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Kollisionen positiver Natur

KMGNE - 4. Dezember 2018 - 9:20

Am 23. November fand das abschließende Symposium zum Projekt“auto mobilis 2: Die Kunst sich selbst und andere sinnstiftend zu bewegen“ auf dem Projekthof Karnitz statt. Im Zentrum des Diskurses zu Anthropozän, Kunst und Alltag in der Region Malchin stand die Frage: Wie können Kunst und Kultur den Wandel hin zu einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gesellschaft befördern?

Kunst verbinden wir mit Ästhetik und Ästhetik assoziieren wir vorzugsweise mit Schönheit. Dies wurde im Vortrag von Eva Stein (Haus der Kulturen der Welt) mit dem Titel „Ist das Anthropozän schön?“ aufgegriffen. Stein nahm Bezug auf den Forum-Gedanken der römischen Antike. Als Akteure in der Moderne sind jedoch nicht nur Menschen denkbar, sondern auch Dinge, Pflanzen, Tiere, die gemeinsam mit den Menschen gesellschaftliche Entwicklungen beraten. Dass das Anthropozän schön und verstörend zugleich sein kann, zeigte Eva Stein anhand der Kunstwerke Pinar Yoldas, die Tiere/Pflanzen mit Menschlichem symbiotisch in Verbindung bringen.

Zusammen mit Eva Stein und Joachim Borner vom KMGNE diskutierten Menschen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Pädagogik, und Medien sowie Menschen, die einfach an Veränderung interessiert sind. Die wichtigsten Themen und auch Ergebnisse der Diskussion können dem Bericht auf der Webseite des Projekts entnommen werden.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Mit großen Schritten Richtung Kreislaufwirtschaft: Schuhe aus Kaffeesatz und recyceltem Plastik

reset - 4. Dezember 2018 - 8:05
Der Konsum von Kaffee lässt einige Abfallprodukte entstehen. Die Schuhe von RENS verwandeln Kaffeereste und recyceltes Plastik in hippe Sneaker.
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Bahn statt Flugzeug: Ein neuer Trend erobert Schweden

reset - 4. Dezember 2018 - 6:00
Der schwedische Trend „flygskam“ führt dazu, dass immer mehr Reisende vom Flugzeug auf die Schiene wechseln, um das Klima zu retten. 
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HOCH-N unterwegs: Konferenz "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" in Göttingen

#HOCHN - 4. Dezember 2018 - 0:00
Vom 23.-24. November 2018 fand die Konferenz „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ an der Universität Göttingen statt. Auch HOCH-N war mit einem Impulsvortrag von Dr. Claudia T. Schmitt zum Thema „The University and Sustainability“ vertreten.

Foto: Universität Göttingen/Christoph Mischke

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Chinas Einfluss: Legal, illegal; legitim, illegitim?

SWP - 4. Dezember 2018 - 0:00

 

 

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C20 2018 Final Report

#C20 18 - 3. Dezember 2018 - 20:21

We have prepare this C20 Final report in order to provide  a record of the functioning and most relevant information of Civil 20 (C20) 2018.

2018 C20 Final Report

Download PDF

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What`s COP got to do with it?

BfdW - 3. Dezember 2018 - 17:28

Die 24. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (COP24) wurde heute feierlich durch die polnische Präsidentschaft eröffnet und ich selbst feiere mein 10jähriges COP-Jubiläum mit Brot für die Welt.

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10.12.2018 | Shrinking spaces für religiöse Akteure

GIZ Event - 3. Dezember 2018 - 16:56
Veranstaltungsdatum: Montag, 10. Dezember 2018
Eine Veranstaltung aus der Reihe „Gespräche zur Internationalen Zusammenarbeit“
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03. Dezember 2018

