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Hamburg

BENITA SOBRE EU-LAC

EU-LAC Foundation - 13. Januar 2020 - 10:03
Kategorien: english, Hamburg

Arab Uprisings 2.0?

GIGA Event - 10. Januar 2020 - 14:54
Lectures and discussion Hamburg GIGA Forum Referent*innen Dr. Maria Josua (GIGA), Prof. Dr. Marc Lynch (George Washington University) Moderation

Dr. André Bank (GIGA)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Forschungsschwerpunkte Politische Verantwortlichkeit und Partizipation Regionen GIGA Institut für Nahost-Studien Anmeldung erforderlich

Erster Hamburger Klimagipfel

Event in #Hamburg - 10. Januar 2020 - 13:47
Sprache Deutsch Termin:  Montag, 20.01.2020

Info/ Anmeldung: BUND-Landesverband Hamburg, Tel: 040 600387-0, E-Mail: buero[at]bund-hamburg.de, www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/klimaschutz/erster-hamburger-klimagipfel/

 

Katholische Akademie HamburgHerrengraben 420459 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: BUND-Landesverband Hamburg, Tel: 040 600387-0, E-Mail: buero[at]bund-hamburg.de, www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/klimaschutz/erster-hamburger-klimagipfel/

 

Kategorien: Hamburg

Insektenatlas veröffentlicht

AgrarKoordination - 9. Januar 2020 - 11:16
Alamierende Berichte über das Aussterben der Insekten weltweit haben Naturschützer, Landwirte und Bürger*innen aufgeschreckt. Es ist nicht unbedingt gut, wenn man nicht mehr von Mücken gestochen wird. 90% aller Arten sind Insekten. Insekten bestäuben 3/4 aller wichtigen Kulturpflanzen (nicht nur Bienen). Insekten sind unverzichtbar zur Verbesserung der Bodenqualität und als Nahrung für Vögel und Amphibien. Die Heinrich Böll Stiftung legt wieder eine umfangreiche und wichige Informationsquelle vor.  download des Insektenatlas
Kategorien: Hamburg

Nachhaltige Jobs für alle

Sustainability Management - 9. Januar 2020 - 11:06

Neues Jahr, neuer Job? Fast die Hälfte der Absolvent*innen des MBA Sustainability Management hat während oder nach dem Studium das Unternehmen gewechselt (Absolvent*innenbefragung 2018). Wie und wo finden sinnsuchende Bewerber*innen einen passenden Arbeitgeber? Wir haben bei Marcus Noack, Gründer der Jobplattform JOBVERDE, nachgefragt. Seine Mission: Mehr Nachhaltigkeit und Sinn im Job. In Deutschland und am liebsten weltweit. Im Interview berichtet er von den Anfängen und Zukunftsplänen  und dem Jobmarkt.

Sie haben vor knapp zehn Jahren eine grüne Jobplattform aufgebaut – warum dachten Sie, dass die Welt genau das braucht?

Eigentlich sind wir von Unternehmen auf die Idee gestoßen worden. 2011 war Hamburg Umwelthauptstadt. Wir hatten uns 2010 schon die Domain Umwelthauptstadt.de gesichert und haben eine Plattform aufgebaut, die nachhaltigen Unternehmen eine Bühne geben sollte. Im Rahmen dieses Umwelthauptstadtjahres haben wir uns angeguckt, welche Unternehmen es in Hamburg gibt, die sich auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert haben oder eine starke nachhaltige Ausrichtung haben. Die Unternehmen sind irgendwann an uns herangetreten und haben gefragt: Können wir nicht bei euch auch Stellenanzeigen veröffentlichen? Diese Möglichkeit gab es damals nicht. Wir haben dann eine relativ simple Seite geschaffen, wo sie ihre Stellenanzeigen hochladen konnten. Dann haben wir einen Investor gesucht, der uns dann wiederum auf das Thema Stellenanzeige gestoßen hat. Es waren diese beiden Kräfte: Die nachhaltigen Unternehmen, die ihre Vakanzen hatten, und der Investor, der gesagt hat „Entwickelt euch doch zu einer Stellenbörse”.

