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Hamburg

UPOV und Handel

AgrarKoordination - 5. Februar 2020 - 16:10
FREIER ZUGANG ZU SAATGUT IST VORRAUSETZUNG FÜR AGRARÖKOLOGIE Handelsabkommen werden heute vielfach kritisiert. Die Globalisierung der Agrarmärkte ist einer der zentralen Streitpunkte. Für bäuerliche Betriebe in Europa entsteht ein zunehmender Druck noch preisgünstiger zu produzieren, weil die importierte Milch oder das importierte Fleisch noch billiger sein werden, als in Europa produziert wird. So werden die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe vom Markt gedrängt. In den so genannten Entwicklungsländern versucht die Agrarindustrie ihre Produkte durch Handelsabkommen und eingeschlossenen Vorgaben für gesetzliche Regelungen zu geistigen Eigentumsrechte oder Hygiene in den Markt zu bekommen. Beim Thema Saatgut zeigt sich dies sehr deutlich. Noch immer werden 80% des Saatguts in Entwicklungsländern von den Bauern und Bäuerinnen selbst erzeugt. Dieser so genannte Nachbau ist der Saatgutindustrie ein Dorn im Auge; ist aber ein uraltes Recht und Praxis, die erhalten bleiben muss ohne die Bauern und Bäuerinnen zu kriminalisieren. Die Bedeutung des Saatgutes und der Vielfalt für eine agrarökologische Praxis ist umfassend. Ohne den Zugang zu frei verfügbaren Sorten ist eine vielfältige Landwirtschaft nicht möglich und damit keine Agrarökologie! Die Agrar Koordination arbeitet seit vielen Jahren zum Thema Saatgut, bäuerliche Rechte und Erhaltung genetischer Vielfalt, insbesondere in entwicklungspolitischen Zusammenhängen. Der Einfluss einer Organisation wie UPOV, die die Interessen der Saatgutanbieter vertritt, ist kaum bekannt und der Zusammenhang zwischen Handelsabkommen und dem, was auf dem Saatgutsektor geschieht auch nicht. Das vorliegende Diskussionspapier leistet einen guten Beitrag zu einer kritischen Diskussion. Deshalb haben wir uns entschieden es auf Deutsch zu übersetzen. Wir danken Both ENDS für die gute Zusammenarbeit und dem Forum Umwelt und Entwicklung für die Unterstützung für diese Aufgabe.
Kategorien: Hamburg

LHÜ-Info Januar 2020

SID Blog - 5. Februar 2020 - 11:28

1. Klimawochen-Zukunftsdialog: Grüne Energie vom Dach

Klimawoche - 4. Februar 2020 - 15:43

Wir starten am 18. Februar 2020 mit unserem ersten Klimawochen-Zukunftsdialog. Experten diskutieren über den aktuellen Stand der Solarstromerzeugung in Hamburg und welche Hindernisse mit welchen Lösungen zu überwinden sind.

1. Klimawochen-Zukunftsdialog
„Grüne Energie vom Dach“

Auf dem Podium:

  • Sebastian Averdung, Averdung Ingenieure & Berater GmbH
  • Matthias Ederhof, Solaroffensive
  • Dipl.- Met. Bernhard Weyres-Borchert (Solarzentrum Hamburg)
  • N.N. Behörde für Umwelt und Energie (angefragt)
  • Moderation: Frank Schweikert (Deutsche Meeresstiftung)

Im Anschluss an die Diskussion und den Gesprächen mit unseren Podiumsgästen gibt es ausreichend Zeit zum Netzwerken und persönlichen Austausch. Veranstaltungsende ist um 21.00 Uhr. Anmeldung erbeten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird gefördert von der NORDAKADEMIE Stiftung sowie aus Mitteln des #moinzukunft – Hamburger Klimafonds.

Zeit: Mittwoch, 18. Februar 2020 um 19.00 Uhr
Ort: Dockland, NORDAKADEMIE Graduate School, 6. Stock,
Van-der-Smissen-Str. 9, 22767 Hamburg

Titelbild: (c) Ulrike Leone/Pixabay

Der Beitrag 1. Klimawochen-Zukunftsdialog: Grüne Energie vom Dach erschien zuerst auf 11. Hamburger Klimawoche.

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Akteursmeeting der Hamburger Klimawoche am 18. Februar

#Nachhaltigkeit - 4. Februar 2020 - 0:00

Zur Vorbereitung der 12. Hamburger Klimawoche soll es im Akteursmeeting darum gehen, Ideen zu entwickeln und einen gemeinsamen Austausch zu ermöglichen zur Gestaltung der diesjährigen Aktionswoche, die vom 20. bis 27. September 2020 stattfindet.

Wann?
Mittwoch, 18. Februar 2020 um 17 Uhr

Wo?
Dockland
NORDAKADEMIE Graduate School, 6. Stock
Van-der-Smissen-Str. 9, 22767 Hamburg

Anmeldung
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist über diesen Link möglich.

