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Pressemeldung: Wissenschaftliche Beiräte zum Stand deutscher Nachhaltigkeitspolitik

#WPN2030 - 6. September 2019 - 14:00
Berlin, 6. September 2019. Wie blicken wissenschaftliche Beiräte der Bundesregierung auf den Stand und die Entwicklung deutscher Nachhaltigkeitspolitik? Diese Frage beleuchten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Beiräte im Vorfeld der UN-Gipfel in New York zu Klima (23. September) und Nachhaltigkeit (24.-25. September). Sie sprachen im Rahmen der Presse-Veranstaltung „Vor den Gipfeln – Journalismus, nachhaltige Entwicklung und Klimawandel“, zu dem SDSN Germany gemeinsam mit der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030), dem Netzwerk Weitblick und der Stiftung 2 Grad Pressevertreter am 6. September ins Haus der Bundespressekonferenz in Berlin geladen hatte.
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06. September 2019

ONE - 6. September 2019 - 13:50

1. Südafrika: Ausschreitungen überschatten Weltwirtschaftsforum

Mehrere Medien, darunter die Tagesschau, die Welt, die Tageszeitung (taz), der Tagesspiegel, der Deutschlandfunk und die Deutsche Welle melden, dass die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika weiter anhalten. Hierbei seien bereits mehr als zehn Menschen in Johannesburg und Pretoria ums Leben gekommen. Bereits Anfang der Woche hatte es dort Angriffe auf Geschäfte afrikanischer Einwanderer und Einwanderinnen gegeben. Dies habe zu Kritik und Demonstrationen in anderen afrikanischen Staaten geführt. Südafrika habe nun vorübergehend seine Botschaft im nigerianischen Abuja geschlossen. Von den Unruhen werde auch das aktuell stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Kapstadt überschattet. Die Ungleichheit in dem Land sei zu groß und die Arbeitslosenzahl zu hoch, so Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der deutsch-südafrikanischen Handelskammer.

2. Übergangsregierung im Sudan steht

Wie die Deutsche Welle meldet, wurde im Sudan nun mit einigen Tagen Verzögerung die neue Übergangsregierung bekannt gegeben. Ministerpräsident Abdalla Hamdok habe dies damit begründet, dass er alle Regionen mit einbeziehen und ein „Geschlechtergleichgewicht“ erzielen wollte. Als eine von vier Frauen im Kabinett sei Asma Mohamed Abdalla als erste Außenministerin des Landes nominiert. Ein Gremium aus Militärvertreter*innen und Zivilist*innen ist Teil einer dreijährigen Übergangsphase, die den Sudan in eine Demokratie führen soll, nachdem im April der autokratische Staatschef Omar al-Baschir gestürzt worden war.

3. Simbabwe: Ex-Präsident Mugabe ist verstorben

Unter anderem die Welt, Spiegel Online, die Tagesschau, Zeit Online, Focus Online, der Tagesspiegel, die Berliner Morgenpost und die Deutsche Welle berichten, dass Robert Mugabe, Simbabwes ehemaliger Präsident, mit 95 Jahren verstorben ist. Mugabe regierte das Land von 1980 an zunächst als Regierungschef, später als Präsident, bis er 2017 nach einem Militärputsch zurücktrat. Mugabe herrschte weitgehend autokratisch und seine Amtszeit sei von Menschenrechtsverletzungen, Misswirtschaft und Korruption geprägt gewesen. Emmerson Mnangagwa, Simbabwes neuer Präsident, verkündete über Twitter den Tod des Ex-Präsidenten und würdigte ihn als „Panafrikaner“ und „Unabhängigkeitsikone“.

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Der neue DSW-Jahresbericht ist da!

DSW - 6. September 2019 - 11:45

Der DSW-Jahresbericht ist druckfrisch (und selbstverständlich auch digital) erschienen. Darin blicken wir zurück auf ein erfolgreiches Jahr: Im letzten Jahr hat die öffentliche Aufmerksamkeit für das anhaltende Bevölkerungswachstum, insbesondere in Afrika, merklich zugenommen. Immer öfter werden wir gefragt, was denn getan werden kann, um diese Entwicklung zu beeinflussen.

Selbstverständlich sind die Ursachen der Bevölkerungszunahme vielfältig. Sicher ist jedoch, dass unzureichende Gesundheitsversorgung, fehlender Zugang zu Familienplanung und Benachteiligung von Mädchen und Frauen in der Gesellschaft maßgeblich zu diesem Wachstum beitragen. Und genau hier setzt unsere Arbeit an.

Informationen über die Projekte, die wir im vergangenen abgeschlossen oder neu begonnen haben, sowie über unsere politische Arbeit und unsere Finanzen finden Sie in unserem DSW-Jahresbericht. Das DSW-Team wünscht Ihnen einen anregende Lektüre.

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um zum PDF zu gelangen.

