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Hamburg

Zero-Waste! Wie lässt es sich müllfrei leben?

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:27

»Von den jährlich 78 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen 32% unkontrolliert in die Umwelt, wie zum Beispiel in die Meere. Bis zur völligen Zersetzung von Plastik können 350 bis 400 Jahre vergehen. Bis dahin zerfällt es lediglich in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und wasserunlöslichen Plastikpartikel unter 5 mm Größe werden Mikroplastik genannt.« (WWF). In den letzten Jahren und Jahrzehnten ist die Menge des Verpackungsmülls in Deutschland stetig angestiegen, jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt 220 kg Verpackungsmüll im Jahr (Umweltbundestamt).

Geht das auch anders? Können wir heutzutage in einer Stadt wie Hamburg leben, ohne Müll zu verursachen? Alana Zubritz hat mit Ihrer Freundin Ina Choi-Nathan 2017 eines von Deutschlands ersten Zero-Waste-Cafés eröffnet und damit gezeigt, dass müllfrei funktioniert. Zero-Waste geht: Nicht nur in ihrem Laden, in dem mehrere hundert Menschen täglich speisen und trinken, sondern auch zu Hause lebt Alana (fast) ohne Abfall zu produzieren.

In diesem Projekttag lernen die Schüler_innen die Idee und Prinzipien von Zero-Waste kennen und wenden sie direkt an. Sie lernen, verpackungsfrei zu leben und einzukaufen, und stellen ein ökologisches Waschmittel selbst her.

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Von Klimarettern und Klimakillern. Ein Rundgang zum Klimawandel

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:22

Das Klima der Erde ist aus dem Gleichgewicht geraten. Und diese Klimaerwärmung ist menschengemacht. Durch unseren massiven Ausstoß von Treibhausgasen — u.a. bei Energieerzeugung, Mobilität und Lebensmittelproduktion — treiben wir die Erderwärmung kontinuierlich an. Welche Auswirkungen werden steigende Temperaturen in unterschiedlichen Regionen weltweit und auf unser Leben haben? Was bedeutet Climate Justice?

Von globalen Klimafragen ausgehend, widmen wir uns bei diesem Rundgang auch lokalen Zusammenhängen: Wie gut ist Hamburg in Sachen Klimaschutz aufgestellt? Welche sind die Klimakiller in der Stadt und wo gibt es Projekte und Möglichkeiten, sich klimaneutral/er zu verhalten?

Der Rundgang findet rund um den Altonaer Bahnhof statt. Die Referentin Maike Strietholt arbeitet als Kulturwissenschaftlerin und freie Journalistin zu den Themenschwerpunkten Klimawandel, Konsum und Ressourcenschutz.

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Nachhaltige Ökonomie denken lernen. Die Wirtschaft verändern und das Klima schützen

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:17

In der Diskussion um den Klimawandel steht immer auch die Frage nach einem Umbau der Wirtschaft im Zentrum: Die globale Erderhitzung kann nur aufgehalten werden, wenn die Art, wie weltweit Waren produziert, gehandelt und konsumiert werden, sich fundamental verändert. Aber wie kann dieser Wandel erreicht werden? Müssen wir als Verbraucher_innen bewusster konsumieren, müssen Regierungen die Wirtschaft stärker regulieren — oder muss das Wirtschaftssystem sich grundlegend verändern?

Der politische Ökonom Christoph Ernst stellt zunächst unterschiedliche ökonomische Handlungsansätze vor und untersucht gemeinsam mit den Schüler_innen, welches Potential sie für die Schaffung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise haben könnten. In einem Rollenspiel finden die Teilnehmenden gemeinsam heraus, welche Handlungsweisen unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessengruppen am meisten entsprechen und welche Macht diese haben. In Kleingruppen wird darüber diskutiert, wie ökologisch nachhaltiges Wirtschaften realistisch erreicht werden kann.

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Der Klimacheck: »Ach so funktioniert das alles!«

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:12

Dieser Projekttag dient dazu, dass sich Schüler_innen einen Überblick über die komplexen Fakten und komplizierten Begriffe verschaffen können, die uns in Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel ständig begegnen.

