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Aktualisiert: vor 5 Stunden 27 Minuten

Globale Nachhaltigkeit in Bremen umsetzen!

13. Juni 2019 - 16:01
In Bremen begannen am 12. Juni 2019 die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und Linken. Zu diesem Anlass veröffentlichte das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. ein Positionspapier. Die Vorschläge zielen darauf ab, dass das Land Bremen auch unter der neuen Regierung der Verantwortung nachkommt, die Politik anhand der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) zu gestalten.
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Unsere nachhaltige Zukunft muss jetzt beginnen

13. Juni 2019 - 3:59
Gemeinsam haben 151 europäische Organisationen der Zivilgesellschaft, die im EU-Kontext aktiv sind, einen offenen Brief an die Spitze der Europäischen Union verfasst. Sie fordern, alle politischen Entscheidungen der EU am Prinzip der nachhaltigen Entwicklung auszurichten.
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Warum die Agenda 2030 (noch) nicht dazu beiträgt, die Gendergerechtigkeitsbewegung in Deutschland voranzubringen

12. Juni 2019 - 15:58

Das neu veröffentlichte Diskussionspapier von Hannah Birkenröter, Gabriele Köhler und Anke Stock ist Teil einer 7-Länder Studie, geführt von UN Women, um das Streben nach Geschlechtergleichstellung im Kontext der 2030 Agenda.

Diese Studie befasst sich mit der Rezeption der Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (2015), und insbesondere, inwieweit das nachhaltige Entwicklungsziel 5 zu Geschlechtergerechtigkeit Bundespolitik beeinflusst. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland bislang kein erkennbarer Anstoß der Agenda auf die Frauen*bewegung und den Kampf um Gleichberechtigung zu verzeichnen ist. Das Ergebnis überrascht insofern, als der gesamtheitliche Anspruch der Agenda 2030 gerade dadurch einen “Mehrwert” bietet, dass sie herkömmlich eher nicht miteinander verknüpfte Politikbereiche - Geschlechter-, soziale, und Klimagerechtigkeit - zusammenführt und auf eine neue Ebene heben könnte.

Ausgehend von 28 Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerien, Zivilgesellschaft und der Wissenschaft, verzeichnet die Studie verschiedene Dissonanzen. Es fehlt an Kohärenz auf ministerieller Ebene, sowie zwischen Regierung und Zivilgesellschaft – eine horizontale Kluft. Auch mangelt es an einer Verbindung zwischen der Agenda 2030, einer multilateralen Vereinbarung, und ihrer Umsetzung in nationale Sozial- oder Wirtschaftspolitik – eine vertikale Kluft.

Diese mag damit zusammenhängen, dass die Agenda nicht verbindlich ist; dadurch hat sie nur begrenzte Durchschlagskraft für wirklich

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Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden

5. Juni 2019 - 3:30

Berlin, 04. Juni 2019  Vor fast 4 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Jahr kommen Staats- und Regierungschefs erneut zusammen um das erste Mal eine umfassende Bilanz über die bisherige Umsetzung zu ziehen. Eines ist auch vor dem Treffen klar – das bisherige Tempo ist bei weitem nicht ausreichend um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen eine gemeinsame Erklärung an die Bundesregierung erarbeitet, die gestern beim zivilgesellschaftlichen Gipfel "Nicht auf der Höhe" veröffentlicht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert wurde.

Dazu Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, Mitinitiator der Erklärung und Mitorganisator des heutigen zivilgesellschaftlichen Gipfels: „Die Bundesregierung kann die Augen nicht länger verschließen vor den Konsequenzen der eigenen Politikentscheidungen. Eine Kurswende hinzu nachhaltiger Entwicklung wird nicht durch einige Schönheitsreparaturen hier und da erreicht. Mit der aktuellen Ausrichtung unserer Wirtschafts- und Handelspolitik, dem ungebremsten Profitstreben in der Agrarpolitik und den Fehlentscheidungen in der Energie- und Verkehrspolitik sind wir auch in 100 Jahren nicht auf dem Pfad in eine nachhaltige Zukunft. Wir kommen heute in Berlin zusammen um

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Measuring Distance to the SDG Targets 2019

31. Mai 2019 - 15:20

Die für 2030 gesteckten UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) stellen auch leistungsfähige Volkswirtschaften vor Herausforderungen. Deutschland erfüllt derzeit 20 der 169 Vorgaben vollständig, Österreich 17 und die Schweiz 26. In vielen Bereichen sind die drei Staaten nah dran, weitere Vorgaben vollständig zu erfüllen, in anderen Bereichen sind sie weit davon entfernt. Das betrifft in allen drei Fällen beispielsweise den Tabakkonsum und im Falle Deutschlands und Österreichs auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Gleichstellung der Geschlechter. 