Vor zehn Jahren waren Sie Pionier, inzwischen gibt es Mitbewerber – wie grenzen Sie sich ab?

Wir grenzen uns ab, weil es uns primär um nachhaltige Unternehmen geht. Wir wollen nicht eine reine „grüne” Stellenbörse sein, weil auch jeder etwas anderes unter einer grünen Stellenbörse versteht. „Grün“ wird oftmals assoziiert mit Bio oder Umwelttechnik. Das ist uns zu spitz. Nachhaltigkeit ist natürlich eine Art Nische und wird auch immer noch so betrachtet, aber wir wollen eigentlich die gesamte Palette nachhaltiger Unternehmen abdecken. Und denen die Möglichkeit geben, dass sie ihre konventionellen Stellenanzeigen, also beispielsweise einen Betriebswirt, veröffentlichen können, aber auch ihren CSR-Manager. Wir wollen keine große allgemeine Stellenbörse sein, sondern eine große Stellenbörse mit dem starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Wir bündeln grüne Jobs, typische nachhaltige Jobs und Jobs mit Sinn. Das ist ja letztendlich das, was die Generation Y und Z sucht.

Wen oder was finden unsere MBA-Studierenden und andere Jobsuchende auf Ihrer Seite und was verstehen Sie unter nachhaltigen Unternehmen?

Zertifikate und wissenschaftliche Screenings sind an der Stelle, wo Unternehmen ihre Stellenanzeigen aufgeben, zu kompliziert. Wir wollen keine Barriere schaffen, z. B. dass die Unternehmen über 20 Punkte erklären müssen, was sie alles nachhaltig macht. Wir schauen uns an, ob das Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und wie es auf der Website kommuniziert. Wird da transparent zum Thema Nachhaltigkeit berichtet? Am Ende des Tages ist außerdem der User ein gutes Regulativ. Unsere User sind teilweise so kritisch, dass Sie sagen „Wie kann es sein, dass da bspw. Vattenfall eine Stellenanzeige veröffentlicht?” Dann sagen wir: Klar, das Unternehmen Vattenfall erfüllt den Nachhaltigkeitsanspruch nicht perfekt. Wenn die aber einen CSR-Manager suchen, dann finden wir schon, dass es passt.

Was treibt Sie persönlich an, schon ein Jahrzehnt dranzubleiben?

Das kommt das Unternehmergen durch. Wir wollen Unternehmer sein und unsere Plattform ist für uns eine Art Baby, das gibt man nicht mal eben auf, weil es eine schwere Phase gibt, weil wir einen neuen Konkurrenten haben oder weil man einen Investor bräuchte, um es noch größer zu machen. Wir sind da passionsgetrieben und total emotional mit dem Thema verbandelt. Gerade merken wir, dass die Branche und der Markt anziehen. Das ist für uns natürlich ein schöner externer Faktor, die ganze Arbeit lohnt sich. Wir haben den Anspruch ein gutgehendes Unternehmen aufzubauen.

Und ist Ihnen das gelungen?

Also unser Vorteil ist, dass wir von Beginn an „bootstrap“ gestartet sind. Wir haben die Mammutaufgabe auf uns genommen, ohne Business Angel zu starten und das Ganze schnell profitabel zu machen. Und wir sind mittlerweile auch schon lange profitabel. Jetzt sind wir zum ersten Mal auf Investorensuche und wollen die ganze Nummer größer machen. Allein so eine Bewegung wie Fridays for Future macht Millionen junge Menschen aus, die affin für solche Jobs sind. Wir wollen eine Plattform schaffen, auf der genau die Jobs drauf sind, die sie suchen – für Deutschland, Österreich und die Schweiz und wenn es nach uns geht ist es ein weltweiter Business Case. Das schaffen wir nicht aus eigenen Kräften, sondern nur mit einem strategischen Investor.

Wie entwickelt sich der grüne Stellenmarkt?

