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70. BHT – Freiberger Universitätsforum

RNE Termin - 4. Februar 2019 - 10:06

Die Einsparung natürlicher Ressourcen und ein umweltverträglicher Umgang mit Rohstoffen, Energie und Abfällen bei gleichzeitiger Steigerung der Leistungsfähigkeit von Bauteilen und Produkten stellt viele Industrien vor große Herausforderungen. Durch die Erforschung von Materialeigenschaften und -verhalten können innovative Werkstoffe mit multifunktionalen Eigenschaften entwickelt und die dahinterstehenden Prozesse optimiert werden. So eröffnen sich Potenziale, technische Systeme nachhaltig zu verbessern sowie kosten- und ressourceneffizient zu gestalten.

Die TU Bergakademie Freiberg gibt mit dem 70. BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUM einen Einblick in die jüngsten Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung. Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sind eingeladen sich am Dialog zu beteiligen und können an allen drei Tagen ein vielfältiges und themenübergreifendes Programm erwarten, bei dem wichtige Zukunftsfragen diskutiert werden.

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nachhaltig.digital Jahreskongress 2019

RNE Termin - 4. Februar 2019 - 10:01

Der nachhaltig.digital Jahreskongress 2019 steht unter den Leitthemen „Künstliche Intelligenz“, „Messbarkeit“ und „New Work“ und wie diese in den drei unternehmerischen Dimensionen „People“, „Products“ und „Processes“ für eine nachhaltig.digitale Transformation genutzt werden können.

Wie können mit digitalen Technologien Nachhaltigkeitseffekte gemessen und erzielt werden? Welchen Fragen zu digitalen Megatrends wie Künstlicher Intelligenz sollte sich der Mittelstand heute stellen, welche Implikationen vorausdenken, um sich zukunftsfähig aufzustellen? Wie können Unternehmen die nachhaltig.digitale Transformation gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden gestalten und wie ihre Potenziale in einem sich wandelnden Arbeitsumfeld fördern?

nachhaltig.digital ist 2018 mit der Vision gestartet, die Digitalisierung zum besten Instrument für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft zu machen. Mit und für den Mittelstand sucht die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung von DBU und B.A.U.M. e.V. nach digitalen Antworten für eine nachhaltige Entwicklung. Auf dem Jahreskongress 2019 wird es darum gehen, Antworten aus Forschung & Praxis vorzustellen, zu diskutieren und miteinander zu vernetzen. Im Plenum, innerhalb von Workshops, und im direkten Austausch.

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17 Ziele auf der Berlinale: Grüner roter Teppich für Filmfestspiele

Engagement Global Presse - 4. Februar 2019 - 9:01
Ab dem 7. Februar laufen die Stars bei der Berlinale über den grünen roten Teppich. Foto: Richard Hübner/Berlinale 2014

2.430 Quadratmeter Teppich hergestellt aus 1,6 Tonnen Meeresmüll – der diesjährige rote Teppich, auf dem die Stars während der internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, flanieren, steht ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Damit macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global, zusammen mit der Berlinale, auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam.

Der rote Teppich, über den während der Berlinale von Donnerstag, 7. Februar, bis Sonntag, 17. Februar 2019, alles läuft, was Rang und Namen hat, ist diesmal trotz seiner roten Farbe grün. Der vor den Hauptspielstätten Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und Zoo Palast ausgelegte Teppich besteht aus recycelten Fischernetzen sowie abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen. Er ist damit der grünste rote Teppich, der jemals bei der Berlinale eingesetzt wurde.

Im Blitzlichtgewitter des Festivals macht diese Aktion des Projekts #17Ziele deutlich, dass Meeresschutz und Nachhaltigkeit nicht nur Aufgaben der Politik sind. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten – sei es Plastikverpackungen zu vermeiden oder am Strand Müll zu sammeln. Der „grünste rote Teppich aller Zeiten“ trägt diese Botschaft in den Alltag der Menschen und fordert nicht nur Filmfreunde dazu auf, etwas gegen den Plastikmüll zu tun.