Um Länder zu unterstützen, die SDGs auch wirklich bis 2030 zu erreichen, hat die OECD eine Methode entwickelt, um deren jeweilige Fortschritte miteinander zu vergleichen. „Measuring Distance to the SDG Targets 2019“ bewertet, inwieweit die einzelnen OECD-Länder noch von der Zielerreichung entfernt sind, und stellt deren individuelle Stärken und Schwächen heraus. Sie basiert auf der globalen Liste von 244 Indikatoren der Vereinten Nationen.

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Mit Sicherheit Nachhaltig?

31. Mai 2019 - 15:20

DGVN-Wochenendseminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) vom 20. - 22. September 2019 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg | Bewerbungen bis zum 31. Mai 2019

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) lädt gemeinsam mit ihrem Landesverband in Bayern Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte zu einem Wochenendseminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Themen während des Seminars sind unter anderem Nachhaltigkeit in Deutschland, Synergien zwischen Nachhaltigkeits- und Sicherheitspolitik sowie die Erarbeitung von Ideen für eigenes Engagement.

Das Seminar findet vom 20. - 22. September 2019 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg statt. Einen aktuellen Programmentwurf können Sie hier im PDF-Format herunterladen. Wenn Sie Interesse haben, an dem Seminar teilzunehmen, werden Sie gebeten, sich hier bis zum 31. Mai 2019 anzumelden. Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind und erst nach Ablauf der Anmeldefrist eine Zusagen gemacht werden..

Mit Sicherheit nachhaltig? Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung & Wir

Im Jahr 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Kernelement dieses globalen Aktionsplans für Mensch, Planet und Wohlstand sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die beschreiben, wie eine bessere Welt im Jahr 2030 aussehen

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9. Bundesweites Netzwerktreffen Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene

31. Mai 2019 - 15:20

Wie können entwicklungspolitisch aktive und interessierte Migrantinnen und Migranten und deren Organisationen bei der Initiierung, Konzipierung und Etablierung von kommunalen Partnerschaften eingebunden werden? Und wie können Kommunen motiviert werden, an die entwicklungspolitischen Aktivitäten der migrantischen Zivilgesellschaft anzuknüpfen und darauf aufbauend kommunale Partnerschaften einzugehen?

Diesen Fragen möchten wir uns bei unserem diesjährigen bundesweiten Netzwerktreffen „Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene“ widmen.

Neben der Vorstellung kommunaler Praxisbeispiele erwartet Sie ausreichend Zeit und Raum zur Vernetzung. Zudem bieten wir Ihnen die Gelegenheit, sich aktiv über die Vorteile und Chancen auszutauschen, die sich aus einer Zusammenarbeit für kommunale und migrantische Akteure im Rahmen von kommunalen Partnerschaften ergeben sowie neue Ideen zu Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Die Veranstaltung richtet sich an

Mitarbeitende der kommunalen Verwaltungen (Gemeinden, Städte und Landkreise), insbesondere der Bereiche Internationales, Lokale Agenda, Integration sowie Bildung und Soziales. Interessierte aus der lokalen und regionalen Politik. Migrantische und entwicklungspolitische Akteure, die sich mit Kommunen über entwicklungspolitische Themen austauschen und mit ihnen zusammenarbeiten möchten.
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Europawahl 2019: Mehr Nachhaltigkeit in der EU? Keine Frage!