Das ist ein schwieriges Thema, weil die Zahlen, die da sind und messbar sind, dem ganzen Trend nicht gerecht werden. Weltweit gibt es sicher einen Anstieg von Beschäftigten in den erneuerbaren Energien. Bei echten Nachhaltigkeitsexperten ist die Zahl leider immer noch relativ klein ist, das ist kein Massenarbeitsmarkt. Ich zitiere aber immer wieder die Gallup-Studie, die sagt, dass 67 % der Beschäftigten nur Dienst nach Vorschrift machen, 16 %  innerlich gekündigt haben. Die Leute sind in der Masse nicht zufrieden mit ihrer Arbeit und suchen nach Jobs mit Sinn. Und das ist eigentlich die große Chance für Unternehmen, für Arbeitgeber, da ein Angebot zu schaffen. Eines, das den jungen und älteren Leuten mehr Sinn gibt als nur das Gehalt.

Sie können drei Bausteine für eine nachhaltige Welt wählen – was steht drauf?

Da würde ich wahrscheinlich erstmal städteplanerisch rangehen und die Innenstädte definitiv von Autos befreien – und wenn Autos, dann nur E-Autos. Das wäre ein echter Zugewinn an Lebensqualität. Ein Riesenproblem sind die Billigflüge, das ist eine Sache, die man regulieren und anpacken muss. Und den Weltmeeren müsste man etwas Gutes tun und sie von dem Müll befreien. Und für uns wünsche ich mir, dass wir alle Menschen da draußen erreichen, die Lust auf einen nachhaltigen Job oder einen nachhaltigen Arbeitgeber haben.

Vielen Dank!

Das Interview führte Anna Michalski vom Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg. Marcus Noack veröffentlicht regelmäßig einen Podcast, in dem auch Prof. Stefan Schaltegger bereits Gast war.

Bild: Marcus Noack

Kategorien: Hamburg

Localizing SDGs –Creating a Network of Sustainable Development Goal Regions

World Future Council - 7. Januar 2020 - 13:13

Hamburg, 28 May 2019. The cost of cooking with renewable electricity is now competitive with the other cooking fuels in most developing countries, concludes a new report called Beyond Fire: How to achieve electric cooking by Hivos and the World Future Council. This is a significant improvement from three years ago when the two organizations first studied this.

Achieving sustainable cooking is one of the great challenges of our time. Cooking with charcoal and firewood sources still accounts for 4 million premature deaths due to indoor air pollution, puts significant strain on already stressed forest resources, and it is the single largest source of greenhouse gas emissions (GHGs).

“For almost two decades we have inadvertently narrowed the debate of clean cooking to just cookstoves. We need to look at the sources of energy and clean fuels”, says Kandeh Yumkella, Parliamentary Leader Sierra Leone, first CEO of Sustainable Energy for All and former UN Special Representative and Director General of UNIDO.

Hivos and the World Future Council (WFC) just released a study that unveils the cost-competitiveness of cooking with renewable energies. Eco Matser, Program Manager Energy & Climate at Hivos responds: “We looked into alternatives that provide long term sustainable solutions rather than quick intermediate fixes such as improved cookstoves”.

The examined cooking appliances are stoves using solid fuels (such as wood and charcoal), gas-based stoves (LPG, biogas, and power to gas) and electric cooking (electric hot plate, induction stove, slow cooker, and pressure cooker), both in mini-grid contexts and via solar home systems.

“The report shows that the costs of cooking with electricity – both in mini-grid contexts and via solar home systems – is now well within the range of cost-competitiveness of other cooking alternatives. Households spend EUR 1 – EUR 31/month on average for cooking fuels. Electric cooking with Solar Home Systems (SHS) costs between EUR 5 – EUR 15/month while the costs per household of cooking with a mini-grid are in the EUR 4 – EUR 36/month range,” says Anna Leidreiter, Director Climate Energy with the World Future Council.

The entire report can be found here.