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WHO begrüßt Facebooks Versprechen, die Verbreitung von Fehlinformationen über Impfungen zu verhindern

Vereinte Nationen - 6. September 2019 - 10:31

6. September 2019 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag die Zusage von Facebook begrüßt, sicherzustellen, dass Nutzer Fakten von Fiktionen trennen können, wenn es um Impfstoffe geht. Dies soll plattformübergreifend von der Facebook-Suche bis hin zu Gruppen, Seiten und Foren geschehen.

Nach monatelangen Diskussionen zwischen der WHO und Facebook über die Verbreitung von Fehlinformationen in Bezug auf Impfungen hat der Social-Media-Riese sich dazu verschrieben, Millionen von Nutzern auf die „genauen und zuverlässigen Impfstoffinformationen der WHO in mehreren Sprachen hinzuweisen, um sicherzustellen, dass wichtige Gesundheitsbotschaften die Menschen erreichen, die sie am dringendsten brauchen“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebryesus in einer Erklärung.

"Falsche Impfinformationen stellen eine große Bedrohung für die globale Gesundheit dar, welche die jahrzehntelangen Fortschritte bei der Bekämpfung vermeidbarer Krankheiten zunichte machen könnten", warnte die WHO.

Tödliche und schädigende Krankheiten wie Diphtherie, Hepatitis, Kinderlähmung und Masern können durch Impfung wirksam verhindert werden.

Die WHO zählt die Abneigung gegen Impfungen zu den zehn größten Bedrohungen für die globale Gesundheit in 2019 und nennt als Beispiel den jüngsten Anstieg der Masernfälle weltweit um 30 Prozent.

Da die Anti-Impf-Bewegung online an Fahrt gewinnt, sind die Impfraten in wohlhabenden Gebieten weltweit ebenso stark gesunken wie in Entwicklungsländern. Medienberichten zufolge sind die Impfzahlen in Los Angeles in Kalifornien so niedrig wie im Tschad und im Südsudan.

Die WHO schätzt, dass Impfung 2-3 Millionen Todesfälle pro Jahr verhindern und zusätzlich 26 vermeidbare Krankheiten und Behinderungen durch Impfungen vorbeugen.

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Quiz: Wissen Sie, was der Klimawandel für Kinder bedeutet?

Unicef - 6. September 2019 - 10:30
Der Klimawandel beeinflusst das Leben von Kindern besonders. Dass die Kinder selbst das verstanden haben, zeigen eindrücklich die "fridays for future"-Demonstrationen. Aber wissen auch Sie, inwiefern Kinder in aller Welt schon heute von den Veränderungen des Klimas betroffen sind? Testen Sie es in unserem Quiz!
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UNESCO-Weltkonferenz #ESD2030 zu Bildung für nachhaltige Entwicklung #BNE findet in Deutschland statt

weitzenegger - 5. September 2019 - 16:13
Die Auftaktkonferenz zum UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030)“ wird in Deutschland stattfinden. Das
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Stellungnahme zu den Plänen der Bundesregierung zur Besteuerung der Bildungsveranstaltungen

agl - 5. September 2019 - 15:50

Gesetzentwurf zur Besteuerung von Bildungsveranstaltungen stoppen!

 

Das Bundeskabinett hat am 31. Juli 2019 einen Entwurf zum „Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ beschlossen. Der Gesetzesentwurf behandelt Bildungsveranstaltungen, die keinen engen Bezug zur beruflichen Fortbildung aufweisen, als nicht mehr steuerfrei und will diese künftig besteuern.

 

Die agl hat dazu nun eine Stellungnahme verfasst, die Sie hier runterladen können.

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Auf der Suche nach Frieden für Cabo Delgado

Misereor - 5. September 2019 - 15:44
Die mosambikanischen Bischofskonferenz Comissão Episcopal de Justiça e Paz, (CEJP) und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) veranstalteten am 23. August 2019 in der Katholischen Universität in Pemba eine Konferenz zum Thema "Konflikte und Zugang zur natürlichen Ressourcen in der Provinz Cabo Delgado". Das Zusammentreffen ist ein wichtiger Schritt zur Verständigung in einem Umfeld, das zunehmend von Gewalt und geschwächten staatlichen Strukturen geprägt ist. Anabela Belo von MISEREOR war vor Ort und berichtet.