ONE - 3. Dezember 2018 - 16:08

1. Entwicklungshilfe für Klimaschutz
Viele Medien, darunter tagesschau.de, zdf.de, Spiegel Online, stern.de, FAZ.net und der Deutschlandfunk, melden, dass die Weltbank ihre Finanzhilfen für den Klimaschutz verdoppeln will. Auf der derzeit stattfindenden UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz habe sie mitgeteilt, bis 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar in den Klimaschutz in Entwicklungsländern zu investieren. Ohne eine Reduzierung der Emissionen und Anpassungen an die Klimaveränderung seien bis 2030 zusätzlich hunderte Millionen Menschen von Armut bedroht. Die Industriestaaten seien noch deutlich entfernt von ihrer Zusage, den Entwicklungsländern bis 2020 100 Milliarden US-Dollar für die Bewältigung von Klimafolgen bereitzustellen. Im vergangenen Jahr habe der Beitrag bei 57 Milliarden US-Dollar gelegen. Die Bundesregierung habe zudem angekündigt, ihre Zusagen für den UN-Klimafonds auf 1,5 Milliarden Euro zu verdoppeln.

2. Investitionen in Afrika: Deutsche Wirtschaft zögert noch immer
In der Welt thematisiert Ansgar Graw die Entwicklungspolitik der Bundesregierung.  Die vielen afrikapolitischen Initiativen – darunter der Marshallplan mit Afrika (BMZ), Initiative Pro!Afrika (BMWi), Compacts with Africa (BMF) – verfolgen zwar alle das Ziel, Privatinvestitionen in Afrika zu fördern, allerdings verlaufe die Umsetzung stockend. FDP-Entwicklungspolitiker Olaf in der Beek kritisierte dies als „Ankündigungspolitik“. Bisher beteilige sich kein einziges Unternehmen an den Projekten der Bundesregierung. Bei den sogenannten Reformpartnerschaften mit der Elfenbeinküste, Tunesien und Ghana werden die Interessen deutscher Unternehmer*innen „nicht wirklich berücksichtigt“, so Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Dennoch habe die deutsche Wirtschaft durchaus Interesse an einem verstärkten Engagement in Afrika. Zudem zeigten sich sowohl in der Beek als auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier enttäuscht über die Rücknahme des Entwicklungsinvestitionsgesetzes, das Entwicklungsminister Gerd Müller im Sommer angekündigt habe. Damit hätte man die Entwicklungszusammenarbeit mit der Außenwirtschaftsförderung verknüpfen können, so Frohnmaier.

3. Fußball: Kein Afrika-Cup in Kamerun
Wie mehrere Medien, unter anderem Spiegel Online, tagesschau.de und der Deutschlandfunk bereits am Freitag und am Samstag meldeten, hat der afrikanische Fußballverband (Caf) Kamerun die Ausrichtung des Afrika-Cups 2019 entzogen. Zum einen sei das Land im Verzug bei dem Bau von Stadien. Zum anderen sei die Sicherheitslage im Land bedenklich. Es gebe vor Ort bewaffnete Unruhen zwischen der englischsprachigen Minderheit und der frankophonen Zentralregierung.

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Einladung zur Pressekonferenz am 11.12.2018 in Berlin

Unicef - 3. Dezember 2018 - 15:10
Die Situation der Kinder im Jemen ist verzweifelt. Geert Cappelaere, UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, ist zurzeit im Jemen und wird bei der Pressekonferenz seine Eindrücke von der Situation der Kinder und Familien sowie von den Hilfsprojekten schildern.
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Das Recht auf Entwicklung ist universal!

VENRO - 3. Dezember 2018 - 14:10

Am 3. Dezember, dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung sollte endlich die
Inklusionsstrategie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
veröffentlicht werden. Leider ist es dazu nicht gekommen, obwohl die Fertigstellung der Strategie bereits für das Frühjahr 2018 geplant war. Dann wurde die Veröffentlichung für den Sommer 2018 angekündigt, dann für den 3. Dezember. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt nicht einmal ein weiterer Entwurf der Strategie vor. Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen und zivilgesellschaftliche Organisationen haben den ersten und bislang einzigen Entwurf Mitte Dezember des letzten Jahres erhalten.

Dabei hatte alles so gut begonnen. Das BMZ war das erste deutsche Ministerium, das einen Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen entwickelt hat (2013-2017). Nach Ablauf des Aktionsplans wurde dieser von DEVAL unabhängig evaluiert und die Ergebnisse dieser Evaluation sollten nach Aussagen des BMZ in die neue Inklusionsstrategie einfließen.

Das hat Hoffnungen bei den Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen auf gleichberechtigte Partizipation in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit geweckt. Doch diese findet bislang kaum statt. Auch ist zur Zeit unklar, wann die Inklusionsstrategie fertiggestellt wird.