Der Schutz der Meere ist nur eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 verwirklicht sein sollen. Das Projekt #17Ziele von Engagement Global will mit Hilfe dieser Aktion bei der Berlinale die Themen der 17 Ziele konkret und öffentlichkeitswirksam begreifbar machen.

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Innenbeleuchtung als Alternative zu Batterien?

reset - 4. Februar 2019 - 7:02
Wie können IoT-Geräte effizient mit Strom versorgt werden? Das schwedische Unternehmen Epishine hat eine Technologie entwickelt, die Batterien obsolet machen könnte.
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5 Fragen – 5 Antworten zu weiblicher Genitalverstümmelung

DSW - 3. Februar 2019 - 10:05

Der 6. Februar ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben. Was hat es mit der Praxis auf sich? Hat sie etwas mit Religion zu tun? Und was kann man dagegen tun? Hier sind fünf Fragen und fünf Antworten zum Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung.

1. Warum Verstümmelung und nicht Beschneidung?

Bis in die 80er Jahre hinein wurde noch häufig von weiblicher Beschneidung gesprochen. Entwicklungsorganisationen und Aktivist*innen drängten jedoch darauf, den Begriff durch „Genitalverstümmelung“ zu ersetzen. Das Argument:
Bei der Beschneidung von Jungen oder Männern wird die Vorhaut des Penis abgetrennt. Bei Mädchen und Frauen hingegen ist das gesamte äußere Genital betroffen. So wäre das männliche Pendant zur weiblichen Genitalverstümmelung näher an der Kastration als an der Beschneidung. Die Verwendung des Begriffs Genitalverstümmelung soll zudem klar zeigen, dass bei dem Eingriff das Menschenrecht der körperlichen Unversehrtheit verletzt wird.

Wenn es nicht um die grausame Praktik selbst, sondern um ihre Opfer geht, sprechen wir aus Respekt vor jenen, die den Eingriff erleben mussten, von beschnittenen und nicht verstümmelten Frauen.

2. Was passiert bei der Genitalverstümmelung?

Beschneidungsformen (nach WHO): A Normale Anatomie, B Klitorisvorhaut und gegebenenfalls Klitoris wurden entfernt, C Klitorisvorhaut und gegebenenfalls Klitoris sowie die inneren Schamlippen wurden entfernt, D Klitorisvorhaut und Klitoris sowie die Schamlippen wurden entfernt und die Vaginalöffnung teilweise zugenäht. (Quelle: Wikipedia)

Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn es gibt viele Formen der Genitalverstümmelung (siehe Abbildung rechts), die auch unterschiedlich durchgeführt werden. Die schmerzhafteste und mit Abstand gefährlichste Form ist die pharaonische Genitalverstümmelung, die normalerweise von traditionellen Beschneiderinnen durchgeführt wird.

Meist sind die Mädchen jünger als 15 Jahre, wenn ihnen mit einem unsterilisierten Messer oder einer Glasscherbe der Genitalbereich abgeschnitten wird. Eine Betäubung bekommen die Meisten nicht. Nachdem die Wunde vernäht wurde, bleibt ihnen nur eine kleine Öffnung für Urin und Menstruationsblut. Für etwa einen Monat werden ihnen die Beine verbunden, damit die Wunde heilen kann. Viele Mädchen und Frauen verbluten dabei oder sterben später an den Folgen, wie beispielsweise Wundstarrkrampf oder Tetanus.

Allerdings gibt es auch andere Formen: In Ägypten, wo 87 Prozent der Frauen beschnitten sind, wird fast die Hälfte aller Eingriffe von Ärzt*innen vorgenommen. Die­ser „medi­zi­ni­sche“ Ein­griff redu­ziert zwar das Ster­be­ri­siko und ver­min­dert die Neben­wir­kun­gen für die Mäd­chen und Frauen. Eine Men­schen­rechts­ver­let­zung bleibt es aber dennoch. Neben den körperlichen Beschwerden haben die Frauen oft ein Leben lang mit den psychischen Folgen zu kämpfen.