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05. September 2019

ONE - 5. September 2019 - 15:38
1. Außenminister Maas trifft Friedensnobelpreisträger im Ostkongo

Wie mehrere Medien, unter anderem Spiegel Online, das ZDF, die Welt, der Deutschlandfunk, die Deutsche Welle, der Merkur und die Neue Osnabrücker Zeitung melden, will Außenminister Heiko Maas in der Demokratischen Republik Kongo über weitere Ebola-Hilfen sprechen. Man könne der Ausbreitung des Virus nicht weiter tatenlos zusehen, so Maas am Mittwoch. Nachdem der Außenminister mit UN-Ebola-Beauftragen David Gressly über die aktuelle Lage gesprochen hat, werde er sich am Donnerstag mit Präsident Félix Tshisekedi treffen, um über weitere mögliche Nothilfen Deutschlands an den Kongo zu sprechen. Der Hauptanlass von Maas‘ Besuch im Kongo war allerdings das Treffen mit Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege in dessen Krankenhaus in Bukavu im Ostkongo. Der Gynäkologe behandelt dort Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Das Problem sexualisierter Kriegsgewalt sei im Kongo besonders stark. Dies sei auch Schwerpunkt während der deutschen Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats im April gewesen. Deshalb liege das Thema auch Minister Maas am Herzen und er habe Dr. Mukwege Unterstützung von deutscher Seite zugesagt.

2. Afrikanische Fluggesellschaften im Aufschwung?

Caroline Born berichtet bei der Deutschen Welle, dass Fluglinien in Afrika immer weiter ausgebaut werden. Regierungen hätten in den letzten Jahren zunehmend staatliche Fluggesellschaften gegründet. Uganda sei nur eines der jüngsten Beispiele, auch Tansania und Senegal seien dabei, ihre Fluglinien wieder aufzubauen. Aktuell fliege die staatliche Fluglinie ‚Uganda Airlines‘ sieben regionale Ziele an, dies solle ab Herbst auf Ziele im südlichen Afrika ausgebaut werden. Dennoch seien für viele Passagiere afrikanische Fluglinien keine Option: Die Preise seien zu hoch und die Verbindungen oft zu umständlich. Die Aussichten für Fluglinien seien positiv, denn immer mehr Afrikaner*innen fliegen: ob für Tourismus, Bildungszwecke oder für medizinische Behandlung. Grund dafür ist vor allem die wachsende Wirtschaftskraft. Probleme für die Wirtschaftlichkeit der Airlines seien hingegen vor allem hohe Luftfahrtsteuern und Treibstoffpreise sowie ein nicht einheitlicher afrikanischer Luftraum. Nur die staatliche Linie ‚Ethiopian Airlines‘ habe es bisher zum Erfolg gebracht.

3. Papst in Mosambik

Die Süddeutsche Zeitung Online und der Deutschlandfunk berichten, dass Papst Franziskus am Mittwochabend in Mosambik angekommen ist. Das sei der erste Besuch des katholischen Kirchenoberhauptes in dem Land. Papst Franziskus werde sich mit Präsident Filipe Nyusi und auch Vertreter*innen der Zivilgesellschaft treffen. Neben Mosambik wird der Papst auch noch Madagaskar und Mauritius bereisen, hier ist der Besuch von Sozialprojekten geplant.

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E+Z/D+C deb-moyo-zimbabwe.dollar

E+Z - 5. September 2019 - 15:01
Inflation is once again plunging masses of Zimbabweans into poverty

When consumer prices rise so fast, people`s savings lose their value. Poverty is worsening once again. Inflation was actually even worse a decade ago. Back then, money was being devalued at an astronomical rate of more than 200 million per cent. The authorities only got a grip on the problem by entirely abandoning the national currency. Prime Minister Morgan Tsvangirai adopted the US dollar instead. He was serving an awkward coalition government under then-President Robert Mugabe, the independence leader who proved to be an autocratic strongman and stayed in power for almost four decades.

Zimbabwe has not had the currency of its own since 2009. Nonetheless, problems are increasing again. Two years ago, Mugabe was ousted by the military. The reason was that he had tried to install his wife Grace as his successor. Emerson Mnangagwa, his deputy of many years, and other leading members of ZANU-PF, the ruling partner, disagreed. Mnangagwa is now president.

Earlier this year, the government banned the use of the dollar. The main problem was that it had been becoming scarce quite some time. At the end of Mugabe's reign, the government had introduced dollar-denominated bonds to make up for the shortfall, but as people preferred real greenbacks to those bonds, the latter's black market exchange-rate kept deteriorating. The government later introduced a digitised equivalent called RTGS dollar, with RTGS standing for real-time gross settlement. The exchange-rate problem persisted. The US dollar kept appreciating.

Therefore, the government this year decided that neither the dollar nor other foreign currencies should be used for payments in Zimbabwe. That decision accelerated the crisis, so the country is now engulfed in another economic tsunami, which still seems to be gathering momentum. It is making headlines and repelling potential foreign investors. People are angry, with many struggling to afford even the most basic food. At the same time, the government is showing ever less respect for human rights and desperate attempts to stay in control of things. Violent force has been used to crush protests, with people being killed and wounded. 

One thing that is particularly awkward, is that Zimbabweans do not know what currency they are supposed to be using. Neither the bond notes nor the RTGS dollar are a real currency. The first exist on paper, the second is electronic. The government has announced that they will reintroduce the Zimbabwean dollar, but so far, that has not happened. For the time being, the authorities consider the bond notes and the RTGS dollar Zimbabwe's legal tender.