Zudem ist aktuell fraglich, wie ambitioniert die Inklusionsstrategie tatsächlich werden wird, um die seit langem bestehende Vernachlässigung von Menschen mit Behinderung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu beenden. Dabei ist Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung seit 2009 in der Verantwortung, die internationale Zusammenarbeit, einschließlich der Entwicklungszusammenarbeit, inklusiv zu gestalten. Mit der Annahme der Agenda 2030 ist Deutschland ein engagierter Akteur in der Umsetzung dieses neuen Abkommens und betont immer wieder, bei der Umsetzung „Niemanden zurückzulassen“. Angesichts der fehlenden Fortschritte in der Inklusion von Menschen mit Behinderung fühlen wir uns aktuell sehr zurückgelassen.

Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit bedeutet einen Paradigmenwechsel. Wir erwarten, dass die Inklusionsstrategie des BMZ Menschen mit Behinderungen in ihrer Verschiedenheit einbezieht, unterstützt und fördert, sowie ihren Beitrag leistet bestehende Barrieren und Vorurteile zu beseitigen. Die UN-Behindertenrechtskonvention muss die grundlegende rechtliche Verbindlichkeit für die Inklusionsstrategie bilden.
Unsere Forderungen an die künftige Inklusionsstrategie sind u.a.:
— Orientierung an den Prinzipien „Leave no one behind“ und „Nothing about us without us“.
– „Behinderung“ muss ein übersektorales Querschnittsthema im BMZ werden.

– Einführung menschenrechtsbasierter Indikatoren für alle Handlungsfelder (Sektoren der
EZ).
– Partizipation: behinderte Menschen und ihre Organisationen in die Planung und Durchführung aller Maßnahmen und Prozesse einbeziehen. Dafür werden Barrieren beseitigt, Assistenzleistungen finanziert und angemessene Vorkehrungen sichergestellt. Für die Zeit eines Aufenthalts im Ausland von deutschen behinderten Mitarbeiter*innen in der EZ müssen Leistungen wie z.B. Arbeitsassistenz, Eingliederungshilfe und Pflege finanziert werden.
– Förderung von Kompetenzaufbau, Kapazitätsaufbau: der Aufbau von Selbstvertretungsorganisationen in den Partnerländern und Deutschland wird finanziell, personell und strukturell gefördert, um die Beteiligung an der Gestaltung der Entwicklungszusammenarbeit zu gewährleisten. Hierzu wird eine Richtlinie für die finanzielle Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände z.B. in Anlehnung an die Förderrichtlinie des BMAS erlassen.
Aufnahme der entwicklungsorientierten Not- und Übergangshilfe in die Strategie. Besonders in der Phase des Wiederaufbaus besteht ein immenses Potenzial Strukturen gleich barrierefrei zu gestalten.

Zur Umsetzung von Inklusion in Projekte der Entwicklungszusammenarbeit hat VENRO eine Praxishandreichung erarbeitet, die als Arbeitsinstrument zu verstehen ist. Sie gibt allen Akteuren in der Entwicklungszusammenarbeit Hilfestellung und Anregungen, wie sie in ihrer Arbeit die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen umsetzen und ihre Entwicklungsarbeit inklusiv gestalten können. Hier der Link zur Praxishandreichung „Inklusion –Teilhabe und Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen, Inklusionsprinzipien und Fragen für Partnerdialog und Projektarbeit“.
Gleichheit und Nichtdiskriminierung bilden die Grundlage der Behindertenrechtskonvention und
gehören zu ihren Grundprinzipien. Die aktive Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen ist
ganz entscheidend für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dies kann nur gelingen, wenn die aktive Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Projekten, Programmen und Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit hier in Deutschland und in den
Partnerländern sichergestellt ist und sie an Entwicklungsprozessen teilhaben. Das Recht auf Entwicklung ist universal.

Dinah Radtke ist verantwortlich für internationale Angelegenheiten der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.

Wir haben Agrarindustrie satt!-Demo

Forum Umwelt & Entwicklung - 3. Dezember 2018 - 14:08
19. Januar 2019 | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin

 

 

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe – das steht gerade auf dem Spiel! 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt.

