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Pioniere für eine Normalität der Nachhaltigkeit stärker unterstützen – Nachhaltigkeit zur Chefsache machen

#2030Agenda.de - 11. Februar 2019 - 16:43

Konkrete Handlungsvorschläge für die Münchner Nachhaltigkeitsstrategie statt eines „man sollte, man könnte, man müsste“ wünschte sich Münchens OB Dieter Reiter in seinem Grußwort als Schirmherr des 1. Münchner Nachhaltigkeitskongresses SUSTAIN (am Montag, 4.2.19 in der Alten Kongresshalle).  Den rund 400 Teilnehmer*innen des Kongresses sprach er damit aus der Seele: der Großteil engagiert sich seit vielen Jahren, teilweise Jahrzehnten für mehr Nachhaltigkeit. Pioniere oder Prototypen der Nachhaltigkeit müssten aktiv gestärkt werden, damit ihren konkret erlebbaren Ansätzen mehr Menschen folgen können, forderte Techniksoziologin Prof. Dr. Cordula Kropp. Denn auch wenn manches erreicht wurde - damit die Münchner*innen in Zukunft wirklich nachhaltig leben und wirtschaften, ist der Handlungsbedarf groß. Als zentraler Hebel aus der Dialogrunde mit den drei Referatsspitzen der Referate Umwelt, Planung und Wirtschaft wurde deutlich: Nachhaltigkeit erfordert sektorübergreifende Lösungen. Die komplexen Wirkungszusammenhänge können nicht nur innerhalb der Referatszuständigkeiten bearbeitet, sondern müssen als Chefsache zentral koordiniert werden.

Konkrete Handlungsansätze für Energie- und Klimaschutz, Mobilität, Stadtentwicklung, Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Ernährung, Bildung, mehr Gerechtigkeit und Partizipation standen im Mittelpunkt der acht Manufakturen am Nachmittag. Die Teilnehmer*innen lieferten und zeigten, wie aus dem Dialog konkrete Taten folgen können. Die Ergebnisse umfassen sowohl konkrete, attraktive Projektideen und Forderungen als auch längerfristige Ziele und Strategien.

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Kindersoldaten in Afrika erzählen: „Ich hatte keine Wahl“

Unicef - 11. Februar 2019 - 15:52
Kindersoldaten: Opfer und Täter zugleich, Kinder ohne Kindheit. Unter der Mithilfe von UNICEF können immer wieder Kinder aus den Fängen bewaffneter Milizen befreit und in ihr altes Leben zurückgebracht werden. Hier erzählen ehemalige Kindersoldaten ihre Geschichten.
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Frauen in der Wissenschaft

Engagement Global - 11. Februar 2019 - 15:03
Eine Schulsprecherin eröffnet die Wanderausstellung von LebKom e.V. in der Richard-Müller-Schule in Fulda im November 2018. Foto: Center for Profs

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen von Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz FGM) betroffen. Jährlich kommen rund zwei bis drei Millionen Mädchen hinzu. In etwa 30 Ländern Afrikas, des Mittleren Ostens und in einigen asiatischen Ländern wird die weibliche Genitalbeschneidung praktiziert und damit eine massive Menschenrechtsverletzung begangen.

FGM gilt häufig als ein Ritual für den Übergang vom Mädchen zur Frau und findet vor Beginn oder während der Pubertät statt. In manchen Regionen werden Mädchen bereits im Säuglingsalter beschnitten. Bei dem Eingriff werden Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt. Der Tradition folgend gibt es für den gefährlichen Eingriff unterschiedliche Gründe. So soll die Beschneidung für Reinheit stehen, die Jungfräulichkeit sicherstellen und die Chancen auf dem Heiratsmarkt verbessern. Meist wird das Ritual von Frauen, sogenannten Beschneiderinnen, durchgeführt. Seit 2003 findet jährlich am 6. Februar der „Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ statt, um auf diese Form der Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen und über die schweren psychischen und physischen Folgeschäden aufzuklären.

