Sie sind hier

Hamburg

Recherchereise in Brasilien zu Agrarökologie

AgrarKoordination - 22. Oktober 2019 - 10:02
Vom 15. bis 30. Oktober 2019 wird Mireille Remesch, entwicklungspolitische Referentin der Agrar Koordination eine Recherchereise im Bundesstaat Parana in Südbrasilien machen, mit dem Ziel Interviews und Gespräche mit Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Indigenen, Vertreter*innen von Bauernorganisationen und sozialen Netzwerken, der Landlosenbewegung MST, Kirchenvertreter*innen sowie Student*nnen und Professor*innen der UFFS (Universidade Federal da Fronteira Sul) über die Umsetzung von Agrarökologie zu führen. Ausgangspunkt wird dabei die staatliche Universität UFFS in Laranjeiras do Sul sein. Sie ist eine von sechs staatlich geförderten Universitäten im ländlichen Raum mit Schwerpunkt Agrarökologie, die hauptsächlich mit Absolvent*innen staatlicher Schulen arbeitet. Eine wichtige Errungenschaft, die bäuerlichen Familien und Indigenen und speziell auch Frauen, den Zugang zu einer höheren Bildung verschafft. Ein zentraler Beitrag für die Stärkung des ländlichen Raums, zur Armutsbekämpfung und einer gesunden Ernährung. Die UFFS entstand auf Druck der wichtigsten sozialen Bewegungen in Südbrasilien. Mit der UFFS ist es beispielhaft möglich, wie es die Grundlage der Agrarökologie ist, bäuerliche Praxis, soziale Bewegungen und wissenschaftliche Arbeit eng zu verzahnen. Dieses agrarökologische Projekt ist einzigartig und zeigt klare Alternativen zum agrarindustriellen Model und zum MERCOSUR Abkommen auf. In der Folge wird es massiv von der brasilianischen Regierung unter Jair Bolsonaro bedroht. Wichtige Fördergelder wurden der UFFS bereits gestrichen. Viele Bäuerinnen und Bauern, Aktivisten und Wissenschaftler werden bedroht und brauchen dringend mehr internationale Unterstützung und Aufmerksamkeit. Der brasilianische Präsident unterstützt aktiv eine Ausweitung der Sojaanbauflächen und Viehhaltung. Wichtige zuvor geschaffenen Programme zur Förderung von Kleinbauern, wie das Nationale Schulspeisungsprogramm PNAE, bei dem mindestens 30% der Lebensmittel von regionalen bäuerlichen Betrieben stammen müssen, sind massiv gefährdet. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit im Januar 2019 löste Bolsonaro den Nationalen Rat für Ernährungssicherheit (CONSEA) auf. Dadurch wurde die Instanz abgeschafft, welche seit 2006 erheblich zur Verbesserung der Ernährungssicherheit der Bevölkerung Brasiliens beigetragen hat.
Kategorien: Hamburg

An Inspiring Future Policy Award Ceremony 2019 Celebrated the World’s Most Impactful Policies Empowering Youth

World Future Council - 21. Oktober 2019 - 14:32

Hamburg, 28 May 2019. The cost of cooking with renewable electricity is now competitive with the other cooking fuels in most developing countries, concludes a new report called Beyond Fire: How to achieve electric cooking by Hivos and the World Future Council. This is a significant improvement from three years ago when the two organizations first studied this.

Achieving sustainable cooking is one of the great challenges of our time. Cooking with charcoal and firewood sources still accounts for 4 million premature deaths due to indoor air pollution, puts significant strain on already stressed forest resources, and it is the single largest source of greenhouse gas emissions (GHGs).

“For almost two decades we have inadvertently narrowed the debate of clean cooking to just cookstoves. We need to look at the sources of energy and clean fuels”, says Kandeh Yumkella, Parliamentary Leader Sierra Leone, first CEO of Sustainable Energy for All and former UN Special Representative and Director General of UNIDO.

Hivos and the World Future Council (WFC) just released a study that unveils the cost-competitiveness of cooking with renewable energies. Eco Matser, Program Manager Energy & Climate at Hivos responds: “We looked into alternatives that provide long term sustainable solutions rather than quick intermediate fixes such as improved cookstoves”.

