA 3.0

A decade ago the world was struggling with the repercussions of the global financial crisis in 2007 and 2008 that emerged in the interconnected transatlantic financial system. At this critical moment in time, the G20 was elevated from a meeting of finance ministers and central bank governors to the level of heads of states and government. By including a number of rising as well as middle powers non G7 countries the first G20 summit in Washington in November 2008 made clear that current cross-border challenges cannot anymore be dealt with by the old powers of the traditional establishment. At the subsequent summits in London (April 2009) and Pittsburgh (September 2009) the G20 displayed an astonishing level of international cooperation by agreeing on wide-ranging commitments that helped to calm down international financial markets and strengthen the crisis response of international financial institutions. These early initiatives led some optimistic observers to conclude that the system worked.

Despite this praise for the G20, since the first days of the G20 critics argue that the G20 lacks legitimacy due to the arbitrariness of the selection of its members, the rivalry with the United Nations’ system and the lack of accountability of the G20 vis-à-vis its own societies and non-members. A decade after its foundation more and more experts question whether the G20 is able to deal with another major crisis which today is not caused by economic but political turbulences. The backlash against rules-based multilateralism and international cooperation has also infected the G20 since the 2017 Hamburg summit. Fundamental differences among the leaders sitting at the top table have resulted in decisions to water down previous commitments, such as the anti-protectionism pledge, or the go it alone approach of the US on climate policy. In addition, the G20 is facing a societal backlash that is questioning its basic premise of existence, i.e. being able to effectively tackle global problems.

In order to analyse the evolution of the G20 during the past decade, including its mechanisms of cooperation and outreach, as well as the conditions for effective global problem solving we have brought together a group of scholars from the global South and North in a Special Issue on “A decade of G20 summitry: Assessing the benefits, limitations and future of global club governance in turbulent times”.

In the following, we would like to highlight three broad lines of argument that emerge from the contributions of the Special Issue informing future research on global club governance.

First, in order to analyse the ability of the G20 to contribute to global problem solving it is necessary to appreciate its changing institutional set-up and its position within the broader global governance system. While the early days of the scholarly debate on the G20 evolved around a discussion whether the G20 should focus on crisis prevention or should take over the role of a global steering committee. The contributions of our Special Issue make clear that the G20 has become a fragmented and decentralised global governance hub that interacts with various international organisations and transnational actors from G20 and non-G20 countries. These discussions underline that the G20’s contribution today do not only relate to actual policy output but also in terms of its contribution to maintaining international as well as transnational cooperation in an era of increasingly contested multilateralism.

Second, the effectiveness of the G20 depends on the presidency’s ability to build political coalitions among like-minded countries and gather technical support from international organisations. Another, often overlooked factor, factor for successful G20 initiatives is the underlying working group structure that brings mid-level officials together in some cases also involving the G20’s engagement groups. Nonetheless, it is being argued that the G20 lacks effectiveness in dealing with major global challenges such as addressing climate change. The discussion on how to make the G20 more effective, however, is ongoing. While some argue that the G20 needs to increase its outcome orientation, in contrast to being primarily a platform for dialogue, by increased informality enabling “fireside chats” among the leaders. Others argue that the G20 needs to become more institutionalised by including decision-making procedures beyond consensus, transparency guidelines and more formalised consultation processes for societal stakeholders.

Third, the elevation of the G20 to the level of heads of state and government was a major step in integrating rising as well as middle-powers in the global governance system. How those countries, both from a state and societal perspective, relate to the G20 necessitates further research. In his context it is interesting to note that societies of old and new powers both put a strong emphasis on output legitimacy. Significantly, however, when it comes to input legitimacy, societal actors from rising powers put a stronger emphasis on this dimension and also more frequently refer to the challenges of poorer developing countries. Another interesting variation relates to the status seeking policies of the new G20 powers. When it comes to promoting South-South cooperation some countries such as Brazil, Indonesia, South Africa and Mexico prioritise specific types of multilateral aid channels. Other countries such as China, India, Russia and Turkey are more likely to adopt other types of multilateral aid and bilateral channels. What stands out among all these countries is an effort to balance their own individual interests and their connections with the developing world beyond the G20.

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