In spite of the ban, the US dollar and other foreign currencies are still being used in secret. Not only informal traders prefer it to the domestic alternatives. About 90% of employment is in the informal sector, which only allows most people meagre livelihoods, but is largely unsupervised by government agencies. It also matters that many consumer goods are imported, either from neighbouring countries or further beyond. The dollar prices are comparatively stable, so nobody really wants to be stuck with fast depreciating monetary items of merely national relevance.

The government, of course, uses those items, and that means that its workers’ wages have been rendered worthless. Civil servants have heard promises that they will get better pay, but so far that has not happened. The situation is similarly tough for people in formalised private employment.

Back in 2009, the response to hyperinflation was the shift to the US dollar. In a similar setting today, the government is commandeering the public to revert to a so far only improvised local currency. The policy is unconvincing, to put it mildly. As John Robertson, an economist who writes the Zimbabwe Situation blog, has stated: “The value of the currency is supported by its exports and foreign currency reserves which we do not have.” Unless the country shores up its act on both fronts, he warned, “we will not be able to support a currency.” Tendai Biti, a former finance minister, agrees: “There are no fundamentals for a new currency.”

Zimbabwe's economic troubles do not look as though they will be over soon.

Jeffrey Moyo is a journalist based in Harare.
moyojeffrey@gmail.com

 

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„Blickwechsel auf internationale Partnerschaften“

Engagement Global - 5. September 2019 - 13:31
Bei der Abendveranstaltung führte Prof. Dr. Aram Ziai (rechts) dem Publikum einen Blickwechsel auf zeitgemäße Partnerschaftsarbeit vor Augen. Foto: Bildschoen13

Bereits seit Mitte Mai 2019 läuft die Veranstaltungsreihe „Blickwechsel“ in Rheinland-Pfalz. In verschiedenen Städten des Bundeslandes finden Workshops rund um die Themen internationale Kooperationen und Partnerschaften mit Partnern im globalen Süden statt.

Am Mittwoch, den 4. September 2019, hielt Prof. Dr. Aram Ziai von der Universität Kassel einen Gastvortrag zum Thema „Blickwechsel auf internationale Partnerschaften“ im Institut Français in Mainz. Dr. Aram Ziai ist Professor für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien und Leiter des Fachgebiets. Schwerpunktmäßig forscht er zu Entwicklungstheorien und Entwicklungspolitik, postkolonialen und Post-Development Ansätzen sowie zu Global Economic Governance.

Mit seinem Artikel „Wenn Deutschland kolonialisiert worden wäre“, der 2017 in der Frankfurter Rundschau erschien, wechselte er nicht nur selbst die Perspektive, sondern führte auch der Leserschaft einen Blickwechsel auf zeitgemäße Partnerschaftsarbeit vor Augen. Im Institut Français ließ er die rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer auch an diesem Abend eine andere Perspektive einnehmen, gab Impulse für die internationale Partnerschaftsarbeit und diskutierte mit den Gästen zum Thema. So rüttelte er immer wieder am Selbstverständnis der Anwesenden mit der Aufforderung: „Sagt uns ganz genau, was ihr meint, wenn ihr von Entwicklung sprecht“.

Die Podiumsgäste Annika Kruse von Masifunde e.V., Simone Wichterich, Fachpromotorin für Internationale Partnerschaften Rheinland-Pfalz und Eric Segueda, Fachpromotor für Migration und Entwicklung Rheinland-Pfalz, betonten auf Nachfrage der Moderatorin Christina Berthold von Engagement Global, dass sich die Partnerschaftsarbeit in den letzten Jahrzehnten positiv gewandelt habe und sich mittlerweile weitaus mehr auf Augenhöhe befände. Ein Publikumsbeitrag unterstrich die Verantwortung aller, auch indirekt lokal aktiv zu werden, zum Beispiel indem man vorwiegend fair gehandelte Produkte kauft.

Die Veranstaltung wurde von der Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) in Kooperation mit dem Innenministerium Rheinland-Pfalz, dem Gemeindedienst Mission und Ökumene (GMÖ), Haus Wasserburg und ELAN e.V. organisiert.

Im Laufe der Veranstaltungsreihe „Blickwechsel“ finden im September 2019 noch zwei weitere Workshops statt. Am Samstag, den 7. September 2019, werden Achim Dürrkopp und Hans Jürgen Gärtner vom GMÖ in Bad Kreuznach im Workshop „Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Partnerschaften“ über die nachhaltige Komponente der Partnerschaftsarbeit referieren. Im Workshop „Junges Engagement in der Partnerschaftsarbeit“ am Samstag, den 14. September 2019, in Vallendar stellen Karin Sahinkuye, Inhaberin der Projektstelle „Förderung der Partizipation junger Menschen in der Partnerschaftsarbeit Rheinland-Pfalz – Ruanda“ und Salvatore Mele vom Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz Möglichkeiten und Wege vor, wie junge Menschen für ein Engagement in internationalen Partnerschaften gewonnen werden können.