30. April 2019 - 12:00
An der Agenda 2030 kommen die Parteien nicht mehr vorbei. Was sie sich unter der Umsetzung der VN-Nachhaltigkeitsziele vorstellen und was für sie Nachhaltigkeit im Kontext der bevorstehenden Europawahl bedeutet, zeigt eine Umfrage des Rates für Nachhaltige Entwicklung.
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Weltmeere zwischen Umwelt und Entwicklung

30. April 2019 - 12:00

Im Jahr 2019 feiert das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sein 25-jähriges Bestehen. Die Ozeane und Meere haben seit Mitte der 90er Jahre einen deutlichen Bedeutungszuwachs erfahren und die Nutzungsinteressen wie auch die Belastungen der Weltmeere wachsen beständig. Damit steigt die Notwendigkeit, politische Lösungen für die damit einhergehenden Konflikte zu finden und die Eingriffe des Menschen in die marinen Ökosysteme sinnvoll zu lenken. Das Seerechtsübereinkommen ist eine zentrale Grundlage für alle internationalen Prozesse der Meerespolitik.

Wie gravierend die Auswirkungen der immer intensiveren Nutzung der Meereswelt sind, zeigt sich an der Überfischung, dem Plastikmüll an den Stränden oder auch dem steigenden Meeresspiegel. An den Küsten entstehen mehr und mehr Tourismuszentren und Hafenanlagen werden ausgebaut. In der Tiefsee wird gefischt und nach Öl gebohrt, während gleichzeitig die Planungen zum Tiefseebergbau am Meeresboden voranschreiten. Viele Bereiche der maritimen Wirtschaft wachsen und die Meeresnutzung industrialisiert sich dabei zunehmend. Zusätzliches Blaues Wachstum soll erzeugt werden, das wirtschaftlichen Wohlstand bringt und zudem noch globale Probleme wie die Energie- und Rohstoffversorgung löst. Trotz aller Anstrengungen und Initiativen zum Meeresschutz erhöhen sich dadurch jedoch zugleich auch die Belastungen der Meere.

Die Konkurrenz um die marinen Ressourcenvorkommen mündet immer wieder in der Verdrängung lokaler Küstengemeinden und im Verlust traditioneller Nutzungsrechte.

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Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Europa?

30. April 2019 - 12:00

Am 26. Mai 2019 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland für die kommenden fünf Jahre ein neues Europäisches Parlament. Die EU steht im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Umsetzung der Agenda 2030 vor großen Herausforderungen. Ob Armutsbekämpfung, die Ausgestaltung einer gerechten Handelspolitik oder der Kampf gegen den Klimawandel – Lösungen können nur gemeinsam mit allen Akteuren und unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft erarbeitet und umgesetzt werden.

Wie die EU nachhaltiger werden kann, diskutieren wir mit den Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl Carl Grouwet (FDP), Hildegard Bentele (CDU/CSU), Arne Lietz (SPD), Dr. Hannah Neumann (Bündnis 90/Die Grünen) und Helmut Scholz (DIE LINKE).

Bitte melden Sie sich hier an.

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Wasserkraft, der Klimawandel und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung

30. April 2019 - 12:00

Angesichts des menschengemachten Klimawandels sehen immer mehr Menschen die Notwendigkeit, aus der Energieversorgung mit fossilen Brennstoffen auszusteigen; dies begrüßen wir sehr. Es stellt sich nun aber die Frage, mit welchen alternativen Energiequellen der projizierte Energiebedarf der Welt gestillt werden kann, um die UNNachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) zu erreichen und gleichzeitig Kohlendioxydemissionen einzusparen, so dass die Pariser Übereinkunft zum Klimaschutz erfüllt wird. Die Interessenvertretung der Wasserkraftindustrie, die International Hydropower Association (IHA), stellt derzeit Wasserkraft als geeignete Alternative zur Stromgewinnung dar, insbesondere für den Globalen Süden Vom 14. bis 16. Mai veranstaltet die IHA den World Hydropower Congress in Paris, um zu diskutieren, wie Wasserkraft dazu beitragen kann, die SDG und das Pariser Übereinkommen zum Klimaschutz zu erreichen. Doch Staudämme und andere Wasserkraftwerke haben zahlreiche negative Auswirkungen, die im Gegensatz zu den SDG stehen: Menschen müssen umgesiedelt werden, wichtige Ökosysteme werden zerstört. Die Aufstauung begünstigt Faulungsprozesse in Flüssen, bei denen stark wirkende Treibhausgase wie Methan entstehen und das Klima weiter aufheizen. Gleichzeitig sind Wasserkraftwerke vom Klimawandel betroffen: Aufgrund veränderter Niederschlagsmuster kommt es häufger zu längeren Dürren, die von seltenen, aber heftigen Regenfällen unterbrochen werden – so werden Wasserkraftwerke entweder weniger effzient als geplant, oder katastrophale Unfälle drohen.

