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SID Blog - 4. Juni 2019 - 13:35

Digitaler Binnenmarkt – Podiumsdiskussion am 13. Juni in der Botschaft Estlands

Europa-Union Hamburg - 4. Juni 2019 - 11:40
Die Haupstadgruppe Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland und die Botschaft Estlands laden ein zur Podiumsdiskussion „Wir brauchen einen Binnenmarkt, der digital ist! – Die nächste große Herausforderung der EU“. Sie findet am 13. Juni 2019 um 18:00 Uhr in der Botschaft von Estland statt. Podiumsgäte sind Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin der Botschaft von Estland, Nikolaus von Peter von der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, Christoph J. Stresing, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., Luke Voutta vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. und Bart Sattler, Botschaftsrat der Niederländischen Botschaft.
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Digitaler Binnenmarkt – Podiumsdiskussion am 13. Juni in der Botschaft Estlands

Europa-Union Hamburg - 4. Juni 2019 - 11:40

 

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich bis zum 12.6.2019 über folgende Email an: mari.alavere[at]mfa.ee.

Bitte halten Sie für den Einlass einen Lichtbildausweis bereit.

 

 

 

PROGRAMM

ab 17:30 Einlass

18:00 – 18:15 Begrüßung durch

  • Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin der Botschaft von Estland
  • Sebastian Gröning-von Thüna, Leiter Fachbereich EU-Angelegenheiten bei Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund, Co-Sprecher Europa-Professionell der Europa-Union Deutschland

18:15 – 19:30 Paneldiskussion & 5-minütige Inputs

  • Mari Aru, Wirtschafts- und Handelsdiplomatin, Botschaft von Estland
  • Nikolaus von Peter, Politischer Referent, Vertretung der EU-Kommission in Deutschland
  • Christoph J. Stresing, Geschäftsführer, Bundesverband Deutsche Startups e.V.
  • Luke Voutta, Referent, Bundesverband mittelständische Wirtschaft,Unternehmerverband Deutschlands e.V.
  • Bart Sattler, Botschaftsrat, Niederländische Botschaft

           Moderation: Olaf Boehnke, Senior Berater, Rasmussen Global Consultancy

19:30 – 21:00 Networking
 

Hintergrund & Fokus der Podiumsdiskussion

Vor vier Jahren, im Mai 2015, wurde von der Europäischen Kommission eine Strategie für den digitalen Binnenmarkt der Europäischen Union vorgelegt. Ziel der Strategie war es, die Vorteile des europäischen Binnenmarktes um den Bereich Digitalisierung zu erweitern. Damit sollte die Grundlage für eine digitale Europäische Union geschaffen werden. Die drei Säulen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt umfassen:

  1. Besserer Zugang zu digitalen Waren und Dienstleistungen in ganz Europa,
  2. Schaffung der richtigen Bedingungen und gleicher Voraussetzungen für moderne digitale Netze und innovative Dienste,
  3. Bestmögliche Ausschöpfung des Wachstumspotenzials der digitalen Wirtschaft.

Seit 2015 wurden zahlreiche Gesetzesinitiativen lanciert, die heute nachhaltig den Alltag der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger prägen – darunter der Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU.

Mit Bezug auf die Umsetzung der zahlreichen Initiativen zeigt sich jedoch auch, dass nicht alle Vorhaben vollständig umgesetzt wurden, um von einem „echten“ digitalen EU-Binnenmarkt sprechen zu können, in dem das eigentliche Digitalisierungspotenzial zur Geltung kommt. Denn erst ein völlig funktionierender digitaler Binnenmarkt innerhalb der EU kann die Grundlage für ein digitales Europa bilden, das auch weltweit konkurrenzfähig ist.

Vor diesem Hintergrund soll mit der Podiumsdiskussion nicht nur eine kurze Bilanz zum Status Quo des digitalen EU-Binnenmarktes mit Beispielen für noch bestehende Defizite gezogen werden. Vielmehr soll auch der Blick in die Zukunft gerichtet werden.
Aus Sicht der EU-Kommission soll erläutert werden, worin die möglichen nächsten Schritte der sich neu konstituierenden Kommission liegen, um die Rahmenbedingungen für einen vollständig funktionierenden digitalen Binnenmarkt realisieren zu können. Welchen Beitrag haben die Mitgliedstaaten zu leisten, um auf nationaler Ebene die Umsetzung der EU-Digitalstrategie zu beschleunigen. Was versteht Estland unter „Digital by default“ und was sind die Learning-Lessons für  die Mitgliedsstaaten?