Im westafrikanischen Senegal steht FGM seit 1999 unter Strafe. Dennoch wird das Ritual noch immer in einigen Teilen des Landes praktiziert. Die Hilfsorganisation (I)NTACT e.V., Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V., will mit dem Projekt „Überwindung der Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung“ in 707 Orten der Regionen Kolda und Sedhiou in Senegal über die Gefahren des schädlichen Eingriffs aufklären. Das Projekt, das von 2014 bis 2017 durchgeführt wurde und auf dem seit 2018 ein Folgeprojekt im gleichen Gebiet aufbaut, wird über bengo von Engagement Global gefördert.

Obwohl ein Rückgang der Fälle von FGM verzeichnet wird, ist die Praxis vor allem im Süden Senegals weit verbreitet. In den dortigen Projektgebieten sind 45 Prozent der Mädchen unter 14 Jahren beschnitten, bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind es über 80 Prozent. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation USU, Umbrella Support Unit, werden gezielt religiöse und traditionelle Führer und Führerinnen in den Gemeinden sowie Beschneiderinnen angesprochen und über die negativen Aspekte von FGM aufgeklärt. Ziel ist es, dass Traditionshüter und -hüterinnen sowie Beschneiderinnen selbst die Bevölkerung von der Schädlichkeit des Eingriffs überzeugen. Durch öffentliche Aufklärungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge an Schulen und Radioauftritte soll außerdem ein Großteil der Bevölkerung direkt erreicht werden.

Mädchen und Frauen haben nach der überstandenen Genitalverstümmelung häufig mit dauerhaften Schmerzen und Infektionen zu kämpfen. Neben der Präventionsarbeit ermöglichen Projektmitarbeitende von USU deshalb betroffenen Frauen den Zugang zu ärztlichen Untersuchungen und Operationen.

Auch in Deutschland sind Mädchen der Gefahr ausgesetzt, hierzulande oder durch einen Eingriff im Ausland an ihren Genitalien verletzt zu werden. Nach einer Studie von Integra, dem Deutschen Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung, und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) sind es knapp 50.000 betroffene und 5.000 gefährdete Mädchen und Frauen, die in Deutschland leben. Die deutschen Fachorganisationen schätzen die Zahl der bedrohten Mädchen sogar auf 13.000.

Der Verein LebKom e.V., Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen, will hierzulande mit dem Projekt „Weibliche Genitalverstümmelung – mehr Engagement für bedrohte Mädchen und Frauen in Afrika! Ehrenamt stärken, Jugend erreichen, Entscheidungsträger bewegen“ für das Thema sensibilisieren und statt zu schockieren, erfolgreiche Perspektiven zeigen, wie die Praktik beendet werden kann. Das derzeit laufende und von FEB, dem Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung, geförderte Projekt bietet unter anderem Fortbildungen und Qualifizierung für Ehrenamtliche. Der Verein hilft den Teilnehmenden dabei, sich untereinander zu vernetzen und Fähigkeiten und Hintergrundwissen zu erschließen, um am eigenen Wohnort entwicklungspolitisch aktiv werden zu können. Die Fortbildungen bieten außerdem Raum, kreative Ideen zu finden für überregionale Mitmach-Kampagnen und sensibilisieren die Teilnehmenden im Umgang mit von FGM betroffenen Mädchen und Frauen.

LebKom e.V. ist außerdem an Schulen unterwegs, bietet eine Wanderausstellung an und gibt Workshops und Unterrichtseinheiten zum Thema „FGM – was hat das mit uns zu tun?“. Besonders lebensnah und konkret werden die Wege zur Überwindung von FGM durch das Praxisbeispiel Fulda-Mosocho-Projekt in Kenia, das LebKom e.V. mitträgt. In Mosocho sind schon über 30.000 Mädchen geschützt. Die Ausweitung auf zwei weitere Nachbar-Regionen wurde 2011 mit einer Sensibilisierungskampagne für Führungskräfte über eine Förderung von bengo gestartet. Dieses Projekt setzt auf Schulungen und Ausbildungen nach dem Wert-Zentrierten Ansatz: Es bezieht zu 50 Prozent Männer ein und holt lokale Führungskräfte ins Boot. Durch den direkten Kontakt zum Projekt vor Ort gelingt der Austausch über die Aktivitäten in Deutschland und Kenia sowie die gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Akteure.