Auf der Tagung

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Justitia zwischen Anspruch und Wirklichkeit

30. April 2019 - 12:00

Recht haben und Recht bekommen sind nicht selten unterschiedliche Dinge. Das gilt auch für den Bereich Umwelt- und Menschenrechte. So weit, so bekannt. Zu den Kernforderungen von NGOs gehört die Schaffung guter gesetzlicher Regularien. Doch was nützen diese Gesetze, wenn sie nicht oder unzureichend durchgesetzt werden?

Ein Beispiel: Die bereits seit 10 Jahren für alle EU-Mitgliedstaaten geltenden Grenzwerte für Luftschadstoffe, die in Deutschland auch 2019 noch immer nicht ausreichend eingehalten werden. Ganz ähnlich sieht es z. B. bei der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus, die schon  im Jahr 2000 beschlossen wurde, ohne dass in vielen Staaten entsprechende Maßnahmen getroffen wurden, unser Wasser ausreichend zu schützen. Weitere Fälle, die unsere AutorInnen beschreiben, sind Naturschutzgebiete, die nur auf dem Papier existieren, teilweise katastrophale Verhältnisse bei der Durchsetzung von Steuergesetzen oder gesundheits- und umweltschädliche Chemikalien, wie Glyphosat, die trotz verbindlicher EU-Pestizidverordnung auch in Deutschland im Umlauf sind. Sei es auf internationaler, europäischer oder nationaler Ebene – meist sind nicht die Rechtsakte das Hauptproblem, sondern ihre mangelhafte Anwendung.

Die Gründe? Vielfältig, wie diese Ausgabe zeigt. Zum Teil liegt es an gewollter oder ungewollter Nachlässigkeit und Handwerksfehlern, z. B. wenn Umsetzungsmaßnahmen keinen klaren Zieldefinitionen folgen, Managementpläne fehlen oder gesetzliche Schlupflöcher auftauchen. Häufig haben wir es daneben mit einer gravierenden Unterfinanzierung der ausführenden Stellen, dem Fehlen unabhängiger Kontrollen und wirksamer Sanktionen, der Ignoranz der Behörden oder sogar

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Nicht auf der Höhe

24. April 2019 - 11:30

Das Nachhaltigkeitsjahr 2019 muss für einen klaren Appell an die Bundesregierung genutzt werden: Sie muss mehr Bewegung in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bringen und die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen. Bereits jetzt verstärkt sich die Sorge, einzelne Ziele im Jahr 2020 bzw. 2030 nicht mehr zu erreichen. Die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt weiter auf sich warten.

Vor diesem Hintergrund wollen wir die Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die die Umsetzung der Agenda 2030 in, mit und durch Deutschland begleiten und voranbringen, zusammenbringen, um gemeinsam an die Verpflichtungen der Regierungen aus dem Jahr 2015 zu erinnern. Der Gipfel soll eine Plattform für Austausch und Strategieentwicklung bieten. Mit verschiedenen Dialogformaten mit politischen Entscheidungsträger*innen und der Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung wollen wir gezielt Akzente für eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland setzen.

Merken Sie sich den Termin schon heute vor – eine persönliche Einladung erfolgt in Kürze.

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Maßnahmen zur Stärkung der Umsetzung der Agenda 2030

16. April 2019 - 22:48

Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung wird sich in seiner Sitzung am 27. Mai damit befassen, wie die Bundesregierung die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stärken kann. Anlass ist der vierjährige Jahrestag der Verabschiedung der Agenda, der am 24. und 25. September 2019 in New York mit einem internationalen Gipfel begangen wird. Konkret will der Staatssekretärsausschuss Maßnahmen beschließen, die die Effizienz der Umsetzungsaktivitä- ten erhöhen und die multilateralen Prozesse besser miteinander verzahnen sollen. Darüber hinaus geht es um die Verbesserung der Kommunikation der Ziele der Agenda 2030 in Deutschland.