 

 

Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Wir sagen: Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.
Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlagen wir – die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung – mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende!

 

 

Wir fordern: Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

  • Subventionen nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft!
  • Öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung!
  • Mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen!

 

 

Seid dabei, wenn wir dafür mit Zehntausenden im politischen Berlin demonstrieren. Wenn sich bei der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ und dem Agrarministergipfel alles um die Zukunft von Essen und Landwirtschaft dreht, fordern wir gemeinsam den Umbau der Landwirtschaft: Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!

 

Aufruf

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Guterres bei COP 24: „Wir können uns ein Scheitern nicht erlauben."

Vereinte Nationen - 3. Dezember 2018 - 13:17

03.Dezember 2018 – UN-Generalsekretär António Guterres hat bei der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz einen eindringlichen Appell an die Delegierten gerichtet. „Der Klimawandel läuft viel schneller ab, als wir uns bewegen. Wir müssen das dringend aufholen, bevor es zu spät ist.“

Guterres wies darauf hin, dass es durch den Klimawandel für viele Menschen, Regionen und Länder bereits um Leben und Tod gehe. „Es ist schwierig, bei dieser Situation zu übertreiben“, sagte Guterres.

Der UN-Generalsekretär stellte vier Forderungen in seiner Rede auf: Die Wissenschaft dränge auf eine stärkere Antwort der Staatengemeinschaft und das Abkommen von Paris müsse nun umgesetzt werden. Er forderte auch, die finanziellen Zusagen einzuhalten. Das Handeln gegen den Klimawandel biete einen überzeugenden Weg, um die Welt besser zu machen.

Die ganze Rede können Sie hier nachlesen.

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Anhörung zur Familien­planung in Sub­sahara-Afrika

#Bundestag - 3. Dezember 2018 - 12:45
„Stärkung der Rechte der Frauen – Freiwillige Familienplanung in Subsahara-Afrika“ lautet das Thema einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am Mittwoch, 12. Dezember 2018. Die Sitzung unter Leitung von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) beginnt um 11 Uhr im Sitzungssaal E 800 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin. Stärkung der Rechte der Frauen Die Anhörung soll sich darauf konzentrieren, wie die Rechte der Frauen gestärkt werden können. Ziel soll es sein, politische Handlungsempfehlungen aus den Beiträgen der Sachverständigen zu erhalten. Herausforderungen sollen verdeutlicht und Wege zu deren Bewältigung aufgezeigt werden. Zunächst soll es um internationale und strukturelle Rahmenbedingungen der Familienplanung, anschließend um den lokalen Kontext zur Stärkung der Frau gehen. Im Vordergrund stehen im ersten Teil Fragen zu Akteuren, Finanzierung, Auswirkung der Reaktivierung der Global Gag Rule durch die USA, zu Hindernissen durch Regierungen in den Partnerländern, zur Zunahme von Konflikten und sexualisierter Gewalt und zur Notwendigkeit, die sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie die Rechte in internationalen Abkommen zu verankern. Im zweiten Teil geht es vor allem um die Rolle von externen Einflussfaktoren wie Traditionen, Armut, fehlende Rechte, unzureichende Infrastruktur, inner- und außerschulische Aufklärung, die Einbeziehung von Jungen und Männern in die Familienplanungsarbeit und um den allgemeinen, diskriminierungsfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit. (vom/03.12.2018) Zeit: Mittwoch, 12. Dezember 2018, 11 Uhr Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 800 Interessierte Besucher können sich beim Sekretariat des Ausschusses (Telefon: 030/227-33011, Fax: 030/227-36008, E-Mail: awz@bundestag.de) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums anmelden. Zum Einlass muss ein Personaldokument mitgebracht werden. Bild- und Tonberichterstatter können sich beim Pressereferat (Telefon: 030/227-32929 oder 32924) anmelden. Liste der geladenen Sachverständigen Teil A:Katrin Erlingsen, Deutsche Stiftung WeltbevölkerungMareike Haase, Brot für die Welt, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., Referentin Internationale GesundheitspolitikNadine Krysostan, Programme Coordination and Liaison Specialist UNFPADr. Frank Strelow, Vice President Global HealthCare Programs Bayer AG Commercial Operations EMEA, Pharmaceuticals Teil B:Sonja Birnbaum, Plan International Deutschland e. V., Leiterin der Repräsentanz BerlinMonika Hauser, medica mondiale e. V.Dorothee Klüppel, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Abteilungsleitung Afrika/Naher Osten
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Der G20-Gipfel und die Zukunft der Welthandelsorganisation