Nach der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist die Verbreitung von FGM seit 2000 weltweit um fast ein Viertel zurückgegangen. Dennoch wird weiterhin in beinahe 30 Ländern trotz gesetzlicher Verbote an der schädlichen Tradition festgehalten.

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T20 Japan recognizes Global Solutions Summit as associated event

T20 - 11. Februar 2019 - 14:43

Think20 Japan recognized the Global Solutions Summit as an associated event under its G20 presidency, for its work in bringing think tanks and researchers together to reflect on policy areas relevant to G20 policy makers.

More than 150 speakers will participate in over 50 unique panels, including German Chancellor Dr. Angela Merkel and Naoyuki Yoshino, Chair of T20 Japan 2019 and Dean of the Asian Development Bank Institute.

Policy recommendations cover sustainable development, infrastructure finance, trade, climate change, social cohesion, the future of politics, cooperation with African nations, aging populations and much more.

This year’s Summit in Berlin on March 18-19, 2019 is hosted by the Global Solutions Initiative Foundation, a global think tank network which contributes to greater continuity and impact within G20 policy arenas.

The T20 Japan Summit will be held two months later in Tokyo. Further details will be announced as they become available.

Please visit t20japan.org and www.global-solutions.international for more information.

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Trump trifft Kim: Perspektiven der Gipfeldiplomatie zur koreanischen Halbinsel

GIGA Event - 11. Februar 2019 - 14:37
Vorträge und Diskussion Berlin GIGA Gespräch Referent Prof. Dr. Patrick Köllner (GIGA), Prof. Dr. Sook Jong Lee (Sungkyunkwan Universität und GIGA) Moderation

Prof. Dr. Patrick Köllner (GIGA)

Kommentar Botschafterin Petra Sigmund (Auswärtiges Amt) Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Forschungsplattformen Research Platform Asia Adresse

GIGA Berlin Büro
Friedrichstraße 206
- Eingang Zimmerstraße -
10969 Berlin

Direkt am Checkpoint Charlie

Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

Warum infizieren sich täglich fast 1000 Mädchen und junge Frauen mit HIV?

ONE - 11. Februar 2019 - 14:10

Seit Ausbruch der Krise sind wir im Kampf gegen HIV/Aids einen weiten Weg gegangen. Institutionen wie der Globale Fonds und das amerikanische Programm PEPFAR arbeiten eng mit den besonders stark betroffenen Ländern zusammen, um die Mutter-zu-Kind-Übertragung zu verhindern, HIV-Infizierten den Zugang zur Behandlung zu ermöglichen und letztendlich Millionen Leben zu retten.

Aber trotz aller beeindruckenden Bemühungen und Erfolge gibt es eine Bevölkerungsgruppe, die sich immer noch überdurchschnittlich häufig mit HIV infiziert. Weltweit stecken sich jeden Tag fast 1000 Mädchen und Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren mit dem HI-Virus an, und die überwiegende Mehrheit von ihnen lebt in Afrika südlich der Sahara. Hier haben junge Frauen eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit wie junge Männer, sich mit HIV zu infizieren.

Und obwohl diese Zahlen zunächst überraschend sein dürften, sollten wir bei näherer Betrachtung überhaupt nicht überrascht sein.

Risikofaktoren

Das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, hängt nicht nur mit der körperlichen Gesundheit zusammen, sondern auch mit wirtschaftlichen und sozialen Faktoren – und insbesondere mit den verschiedenen Ebenen der geschlechtsspezifischen Diskriminierung.

Auf der ganzen Welt umgeben nach wie vor Stigma und soziale Tabus die sexuelle Aktivität von Mädchen. Dies schränkt die Möglichkeit offen über Sex und sexuell übertragbare Krankheiten zu reden stark ein. Deshalb verfügen Mädchen oft nicht über wichtige Informationen, um sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen.