MEDIA CONTACT
Nico Scagliarini
Assistant Media & Communications
World Future Council
nico.scagliarini@worldfuturecouncil.org
+49 (0) 40 3070914-19

About the World Future Council
The World Future Council (WFC) works to pass on a healthy planet and fair societies to our children and grandchildren. To achieve this, we focus on identifying and spreading effective, future-just policy solutions and promote their implementation worldwide. Jakob von Uexkull, the Founder of the Alternative Nobel Prize, launched the World Future Council in 2007. We are an independent, non-profit organization under German law and finance our activities from donations. For information visit www.worldfuturecouncil.org

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Kategorien: Hamburg

Press Release – European Youth Award highlights climate, peace, nuclear disarmament and divestment action

World Future Council - 7. Januar 2020 - 10:42

European Youth Award highlights climate, peace, nuclear disarmament and divestment action

Basel, January 6 2020 – The winner of a new award for youth action on climate, peace and disarmament, the Peace and Climate action of European Youth (PACEY) Award, will be announced on January 9, 2020 at an international event in Basel that is bringing youth leaders and policy makers together to address these existential threats to humanity.

Young people in Europe and around the world are standing up to demand action on climate change, war and nuclear weapons,’ says Prof  Dr (med) Andreas Nidecker, founder of the PACEY Award. ‘They clearly see the threats to current and future generations, and are calling on city leaders and governments to take action to avert a catastrophe. It’s time we heeded their warnings and listened to their ideas.’

The award will support a European youth project which advances effective policy action to cut carbon emissions, enhance the transition to renewable energies, address and resolve international conflicts, abolish nuclear weapons, reduce weapons budgets and investments, and/or support the United Nations Sustainable Development Goals.

A range of youth projects have been submitted. Those short-listed for the award include youth sailing for climate action from Latin America to Europe, a youth peace mural project in the Ferizaj region of Kosovo, a youth-led project focusing on keeping fossil fuels in the ground, and a peace-building project between youth from different ethnic communities in the Mitrovica region of Kosovo involving creating community gardens together.

The winner will be decided by the participants of the roundtable event Climate, peace and security: From youth voices to policy action, being organised by the Basel Peace Office and the World Future Council. The event is being held in conjunction with the annual Basel Peace Forum which is organised by swisspeace. Both events are support by the President’s Department of the Basel-Stadt Kanton.

‘A key focus of the roundtable event and the award is to highlight connections between climate action, peace and disarmament, especially nuclear disarmament,’ says Marzhan Nurzhan, Deputy Director of the Basel Peace Office. ‘Armed conflict, and preparation for armed conflict, contribute significantly to global carbon emissions. And if nuclear weapons are ever used in war the climatic and humanitarian consequences would be cataclysmic.’

Excessive militarism is also consuming the human, scientific and financial resources required to protect the climate and make the transition from fossil fuels to renewable energy,’ says Alyn Ware, Global Coordinator of Parliamentarians for Nuclear Non-proliferation and Disarmament, one of the co-sponsors of the event. ‘Imagine what could be done for the climate and sustainable development with $100 billion – which is the amount spent annually on nuclear weapons and which is just 7% of the global military budget.’

‘Youth today are starting to look at how budgets, subsidies and investments in fossil fuels and weapons production are supporting these industries and subverting progress for peace and the climate,’ says Thies Kátow, nuclear weapons and fossil fuel divestment researcher for the World Future Council.And they are leading some of the fossil fuel and nuclear weapons divestment campaignsGovernments, pension funds and other investors need to join these campaigns in order to impact sufficiently on the fossil fuel and nuclear weapons industries and thus to become a catalyst for change.’

Policy-makers need to open the doors of decision-making to youth,’ says  Samia Kassid, World Future Council Senior Project Manager on the Rights of Children and Youth. ‘By including youth in the development and implementation of legislation and policy, we ensure that their rights, and the rights of future generations, for a peaceful and sustainable planet are incorporated in planning.’

The roundtable event will premiere a video Youth voices on climate, peace and disarmament, which features young Europeans speaking about these issues. ‘In order to protect the climate, we need to find ways of being active and making our voices heard without significantly increasing our travel – especially air travel,’  says Chaimae Sebbani, Basel Peace Office youth coordinator and producer of the video. ‘We are therefore bringing the voices of many European youth to the Basel roundtable event – and to policy-makers – via statements which we are compiling in this video.’ The video will also be presented to participants of the Basel Peace Forum on January 10 at a pavilion on Inter-generational interaction for peace and the climate.

____

Click here for the program of speakers at the roundtable event.