The examined cooking appliances are stoves using solid fuels (such as wood and charcoal), gas-based stoves (LPG, biogas, and power to gas) and electric cooking (electric hot plate, induction stove, slow cooker, and pressure cooker), both in mini-grid contexts and via solar home systems.

“The report shows that the costs of cooking with electricity – both in mini-grid contexts and via solar home systems – is now well within the range of cost-competitiveness of other cooking alternatives. Households spend EUR 1 – EUR 31/month on average for cooking fuels. Electric cooking with Solar Home Systems (SHS) costs between EUR 5 – EUR 15/month while the costs per household of cooking with a mini-grid are in the EUR 4 – EUR 36/month range,” says Anna Leidreiter, Director Climate Energy with the World Future Council.

The entire report can be found here.

MEDIA CONTACT
Nico Scagliarini
Assistant Media & Communications
World Future Council
nico.scagliarini@worldfuturecouncil.org
+49 (0) 40 3070914-19

About the World Future Council
The World Future Council (WFC) works to pass on a healthy planet and fair societies to our children and grandchildren. To achieve this, we focus on identifying and spreading effective, future-just policy solutions and promote their implementation worldwide. Jakob von Uexkull, the Founder of the Alternative Nobel Prize, launched the World Future Council in 2007. We are an independent, non-profit organization under German law and finance our activities from donations. For information visit www.worldfuturecouncil.org

The post An Inspiring Future Policy Award Ceremony 2019 Celebrated the World’s Most Impactful Policies Empowering Youth appeared first on World Future Council.

Kategorien: Hamburg

Ausschreibung für „Poetry Slam für Klimaschutz und Solidarität“ am 5. Dezember 2019 in Hamburg-Wilhelmsburg (bis 11.11.2019)

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 21. Oktober 2019 - 9:45
Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk und das Projekts Engagementförderung laden ein zum Dichter*innen-Wettstreit: Gesucht werden poetische Beiträge, die gute Ideen liefern für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung, für Solidarität und Vielfalt. Denn ein gutes Klima braucht unser Planet und gutes Klima braucht unsere Gesellschaft. Tausende gehen jede Woche [...]

Climathon Hamburg 2019 am 25. Oktober – 24-stündiger Hackathon zu Klima- und Umweltthemen

#Nachhaltigkeit - 21. Oktober 2019 - 0:00

Der Climathon – ein weltweiter 24-Stunden-Hackathon fürs Klima – findet seit 2015 am letzten Oktober-Freitag in über 100 Städten statt. Hamburg ist erstmals mit dabei. Studierende, Start-Ups, Hacker, Hamburgerinnen und Hamburger und internationale Gäste sind eingeladen, am 25. Oktober in der Arena der Hamburg Towers im Inselpark in 24 Stunden digitale und kreative Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln. In 24 Stunden darf in Teams an Projekten getüftelt werden. Diese können technische oder nicht technische Lösungen zu den genannten Themen entwickeln und vom Wissen der eingeladenen ExpertInnen und Coaches profitieren.

Climathon ist ein Event-Format von Climate KIC und wird in Hamburg vom Impact HUB organisiert. Finanziert wird das Projekt von der Umweltbehörde, die zudem erfolgversprechende Projekte mit dem #moinzukunft-Fonds unterstützen wird!

Mitglied der Jury ist unter anderem Dr. Claudia Schmitt, Geschäftsführerin und wissenschaftliche Koordinatorin des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität der Universität Hamburg (KNU).

Die Teilnahme am Climathon ist kostenlos, zur Anmeldung geht es hier.

Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung der Umweltbehörde (PDF) zu finden.

Wann?
Beginn: Freitag, 25. Oktober, 12 Uhr
Ende: Samstag, 26. Oktober, 12 Uhr

Wo?
edel optics Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10 (Inselpark), 21109 Hamburg-Wilhelmsburg

Foto: CC0/Pixabay (Gerd Altmann)

Kategorien: Hamburg

Wissenschaftscafé am 19. November: Wie wirkt die Wissenschaft sozialer Spaltung entgegen?