Ein großes Legeschaubild zum Treibhauseffekt und den verschiedenen Faktoren, die zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen, verdeutlicht zunächst, worum es überhaupt geht. Dabei werden Begriffe wie Treibhausgase und Ozon, fossile Brennstoffe und regenerative Energien gemeinsam anschaulich geklärt. Mit witzigen, spielerischen Methoden erleben die Schüler_innen die Photosythese und das ökologisches Gleichgewicht sozusagen am eigenen Leib.

In Kleingruppen führen sie mehrere Experimente durch, die einzelne Aspekte des großen Themas auch sinnlich erfahrbar machen und wissenschaftliche Fakten veranschaulichen. Die eigenen Gedanken der Schüler_innen zum Klimawandel, zu Fridays for future, ihre Forderungen und Sorgen haben während des Projekttages ebenso Raum.

Abschließend schauen wir uns nicht nur an, was Hamburg in 100 Jahren erwarten könnte, sondern überlegen gemeinsam, was wir heute schon für ein besseres Klima tun können.

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Mikroplastik — aus den Augen, aus dem Sinn?! Verstehen, erforschen, Lösungen finden

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:05

Weltweit werden jährlich über 335 Millionen Tonnen an Plastikprodukten mit den verschiedensten Eigenschaften hergestellt.

Ein großer Teil von diesen Plastikprodukten sind sogenannte Wegwerf-Produkte, die bei genauerer Betrachtung ein Widerspruch in sich sind. Denn die langlebigen Plastikprodukte haben meist Abbauzeiten von mehreren Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten, aber verwendet werden sie im Durchschnitt nur drei Minuten. Aber was kommt danach? Entsorgung, Recycling, Müllverbrennung, Mülllagerung, Abwasser oder doch direkt in die Umwelt? Wie sieht das auf einer globalen Ebene aus? Sobald das Plastik in der Umwelt landet kann es weite Strecken hinter sich bringen. Dabei verändert es sich und zerfällt zu Mikroplastik.

Der Projekttag macht die Gefahren, die von Makro- und Mikroplastik für Natur, Tier und Mensch ausgehen, sichtbar und verständlich. Dazu gibt es Versuche und Beobachtungen zur Entstehung von Mikroplastik und die Schüler*innen lernen verschiedene Quellen des Mikroplastiks aus Kosmetikprodukten & Kleidung kennen. Danach suchen sie selbst nach Lösungen für das Plastikproblem.

Die Referent*innen von Gaia haben mit Bienenwachstüchern selbst ein plastikfreies Produkt entwickelt und wissen viel über die Gefahren von Plastikverschmutzung. Umweltverschmutzung durch Plastik: Woher kommt Plastik — wohin geht es und wo bleibt es — was passiert in der Umwelt damit, mit welchen Folgen — was wird dagegen getan — was kann ich selber tun? All diese Fragen werden in diesem Projekttag thematisiert.

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»WESSEN KLIMA? UNSER KLIMA!« MIT STOP-MOTION-TECHNIK EIGENE MINI-KLIMAFILME DREHEN

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:03

First get your facts straight: Was war noch mal Treibhauseffekt, Treibhausgase und Photosynthese und wieso ist ökologisches Gleichgewicht von Bedeutung?

In einer etwa einstündigen, lebendigen Inputphase wird Grundsätzliches und Kontroverses zum Klimawandel geklärt und im Klassenraum so visualisiert, dass später damit weiter gearbeitet werden kann. Und schon wird es kreativ! Nach einer kurzen technischen Einweisung der Klimaaktivistin und Stop-Motion-Künstlerin Eva Flemming-Schmidt legen die Schüler_innen los: In Kleingruppen und mit Zugriff auf viele inspirierende Materialien, erstellen sie, mit der Unterstützung durch die beiden Referentinnen, ihren eigenen Klima-Kurzfilm.