Die Anmeldung zu den Workshops ist über aussenstelle.mainz@engagement-global.de möglich.

Die Seminar- und Veranstaltungskosten werden von den Veranstaltern übernommen. Die Reisekosten können nicht erstattet werden.

Ansprechpartnerin

Engagement Global gGmbH
Außenstelle Mainz
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz
Telefon +49 (0)6131 163428
aussenstelle.mainz@engagement-global.de

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Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Hooria Mashhour aus dem Jemen zu Gast im Mundus Journalism Master/UHH

GIGA Event - 5. September 2019 - 13:21
Vortrag und Gespräch Hamburg Veranstaltung Referent*innen Dr. Monika Pater (Mundus Journalism Master), Hooria Mashhour (erste Ministerin für Menschenrechte im Yemen) Moderation

Hager Ali (GIGA)

Adresse

Universität Hamburg
Allende Platz 1
20146 Hamburg
Raum 250

Regionen GIGA Institut für Nahost-Studien öffentliche Veranstaltung

What momentum has the G7 given to sustainable development?

DIE Blog - 5. September 2019 - 13:16

© The White House, from Washington, DC.

The G7 is a strange exercise: while this club of “historic” powers created in 1975 represents around 45% of global GDP, it is no longer representative of current international power relations, with the main “emerging” countries (China, India and Brazil) being absent. The French Presidency has nevertheless succeeded in keeping the international community’s attention on environmental and climate issues. Through sectoral agreements, through the announcement of new contributions to the Green Climate Fund, but also by addressing the link between trade regulation and sustainable development, the Biarritz G7 has made it possible to renew the progress of such a plurilateral body.

Setting a critical agenda

The G7 is today an increasingly problematic club: while its members were once seen as being able to gather around common values of liberal democracy, the heads of these States instead show their disagreements and conflicts, sometimes even around these issues of democracy. In this context, the French Presidency has undeniably succeeded in taking advantage of this political attention to put a series of initiatives and discussions onto the agenda, despite these differences. One month prior to the New York United Nations summits, which will deal with climate, Sustainable Development Goals, and sustainable development funding, how are the G7 announcements more than a taster of what will be officially discussed among all countries on the planet? Several key elements justify the importance of this particular moment.

Firstly, the French Presidency’s insistence on keeping together initiatives on the ocean, biodiversity and climate, at a time when these three subjects have entered into decisive negotiation phases, and where the necessary transformations in sectors such as food, must consider these three issues together and not separately.

Secondly, it was expected that the G7 countries, the main development aid donors, would clarify much more explicitly the nature of the partnership they wish to offer to Africa, in light of the projects and interventions of major emerging countries such as China.[1] This was the objective of the invitation, which extended to several African Heads of State, and the announcement of an initiative on female entrepreneurship in Africa was an important step. However, we can consider that the G7 countries, particularly the European countries, still have much further to go in the formulation of their project with and for Africa, especially regarding the African Continental Free Trade Area. [2]

Thirdly, the French Presidency’s management of the agenda and political developments has put the issue of the link between the regulation of trade and sustainable development at the heart of the debate and media attention in an unexpected way, given the difficulty of approaching these topics with a US administration that flies solo in this area. By seizing the media focus on the exceptional intensity of the Amazon fires, the French Presidency announced its intention to block the agreement between the European Union and Mercosur,[3] putting the climate, along with the trade issue, at the heart of the agenda in a much more critical way than could have been expected. And while this possibility of a blockage may have exerted only very weak pressure on the Brazilian president, this does not take into account the commercial relations with consuming countries, particularly in the European Union: environmental ambitions for all countries throughout the world could be achieved through trade relations, which has been highlighted by this G7: it seems that the Brazilian agri-food sector is relatively more sensitive than the Brazilian President would lead us to believe.

Announcements to be implemented

Environmental issues, particularly making the Paris Climate Agreement a reality, therefore represented one of the five priorities of the G7. Prior to the New York climate summit on climate ambition (23 September), and following a Japanese G20 that was nearly silent on these issues, the summit came at a key moment to seal political commitment. Ultimately, the G7 missed an opportunity to send a unified signal of support to the UN Secretary General who was present in Biarritz: climate issues were not mentioned in the final declaration of Heads of State, although this is hardly surprising given the US position on climate (the US however signed the Metz Charter on Biodiversity, even though they did not ratify the Convention on Biological Diversity). The Biarritz Chair’s Summary on Climate, Biodiversity and Oceans, however, refers to the objectives and processes of the Paris Agreement, notes the commitment of some countries to raising their climate contributions, and mentions some notable advances.