KNU - 21. Oktober 2019 - 0:00

Die Vereinten Nationen haben sich mit der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ auf 17 Ziele (Sustainable Development Goals – SDG) geeinigt. Sie ist eine Antwort auf die aktuellen großen Menschheitsherausforderungen und vorwärtsweisende Leitlinie für die humane Entwicklung der Welt. Es handelt sich um eine Agenda der Menschen, von Menschen und für die Menschen: Im Zentrum stehen die Beendigung von Hunger, Armut und Krieg, der Zugang zu Bildung und der bestmöglichen Gesundheitsversorgung für alle, sowie die Entwicklung einer inklusiven, friedlichen Gesellschaft in einem nachhaltigen Mensch-Natur-Verhältnis; alle – Bevölkerungen, Institutionen und Staaten – werden aufgerufen, daran mitzuwirken: Zusammen ist eine Welt des Friedens, der Würde und der Solidarität realisierbar!

Für die Universität ist zur Erreichung der SDGs beizutragen deshalb eine verbindende Zielsetzung. Die SDGs wurden auch im universitären Struktur- und Entwicklungsplan aufgegriffen. Dadurch kommt die schon längst vorhandene Ambition vieler Mitglieder der Universität Hamburg zum Ausdruck, Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung zu betreiben. Den Zielen ist gemeinsam, dass mit ihrer Umsetzung global und lokal der sozialen Spaltung entgegengewirkt werden soll – für eine gerechte, ökologisch und sozial nachhaltige sowie demokratische Welt. Damit die Universitätsmitglieder nach besten Kräften in diesem Sinne Bildung und Wissenschaft realisieren können, sind Kooperation und offene Verständigung sowohl über das Verständnis der Nachhaltigkeitsziele, ihre Bedeutung in der universitären Arbeit und die institutionellen Voraussetzungen entsprechender Wissenschaft nötig.

Dazu soll dieses durch den Ausschuss für Lehre und Studium (ALSt) des Akademischen Senats initiierte Wissenschaftscafé beitragen. Es soll exemplarisch an den eng verknüpften und drängenden SDGs zur Sicherung von Ernährung (SDG 2), Klimaschutz (SDG 13) und Bildung (SDG 4) auf Grundlage von kurzen Inputs durch involvierte Professor:innen und Kommiliton:innen im Plenum und in Kleingruppen diskutiert werden, wie offensiv an die Bearbeitung der SDGs heranzugehen ist. Besonders soll sich an dem Abend der Frage gewidmet werden, wie Wissenschaft sozialer Spaltung als wesentlicher Ursache von Hunger, Klimakrise und einem fehlenden Zugang zu Bildung entgegenwirken kann. Dabei sollen gemeinsam Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden, die insbesondere in den demokratischen Gremien produktiv gemacht werden können. Alle Mitglieder der Uni sind herzlich eingeladen!

Podiumsteilnehmer*innen

Klima als globales soziales Problem:

  • Stefan Cihan Aykut forscht und lehrt als Juniorprofessor an der Universität Hamburg zur Soziologie ökologischer Krisen und Konflikte. Dabei untersucht er unter anderem, wie in globalen Verhandlungen und nationalen Energiewenden um den gesellschaftlichen Umgang mit der Klimakrise gerungen wird. Er hat die Patenschaft für Ziel 13 der SDGs (Maßnahmen zum Klimaschutz) übernommen.
  • Armin Günther ist Mitglied im FSR Molecular Life Sciences, arbeitet zu kritischer, für Humanität einstehende Naturwissenschaft. Er hat dazu auf dem Dies Academicus 2018 den Workshop „Exzellenz: Ermöglichung oder Einschränkung – Wie gestalten wir unsere wissenschaftliche Aktivität gegen den Klimawandel?“ organisiert. Die Studierenden vertritt er auch im Akademischen Senat.