Wir empfehlen der Bundesregierung zur Stärkung des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen (HLPF) die persönliche Teilnahme der Bundeskanzlerin am Gipfel im September und grundsätzlich eine Teilnahme am HLPF auf Minister_innen-Ebene sicherzustellen. im Jahr 2021 einen weiteren freiwilligen Staatenbericht vorzulegen und dies beim Gipfel im September anzukündigen. sich für eine einheitliche, qualitativ hochwertige Berichterstattung einzusetzen, die inhaltliche und politische Wechselwirkungen zwischen den Nachhaltigkeitszielen aufzeigt („Nexus-Ansatz“) und sich konsequent am Prinzip „Niemanden Zurücklassen“ orientiert. Dem sollte der deutsche Bericht 2021 entsprechen. sich bereits beim Gipfel für eine substanzielle Teilhabe der UN Major Groups, bestehend aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, an der Verhandlung der Gipfel-Abschlusserklärung einzusetzen. Darüber hinaus sollte sie
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Der Fahrplan für eine bessere Welt braucht radikale Beschleunigung

5. April 2019 - 18:55

Als Politikansatz für nachhaltige Entwicklung und eine gerechtere Welt stärkt die Agenda 2030 den Multilateralismus.

Vor 4 Jahren wurde die Agenda 2030 verabschiedet, damals noch einhellig. Die Agenda 2030 mit ihrem Herzstück – den 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – als politische Erklärung der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) ist Ausdruck des Bemühens, multilateral und über Sektoren hinweg Entwicklung weltweit zu denken. Beim Hintergrundgespräch am 2.4.19 im Internationalen Münchner Presseclub diskutierten Expert*innen über die anstehenden Gipfel der Vereinten Nationen im September 2019 und 2020 und wie diese den Multilateralismus sowie die Agenda 2030 stärken können.

„Es braucht eine radikale Beschleunigung für die Umsetzung der Agenda 2030 auf allen Ebenen, um den Multilateralismus zu stärken“, so Sascha Gabizon, Vertreterin der UN Women’s Major Group und internationale Direktorin von WECF. Der Rückzug mächtiger Staaten aus internationalen Organisationen wie der UNESCO, dem Menschenrechtsrat, der Ausstieg aus dem Paris-Abkommen und anhaltende Handelskriege sind Beispiele für den zunehmenden Verlust der Legitimität des Multilateralismus. Auch das System der Vereinten Nationen selbst steht unter Beschuss. Die übermäßige Bürokratisierung und zweckgebundenen Mittel der Mitgliedsstaaten schwächen die Effizienz der Ressourcen, die diesem potenziell mächtigen Apparat zur Verfügung stehen. Genau hier setzt VN-Generalsekretär António Guterres mit seinem Reformprozesses an, der

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Nachhaltig nur auf dem Papier?

27. März 2019 - 18:26

Immer mehr Unternehmen setzen sich öffentlich für die Umsetzung der Agenda 2030 ein und beziehen sich in ihren Nachhaltigkeitsberichten auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Ihre Unternehmenspraxis sieht jedoch oft anders aus: Immer wieder klagen Betroffene über Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung entlang der Lieferkette transnationaler Unternehmen. Der Umsetzungsprozess der Agenda 2030 wird von einer wachsenden Zahl von Wirtschaftsakteuren als willkommene Gelegenheit gesehen, dieser Kritik zu begegnen, den Diskurs in ihrem Sinne zu gestalten und politische Entscheidungen entsprechend zu beeinflussen.

Das Briefing zeigt auf, dass das Engagement der Wirtschaft für die SDGs und der Unternehmenseinfluss auf den SDG-Diskurs mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind. Sie betreffen die Botschaften, die Problemanalysen, die Lösungsvorschläge und die von führenden Wirtschaftsvertreter/innen befürworteten Governance-Modelle. Unternehmen spielen bei der Umsetzung der SDGs zweifellos eine wichtige Rolle. Diese Rolle anzuerkennen darf jedoch keinesfalls bedeuten, die weitere Akkumulation von privatem Reichtum und wirtschaftlicher Macht zu fördern, die Tür für den Einfluss der Wirtschaftslobby auf die Politik weiter zu öffnen und die Verantwortung zu ignorieren, die einige Industriesektoren für die Schaffung und Verschärfung genau der Probleme tragen, die mit der Agenda 2030 bewältigt werden sollen. Vielmehr ist es notwendig, dass Regierungen und Parlamente politische Gestaltungsmacht für die sozial-ökologische Transformation zurückgewinnen,