Among these advances, in addition to an action plan presented by France and Chile for the Amazon, the main positive point is the announcement of new contributions to the Green Climate Fund from France, the United Kingdom (expected to co-organise COP 26 with Italy) and Canada. Only France and the United Kingdom have announced an amount equivalent to a doubling of their contribution in line with the wishes of the Green Fund, as Germany and Norway did before them [press release]. The G7 has also led to many voluntary commitments, supported by States (such as the Metz Charter on Biodiversity) or industries, or a combination of both, on issues as varied as efficiency in the cooling sector, the decarbonisation of the international maritime sector, the ecological footprint of the textile sector, and the preservation of biodiversity by the agri-food sector.

The Biarritz G7 has therefore led to: innovative announcements on the initiative of a small group of countries, the implementation of which will have to be monitored; incremental or more substantial progress on certain negotiations in line with current events, that must be followed up to ensure the transformation into actual agreements; and the inclusion of new topics on the agenda, some more anticipated than others, focusing on the latest headlines.

The French presidency of the G7, praised in France but criticised in the international media, has apparently used all of the possible levers made available by this type of meeting. This G7 clearly demonstrated that, if strategically piloted, such multilateral meetings can lead to certain types of agreement and pressures exerted on each party, serving as a deterrent to taking action in isolation, which obliges, at least to a certain extent, the consideration of our common destiny.

1. https://www.iddri.org/fr/publications-et-evenements/rapport/comment-les-pays-du-g7-peuvent-ils-contribuer-reduire-les
2. https://www.iddri.org/fr/publications-et-evenements/billet-de-blog/lentree-en-vigueur-de-la-zone-de-libre-echange
3. https://www.iddri.org/fr/publications-et-evenements/billet-de-blog/accord-ue-mercosur-comment-sortir-de-lopposition-entre

This piece is also published on the blog of the Institute for Sustainable Development and International Relations (IDDRI)

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From Words to Deeds: What is Needed to Make the African Continental Free Trade Area a Success for All Africans?

GIGA Event - 5. September 2019 - 10:58
Talk and discussion Berlin Veranstaltung Referent*innen Reda Cherif, PhD (International Monetary Fund), Tabea Lakemann (GIGA) Moderation

Dr. Christian von Soest (GIGA)

Adresse

GIGA Berlin Office
Friedrichstraße 206
- Entrance Zimmerstraße -
10969 Berlin
Directly at Checkpoint Charlie

Regionen GIGA Institut für Afrika-Studien Anmeldung erforderlich

10 Millionen Bäume in 10 Jahren – mit Drohnen und schlauen Samen soll´s klappen

reset - 5. September 2019 - 10:49
Rund um den Globus fallen Wälder für Papier und Weideland, aufgrund von Monokulturen und steigenden Temperaturen gehen sie in Flammen auf. Ein umfassender Schutz und eine schnelle Aufforstung sind gefragt – ein spanisches Startup erprobt einen neuen Ansatz.
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Webinar für NGOs: Was ist SAICM und warum betrifft es mich?

Forum Umwelt & Entwicklung - 5. September 2019 - 10:22
 SAICM-Webinar Was ist SAICM und warum betrifft es mich? – Webinar für NGOs gibt Überblick

 

Der chemischen Belastung unserer Umwelt und den damit verbundenen Schäden für Gesundheit und Artenvielfalt entgegenzutreten, ist eine der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Am Montag, den 16. September 2019 von 15 bis 17 Uhr bietet PAN Germany in Kooperation mit HejSupport und WECF ein kostenloses Webinar „SAICM für Einsteiger an.

Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen darüber, wie es nach 2020 mit dem internationalen Chemikalienmanagement weitergehen soll. Teilnehmer*innen des Webinars erfahren komprimiert und unkompliziert was SAICM ist und erhalten darüber hinaus einen Einblick in die Fokusthemen hochgefährliche Pestizide (HHPs), hormonschädliche Schadstoffe (EDCs) und umweltschädliche Arzneimittel (EPPPs). Das spannende gerade für deutsche NGOs ist: Deutschland hat derzeit die Präsidentschaft von SAICM inne und die große SAICM-Konferenz 2020 (ICCM5), auf der entschieden wird, wie es zukünftig im internationalen Chemikalienmanagement weitergehen kann, wird nächstes Jahr im Oktober in Bonn stattfinden.

Große Mengen gefährlicher Chemikalien und Schadstoffe gelangen weltweit in die Umwelt, verunreinigen Nahrungsketten und reichern sich in unseren Körpern an, wo sie schwerwiegende Schäden verursachen. Schon heute sind die Auswirkungen der weltweiten Nutzung von Chemikalien auf die Gesundheit der Menschen und auf die globale Umwelt besorgniserregend und es ist klar, dass die globalen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals = SDGs) ohne Verbesserungen im Chemikalienmanagement nicht erreicht werden können.