Auch in der überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten der europäischen Union stehen grundlegende Veränderungen an. Was sind ihre Erwartungen an den digitalen EU-Binnenmarkt? Worin liegen die eigentlichen Barrieren, damit sich die Unternehmen nicht nur auf den Heimatmärkten etablieren, sondern europaweit erfolgreich vernetzt und konkurrenzfähig sein können? Ein Beispiel dafür ist der IT-Mittelstand, der insbesondere im B2B Bereich eine treibende Kraft der Digitalisierung der Wirtschaft darstellt. Dennoch sind es vor allem internationale Großunternehmen, die den EU-Binnenmarkt beherrschen.
Als „hippe Ideenschmieden“ nehmen Startups eine wichtige impulsgebende Rolle in der Wirtschaft ein. Was ist Ihre Sicht auf den digitalen EU-Binnenmarkt. Worin sehen Sie ihre Rolle, worin die Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, um einen echten digitalen Binnenmarkt zu erreichen, der in einer schnelllebigen globalen Wirtschaft konkurrenzfähig ist.

 

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche. www.europa-professionell.de

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Europa Professionell zu den Konsequenzen der Europawahl: Engagement für Europa jetzt notwendiger denn je!

Europa-Union Hamburg - 4. Juni 2019 - 11:25
Die Wahlen zum Europäischen Parlament haben gezeigt, dass sich der proeuropäische Einsatz im Wahlkampf lohnt: „Die gestiegene Wahlbeteiligung ist zum großen Teil ein Verdienst der zivilgesellschaftlichen Mobilisierung, die viel stärker war als in der Vergangenheit. Dies hat auch zum Erfolg proeuropäischer Parteien beigetragen, über den wir uns freuen. Allerdings offenbart das Wahlergebnis auch die zunehmenden Spaltungen in der europäischen Wählerschaft. Gestärkt sind Parteien mit klar anti-europäischer oder klar pro-europäischer Agenda. Die Parteien in der Mitte haben verloren. Der Konsens ist erodiert. Eine zentrale Aufgabe der europäischen Politik in den kommenden Jahren wird es sein, die Bürgerinnen und Bürger der EU wieder zusammenzuführen“, so Jan Roessel, Ko-Sprecher des Vorstands von Europa Professionell.
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Europa Professionell zu den Konsequenzen der Europawahl: Engagement für Europa jetzt notwendiger denn je!

Europa-Union Hamburg - 4. Juni 2019 - 11:25

„Deutschlands Große Koalition ist bis heute ihrem hohen europapolitischen Anspruch aus dem Koalitionsvertrag nicht gerecht geworden. Insofern war das schlechte Abschneiden der Koalitionspartner in dieser Wahl eine logische Konsequenz.“ ergänzt Sebastian Gröning-von Thüna, ebenfalls Ko-Sprecher des Vorstands von Europa-Professionell. „Die Parolen der Parteien im Wahlkampf „Unser Europa“, „Europa ist die Antwort“ oder „Europa kann mehr“ müssen in Taten umgesetzt werden, sonst wird Europapolitik zur Farce. Das betrifft aber nicht nur die Parteien und die politische Führung. Gerade diejenigen, die in Verwaltung und Gremien Europapolitik maßgeblich mitprägen, müssen ihrer Verantwortung für das große Ganze der Europapolitik stärker gerecht werden. Wir von Europa-Professionell sind überzeugt, dass mehr europapolitischer Mut und mehr europapolitisches Engagement auf allen Ebenen möglich und nötig ist. Und wir fordern alle überzeugten Europäerinnen und Europäer in Politik und Verwaltung auf, sich uns anzuschließen und Europapolitik aktiv und engagiert zu gestalten.“

Mit Blick auf die Konsequenzen der Wahl fordern die beiden Sprecher von Europa-Professionell die Einhaltung des Spitzenkandidatenprinzips. Ansonsten drohe ein weiterer Rückschlag für die Glaubwürdigkeit der Europapolitik.
 

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet und sich proaktiv in politische Diskussionen einbringt. Es wendet sich bundesweit an überzeugte Europäerinnen und Europäer, die sich beruflich mit europäischen Themen befassen und Mitglied der Europa-Union Deutschland sind oder es werden wollen. Die Berliner Hauptstadtgruppe organisiert regelmäßig fachöffentliche sowie exklusive Treffen und Hintergrundgespräche. www.europa-professionell.de

Die Sprecher Sebastian Gröning-von Thüna und Jan Roessel erreichen Sie per E-Mail an sprecher-europa-professionell@europa-union.de.

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Genug zum Leben – Schafft es der Faire Handel menschenwürdige Löhne und Preise zu zahlen?

#hamburg mal fair - 4. Juni 2019 - 11:24
Genug zum Leben – Schafft es der Faire Handel menschenwürdige Löhne und Preise zu zahlen?