MEDIA CONTACTS
For further information, media participation or interviews please contact:
Prof Dr (med) Andreas Nidecker anidecker@bluewin.ch phone +41 765 573 712
Alyn Ware info@baselpeaceoffice.org +420 773 638 867 or +41 788 912 156

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Kategorien: Hamburg

Legitimacy in Global Governance

GIGA Event - 2. Januar 2020 - 12:24
Hamburg Vortrag am GIGA Referent*innen Prof. Dr. Jonas Tallberg (Stockholm University) Moderation

Prof. Dr. Tobias Lenz (GIGA)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen öffentliche Veranstaltung

Rückblick: Wissenschaftscafé „Wie wirkt Wissenschaft sozialer Spaltung entgegen?“

KNU - 30. Dezember 2019 - 1:00

„Wie wirkt Wissenschaft sozialer Spaltung entgegen?“

Unter dem Motto „Wie wirkt Wissenschaft sozialer Spaltung entgegen?“ fand am 19.11.19 ein Wissenschaftscafé in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Studium und Lehre (ALSt) statt. Hintergrund sind die von den Vereinten Nationen beschlossenen Sustainable Development Goals (SDG). Sie sind eine Antwort auf die aktuellen großen Menschheitsherausforderungen und vorwärtsweisende Leitlinie für die humane Entwicklung der Welt. Die Universität Hamburg hat die SDGs im universitären Struktur- und Entwicklungsplan aufgegriffen um zum Ausdruck zu bringen, dass wir als Universitätsmitglieder Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung betreiben. Das Motto wurde auf der Veranstaltung exemplarisch an den drei SDGs „Kein Hunger“, „Hochwertige Bildung“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“ bearbeitet.

Seit 2015 Anstieg der unterernährten Menschen weltweit

Das Vorbereitungsteam hat die These „Die globale soziale Ungleichheit ist die Mutter aller Probleme“ aufgestellt, auf die die drei eröffnenden Kurzinputs der SDG-Pat*innen Bezug nahmen. Prof. Dr. Cord Jakobeit arbeitet in der Politikwissenschaft und repräsentierte das SDG „Kein Hunger“ vor den rund 50 Teilnehmenden der Veranstaltung. Er betonte, dass es seit 2015 einen Anstieg der unterernährten Menschen weltweit gibt und dass die acht reichsten Menschen weltweit so viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Prof. Dr. Silke Schreiber-Barsch setzt sich mit Erwachsenenbildung auseinander und führte aus, dass in ihrem Forschungsfeld z.B. der Matheus-Effekt („Wer hat, dem wird gegeben“) Konflikte auslöst. Der dritte SDG-Pate, Prof. Dr. Stefan Aykut, forscht zur Soziologie ökologischer Krisen und Konflikte und argumentierte, dass arme Menschen Umweltverschmutzungen besonders stark ausgesetzt sind.

Drittmittel und Exzellenzinitiative im Widerspruch zu Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung?

In den anschließenden Workshops gaben die drei Studierenden Ida Rockenbach (Sozialökonomie), Helen Waider (Erziehungswissenschaft) und Armin Günther (Molecular Life Sciences) Kurzinputs zu den drei Themen Hunger, Bildung und Klima. Fragen, die in dem Klimaworkshop entwickelt wurden, lauten: Welche Rolle kann und soll Wissenschaft in gesellschaftlichen Transformationsprozessen spielen? Wie muss sie dazu strukturiert sein? Sind Drittmittel und Exzellenzinitiative ein Widerspruch zu Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung? In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und gesellschaftliche Bewegung? Im Workshop zu dem SDG „Kein Hunger“ wurde diskutiert, dass Hunger eigentlich eine Frage von Armut ist. Es würden genügend Lebensmittel produziert, um alle Menschen weltweit zu ernähren. Die weitverbreitete Unterernährung entstehe durch das globale Machtgefüge und aufgrund der ökonomischen Verhältnisse. Der Bildungsworkshop sprach über Bildungsgerechtigkeit, unterschiedliche Zugänge zu Bildung durch soziale Ungleichheit und über Inklusion.