Um für die globalen Probleme im Chemikalienmanagement Lösungen zu finden, wurde auf UN-Ebene SAICM etabliert mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen von Chemikalien auf die menschliche Gesundheit und Umwelt bis zum Jahr 2020 reduzieren. Dass dieses Ziel bis 2020 nicht erreicht wird, ist allen Beteiligten klar. Nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur waren 62 Prozent der im Jahr 2016 in Europa verbrauchten Chemikalien gesundheitsschädlich. Prognosen gehen von aus, dass der weltweite Chemieumsatz (ohne Pharmazeutika) von 3,47 Billionen Euro im Jahr 2017 auf 6,6 Billionen Euro bis 2030 steigen wird. (Global Chemical Outlook 2019).

 

Referentinnen:

 

Alexandra Caterbow von der NGO HEJsupport gibt einen Überblick darüber, was SAICM ist, wie der Prozess dieser UN-Rahmenvereinbarung funktioniert, welche Möglichkeiten NGOs haben, sich zu beteiligen und wo die Knackpunkte des Verfahrens sind. Alexandra Caterbow hat den SAICM Prozess seit Jahren als NGO-Vertreterin aktiv begleitet, war auf relevanten Veranstaltungen und an der Ausarbeitung wichtiger NGO-Positionen auch im Verbund mit internationalen NGOs beteiligt.

 

Johanna Hausmann von WECF (Women Engage for a Common Future e.V.) und Susan Haffmans vom Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) vertiefen den Einblick in das internationale Chemikalienmanagement, indem sie die Teilnehmer*innen dazu einladen, mehr über einige der Schwerpunktthemen unter SAICM zu erfahren. Im Fokus stehen hormonschädliche Chemikalien, wie sie uns im Alltag überall begegnen, über ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die besondere Gefährdung von Frauen und Kindern, hochgefährliche Pestizide (HHPs), die weltweit zu erheblichen Vergiftungen von Mensch und Natur führen sowie umweltgefährliche Pharmazeutika.

 

Das Webinar findet statt am Montag, 16. September 2019, 15-17 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung zum Webinar „Ein internationaler Rahmen für eine giftfreie Zukunft – SAICM für Einsteiger“

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Die Bahamas wurden von einer "Katastrophe epischen Ausmaßes" heimgesucht, weswegen die UN 1 Million US-Dollar an Notgeldern freigeben

Vereinte Nationen - 5. September 2019 - 10:10

5. September - Nach der "schrecklichen Verwüstung" in Teilen der nördlichen Bahamas durch den Hurrikan Dorian hat Generalsekretär António Guterres gesagt, er sei "zutiefst besorgt" über die Tausenden, die vom riesigen Sturm getroffen wurden. Der UN-Koordinator für Nothilfe, Mark Lowcock, reiste am Mittwoch in den Inselstaat, um die Regierungschefs zu treffen und eine lebensrettende Hilfsoperation voranzutreiben.

Guterres sagte in einer Erklärung, er sei besonders besorgt über die Zehntausenden von Menschen, die auf Grand Bahamas und in Abaco betroffen sind. Er spricht den Familien derjenigen sein Beileid aus, die bei der Katastrophe ihr Leben verloren haben, und wünscht den Verletzten eine baldige Genesung.

Die Rettungskräfte haben nun begonnen, die am schlimmsten betroffenen Teile des Archipels zu erreichen, das aus rund 700 Inseln besteht und sich über mehr als 160.000 Quadratkilometer des Ozeans erstreckt.

Luftbilder zeigen ein hohes Maß an Zerstörung am Boden und die offizielle Zahl der Todesopfer von acht wird voraussichtlich steigen. Der Hurrikan blieb eineinhalb Tage über den Nordwest-Bahamas, bevor er sich abschwächte und sich in Richtung der Küste von Florida entfernte.

In einem Gespräch mit Reportern im UN-Hauptquartier in New York sagte Herr Lowcock, dass der Schaden in "enormen Ausmaßen" zu "enormen Verwüstungen" geführt habe und rund 70.000 Menschen auf den beiden Inseln Grand Bahama und Abaco lebensrettende Hilfe benötigten.

Nach weiteren Luftaufnahmen und einer weiteren Datenerfassung "werden wir hoffentlich sehr bald in der Lage sein, Teams zu den betroffenen Ortschaften zu senden", sagte er und fügte hinzu, er habe dem bahamischen Ministerpräsidenten mitgeteilt, dass er 1 Million Dollar "Soforthilfe" aus dem zentralen Fond für Hilfsoperationen (Central Emergency Relief Fund, CERF) freigeben werde.