Kein Hunger:

  • Cord Jakobeit ist Professor für Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Beziehungen und beschäftigt sich mit den großen Fragen der Disziplin – darunter die Fragen nach Krieg und Frieden, Entwicklung und Unterentwicklung und globalen Machtverschiebungen. Er ist Pate für SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) und veranstaltet im Wintersemester eine Ringvorlesung mit dem Titel „Armut verstehen und überwinden“.
  • Ida Rockenbach setzt sich im FSR Sozialökonomie für kritische Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein. So z.B. im Rahmen eines Themensemester unter dem Titel „Sozialökonomische Perspektiven in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung“, in dem unter anderem die Frage des Zusammenhangs von neoliberaler Politik und dem Aufstieg der AfD diskutiert werden soll.

Emanzipatorische Bildung für alle:

  • Silke Schreiber-Barsch ist Juniorprofessorin für Erwachsenenbildung, arbeitet zu Themen von Partizipation am System des Lebenslangen Lernens, Inklusion/Exklusion, Lernorten sowie Global Citizenship Education und Politischer Bildung. Sie ist eine der Patinnen für das SDG 4 (Hochwertige Bildung).
  • Helen Waider studiert Bildungs- und Erziehungswissenschaft im Master, ist aktiv im Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft und setzt sich für inklusive Bildung und Teilhabe ein. In diesem Sinne hat sie 2017 an der Vorbereitung der Inklusionstagung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft mitgewirkt.
  • Nora Peters untersucht aktuell in ihrer Masterarbeit die Universität Hamburg als Universität der Nachhaltigkeit: eine qualitative Studie zur Perspektive der Studierenden.

Wann?
19. November 2019 um 18 Uhr

Wo?
Von Melle Park 9, Raum S29

Anmeldung
Zur besseren Planung des Caterings bitten wir um Anmeldung bis zum 11. November per E-Mail.

Foto: Christian Stelling

Kategorien: Hamburg

​​​​​​​WEBINAR INVITATION: “Women’s Power in Food Struggles” - Debate around Right to Food and Nutrition Watch 2019

SID Hamburg - 19. Oktober 2019 - 23:41

ESPAÑOL DEBAJO - PORTUGUÊS ABAIXO

WEBINAR INVITATION: “Women’s Power in Food Struggles” - Debate around Right to Food and Nutrition Watch 2019

This webinar is organized by FIAN International on behalf of the Global Network for the Right to Food and Nutrition, and is open to the public (free registration). Feel free to share this invite widely!

Launched in a context of rising hunger and ecological crisis, this timely edition of the Watch addresses key issues of power, and exposes the structural violence that degrades both women and the environment. In this webinar, we want to discuss and reflect with you about these challenges and ways forward. Speakers include authors of this year’s issue of the Watch. Join & discuss with us!

Date & time (English-language webinar): Tuesday 22 October 2019, 2pm Geneva/Johannesburg/Lusaka | 1pm London | 8am New York | 8pm Manila. Check other times here.

Registration: To register, please use this link: https://register. gotowebinar.com/register/8 819 532 812 392 617 475.

Speakers:

  • Deidre Woods, Independent Food Aid Network
  • Paula Gioia, European Coordination Vía Campesina (ECVC)
  • Nettie Wiebe, La Vía Campesina (Canada) & CSM Women Working Group
  • M. Alejandra Morena, FIAN International

 

The Watch is the main publication of the Global Network for the Right to Food and Nutrition, which comprises nearly 50 civil society organizations and social movements from all corners of the globe.

 

 

 

ESPAÑOL (Disculpas en caso de envío duplicado)

 

INVITACIÓN A SEMINARIO EN LÍNEA: El poder de las mujeres en la lucha por la soberanía alimentaria - Debate sobre el Observatorio del Derecho a la Alimentación y a la Nutrición 2019

 

Este seminario web está organizado por FIAN International en nombre de la Red Mundial por el Derecho a la Alimentación y la Nutrición, y está abierto al público (inscripción gratuita). ¡No duden en compartir esta invitación ampliamente!

 

Día y hora (seminario en español): Jueves 24 de octubre de 2019, 16:00 Barcelona/Berlín | 11:00 Asunción/Buenos Aires | 9:00 México/Bogotá/Quito | 08:00 Tegucigalpa/Guatemala. Vea aquí el horario en otras ciudades.

 

Inscripción: Para inscribirse, por favor usar este enlace: https://register. gotowebinar.com/register/4 286 798 325 909 330 435.