Kritik- und Urteilsfähigkeit bilden und nicht bloße Inhalte wiederkäuen

Im Abschlussplenum wurden die Ergebnisse aus den Workshops zusammengetragen und diskutiert. Cord Jakobeit betonte, dass universitäre Bildung in erster Linie die Kritik- und Urteilsfähigkeit bilden soll und nicht dazu dienen sollte, bloße Inhalte wiederzukäuen. Die Studierenden führten die Kritik am aktuellen Bildungssystem weiter aus: Der permanente Bewertungsdruck führe dazu, dass die Lehrenden und andere Studierende nicht konstruktiv kritisiert werden – aus Angst vor schlechter Bewertung. Zudem seien die hohe Prüfungslast und ein hoher Lohnarbeitsdruck durch steigende Mieten und geringes BAföG Gründe dafür, dass sich so wenige Menschen politisch engagierten und organisierten. Universitäten trügen so häufig zur Reproduktion sozialer Ungleichheit bei, und es sollte darum gehen, mehr Menschen von außerhalb in die Universität und z.B. in diese Veranstaltung einzubinden. Abschließend wurde noch die mangelnde politische Organisierung unter den Wissenschaftler*innen diskutiert sowie die vermutete Verengung der Vielfalt der Lehrmeinungen in einigen Fächern. Das Konzept des Wissenschaftscafés als für alle offene Diskussionsveranstaltung sollte aus Sicht der organisierenden Studierenden aus dem AStL in Zukunft in regelmäßigen Abständen unter Zusammenarbeit des ALSt und des Transferzentrums (in dass das KNU übergeleitet werden soll) stattfinden.

Einzelne thematische Ausschnitte der Veranstaltung sind als Video über die Plattform Lecture2Go über diesen Link verfügbar.

 

Foto: UHH/Engels

Kategorien: Hamburg

Zweite Entsprechenserklärung Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)

KNU - 30. Dezember 2019 - 0:00

Die Universität Hamburg hat im Jahr 2019 zum zweiten Mal eine Entsprechenserklärung gemäß des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes (DNK) abgegeben. Der DNK ist ein branchenübergreifender Transparenzstandard für Nachhaltigkeitsberichterstattung und wurde 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung initiiert. Er macht Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar und mittels Standardisierung vergleichbar. Um den Deutschen Nachhaltigkeitskodex zu erfüllen, erstellen Anwenderinnen und Anwender eine Entsprechenserklärung über 20 DNK-Kriterien zu Aspekten der Ökologie, Sozialem und der Unternehmensführung.

Während der hochschulspezifische DNK, womit die spezifischen Anforderungen von Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen berücksichtigt werden sollen, bisher in einer Betaversion getestet wurde, erfolgte die zweite Entsprechenserklärung bereits in der Alphaversion. An dieser und weiteren Entwicklungen des DNK (HS-DNK) ist die Universität Hamburg im Rahmen des Projektes Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN) federführend beteiligt.

Die zweite Entsprechenserklärung ist online einsehbar sowie hier im PDF-Format verfügbar.

Foto: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Kategorien: Hamburg

Seminar „Rassismuskritisch denken und handeln lernen" am 23./24. Januar 2020

#Nachhaltigkeit - 30. Dezember 2019 - 0:00

In vielen Begegnungen, Erfahrungen und Diskussionen spielt Rassismus in Bezug auf unser eigenes Verhalten und in unserer Bildungsarbeit in Hamburg eine wichtige Rolle. Zu einer fundierten Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gehört eine kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen, Traditionen und Strukturen, die einer globalen und gerechten nachhaltigen Entwicklung im Wege stehen und wie diese gemeinsam überwunden werden können. Viele dieser Mechanismen haben tiefe historische Wurzeln und sind in unserem Denken und Handeln zu Automatismen geworden, die im krassen Widerspruch zu den Kompetenzen stehen, die eine BNE zu entwickeln und stärken versucht. Um multiperspektivisch denken zu können, ist es wichtig, zu verstehen, welche Faktoren und Einflüsse zur eigenen Perspektive und Erfahrung beigetragen haben, welche Interessen und welche Machtverhältnisse historisch und aktuell dahinter stehen und was für Auswirkungen diese auf uns alle haben. Ein bedeutsamer und häufig nicht erkannter Faktor in diesem Zusammenhang ist Rassismus.