Durch »Shaun, das Schaf« ist vielen die Stop-Motion-Technik ein Begriff. Unter Nutzung einer frei zugänglichen, kostenlosen App, die die Schüler_innen sich im Vorfeld des Projekttages auf ihre Smartphones laden, ist der eigene Mini-Film nur noch eine Frage der Inspiration.

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Land muss Nachhaltigkeit strategisch umsetzen!

VEN Niedersachsen - 30. Januar 2020 - 13:24

Klimagerechtigkeit und die Herausforderungen der niedersächsischen Landwirt*innen haben in den vergangenen Wochen viele Menschen auf die Straßen getrieben. Die Politik reagiert, auch in Niedersachsen. „Es gibt viele gute Ansätze; aber komplexe, globale Herausforderungen erfordern strategisches und ressortübergreifendes Handeln“, verlangt Antje Edler, Geschäftsführerin des Verbandes Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN).

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#Hamburg2030: Nachhaltigkeit heißt Zukunft

SID Hamburg - 30. Januar 2020 - 13:17
Forderungen des Hamburger Ratschlags zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung​​​​​​​

Neue Dokumentation: Forderungen des Hamburger Ratschlags 2016-2019 [pdf, 1611 KB]

Als Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen dokumentiert der Hamburger Ratschlag die aktuellen Forderungen, mit denen wir die globale Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung konkret in unsere Stadt bringen. Wir bleiben engagiert und führen 2020 zwei weitere Werkstattgespräche zu Nachhaltigkeit in Hamburg fort.

Vorwort von Prof. Dr. h. c. Christa Randzio- Plath

Die Vereinten Nationen und die Regierungen der Welt haben 2015 die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen: „Wir sehen eine Welt vor uns, die frei von Armut, Hunger, Krankheit und Not ist und in der alles Leben der Welt gedeihen kann. Eine Welt, die frei von Furcht und Gewalt ist. Eine Welt, in der die menschlichen Lebensräume sicher, widerstandsfähig und nachhaltig sind. Niemand darf zurückgelassen werden.“ Mit diesen ehrgeizigen Zielen sind Regierungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene gefordert, aber auch die Zivilgesellschaft. Die UN-Agenda verspricht Partizipation aller auf gleicher Augenhöhe.

Einige zivilgesellschaftliche Organisationen in Hamburg wollten Beteiligung und organisierten Beteiligung unter dem Motto „Die Zukunft, die wir wollen – Das Hamburg, das wir brauchen“. Uns war klar, dass die
Transformation der Welt Mut und politische Bereitschaft braucht, um Veränderungen zu bewirken. Wir informierten auf Hamburger Ratschlägen von 2016 bis 2019 in sieben Werkstattgesprächen über die 17 Ziele der UN-Nachhaltigkeitsagenda und konzentrierten uns auf die Schwerpunkte, wie sie in der Bürgerschaftsdrucksache 21/9700 zum Ausdruck kommt. Obwohl alle 17 Ziele miteinander verbunden sind, entschied sich der Hamburger Senat Nachhaltigkeitspolitiken in folgenden Clustern zu fördern: Umwelt und Stadt, nachhaltige Wirtschafts und Finanzpolitik, Teilhabe und Sozialer Zusammenhalt, Bildung und Wissenschaft. Zusätzlich bekennt sich die Drucksache zur Umsetzung  von übergreifenden Themen und Strategien der Stadt, wie Hamburgs globale Verantwortung, Gleichstellung, Korruptionsbekämpfung, Kunst und Kultur sowie „Digitale Stadt“.

Unser loses Bündnis von jetzt 21 Nichtregierungsorganisationen war anfangs klein, aber mutig und entschlossen. Wir müssen anfangen – Werkstatt 3, das Eine-Welt-Netzwerk, Zukunftsrat und Marie-Schlei-Verein waren die treibenden Kräfte. Gerade aus entwicklungspolitischer Perspektive war uns die Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen als neuer universaler Weltordnungsrahmen von großer Bedeutung. Alle – auch Hamburg – tragen globale Verantwortung beim Klima, bei der Überwindung von Ungleichheit, bei Menschenrechten und Menschenwürde.

