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Aktualisiert: vor 11 Stunden 42 Minuten

Measuring the SDGs

5. März 2019 - 22:57
Statisticians from around the world, meeting at the UN Statistical Commission in March, will again take stock of progress in the world of data over the previous 12 months, largely driven by the 2030 Agenda for Sustainable Development. The official report on filling the gaps in the global indicator framework—a clear priority of the 2018 Commission—show that while some progress has been made much has stalled. Gaps and tensions continue over the selection and interpretation of indicators, the data to fill them, the selection of partners as well as control of the process and ownership of the results.
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Frontiers 2018/19

5. März 2019 - 22:57
Von den Innovationen und ethischen Dilemmata der synthetischen Biologie bis zu Optionen für eine angemessene internationale Anpassung an den Klimawandel: Der UNEP-Bericht Frontiers 2018/19 untersucht bislang vernachlässigte Umweltprobleme. Wird der Fortschritt der Gentechnik zu einem Segen für die Gesundheit von Mensch und Umwelt? Werden wir rechtzeitig handeln, um das weitere Auftauen von Permafrostböden und einen potentiell außer Kontrolle geratenen globalen Treibhauseffekt zu verhindern? Können wir die Fallstricke der Fehlanpassungen an den Klimawandel vermeiden und die schlimmsten Auswirkungen mildern – für alle, nicht für die wenigen? UN-Umweltexpert*innen benennen diese und andere aufkommende Probleme mit der Veröffentlichung von Frontiers 2018/19, dem jüngsten Bericht über die bisher vernachlässigten Umweltprobleme der Welt. Die UNEP-Frontiers-Reihe verbindet neue Wissenschaft mit Lösungsansätzen für die Gesundheit der Umwelt und deren Nachhaltigkeit. Frontiers 2018/19 wurde am 4. März 2019 vor der vierten UN-Umweltversammlung in Nairobi vorgestellt. Der Bericht behandelt fünf wichtige, bislang zu wenig beachtete Themen: die neuesten Entwicklungen in der synthetischen Biologie; die Zersplitterung von Ökosystemen; die komplexen Wechselwirkungen und Verwundbarkeiten von Permafrostgebieten; die Herausforderungen der weit verbreiteten Stickstoffverschmutzung; und die Gefahren der Fehlanpassung in einer Welt des Klimawandels.
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Social Protection: Hot Topic but Contested Agenda

1. März 2019 - 10:54
Social protection has surfaced to the top of multiple agendas, from human rights to the promotion of economic growth, from decent work to economic, social and gender equality. Its champions, particularly at the global level, include a host of different players, with different priorities, institutions and policy streams, all competing to define the concept and own the discourse.
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UN Statistical Commission – 2019

1. März 2019 - 10:54
The 2030 Agenda for Sustainable Development has become a premier driver and justification for institutional and financial reforms along with the collection and analysis of more and more sophisticated data and statistics. Many UN Commissions are contributing to the implementation of the 2030 Agenda and achieving the Sustainable Development Goals (SDGs). One of these is the UN Statistical Commission, which meets for its 50th annual session 5 – 8 March 2019 at the UN headquarters in New York.
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Geteilte Pflichten – Geteilte Rechte?

15. Februar 2019 - 19:46
Im September 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die sog. 2030-Agenda verabschiedet. Sie umfasst unter anderem 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals). Die SDGs formulieren Maßnahmen und Ziele zu Themen wie Armut, nachhaltigem Wirtschaften und zur Eindämmung des Klimawandels. Doch während sich die Zivilgesellschaft weltweit auf den Weg zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit macht und unzählige Projekte und Initiativen von unten angeschoben hat, fällt die Bilanz der Politik eher bescheiden aus; dabei ist sie doch hauptverantwortlich für den im Rahmen der SDGs geforderten gesellschaftlichen Wandel, meint Marie-Luise Abshagen, Referentin beim Forum für Umwelt und Entwicklung, in ihrem Gastbeitrag. Für sie ist klar: die Welt lässt sich nicht ausschließlich mit nachhaltigem Konsum und freiwilligem Engagement der Zivilgesellschaft retten, sondern nur mit einer staatlichen Politik, die Nachhaltigkeit fördert und konsequent umsetzt.
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Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten

11. Februar 2019 - 16:43
Laut Medien, hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) einen Entwurf für ein sogenanntes Wertschöpfungskettengesetzes erarbeitet. Der Entwurf enthält ein neues Gesetz, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für große Unternehmen festschreibt, so die Tageszeitung taz. Bislang setzte die Bundesregierung auf freiwillige Maßnahmen, so auch in dem Ende 2016 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Aktuell ist Ernst & Young damit beauftragt, die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt durch Unternehmen in Deutschland zu überprüfen. Sollte sich bis 2020 weniger als die Hälfte großer Unternehmen zu den Menschenrechten bekennen, will die Bundesregierung gesetzlich tätig werden, so die bisherigen Pläne. Mit dem vom BMZ erarbeiteten Gesetzentwurf wird dieses Vorhaben konkretisiert. Ein solches Gesetz sollte jedoch nicht nur Sorgfaltspflichten und die entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten festschreiben, sondern auch den Zugang zur deutschen Justiz für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen aus dem Ausland verbessern.
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Pioniere für eine Normalität der Nachhaltigkeit stärker unterstützen – Nachhaltigkeit zur Chefsache machen

11. Februar 2019 - 16:43

Konkrete Handlungsvorschläge für die Münchner Nachhaltigkeitsstrategie statt eines „man sollte, man könnte, man müsste“ wünschte sich Münchens OB Dieter Reiter in seinem Grußwort als Schirmherr des 1. Münchner Nachhaltigkeitskongresses SUSTAIN (am Montag, 4.2.19 in der Alten Kongresshalle).  Den rund 400 Teilnehmer*innen des Kongresses sprach er damit aus der Seele: der Großteil engagiert sich seit vielen Jahren, teilweise Jahrzehnten für mehr Nachhaltigkeit. Pioniere oder Prototypen der Nachhaltigkeit müssten aktiv gestärkt werden, damit ihren konkret erlebbaren Ansätzen mehr Menschen folgen können, forderte Techniksoziologin Prof. Dr. Cordula Kropp. Denn auch wenn manches erreicht wurde - damit die Münchner*innen in Zukunft wirklich nachhaltig leben und wirtschaften, ist der Handlungsbedarf groß. Als zentraler Hebel aus der Dialogrunde mit den drei Referatsspitzen der Referate Umwelt, Planung und Wirtschaft wurde deutlich: Nachhaltigkeit erfordert sektorübergreifende Lösungen. Die komplexen Wirkungszusammenhänge können nicht nur innerhalb der Referatszuständigkeiten bearbeitet, sondern müssen als Chefsache zentral koordiniert werden.

Konkrete Handlungsansätze für Energie- und Klimaschutz, Mobilität, Stadtentwicklung, Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Ernährung, Bildung, mehr Gerechtigkeit und Partizipation standen im Mittelpunkt der acht Manufakturen am Nachmittag. Die Teilnehmer*innen lieferten und zeigten, wie aus dem Dialog konkrete Taten folgen können. Die Ergebnisse umfassen sowohl konkrete, attraktive Projektideen und Forderungen als auch längerfristige Ziele und Strategien.

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Die Sustainable Development Goals in Lateinamerika

8. Februar 2019 - 1:41

Des Lateinamerika-Zentrums e.V. weist auf eine neue Veranstaltungsreihe hin, die von Februar bis einschließlich Mai einmal im Monat stattfindet. Die Bildungsreferent*innen des Lateinamerika-Zentrums stellen auf vielfältige und spannende Weise ihre Herkunftsländer vor, indem sie sich auf eine für ihr Land prägnante Problematik beziehen, die sie im Kontext eines der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) erläutern.

Da die Vorträge beispielhaft die Wichtigkeit der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung behandeln, drehen sie sich um DAS Thema unserer Zeit. Die SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene weltweit dienen sollen.

So rückt eine Referentin Kuba in den Fokus und bezieht sich in ihrem Vortrag auf SDG  9: “Industrie, Innovation and Infrastruktur“. Eine andere Referentin bezieht sich insbesondere auf die SDGs 5 (Geschlechtergleichheit) kombiniert mit Ziel 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen), indem sie Frauenkämpfe in Lateinamerika unter die Lupe nimmt.