DIE - 3. Dezember 2018 - 11:47
Bonn, 03.12.2018. Der G20-Gipfel in Buenos Aires ist am Samstag mit einem Plädoyer für eine Modernisierung der Welthandelsorganisation (WTO) zu Ende gegangen. So wichtig dieses Bekenntnis der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ist, so unklar bleibt, was damit eigentlich gemeint ist. Denn die Lage der WTO gleicht einem Patienten, bei dem sich die Ärzte nicht sicher sind, ob er nur vorübergehendend ohnmächtig ist oder einem schweren Schlaganfall erlitten hat und ob an eine Genese überhaupt noch zu denken ist. Ohne die Krankheitsursachen zu kennen, besteht die Gefahr, dass die falschen Therapien die Lage des Patienten verschlimmern. Das Bekenntnis zur Modernisierung der WTO sollte zuallererst als Aufruf verstanden werden, ein gemeinsames Verständnis der Probleme des multilateralen Handelssystems zu entwickeln und Vertrauen unter den zentralen Akteuren wiederaufzubauen. Hierfür kann die japanische G20-Präsidentschaft, die im Anschluss an die argentinische am 1. Dezember startete, eine wichtige Rolle spielen. Internationale Kooperation gelingt dann, wenn die handelnden Akteure gemeinsame Ziele verfolgen, wenn sie sich einig über die anzupackenden Probleme sind und wenn sie untereinander vertrauensvoll kommunizieren können. Keine dieser Voraussetzungen scheint aktuell gegeben zu sein. Natürlich richtet sich der Blick als erstes auf Washington, wo Präsident Trump mehrfach mit dem Ausstieg aus der WTO gedroht hat. Darüber hinaus blockieren die USA die Nachbesetzung der vakanten Richterstellen am Berufungsgericht der WTO. Sie riskieren, dass das von Vielen gelobte unabhängige Streitbeilegungsverfahren Ende 2019 handlungsunfähig wird. Es gilt zu befürchten, dass die USA zuallererst das Ziel verfolgt, die WTO weiter zu schwächen. Beim Fokus auf die USA wird allerdings häufig vergessen, dass auch andere Länder aktuell wenig Interesse an multilateralen Lösungen zeigen. Das sture Beharren Südafrikas und Indiens auf der Durchsetzung nationaler Interessen hat ebenfalls eine Schwächung der WTO zur Folge. Auch bei der Problemanalyse scheint aktuell wenig Einigkeit zu herrschen. Man kann sagen, dass die WTO Opfer ihres eigenen Erfolges geworden ist. Die 1994 gegründete Organisation und das multilaterale Regelwerk hat freieren Handel von Gütern und Dienstleistungen befördert, der den Aufstieg vieler Entwicklungs- und Schwellenländern erst möglich machte. Das Regelwerk der WTO hat mit diesen tiefgreifenden Machtverschiebungen, und vor allem mit dem Aufstieg Chinas zur größten Exportnation, nicht Schritt halten können. An den marktverzerrenden Subventionen und Auflagen für Technologietransfer in China entzündet sich der Vorwurf der USA, aber auch der der EU. Der Status Chinas als Marktwirtschaft wird nach wie vor von den USA und der EU angezweifelt. Und viele WTO-Mitglieder schütteln den Kopf darüber, dass sich China im Rahmen des multilateralen Handelssystems noch immer als „Entwicklungsland“ bezeichnet. Am Beispiel Chinas zeigt sich, dass die mehr als zwanzig Jahre alte Unterscheidung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern neu justiert werden muss. Die Mitglieder der WTO streiten aber auch darüber, welche zukünftigen Herausforderungen Priorität haben. Für viele Entwicklungsländer geht es darum, die Agenda der 2001 gestarteten Doha-Entwicklungsrunde abzuarbeiten und insbesondere bei der Liberalisierung des Agrarhandels Fortschritte zu machen. Die Industrieländer und zunehmend auch Mitteleinkommensländer lenken den Blick aber vielmehr auf neue Themen wie digitalen Handel oder Investitionen, die sie zumeist in plurilateralen Verhandlungen in einer Allianz der Willigen vorantreiben. Zu guter Letzt scheint die Kommunikation zwischen den wichtigsten Akteuren fundamental gestört zu sein. US-Präsident Trumps einseitige Zollerhöhungen unterminieren den gemeinsamen Austausch zu wichtigen Zukunftsschritten und drohen sogar, in eine destruktive Zollspirale oder gar einen Handelskrieg zu münden. Doch es gibt auch zaghafte Schritte, die in die richtige Richtung gehen. Im Oktober trafen sich Vertreter einiger WTO-Mitgliedstaaten in Kanada, allerdings ohne den zentralen Akteure USA und China, um eine Reform der WTO voranzubringen. Sie berieten über Lösungen, die die WTO effizienter und effektiver machen, das Streitbeilegungsverfahren stärken und die Verhandlungsfunktion der WTO wiederbeleben könnten. Darauf aufbauend sollte die japanische G20-Präsidentschaft die Modernisierung der WTO zur Priorität machen. Es gilt hierbei, die Stärken der G20 als informelles Kooperationsforum der Staats- und Regierungschefs zu nutzen, ohne die WTO als zentrales Forum für die Reformdiskussion des multilateralen Handelssystems zu schwächen. Der Fokus der G20 sollten dabei nicht die technischen Details sein, sondern vielmehr der Austausch über die Ziele und Problemlagen der WTO-Mitglieder vorantreiben. Vor allem sollte auch die Kommunikation untereinander verbessert und das wechselseitige Vertrauen gestärkt werden. Der japanischen Präsidentschaft bleibt nicht viel Zeit zum Zögern, denn der nächste Gipfel findet schon Ende Juni 2019 in Osaka statt.
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Live-Ticker zur Weltklimakonferenz COP24