 

Panelistas:

 

Lanzada en un contexto de creciente hambre y crisis ecológica, esta oportuna edición del Observatorio aborda cuestiones clave de poder, y expone la violencia estructural que degrada tanto a las mujeres como al medio ambiente. En este seminario en línea, queremos debatir y reflexionar con ustedes sobre desafíos y cómo avanzar. Las  panelistas incluirán autoras y autores de esta edición del Observatorio. ¡Únete y discute con nosotras y nosotros!

 

El Observatorio es la principal publicación de la Red Mundial por el Derecho a la Alimentación y la Nutrición, que reúne a alrededor de 50 organizaciones de la sociedad civil y movimientos sociales de todas las regiones del mundo.

 

 

 

PORTUGUÊS (Desculpas em caso de envio duplicado)

 

CONVITE WEBINAR: „O poder das mulheres na luta pela soberania alimentar“ - Debate sobre o Observatório do Direito à Alimentação e à Nutrição 2019

 

Este webinar é organizado pela FIAN International em nome da Rede Global para o Direito à Alimentação e à Nutrição e é aberto ao público (inscrições abertas e gratuitas). Sinta-se livre para compartilhar amplamente este convite!

 

Dia e hora (webinar em português): Segunda-feira 21 de outubro, 10:00 Brasília | 14:00 Luanda/Lisboa | 15:00 Maputo. Confira outros fusos horários aqui.

 

Inscrições: Registe-se aqui https://register. gotowebinar.com/register/6 090 498 772 764 255 235.

 

Painelistas:

  • Iridiani Graciele Seibert, Movimento de Mulheres Camponesas (Brasil) / La Vía Campesina
  • Sílvia Ernestina Dywili , Fórum Mulher, Marcha Mundial das Mulheres Moçambique, Movfemme
  • Célia Wandi Sapalo Sampaio, ADRA/Rede das Margaridas da CPLP
  • Joana Rocha Dias, ACTUAR
  • Nayara Côrtes Rocha, FIAN Brasil
  • Victoria Medina, Rede das Margaridas da CPLP

 

Lançada em um contexto de crescente fome e crise ecológica, esta edição do Observatório aborda questões-chave que envolvem as relações de poder e expõe a violência estrutural que explora as mulheres e o meio ambiente. Neste webinar queremos discutir e refletir com você sobre os desafios e sobre como podemos avançar nestas temáticas. Dentre as painelistas, estão autoras desta edição do Observatório. Junte-se e discuta conosco!

 

Observatório é a principal publicação da Rede Global pelo Direito à Alimentação e à Nutrição, que reúne cerca de 50 organizações da sociedade civil e movimentos sociais de todas as regiões do mundo.

 

 

Making Things Worse? The Fight Against Violence and Crime

GIGA Event - 18. Oktober 2019 - 16:15
Lectures and discussion Hamburg GIGA Forum Referent*innen Prof. Kai Enno Lehmann, PhD (University of São Paulo), Dr. Janina Pawelz (IFSH), Asma Khalifa (GIGA) Moderation

Dr. David Kuehn (GIGA)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Anmeldung erforderlich

Wer entwickelt wen? Konferenz und Film

VEN Niedersachsen - 18. Oktober 2019 - 15:32

Anfang November veranstaltet der VEN in Kooperation mit verschiedenen Partnern in Hannover ein Wochenende zum Thema Entwicklungszusammenarbeit. Am Samstag, den 02.11. findet eine Konferenz unter dem Titel "Neues Denken und Handeln der Entwicklungspolitik" statt. Sonntag, den 03.11. gibt es im Kino am Raschplatz eine Filmvorführung von Congo Calling und ein anschließendes Gespräch mit dem Regisseur. Weitere Informationen 

Kategorien: Hamburg

Rückblick zum Vortrag „Mobilität in Großstädten heute und morgen – Auswirkungen auf die Universität Hamburg“