In einer anschließenden Diskussion zwischen Publikum und Referent*in wird zum lockeren und offenen Austausch eingeladen. Insgesamt soll die Veranstaltung auch dazu dienen, zu netzwerken und ein freundschaftliches Treffen von Lateinamerika-Interessierten zu bieten - ganz im Sinne der LAZ-Freundeskreise. Alle sind herzlich eingeladen!

Wo:     Waschsalon 

            Kaiserstraße 1b     53113 Bonn

Wann:

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Die Nationale Industriestrategie 2030

7. Februar 2019 - 13:41
Am 05. Februar hat der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier den Entwurf einer nationalen Industriestrategie 2030 vorgelegt. Auf zwanzig Seiten zeichnet das Papier die großen Linien einer wiederbelebten Industriepolitik. Beginnend mit dem Erhardschen Wohlstandsversprechen, betont das Papier zum einen immer wieder die nötige „Revitalisierung der Marktwirtschaft“, insbesondere in Zeiten, in denen „[a]lte Akteure verschwinden, neue entstehen. Handelsströme [sich] verändern“ (S. 2). Weiterhin soll der Anteil der Industrie an der deutschen Bruttowertschöpfung bis 2030 von 22,6 (Stand 2017) auf 25 Prozent erhöht werden. Zu diesem Zweck sollen auch eher weniger marktwirtschaftliche Instrumente zum Einsatz kommen, u.a. staatliche Interventionen, um willkürlichen Eingriffen ausländischer Akteure entgegenzuwirken. „In sehr wichtigen Fällen“ (S. 16), diese werden nicht weiter spezifiziert, soll der Staat bspw. Unternehmensanteile erwerben, um ausländische Übernahmeversuche zu unterbinden. Diese Fälle sollen nach einem sogenannten „neuen volkswirtschaftlichen Verhältnismäßigkeitsprinzip“ (S.16) bewertet werden. Altmaier schlägt außerdem vor, das deutsche und europäische Beihilfe- und Wettbewerbsrecht zu prüfen und ggf. zu reformieren, damit es Unternehmen ermöglicht wird, erfolgreich am internationalen Wettbewerb ebenbürtig teilzunehmen (S.18), denn „size matters!“ (S.15). Der Entwurf soll in den nächsten Wochen Gegenstand intensiver Diskussionen sein, die in eine überarbeitete Strategie münden werden, welche dann vom Bundeskabinett beschlossen wird. Eine erste fokussierte Bewertung der Strategie schlägt Altmaier für das Jahr 2021 vor (S.21).
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Neue Zahlen zur globalen Ungleichheit

7. Februar 2019 - 13:41
Am 21. Januar 2019, wie jedes Jahr pünktlich zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos, veröffentlicht Oxfam den internationalen Bericht „Public Good or Private Wealth“. Der Bericht zeigt anschaulich den Trend der sozialen Ungleichheit, sowie den fortwährenden Trend der zunehmenden Konzentration von Vermögen. Laut dem deutschen Factsheet zum Bericht verfügt zum Beispiel „das reichste Prozent der Deutschen […] über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der deutschen Bevölkerung“ (S.4). Dies spiegelt sich auch im globalen Kontext wieder: „Im vergangenen Jahr verfügten 26 Personen über ebenso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – das sind 3,8 Milliarden Menschen“ (ebd.).Ungleichheiten zeigen sich allerdings nicht nur zwischen arm und reich sondern auch zwischen den Geschlechtern. Zum Einen seien es Gesetze, die Frauen im Arbeits-, Steuer-, und Erbrecht benachteiligen, zum Anderen seien es auch gesellschaftliche Normen, veraltete Rollenbilder und Stereotype, die eine tatsächliche Gleichberechtigung verhindern (S. 5).
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Das Gute Leben für Alle!

6. Februar 2019 - 1:40

Wo man auch hinschaut, überall Krisen und Probleme: Klimawandel, Flucht, Naturzerstörung, Feinstaub, Mietenwahnsinn, Wirtschaftskrise und viele mehr. Beim genaueren Blick auf die Zusammenhänge wird schnell deutlich, dass dies viel mit der Art, wie wir im Globalen Norden leben und wirtschaften, zu tun hat. Überspitzt könnte man sagen: Wir leben auf Kosten anderer.

Viele von uns wünschten, dies wäre anders. Wir möchten in einer Welt leben, die frei von Ausbeutung von Mensch und Natur ist.