Die Trainer*innen Tupoka Ogette und Stephen Lawson arbeiten mit einem praxisorientierten, interaktiven und wertschätzenden Ansatz, der zum Ziel hat, Menschen zu sensibilisieren und sie im Anschluss auch zu befähigen, handlungsorientiert und praxisnah eine rassismuskritische Perspektive sowohl in ihrem privaten als auch in ihrem Arbeitsumfeld, in ihrer Organisation, ihren Strukturen zu integrieren. In diesem Workshop, werden sie erste Impulse zu diesem Thema setzen. Weitere Informationen zur ihrer Arbeit unter: www.tupokaogette.de.

Weitere Informationen zum Seminar erhalten Sie hier (PDF).

Datum und Zeiten
23. Januar 2020 von 10.00 bis 17.00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)
24. Januar 2020 von 10.00 bis 14.00 Uhr (0,5 Std. Pause)

Anmeldungen
Bitte bis zum 06. Januar 2020 mit Angaben zu Name, Organisation und Mobilnummer per E-Mail

Teilnahmebeitrag
Es wird um einen selbstgewählten Beitrag zwischen 35 € und 90 € pro Person gebeten.

Foto: CC0-Lizenz: pixabay (Gordon Johnson)

Kategorien: Hamburg

studentische Hilfskräfte (SHK) im Bereich Nachhaltigkeit gesucht

KNU - 27. Dezember 2019 - 12:00

Wir suchen mehrere motivierte studentische Hilfskräfte (SHK), die unsere Projektarbeit im „Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität“ (KNU) der Universität Hamburg unterstützen. Das KNU ist direkt zwischen Campus und Alster, bei der Präsidialverwaltung angesiedelt.

Aufgaben (u.a.)

Pflege der Website: Redaktion von Texten sowie Hochladen von Inhalten auf die Website Unterstützung bei der allgemeinen Projektarbeit (Rechercheaufgaben, generelle Assistenz, Kommunikation mit Projekthochschulen, Veranstaltungsvorbereitung und -dokumentation) (optional) Eigene Projekte und Themen im Bereich (soziale) Nachhaltigkeit, Umwelt bzw. Ökologie konzipieren (optional) Teilnahme an externen Veranstaltungen in ganz Deutschland ggf.: Mitwirkung bei der Organisation eines deutschlandweiten Netzwerkes für eine nachhaltige Hochschullandschaft (Webseiten- und Verteilerpflege, neue Konzepte und Kommunikationsmaßnahmen miterstellen und ausarbeiten)

Anforderungsprofil

ausreichend Zeit für relativ flexibel einteilbare 10 Wochenstunden Arbeitszeit motivierte, selbständige, präzise und zuverlässige Arbeitsweise gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sicheres Arbeiten am Computer mit den üblichen Office-Anwendungen Interesse an bzw. Offenheit für Nachhaltigkeitsthemen eingeschrieben an einer Hochschule der Region (z.B. die Uni Hamburg) gerne optional Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen gerne optional Kenntnisse in Content Management Systemen zur Webseitenpflege sowie Social Media Erfahrung gerne optional stilsicheres Schreiben und Freude an Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation gerne optional Erfahrungen mit Multimedia- oder Grafiksoftware (Adobeprodukte)

Wir bieten

ein spannendes Arbeitsumfeld mit Einblicken in die Nachhaltigkeitsthematik aktiver Einbezug in die vielfältigen und anspruchsvollen Projektaufgaben einen Aufgabenbereich der nach Möglichkeit mit Rücksicht auf Interessens- und Kompetenzprofil der Studierenden ausgestaltet wird eine gute Arbeitsatmosphäre im kleinen und diversen Team flexible Arbeitszeiten (ca. 10 Wochenstunden) Vergütung nach UHH-Standard (siehe hier)

Bewerbungsfristende

Sonntag, 15. Dezember 2019

Für Rückfragen steht Cordula Schwart gerne zur Verfügung.
Mail: kontakt@hoch-n.org, Tel. +49 40 42838-8896

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) per Mail.
Bitte darin auf die genannten Anforderungspunkte eingehen und zusätzlich angeben wie lange Du voraussichtlich noch studierst.