24. Juni, 18-20 Uhr im Süd Nord-Kontor in der Stresemannstraße 374a

In der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wurde vor 71 Jahren festgehalten: „Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert“. Doch auch nach mehr als siebzig Jahren ist eine Entlohnung, die ein Leben in Würde ermöglicht, kein Standard geworden sondern immer noch ein Privileg bestimmter Gruppen.

Ein Ziel des Fairen Handels war und ist es, den Produzent*innen, die vornehmlich im Globalen Süden leben, faire Preise zu zahlen. Als Minimum wurden dafür lange Zeit gesetzliche Mindestlöhne gesehen, die in vielen Ländern die realen Lebenshaltungskosten immer weniger abdecken.

In der Abendveranstaltung geht Maike Pott auf die verschiedenen Ansätze einer Berechnung von existenzsicherndem Einkommen (Living Wages) ein und stellt die Schwierigkeiten bei der Bestimmung dar. Anschließend geht Rabea Schafrick von Brands Fashion (Fairtrade-Lizenznehmer) auf Erfahrungen mit existenzsichernden Löhnen in der Verarbeitungskette der Textilbranche ein. Das Unternehmen für Arbeitsbekleidung befindet sich im Prozess der Umsetzung bei einer Lieferkette in Indien, anhand derer wir Einblicke bekommen können.

Angefragt ist zudem ein zweiter Erfahrungsbericht zu Living Wages in der Kaffeebranche.

Anschließend können Fragen gestellt werden und es gibt Raum für Diskussion!

Referent*innen: Maike Pott, M.Sc. Geographie; Rabea Schafrick, Brands Fashion; ggfls. Magnus Kersting, El Rojito

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Deutscher Kulturrat: Klimawandel: Mehr Kulturpolitik bitte!

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 4. Juni 2019 - 9:00
Der Klimawandel verlangt schnelles. tiefgreifendes Handel. Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zeigt den Weg auf. Ihre Umsetzung verlangt aber ein neues Denken, das mit Zuversicht die Chancen nachhaltiger Entwicklung herausstellt. Allen Menschen ein gutes gelingendes Leben zu ermöglichen, ist [...]

Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

VEN Niedersachsen - 3. Juni 2019 - 10:33

2015 verabschiedeten die UN-Mitgliedsstaaten die Agenda 2030 mit den Sustainable Development Goals (SDGs). Sie versprechen die Transformation unserer Welt, hin zu einem Leben ohne Hunger und Armut, ohne Steuerhinterziehung, mit sauberem und sicherem Verkehr und im Einklang mit dem Schutz der Natur und der Ökosysteme. Seitdem ist leider wenig geschehen. Viel zu wenig – in Anbetracht der Tatsache, dass der Klimawandel und das Artensterben voranschreiten und die weltweite Ungleichheit zunimmt. 118 zivilgesellschaftliche Organisationen setzen deswegen ein Zeichen – dass die Umsetzung der SDGs in der Verantwortung der Bundesregierung liegt und die bisherigen politischen Maßnahmen und Strategien nicht ausreichen, um die Ziele bis 2030 zu verwirklichen. Hier geht´s zur gemeinsamen Erklärung „Genug herausgeredet – Höhenangst vor dem UN-Gipfel“, in dem wir die Bundesregierung auffordern, ihre Ver­pflichtungen nicht länger zu vernachlässigen und nachhaltige Politik jetzt umzusetzen.

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3. Nachhaltigkeitsbericht der Universität Hamburg ist erschienen

KNU - 31. Mai 2019 - 0:00

Was wird an der Universität Hamburg zum Thema Nachhaltigkeit geforscht und gelehrt? Was macht die Universität selbst zum Thema „Klimaschutz“? Wie weit sind die Fakultäten beim Thema „Geschlechtergerechtigkeit“? Welchen Stellenwert nimmt „Nachhaltige Entwicklung“ in der Strategie der Universität ein?

Antworten zu diesen und weiteren Fragen liefert der neue Nachhaltigkeitsbericht, der den Zeitraum 2015 bis Herbst 2018 betrachtet und an die beiden Vorgängerberichte der Studierendeninitiative oikos Hamburg e. V. anknüpft. Herausgegeben wurde der Bericht diesmal vom Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU).

Der neue sowie die bisherigen Nachhaltigkeitsberichte stehen im Downloadbereich zur Verfügung. Gedruckte Exemplare können per E-Mail an knu@uni-hamburg.de  beim KNU angefordert werden.

Der dritte Nachhaltigkeitsbericht der UHH als PDF-Datei.

 

Foto: UHH/Dichant

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LHÜ-Info Mai 2019

SID Blog - 30. Mai 2019 - 22:43

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