Im neuen Buch „Das Gute Leben für Alle! Wege in die solidarische Lebensweise“ macht das I.L.A.-Kollektiv den Aufschlag für einen Entwurf einer Gesellschaft der Gemeinschaft, Kooperation und Partizipation. Dabei stellt das Kollektiv schon jetzt gelebte Utopien wie auch strategische Überlegungen für den politischen und kulturellen Wandel vor. Ziel des Buchs ist es, eine lebhafte Debatte um ein weltweit Gutes Leben und Wege in die sozial-ökologische Transformation anzustoßen.

Das I.L.A.-Kollektiv und Brot für die Welt laden Sie und Euch ein, sich die Ideen des Buches anzuhören und mit Maja Göpel vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und uns ins Gespräch zu kommen.

Ablauf

17.30 Uhr   Einlass

18.00 Uhr   Begrüßung: Antje Monshausen (Referat Wirtschaft und Umwelt, Brot für die Welt)

18.15 Uhr   “Das Gute Leben für

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Europa vor der Wahl: Die Erosion der „marktkonformen Demokratie“

6. Februar 2019 - 1:40
Spätestens seit dem Lissaboner Vertrag hat sich die EU dem neoliberalen Wirtschaftsmodell verschrieben. Die Folgen dieses nicht-nachhaltigen Wirtschaftsmodells sehen wir allenthalben: Gesellschaftliche Spaltung, unaufhörliche Erosion unserer natürlichen Lebensgrundlagen, Delegitimierung der „liberalen“ Demokratie. Auch für die Zukunft planen die Kommission und die Regierungen der EU ein Weiter-So: Weitere Deregulierung der Dienstleistungsmärkte, weitere Kommerzialisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, noch mehr Globalisierung durch 20 weitere Freihandelsabkommen, Industrialisierung und Globalisierung der Landwirtschaft durch eine völlig verfehlte Agrarpolitik, während die vielzitierten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UN allenfalls unverbindliche Leitbilder sind.
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Kommission legt Reflexionspapier über ein nachhaltigeres Europa bis 2030 vor

1. Februar 2019 - 22:37

Pressemitteilung der EU-Kommission vom 30. Januar 2019

Im Rahmen der Debatte über die Zukunft Europas, die mit dem Weißbuch der Kommission vom 1. März 2017 angestoßen wurde, veröffentlicht die Kommission heute ein Reflexionspapier über ein nachhaltiges Europa bis 2030.

Als Folgemaßnahme zur Rede von Präsident Juncker zur Lage der Union 2017 angekündigt ist die Vorlage dieses Dokuments eine der Maßnahmen, mit denen die EU ihrer festen Zusage zur Verwirklichung der von der Vereinten Nationen formulierten Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Ziele des Klimaschutzübereinkommens von Paris nachkommen will. Das Dokument, in dem die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Europa steht, bewertet und mögliche Zukunftsszenarien dargestellt werden, soll als Leitfaden für die Diskussionen darüber dienen, wie diese Ziele am besten erreicht werden können und wie die Europäische Union bis 2030 am besten dazu beitragen kann. Aufbauend auf den Ergebnissen der letzten Jahre verdeutlichen diese Szenarien, dass weitere Maßnahmen erforderlich sind, damit die EU und die Welt eine nachhaltige Zukunft im Interesse des Wohlergehens der Bürgerinnen und Bürger sichern können.

Der Erste Vizepräsident der Kommission, Frans Timmermans, erklärte dazu: „Die nachhaltige Entwicklung beginnt und endet mit den Menschen; es geht darum, die Nachhaltigkeit und den Wohlstand unserer Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig zu

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Mit Gedichten die Welt verändern

1. Februar 2019 - 10:36

Hast du auch die Nase voll von den täglichen schlechten Nachrichten? Keine Lust mehr auf das Gefühl, dass die Welt eh untergeht? Genug von der Tatsache, dass es trotz der vielen Herausforderungen kaum politischen Willen zur Veränderung zu geben scheint? Und kriegst du Gänsehaut bei dem Gedanken daran, dass dystopische Romane wie “Schöne Neue Welt” Wirklichkeit werden könnten?