Im Anschluss an das Akteursmeeting, ab 19 Uhr, wird im Rahmen des 1. Klimawochen-Zukunftsdialogs „Grüne Energie vom Dach“ über den aktuellen Stand der Solarstromerzeugung in Hamburg informiert und diskutiert.

Weitere Akteursmeetings sind am 01. April, 29. April, 17. Juni sowie am 26. August geplant und finden jeweils um 17 Uhr im Dockland, Nordakademie (Van-der-Smissen-Straße 9, 22767 Hamburg) statt.

Die Dokumentation der Hamburger Klimawoche 2019 steht hier zum Download bereit.

Foto: Hamburger Klimawoche

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Bürgerdialogreihe 2020 in den Startlöchern: „Europa – Wir müssen reden!“

Europa-Union Hamburg - 3. Februar 2020 - 16:16
„Europa – Wir müssen reden!“ – unter diesem Motto starten die bundesweiten Bürgerdialoge der Europa-Union Deutschland 2020 in eine neue Runde. Unsere Bürgerdialoge schaffen durch interaktive Formate den Rahmen, damit Bürger nicht nur am Wahltag eine Stimme haben. Auch im Jahr nach der Europawahl ist der Redebedarf hoch: Wie steht es um Werte und Zusammenhalt in der EU? Welche Prioritäten setzt die EU bei den Themen Klima, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Soziales? Und was bedeutet eigentlich die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020?
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Bildungsreise: Wendland/Altmark

Politische Bildung - 3. Februar 2020 - 15:44
Beginn: 14.09.20 - Dauer: 5 Tage - Preis: 450 EUR - Ort: Wendland / Altmark - Bemerkungen: --
weitere Informationen auf politischebildunghh.kursportal.info ...
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Film und Gespräch: „Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl“

Politische Bildung - 3. Februar 2020 - 15:27
Beginn: 27.02.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: k. A. - Ort: Hamburg-Neustadt - Bemerkungen: Ort: Metropolis Kino
weitere Informationen auf politischebildunghh.kursportal.info ...
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»ICH LEB JA NICHT AUS BOCK AUF DER STRAßE«. Straßenkids in Hamburg

Globales Lernen in Hamburg - 3. Februar 2020 - 11:35

Für die meisten ist der Hauptbahnhof eine Zwischenstation — für Hamburgs Straßenkids sind die Wandelhalle, der Vorplatz und das angrenzende Viertel St. Georg zur Heimat geworden. Sie leben von der Hand in den Mund, viele von ihnen haben Missbrauchs- und Gewalterfahrungen gemacht. Am Bahnhof suchen sie die Gemeinschaft mit anderen, geraten aber häufig in den Kreislauf von Drogen und Prostitution.
Bei einem Besuch des BASIS-Projekts KIDS erfahren die Schüler_innen, warum junge Menschen in dieser reichen Stadt auf der Straße leben und nicht bei ihren Familien, welche Ängste, welche Hoffnungen und welche täglichen Bedürfnisse sie haben.

Hier geht es direkt zur Anmeldung (bitte Button nutzen).

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"Wir werden die Verbindung zu den Menschen im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland halten und wo immer möglich ausbauen"

Europa-Union Hamburg - 31. Januar 2020 - 11:37
In wenigen Stunden ist es soweit und ein historisches Ereignis steht bevor – das Vereinigte Königreich verlässt die europäische Union nach mehr als 45 Jahren Mitgliedschaft. Der Hamburger Landesverband der Europa-Union Hamburg bedauert den Brexit sehr und hat dazu folgendes Statement verfasst:
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SDGs — No one is left behind! Die UN-Nachhaltigkeitsziele auf dem Prüfstand

Globales Lernen in Hamburg - 30. Januar 2020 - 16:36

Gute Nachrichten: Hunger und extreme Armut sollen auf der ganzen Welt bis zum Jahr 2030 überwunden und Klimaschutzmaßnahmen gestärkt werden!

Im Januar 2016 sind sie in Kraft getreten: die von den Vereinten Nationen beschlossenen Sustainable Development Goals (SDGs). Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung betreffen Umwelt, Soziales, Wirtschaft, Gesundheit und Teilhabe. Jedes Land der Welt ist gefragt, Politik so zu gestalten, dass das zentrale Versprechen der SDGs auf dem gesamten Globus erfüllt wird: »Niemand wird zurückgelassen«.

Auch in Hamburg wird nun überlegt, wie Politik und Zivilgesellschaft diese Ziele mit Leben füllen können. Im Workshop lernen die Schüler_ innen einzelne Ziele, ihre Entstehung und Wechselwirkungen kennen. Mit einem partizipativen und spielerischen Methodenmix führt Jonna Tikkanen aus dem internationalen Netzwerk e.p.a./Europa Jugend Büro die Schulklasse an das Thema heran.

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