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SDG-Gipfel Homepage online

27. März 2019 - 18:26

Am 24. und 25. September werden die Staats- und Regierungschefs der Mitglieder der Vereinten Nationen in New York zum Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung (High-level Political Forum on Sustainable Development) zusammenkommen. Der auch als "SDG-Summit" firmierende Gifpfel soll die Fortschritte und Probleme bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der darin enthaltenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) überprüfen und auch die Überprüfungsmechanismen einer kritischen Würdigung unterziehen. Der Gipfel ist das erste große Zusammenkommen auf höchster Ebene seit Verabschiedung der Agenda 2030 im September 2015.

In der Vorbereitung des Gipfels hat die UN nun eine eigene Webseite online gestellt. Dort finden sich Hintergrundinformationen rund um das Programm, die Vorbereitungen, Möglichkeiten zur Teilnahme und vieles mehr:

https://sustainabledevelopment.un.org/sdgsummit
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Who influences whom in the policy arena?

27. März 2019 - 18:26

By Barbara Adams and Karen Judd

Download this briefing (pdf version).

A common theme that ran through the 50th Session of the UN Statistical Commission, March 2019, was the often tense interface between data and policy-making and the asymmetrical power dynamics that shape it. This was evident in the several reports submitted for consideration by the Commission. One from the UN Statistics Division (UNSD) reported on the federated system of data hubs, designed to integrate new data sources into a platform which is accessible to National Statistics Offices (NSOs) and creates comparable data among users. Another was a proposal by the High-Level Group for Partnership, Cooperation, and Capacity Building for the 2030 Agenda for Sustainable Development for a UN Chief Statistician to enhance the voice of statistics in UN policy processes.

The Commission also took stock of the state of indicators to measure progress on the Sustainable Development Goals (SDGs), aware that 2020, one year away, will be the opportunity to reopen the Global Indicator Framework. The indicator framework was accepted on a provisional basis by the Commission. While refinements would continue to be made as the technical work progressed, more serious revisions such as the addition or subtraction of

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Measuring the SDGs

5. März 2019 - 22:57
Statisticians from around the world, meeting at the UN Statistical Commission in March, will again take stock of progress in the world of data over the previous 12 months, largely driven by the 2030 Agenda for Sustainable Development. The official report on filling the gaps in the global indicator framework—a clear priority of the 2018 Commission—show that while some progress has been made much has stalled. Gaps and tensions continue over the selection and interpretation of indicators, the data to fill them, the selection of partners as well as control of the process and ownership of the results.
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Frontiers 2018/19

5. März 2019 - 22:57
Von den Innovationen und ethischen Dilemmata der synthetischen Biologie bis zu Optionen für eine angemessene internationale Anpassung an den Klimawandel: Der UNEP-Bericht Frontiers 2018/19 untersucht bislang vernachlässigte Umweltprobleme. Wird der Fortschritt der Gentechnik zu einem Segen für die Gesundheit von Mensch und Umwelt? Werden wir rechtzeitig handeln, um das weitere Auftauen von Permafrostböden und einen potentiell außer Kontrolle geratenen globalen Treibhauseffekt zu verhindern? Können wir die Fallstricke der Fehlanpassungen an den Klimawandel vermeiden und die schlimmsten Auswirkungen mildern – für alle, nicht für die wenigen? UN-Umweltexpert*innen benennen diese und andere aufkommende Probleme mit der Veröffentlichung von Frontiers 2018/19, dem jüngsten Bericht über die bisher vernachlässigten Umweltprobleme der Welt. Die UNEP-Frontiers-Reihe verbindet neue Wissenschaft mit Lösungsansätzen für die Gesundheit der Umwelt und deren Nachhaltigkeit. Frontiers 2018/19 wurde am 4. März 2019 vor der vierten UN-Umweltversammlung in Nairobi vorgestellt. Der Bericht behandelt fünf wichtige, bislang zu wenig beachtete Themen: die neuesten Entwicklungen in der synthetischen Biologie; die Zersplitterung von Ökosystemen; die komplexen Wechselwirkungen und Verwundbarkeiten von Permafrostgebieten; die Herausforderungen der weit verbreiteten Stickstoffverschmutzung; und die Gefahren der Fehlanpassung in einer Welt des Klimawandels.
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