Geht uns genauso! Wir glauben aber fest daran, dass wir daran etwas ändern können: Und zwar gemeinsam. Wenn wir eine bessere Welt für alle Menschen wollen, müssen wir damit anfangen, Leute mit Leidenschaft für die gute Sache zusammenzubringen. Zusammen können wir eine Bewegung aufbauen für eine gerechte und nachhaltige Welt.

Also wieder nur ein Stuhlkreis, denkst du dir? Weit gefehlt.

Hiermit laden wir dich ein zu einem ganz besonderen Abend ein: Politik trifft auf Poetry und Community. Wir wollen Menschen mit unterschiedlichen Talenten und Hintergründen zusammenbringen, um zu zeigen, was wir gemeinsam bereits erreicht haben und wohin wir gemeinsam schreiten können. Keine leichte Aufgabe. Deswegen soll der Spaßfaktor nicht vergessen werden.

“We have already seen the year of no, the year of hate, the year of “it’s too late”. So we declare this, 2019, the year of hope.” - Musa Okwonga  #yearofhope.

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So geht Nachhaltigkeit – Zivilgesellschaftliche Impulse für eine nachhaltige Politik

16. Januar 2019 - 19:25

Über drei Jahre ist es jetzt her, dass sich Deutschland zu der Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) verpflichtet hat. Das Jahr 2019 ist eine wichtige Wegmarke in diesem Prozess: Bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen auf einen Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs im September 2019, der eine erste Bilanz zieht und die ambitionierte Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer Ziele voranbringen soll. Auch in Deutschland wird aktuell die Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorbereitet.

Genau der richtige Zeitpunkt um mit Ihnen und Euch gemeinsam zu diskutieren: Was erwarten wir von einer nachhaltigen Politik? Wichtiger Impuls und Rahmen für den Abend ist der aktuelle Bericht ‚So geht Nachhaltigkeit – Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda‘, der gezielt zivilgesellschaftliche Ansätze und Initiativen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen in Deutschland und weltweit in den Fokus rückt. Wir wollen zeigen: Nachhaltigkeit ist möglich – wenn der politische Wille dafür besteht.

Gemeinsam mit Ihnen und Euch möchten wir erfolgreich in das politische Jahr 2019 starten und laden herzlich ein zu einem Abend ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Merken Sie sich den Termin gleich vor, ein ausführliches Programm folgt in Kürze. Anmeldungen richten Sie bitte an staudt@forumue.de.

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Das High-level Political Forum on Sustainable Development

14. Januar 2019 - 16:22
Das High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) hat sich in den ersten drei Jahren nach Verabschiedung der Agenda 2030 und ihrer Ziele (SDGs) zweifellos als das Forum zur Diskussion von Fragen nachhaltiger Entwicklung etabliert. Die Frage ist allerdings, ob dieser Erfolg der Veranstaltung an sich bedeutet, dass auch die Umsetzung der Agenda 2030 auf einem guten Weg ist, bzw. welchen tatsächlichen Beitrag das HLPF dazu leistet. Derzeit werden diverse Vorschläge diskutiert, wie das HLPF als einer der zentralen Bausteine zur Verwirklichung der Agenda 2030 reformiert werden könnte. Konkret sollen im Herbst 2019 zwischenstaatliche Verhandlungen zum HLPF-Review beginnen, spätestens zum 75. Geburtstag der UN am 24. Oktober 2020 könnten Reformen verabschiedet werden.
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Review eines Review-Prozesses

14. Januar 2019 - 16:22

Das High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF), das zentrale Gremium der Vereinten Nationen (UN) im Umsetzungsprozess der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), hat sich drei Jahren nach Verabschiedung der Agenda zweifellos als das globale Forum zur Diskussion von Fragen nachhaltiger Entwicklung etabliert.

Mehr als 2.000 Teilnehmer*innen haben es 2018 besucht, darunter mehr als 120 hochrangige Regierungsvertreter*innen. Immer mehr Länder stellen ihre Umsetzungsbemühungen im Rahmen freiwilliger Staatenberichte vor. Die Zahl der Veranstaltungen im Rahmenprogramm sprengen längst die Kapazitäten des UN-Hauptquartiers. Die Frage ist allerdings, ob dieser Erfolg der Veranstaltung an sich bedeutet, dass auch die Umsetzung der Agenda 2030 auf einem guten Weg ist, bzw. welchen tatsächlichen Beitrag das HLPF dazu leistet. Denn es steht zu befürchten, der Agenda 2030 drohe das Schicksal anderer internationaler Prozesse, die sich auf nachhaltige Entwicklung beziehen:

Einem sinnvollen und allseits anerkannten Beschluss folgen viele Jahre, in denen sich die Silos aus zuständigen Behörden, Wissenschaftler/innen und NGOs in hunderten von Konferenzen gegenseitig versichern, wie wichtig die Themen seien und dass man im Gespräch bleiben müsse. Aber real geschieht wenig bis nichts. Der Leerlauf wird zur geschäftigen Betriebsform, bis die Regierungschefs zehn oder zwanzig Jahre später einen neuen GrundsatzBeschluss fassen.

Um das

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Die Überprüfung der Umsetzungsmittel für die Agenda 2030

10. Januar 2019 - 16:18
Ohne die in der sog. Aktionsagenda von Addis Abeba (AAAA) vereinbarten Umsetzungsmittel (means of implementation) werden die SDGs kaum zu erreichen sein. Das spiegelt sich allerdings weder in effektiven politischen Beschlüssen noch in einer engen Verzahnung der Überprüfungsprozesse von Agenda 2030 und AAAA wider. Für die Überprüfung und Weiterentwicklung der FfD-Beschlüsse ist ein separates Gremium der UN zuständig, das sog. FfD Forum. Seine Diskussionen und Empfehlungen werden beim HLPF lediglich zur Kenntnis genommen. Das liegt unter anderem an der unterschiedlichen Gestaltung der beiden Prozesse, an institutionellen Egoismen und daran, dass sich zentrale Prinzipien der Agenda 2030 nicht in ausreichendem Maße in den Diskussionen im FfD-Forum widerspiegeln. Sollen die beiden Prozesse wechselseitig füreinander fruchtbar gemacht werden, ist sowohl ihre inhaltliche als auch die prozedurale Organisation zu überprüfen.
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Die Mühen der Ebene

9. Januar 2019 - 16:18
Eine wesentliche Grundlage für einen effektiven Überprüfungsmechanismus für die Agenda 2030 und ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind die Indikatoren, mit denen die Verwirklichung der Zielvorgaben gemessen wird. Die Regierungen hatten dieses Thema aus den Verhandlungen über die Agenda 2030 weitgehend ausgeklammert, weil sie das Aushandeln einzelner Indikatoren auf politischer Ebene als kaum machbar ansahen. Stattdessen erteilten sie der Statistikkommission der UN das Mandat, ein Set von SDG-Indikatoren vorzulegen. Bei ihrer Tagung im März 2017 einigte sich die Kommission auf eine vorläufige Liste von 232 Nachhaltigkeitsindikatoren. Allerdingszeigt die Multidimensionalität der Agenda 2030 und der SDGs den Statistiker*innen gegenwärtig ihre Grenzen auf. Für viele der vereinbarten Zielvorgaben gibt es noch immer keine aussagekräftigen Indikatoren oder keine regelmäßig erhobenen Daten. In ihrer Not greifen die Behörden darum mehr und mehr auf inoffiziell erhobene Daten und Daten aus neuen Quellen zurück, was wiederum mit Risiken und Nebenwirken verbunden sein kann.
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#Konzernmacht in der digitalen Welt

9. Januar 2019 - 16:18

Die enorme Marktmacht von Digitalkonzernen wie Google und Facebook gefährdet den Datenschutz und verschärft Abhängigkeiten in der Gesellschaft. In diesem Diskussionspapier weist die Initiative „Konzernmacht beschränken“ auf Regulierungslücken des Digitalmarktes hin und fordert die Bundesregierung auf, durch Gesetzesänderungen Monopolbildungen zu verhindern und die Marktmacht von Konzernen zu beschränken.

Mit dem Diskussionspapier will das NGO-Bündnis einen Beitrag zur öffentlichen Debatte über die Notwendigkeit von Regulierung 4.0. leisten. Im Mittelpunkt stehen die Betrachtung der Bedeutung von Daten und Algorithmen, der Monopolisierung sowie politischer Ansätze im Kartellrecht. Entscheidend wird sein, ob die Digitalisierung die soziale und ökologische Transformation des Wirtschaftssystems unterstützt oder, was es zu vermeiden gilt, behindert.

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