Wir danken für das Mitmachen und die viele engagierte Arbeit. Wir haben Forderungen in sieben Werkstattgesprächen erarbeitet und diese Bürgerschaftsabgeordneten, aber vor allem an die Mitglieder des Senats gestellt, die für das jeweilige Themencluster verantwortlich sind. Es haben Gespräche mit Senatsmitgliedern stattgefunden. Einige Erfolge gibt es, wie z. B. Anfänge für eine nachhaltige Finanz- und Sozialpolitik sowie Klima- und Umweltpolitik. Viele unserer Forderungen sind an die behördenübergreifende Arbeitsgruppe weitergeleitet worden, die bereits für 2018 einen Zwischenbericht für die Hamburgische Bürgerschaft vorbereiten sollte. Bis heute liegen weder ein End- noch ein Zwischenbericht zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda für Hamburg vor. Das bedauern wir. Schließlich gibt es in Hamburg Umsetzungsfortschritte in der Nachhaltigkeit, nicht nur Fehlstellen.

Wir bleiben engagiert und führen 2020 zwei weitere Werkstattgespräche zu Nachhaltigkeit in Hamburg fort. Nur eine sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Politik ist eine zukunftsfeste Politik.

Biopoli-Seminar vom 22.-22.3.20 in Hamburg

AgrarKoordination - 30. Januar 2020 - 10:08
Der Hand Print als Erweiterung des ökologischen Fußabdrucks ermutigt Menschen dazu, relevante gesellschaftliche und politische Veränderungen aktiv mitzugestalten und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft ausgehend vom persönlichen Aktionsraum strukturell zu verankern. Er zeigt neue Handlungsmöglichkeiten auf, die Lernende nicht nur als Konsument*innen, sondern als Gestalter*innen ihrer Gesellschaft ernst nehmen. Nach einer Einführung in die Ideen hinter diesem Ansatz werden wir im Rahmen einer Zukunftswerkstatt erarbeiten, welche größeren Handlungsoptionen sich im Sinne des Hand Prints für die Themenfelder nachhaltige Ernährung, Landwirtschaft & Agrarpolitik ergeben können. Im letzten Teil des Workshops werden wir uns weitere Anregungen und Materialien für die Arbeit mit dem Hand Print anschauen und Ideen für die Einbettung in die eigene Arbeit entwickeln." Die Dozentin
Marie Heitfeld arbeitet bei Germanwatch und ist Referentin für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und zuständig für die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west). Sie ist Mitautorin der Broschüre „Wandel mit Hand und Fuß“ zu beziehen unter https://germanwatch.org/de/12040 .
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Ausschreibung 3. Zukunftspreis Hamburg

#Nachhaltigkeit - 30. Januar 2020 - 0:00

Der Zukunftspreis fördert Projektideen und Vorschläge, die zu Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Gesellschaft beitragen – im Sinne der 2015 von der UN beschlossenen Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung” mit konkreten Nachhaltigkeitszielen bis 2030. Die Leitidee lautet: Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können – überall auf der Welt!

Bewerben können sich Jugendliche und junge Erwachsene aus der Metropolregion Hamburg bis zum Alter von 30 Jahren aus Schule, Berufsbildung, Betrieb und Hochschule. Die Bewerbung kann in digitaler oder schriftlicher Form erfolgen. Dazu liegt ein Bewerbungsbogen (PDF) vor.

Einsendeschluss ist der 31. März 2020.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung (PDF) sowie unter diesem Link.

Der 3. Zukunftspreis Hamburg 2020 ist mit insgesamt 3.000,- Euro dotiert und wird ausgeschrieben vom Zukunftsrat Hamburg in Kooperation mit der Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg.

Foto: CC0-Lizenz: Pexels (Jessica Lewis)

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Wo sind die Grenzen des Wachstums? Über Wohlstand, Ressourcenknappheit und Zukunftsfähigkeit

Globales Lernen in Hamburg - 29. Januar 2020 - 16:04

Enorme Müllberge, weggeworfene Lebensmittel, schwindende Diversität und soziale Ungerechtigkeiten: Viele Missstände auf der Welt sind auf exzessives Konsumverhalten zurückzuführen.