Misereor - 3. Dezember 2018 - 10:38
Vom 3. bis 14. Dezember findet in Polen die Weltklimakonferenz (COP24) statt. MISEREOR ist mit seinen Klima-Expertinnen und Partnern vor Ort und beobachtet, wie sich die Verhandlungen entwickeln. Im Live-Ticker halten wir Sie mit aktuellen Nachrichten von der Klimakonferenz auf dem Laufenden. Für MISEREOR berichten von …

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Der Beitrag Live-Ticker zur Weltklimakonferenz COP24 erschien zuerst auf MISEREOR-Blog.

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Political ecology of REDD+ in Indonesia agrarian conflicts and forest carbon

DIE - 3. Dezember 2018 - 9:05
Indonesia’s commitment to reducing land-based greenhouse gas emissions significantly includes the expansion of conservation areas, but these developments are not free of conflicts. This book provides a comprehensive analysis of agrarian conflicts in the context of the implementation of REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) and forest carbon offsetting in Indonesia, a country where deforestation is a major issue. The author analyzes new kinds of transnational agrarian conflicts which have strong implications for global environmental justice in the REDD+ pilot province of Jambi on the island of Sumatra. The chapters cover: the rescaling of the governance of forests; privatization of conservation; and the transnational dimensions of agrarian conflicts and peasants’ resistance in the context of REDD+. The book builds on an innovative conceptual approach linking political ecology, politics of scale and theories of power. It fills an important knowledge and research gap by focusing on the socially differentiated impacts of REDD+ and new forest carbon offsetting initiatives in Southeast Asia, providing a multi-scalar perspective. It is aimed at scholars in the areas of political ecology, human geography, climate change mitigation, forest and natural resource management, as well as environmental justice and agrarian studies.
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03.12.2018 Schulze und Müller in Kattowitz: Deutschland verdoppelt Zusage für internationalen Klimafonds

BMZ - 3. Dezember 2018 - 9:00
Zum Start der 24. Weltklimakonferenz in Kattowitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller eine Verdopplung der Zusage für den internationalen Klimafonds (Green Climate Fund) um weitere 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Damit unterstützt die Bundesregierung die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und den globalen Zusammenhalt im Einsatz gegen den Klimawandel....
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