KNU - 18. Oktober 2019 - 0:00

Während seines Vortrags (PDF) zum Thema „Mobilität in Großstädten heute und morgen – Auswirkungen auf die Universität Hamburg“ am 25. September kam Dr. Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik/Projektgruppe Mobilität zu folgendem Urteil: Der Verkehrssektor hinkt hinterher, die Eigenschaften „größer, schneller, weiter“ stechen den Faktor Energieeffizienz aus. Als möglichen Ausweg bringt er die Digitalisierung ins Spiel und ging anhand von Beispielen auf Paket-Alternativen ein, die lokale (Elektro-)Mobilitätsangebote, wie Bike-/Carsharing und ÖPNV, miteinander verbinden oder beschrieb Instrumente wie die City-Maut. Als übergreifende und noch zu bewältigende Problemstellung machte er zudem auf soziale Ungleichheiten in Bezug auf Zugänge zu Mobilitätsalternativen aufmerksam.

Im Anschluss ging Dr. Hilmar Westholm vom Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität in seiner Präsentation (PDF) auf die aktuelle Lage zu Mobilitätsfragen der Universität Hamburg ein. Neben dem Ist-Zustand zu Dienstfahrzeugen und Co. wurden Zukunftskonzepte und -ideen vorgestellt.

In der anschließenden Diskussion äußerte sich Dr. Canzler auf eine Frage zu Auswirkungen auf die Automobilindustrie, indem er deutlich machte, dass ein Strukturwandel kommen wird und dafür die Lösungen noch nicht auf der Hand liegen, aber die Automobilbranche dies eher ignoriere und eine Zwangserhaltung stattfinde, die einen Crash nur vor sich her schiebt, statt Lösungen anzubieten. Zudem wurden weitere konkrete Handlungsanweisungen für die Universität Hamburg angesprochen. Einsparpotenzial sieht Dr. Canzler beispielsweise noch durch den Ausbau des Themas Home Office. Weiter ergänzte er die Ausführungen von Dr. Westholm bezüglich des Ausbaus der Videotechnik. Diese müsse extrem gut sein, um wirklich eine Alternative für Dienstreisen darzustellen. In diesem Sinne sei auch insgesamt die Verknüpfung und der Austausch untereinander, zum Beispiel durch eine Art Selbstverpflichtung von Instituten um Kurzreisen zu vermeiden oder die Nutzung von Flotten- statt Privatfahrzeugen, ein probates Mittel um den ökologischen Fußabdruck der Universität Hamburg zu verkleinern.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Mobilitätsumfrage statt, die im September an der Universität Hamburg durchgeführt wurde. Die Umfrage wird derzeit ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Kürze hier veröffentlicht.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die anregende Diskussion im Anschluss.

Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Kategorien: Hamburg

Unsere große kleine Farm

AgrarKoordination - 17. Oktober 2019 - 14:25
Ein Paar verlässt ist Großstadt und verwirklicht seine Traum von einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen. EIn einst erschöp‰es und dürres Land bringt neues Leben hervor. TreŠen Sie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere, erleben Sie neue Erfahrungen und traurige Rückschläge und einen Film der zeigt, wie Beharrlichkeit und Mut dazu führen, dass die Natur sich erholt und nach und nach kleine Wunder geschehen. Heilung für Mensch und Umwelt ist möglich. Aber sie hat ihren Preis. 12. November 2019, 19.30 Uhr Zeise Kino, Hamburg Friedensallee 7-9 Vorfilm: Mensch Macht Milch - warum billige Milchexporte schädlich sein können. Gäste: Berit Thomsen, AbL Ursula Gröhn-Wittern, Agrar Koordination Moderation Steffen Wolff, BUNDjugend Hamburg
Kategorien: Hamburg

Entwicklungspolitischer Etat für 2020 zu gering

VEN Niedersachsen - 16. Oktober 2019 - 17:23

Zurzeit wird auf Bundesebene der Haushalt für 2020 verhandelt. Aus Sicht des VEN hat der Haushaltsentwurf erheblichen Nachbesserungsbedarf im Bereich der entwicklungspolitischen Arbeit. Die dort vorgesehenen Mittel – sowohl für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit als auch für die Entwicklungszusammenarbeit – reichen nicht aus. Sie sind eine Verschlechterung des Status Quo und machen eine Umsetzung der Agenda 2030 nicht möglich.

Kategorien: Hamburg

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Hamburg abonnieren