Massen an Waren werden nur kurz genutzt, sind mit Sollbruchstellen versehen und oft fehlt es an Recyclingmöglichkeiten. Dabei ist unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.

In diesem Projekttag erfahren die Schüler_innen Gründe und Folgen eines verschwenderischen Konsumverhaltens und werden dazu eingeladen, verschiedene Perspektiven auf ihre Welt einzunehmen. In einem Planspiel organisieren sie ihre ideale Gesellschaft rund um Ressourcenverteilung, Gerechtigkeit und Bedürfnisse. Zum Schluss wird die Brücke von der idealen zur realen Welt geschlagen und es werden gemeinsam Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

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Wegbeschreibung zur Open School (PDF)

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Interessiert mich nicht die Bohne? – Besuch einer Kaffeestube

Globales Lernen in Hamburg - 29. Januar 2020 - 15:56

Hamburg ist der zweitgrößte Umschlagplatz für die Lagerung und Weiterverbreitung von Rohkaffee. Welchen Weg hat das Konsum- und Kulturgetränk Kaffee von der Plantage bis in die Tasse genommen?

Kaffeetrinken ist trendy. Eine Vielzahl von Röstereien und Gastronomiebetrieben bieten Kaffeespezialitäten an. Gründe genug, sich mit der Kaffeebohne und ihrer Geschichte genauer zu beschäftigen.

Kaffeebohnen sind nach Erdöl die wichtigste Handelsware der Welt. Ein paar Zahlen zeigen dies eindrücklich: in ca. 80 Ländern wird auf über 10 Millionen Hektar Land Kaffee angebaut. 2017 wurden über 152 Millionen Säcke Kaffee im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbraucht. Weltweit sind ca. fünf Millionen Menschen in der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Kaffee beschäftigt – wobei nur wenige gut davon leben können.

Die Referentin Annette Simbolon hat in einer Hamburger Kaffeerösterei eine Ausbildung gemacht. Ihr Anliegen ist es, anhand des Kaffeekreislaufs komplexe globale Zusammenhänge und Disparitäten darzustellen. Gestartet wird in ihrer Kaffeestube mit Blick auf den Hafen. Hier lernen die Schüler_innen unterschiedliche Kaffeesorten und Röstverfahren kennen. Im Anschluss geht es Richtung Hafen an verschiedene Orte, an denen die lokale Verflechtung Hamburgs mit dem Weltmarkt sichtbar wird. Von der kolonialen Geschichte des Kaffees, über Anbau, Ernte, Aufbereitung und Handel, bis hin zu Röstung und Zubereitung – gemeinsam taucht die Gruppe in die Welt des Kaffees ein und lernt Alternativen, wie Fair-Trade und Kaffeekooperativen, kennen.

Auf Wunsch auch mit einer Kaffeeverkostung von 3 Sorten buchbar.

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Klimawandel erforschen – Energie und Klima mit allen Sinnen erleben

Globales Lernen in Hamburg - 29. Januar 2020 - 15:49

Was ist Energie und wie kann sie entstehen? Dies schaut sich die Klimaaktivistin Mariana Schneider mit den Schüler_innen an: Durch einfache und etwas kniffligere Bastelexperimente werden Wind, Sonne und Wasser zu Energiequellen, die ganz schön einheizen können. Wie hängt aber nun Energieverbrauch mit dem Klimawandel zusammen und wo können wir ihn erleben und sehen? Gemeinsam wird ein einfaches Schaubild erstellt, das den natürlichen Treibhauseffekt verständlich darlegt. In Kleingruppenexperimenten erleben die Schüler_innen, wie die Erdatmosphäre funktioniert und warum sie wichtig ist.

Durch einen spielerisch inszenierten »Waldspaziergang« erfahren die Schüler_innen, warum Bäume so wichtig für unser Klima sind. Außerdem erleben sie ganz aktiv, wie das ökologische Gleichgewicht funktioniert und was es aus der Bahn werfen kann.