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Streitkräfte europäischer denken

SWP - 5. September 2019 - 0:00

Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat von ihrer Vor­gängerin einige Baustellen übernommen. Neben den großen Themenfeldern Rüstung und Haushalt kommt der Trendwende Personal, wie es in der Bundeswehr heißt, besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, aus dem EU-Ausland dringend benötigte Fachkräfte wie IT-Spezialisten und Ärzte für die Bundeswehr anzuwerben. Dabei gilt deren Augenmerk vor allem in Deutschland lebenden und Deutsch sprechenden Staatsbürgern aus Polen, Italien und Rumänien, insgesamt rund 595 000 Personen. Wichtige Themen der Debatte sind potentielle Loyalitäts­konflikte, die Attraktivität der Gehälter sowie die Qualität der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Junge Bewerber legen vor allem auf die letzten beiden Punkte Wert. Die Staatsbürgerschaft spielt dagegen keine entscheidende Rolle.

 

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Vergleich der Besoldung europäischer Streitkräfte

SWP - 5. September 2019 - 0:00
Ist die Bundeswehr mit ihrer Besoldung im europäischen Vergleich konkurrenzfähig?
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Keine Angst vor existenzsichernden Preisen!

INKOTA - 4. September 2019 - 17:42
Fair, öko, bio – wenn wir im Supermarkt Schokolade kaufen, verlassen wir uns auf die Siegel auf der Verpackung. Auch beim grünen Frosch der Rainforest Alliance gehen wir davon aus, dass der Kakao in der Schokoladentafel nachhaltig ist. Doch wir finden, das stimmt so nicht: Denn die Mehrheit der Kakaobauern und -bäuerinnen, die für die Rainforest Alliance arbeiten, lebt unterhalb der Armutsgrenze! Und damit nicht genug: Fällt der Kakaopreis, sinken ihre Einnahmen. Sie sind den ständigen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schutzlos ausgeliefert. Dabei schuften sie jeden Tag hart, um die Anforderungen der Rainforest Alliance zu erfüllen. Das ist nicht fair!

Die Rainforest Alliance könnte die Bäuerinnen und Bauern vor Preisschwankungen schützen und ihnen einen Weg aus der Armut ermöglichen: Dazu müsste sie einen existenzsichernden Mindestpreis für Kakao garantieren. Doch der Geschäftsführer Han de Groot zögert noch. Die Angst ist offensichtlich groß, dass Kakao- und Schokoladenunternehmen nicht bereit sind, höhere Preise für Kakao zu zahlen – und dann lieber auf den grünen Frosch als Siegel verzichten. Doch das lassen wir der Rainforest Alliance nicht durchgehen: Wer wirklich nachhaltig sein will, muss mutig vorangehen.

Im Augenblick entwickelt die Rainforest Alliance neue Vorgaben für die Vergabe ihres Siegels. Bis Ende des Jahres soll entschieden werden, ob darin Mindestpreise aufgenommen werden – oder nicht. Jetzt kommt es auf Sie an: Fordern Sie den Geschäftsführer der Rainforest Alliance auf: Sei kein Frosch, keine Angst vor existenzsichernden Preisen! Nur wenn jetzt viele SchokoladenliebhaberInnen mitmachen und sagen, was sie von einem Nachhaltigkeitssiegel erwarten, können wir es schaffen, Han de Groot zu überzeugen und endlich faire Preise für die Kakaobauern und –bäuerinnen sichern.

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Andere Kakao-Zertifizierer gehen übrigens schon jetzt mit gutem Beispiel in der Preisfrage voran: Fairtrade wird seinen Kakao-Mindestpreis zum Oktober 2019 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne erhöhen. Auch wenn das noch kein existenzsichernder Mindestpreis ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Rainforest Alliance gibt es also keine Ausreden mehr: Sie müssen nun dem Beispiel von Fairtrade folgen, statt einen Unterbietungswettlauf zwischen den Standards anzuheizen.

Unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich viele Menschen hinter einer Forderung versammeln, können wir etwas bewegen. Mit der Kampagne Make Chocolate Fair und der Unterstützung von zehntausenden INKOTA-Aktiven haben wir es geschafft, die Schokoladenindustrie in den letzten Jahren mächtig ins Schwitzen zu bringen: So konnten wir zum Beispiel auf der Weltkakaokonferenz in Berlin das Thema existenzsichernde Einkommen auf die Agenda setzen.

Sie haben es in der Hand: Senden Sie jetzt eine E-Mail an Han de Groot und sorgen Sie so dafür, dass Kakaobäuerinnen und -bauern endlich einen Lohn zum Leben bekommen! Jetzt mitmachen
PS: 2016 kollabierte der Kakaopreis an der Börse: Mit einem Schlag verloren viele Kakaobauernfamilien 30 Prozent ihres Einkommens. Eine Katastrophe für die Menschen, die die wichtigste Zutat für unserer Schokolade produzieren. Sorgen Sie dafür, dass sich das ändert. Setzen Sie sich für einen existenzsichernden Kakaopreis ein!

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