Foto: UHH/Arvid Mentz

Kategorien: Hamburg

studentische Hilfskräfte (SHK) im Bereich Nachhaltigkeit gesucht

KNU - 27. Dezember 2019 - 12:00

Wir suchen mehrere motivierte studentische Hilfskräfte (SHK), die unsere Projektarbeit im „Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität“ (KNU) der Universität Hamburg unterstützen. Das KNU ist direkt zwischen Campus und Alster, bei der Präsidialverwaltung angesiedelt.

Aufgaben (u.a.)

Pflege der Website: Redaktion von Texten sowie Hochladen von Inhalten auf die Website Unterstützung bei der allgemeinen Projektarbeit (Rechercheaufgaben, generelle Assistenz, Kommunikation mit Projekthochschulen, Veranstaltungsvorbereitung und -dokumentation) (optional) Eigene Projekte und Themen im Bereich (soziale) Nachhaltigkeit, Umwelt bzw. Ökologie konzipieren (optional) Teilnahme an externen Veranstaltungen in ganz Deutschland ggf.: Mitwirkung bei der Organisation eines deutschlandweiten Netzwerkes für eine nachhaltige Hochschullandschaft (Webseiten- und Verteilerpflege, neue Konzepte und Kommunikationsmaßnahmen miterstellen und ausarbeiten)

Anforderungsprofil

ausreichend Zeit für relativ flexibel einteilbare 10 Wochenstunden Arbeitszeit motivierte, selbständige, präzise und zuverlässige Arbeitsweise gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sicheres Arbeiten am Computer mit den üblichen Office-Anwendungen Interesse an bzw. Offenheit für Nachhaltigkeitsthemen eingeschrieben an einer Hochschule der Region (z.B. die Uni Hamburg) gerne optional Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen gerne optional Kenntnisse in Content Management Systemen zur Webseitenpflege sowie Social Media Erfahrung gerne optional stilsicheres Schreiben und Freude an Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation gerne optional Erfahrungen mit Multimedia- oder Grafiksoftware (Adobeprodukte)

Wir bieten

ein spannendes Arbeitsumfeld mit Einblicken in die Nachhaltigkeitsthematik aktiver Einbezug in die vielfältigen und anspruchsvollen Projektaufgaben einen Aufgabenbereich der nach Möglichkeit mit Rücksicht auf Interessens- und Kompetenzprofil der Studierenden ausgestaltet wird eine gute Arbeitsatmosphäre im kleinen und diversen Team flexible Arbeitszeiten (ca. 10 Wochenstunden) Vergütung nach UHH-Standard (siehe hier)

Bewerbungsfristende

Sonntag, 15. Dezember 2019

Für Rückfragen steht Cordula Schwart gerne zur Verfügung.
Mail: kontakt@hoch-n.org, Tel. +49 40 42838-8896

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) per Mail.
Bitte darin auf die genannten Anforderungspunkte eingehen und zusätzlich angeben wie lange Du voraussichtlich noch studierst.

Foto: UHH/Arvid Mentz

Kategorien: Hamburg

Ausschreibung WUS-Förderpreis 2020 für Abschlussarbeiten zu Themen der SDGs

#Nachhaltigkeit - 27. Dezember 2019 - 0:00

Der World University Service (WUS) Deutsches Komitee e.V. möchte Absolvent*innen an deutschen Hochschulen auszeichnen, die sich in ihren Studienabschlussarbeiten – gleich welcher Fachrichtung – mit einem der folgenden Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auseinandergesetzt haben:

Bildung für nachhaltige Entwicklung Globales Lernen Menschenrecht auf Bildung Migration/Flucht

Als Studienabschlussarbeiten können Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamensarbeiten oder vergleichbare Examensarbeiten eingereicht werden – keine Promotionen. Die Arbeit soll im Kalenderjahr 2019 abgeschlossen und eingereicht worden sowie in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Die vollständige Bewerbung muss bis spätestens zum 29. Februar 2020 in elektronischer Form per E-Mail eingereicht werden.

Näheres zu den Bewerbungsunterlagen und zum Ablauf erfahren Sie hier (PDF) in deutscher sowie hier (PDF) in englischer Sprache.

Foto: United Nations

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