3. Ist Genitalverstümmelung eine islamische Praxis?

Häufig heißt es, Genitalverstümmelung komme aus dem Islam. Diese Behauptung stimmt jedoch nicht. Im Koran heißt es in Sure 95,4: „Wahrlich, wir haben den Menschen in bester Form erschaffen.“ Im vorwiegend christlichen Äthiopien sind mehr als 70 Prozent und in Sierra Leone sogar 90 Prozent der Mädchen und Frauen beschnitten. Die Religion wird zwar oft als Grund vorgeschoben, auch von den religiösen Meinungsführer*innen selbst, doch es ist vielmehr eine traditionelle Praktik, die vor allem in Ländern Afrikas und des Mittleren Ostens durchgeführt wird und älter ist als Islam oder Christentum. Dies belegen unter anderem mumifizierte Körper pharaonischer Prinzessinnen.

4. Warum wird die Genitalverstümmelung durchgeführt?

Weibliche Genitalverstümmelung ist Teil eines Übergangsrituals vom Mädchen zur Frau. Es passiert jedoch nicht immer im Jugendalter. Denn damit sich die Mäd­chen nicht dazu äußern können oder sogar von den vielerorts bestehenden Gesetzen Gebrauch machen, wer­den sie häu­fig schon in ganz jun­gen Jah­ren beschnitten.

Es  ist eine Tradition, die tief in den Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit verwurzelt ist. Unter der Ostafrikanischen Volksgruppe Massai gelten unbeschnittene Frauen beispielsweise als unrein und damit für den Heiratsmarkt als wertlos. Und noch ein Aspekt spielt eine wichtige Rolle: Da der Geschlechtsverkehr für die meisten beschnittenen Frauen große Schmerzen mit sich bringt, soll es sie davor „schützen“ ihren Ehemann zu betrügen.

Wenn die Rolle der Ehefrau für ein Mädchen die einzige Perspektive ist, ist die Heiratsfähigkeit (und damit die Beschneidung) für Eltern auch eine Form der Absicherung ihrer Tochter. Für die Fortführung dieser Begründung spielen die Frauen in den Gemeinde eine wichtige Rolle: Der Eingriff wird unter Ausschluss von Männern durchgeführt und häufig von der eigenen Mutter forciert.

5. Was kann man dagegen tun?

Aufklärung! Und außerdem: Frauen stärken, Frauen stärken und nochmals Frauen stärken. Denn wenn Frauen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen, ihr eigenes Einkommen verdienen und damit auch finanziell unabhängig sind, wird dieser Tradition eine wichtige Grundlage genommen. Wenn ihr Recht auf Unversehrtheit sowie körperliche und sexuelle Selbstbestimmung gewahrt wird, können sie sich entfalten und zu Fürsprecherinnen ihrer eigenen Bedürfnisse werden.

Hierfür müssen sich auch die lokalen Autoritäten wie Dorfvorsteher, religiöse Meinungsführer*innen und Gesundheitspersonal stark machen. Informationen, Diskussionen und kritische Reflexion gehören also genauso dazu, wie der Erlass von Gesetzen. Das kann sich auch in alternativen Zeremonien für Mädchen ausdrücken, die zwar den Übergang zum Erwachsenwerden markieren, aber die Mädchen nicht verletzen.

Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist auch die Beschneiderin: Zum einen verdient sie ihren Lebensunterhalt mit der Durchführung dieser Zeremonie. Zum anderen ist sie durch hierdurch ein angesehenes Mitglied ihrer Gemeinschaft. Wenn sie Zugang zu anderer Arbeit sowie zu Informationen über Genitalverstümmelung bekommt, kann sie zu einer wirkungsvollen Advokatinnen gegen die Praktik werden.

Mehr dazu:

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Dieser Beitrag ist erschienen am 04.02.2019

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Eritrea: Vom dynamischen Umgang mit Mangel

Misereor - 1. Februar 2019 - 10:13
Asmara, die Hauptstadt Eritreas, wirkt sehr ruhig, beschaulich, etwas verschlafen, sehr sauber. Man kann sich in der Stadt frei und unbehelligt bewegen und dabei „sicher“ fühlen. Aufgrund der kurzen Wege in der Innenstadt sind die meisten Anlaufpunkte und Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Weltkulturerbes zu Fuß vom Hotel aus erreichbar.

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