Abschließend wird gemeinsam darauf geschaut, wie ein klimaangepasstes Hamburg in 100 Jahren aussehen kann und was wir selbst tun können um das Klima zu schützen.

Weitere Anleitungen für Klimaexperimente sowie Handouts zum Treibhauseffekt und zu Klimaveränderungen können Lehrkräfte im Anschluss erhalten.

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Treffen der Hamburger Bildungsagenda 2020

Globales Lernen in Hamburg - 28. Januar 2020 - 16:02

Die Hamburger Bildungsagenda für nachhaltige Entwicklung (HHBA) ist ein offenes und unabhängig agierendes Netzwerk zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteure, die sich in der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung engagieren.

Das nächste Treffen findet am 04.02.2020 in der Fachstelle Globales Lernen, Danziger Str. 15, 3. Stock, Raum 304  statt.

Weitere Termine für 2010:

06.05.2020

03.09.2020

01.12.2020

jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr.  Die HHBA trifft sich an unterschiedlichen Orten, die jeweils vorher hier bekannt gegeben werden.

Mehr zur HHBA finden Sie  hier.

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Nachhaltigkeitsforscher fordern: Wissen von Ureinwohnern stärker nutzen

Leuphana - 28. Januar 2020 - 14:50

Lüneburg. Forscher der Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Stockholm haben jetzt die Rolle des Wissens indigener Völker und lokaler Gemeinschaften bei der Erforschung des Wandels in Richtung Nachhaltigkeit untersucht. In ihrer kürzlich im Journal Ecology & Society veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Ergebnis, dass dieses Wissen meist nur als Bestätigung und Ergänzung wissenschaftlicher Erkenntnisse genutzt wird. Es komme aber darauf an, so die Autoren, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit aus der Sicht der indigenen Völker und lokalen Gemeinschaften zu verstehen.

In ihrer umfassenden Studie konzentrierten sich die Forscher darauf, das Vorkommen indigener und lokaler Perspektiven beim Blick auf Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit zu untersuchen. Sie analysierten 81 von Fachleuten begutachtete Artikel und ermittelten so den aktuellen Stand der Einbeziehung dieses Wissens in den wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs. Die Studie ergab, dass in der untersuchten Literatur das Wissen der Ureinwohner und lokaler Gemeinschaften häufig nur genutzt wurde, um das wissenschaftliche Wissen in Bezug auf Umwelt-, Klima-, sozial-ökologische und Artenveränderungen zu bestätigen und zu ergänzen.

„Wir registrierten ein sehr wissenschaftliches, positivistisches und westliches Verständnis davon, wie wir unsere Gesellschaft nachhaltiger gestalten können. Sauberere Technologien, CO2-Reduktion und erneuerbare Energien stehen deshalb oft im Fokus“, sagt David P. M. Lam, Hauptautor der Studie. Längst habe man aber erkannt, dass es die Verbundenheit und Einstellung zur Natur sind, die sich ändern müssen. „Indigene Völker und lokale Gemeinschaften haben ganz andere Beziehungen zur Natur, die unser wissenschaftliches Verständnis für eine nachhaltigere Gesellschaft ergänzen können. “

Am Ende heben die Autoren die Notwendigkeit hervor, verschiedene Arten von Wissen - nicht nur wissenschaftliches Wissen - einzubeziehen, um eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu erreichen.

 

Originalpublikation:
Lam, D., E. Hinz, D. Lang, M. Tengö, H. von Wehrden, and B. Martín-López. 2020. Indigenous and local knowledge in sustainability transformations research: a literature review. Ecology and Society 25(1):3.
doi.org/10.5751/ES-11305-250103

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Jetzt anmelden - Seminar Lobbyarbeit

VEN Niedersachsen - 27. Januar 2020 - 16:36

Stellungnahmen, Sommerfeste, Hinterzimmergespräche. Auch für Vereine und andere Nicht-Regierungsorganisationen ist Lobbyarbeit wichtig. Wie das erfolgreich und demokratisch aussehen kann, verrät der Workshop am 6. und 7. März in Hildesheim. Die Teilnahme ist kostenlos.

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