Der Zugang zu Bildung ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen HIV (Quelle: freestocks.org auf Unsplash)

Hohe Infektionsraten hängen auch mit der wirtschaftlichen Verwundbarkeit von Mädchen zusammen. Angesichts der begrenzten Möglichkeiten, Einkommen zu erzielen, stehen Mädchen oft unter Druck, transaktionsbasierte sexuelle Beziehungen einzugehen, in denen ungeschützter Sex gegen finanzielle Unterstützung ausgetauscht wird. Dies gilt sowohl außerhalb als auch innerhalb der Ehe, da sich viele Eltern dafür entscheiden, ihre Töchter als Kinder zu verheiraten. Diest ist auf eine Kombination aus wirtschaftlichen Zwängen und sozialen Normen zurückzuführen.

Schlussendlich sind hohe Infektionsraten bei Frauen und Mädchen auch durch ihre begrenzte Autonomie und Verhandlungsmacht in ihren Beziehungen bedingt. Besonders gefährdet sind diejenigen, die gezwungen sind, als Kinder zu heiraten. Selbst finanziell abgesicherte Mädchen und Frauen, die über Informationen zum Schutz verfügen, werden häufig von ihren Partnern unter Druck gesetzt, ungeschützten Sex zu haben.

Der Globale Fonds

Glücklicherweise wissen wir, dass es wirksame Wege gibt, all diese Probleme anzugehen. Der Globale Fonds und seine Partner legen Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz, der sie an der Wurzel angeht.

Mehr als die Hälfte der Ausgaben des Fonds ist inzwischen speziell auf Programme für Frauen und Mädchen ausgerichtet und hat seit 2002 so insgesamt 18 Milliarden US-Dollar investiert. Der Globale Fonds hat ein Programm (HER) gestartet, um zusätzliche Ressourcen für die spezifischen Bedürfnisse junger Mädchen und junger Frauen zu mobilisieren.

In Botswana bietet der Globale Fonds Rechtshilfe und Unterstützung für Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische Gewalt überlebt haben, und beseitigt gleichzeitig strukturelle Hindernisse für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung.

In Kenia, Swasiland und Südafrika zielen die Programme darauf ab, Mädchen und Frauen im Alter von 14-22 Jahren in der Schule zu halten und ihnen zusätzliche Bildungs- und Sozialhilfe anzubieten.

In Lesotho wurden die sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdienste in die HIV-Dienste integriert, so dass Frauen beide Dienste an einem Ort nutzen können.

Qualitativ hochwertige Sekundarschulbildung (einschließlich umfassender Sexualerziehung), Geldtransfers, die die wirtschaftliche Unsicherheit von Mädchen verringern, und Maßnahmen zur Stärkung der Handlungs- und der Verhandlungsmacht von Mädchen tragen dazu bei, dass sich Mädchen weniger wahrscheinlich mit HIV infizieren.

Wir müssen den Kampf gegen HIV erweitern

Bei der Vorbereitung auf die Wiederauffüllung des Globalen Fonds 2019 sollten wir sicherstellen, dass der Fonds in der Lage ist, auf die finanziellen Mittel zurückzugreifen, die er benötigt, um HIV/Aids ein für allemal auszurotten, indem er weiterhin die Bedürfnisse und Zwänge von Mädchen und Frauen in den Mittelpunkt seiner Investitionen stellt.

Füge jetzt deinen Namen hinzu, um den Staatsoberhäuptern zu sagen, dass sie diese mutige Initiative in diesem Jahr unterstützen müssen.

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11. Februar 2019

ONE - 11. Februar 2019 - 14:08

Afrikanische Union berät zu Flucht und Migration
Unter anderem die ZEIT, die Welt, die Deutsche Welle, die Tageszeitung (taz) und Süddeutsche Zeitung thematisieren den derzeit stattfindenden Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Der ägyptische Päsident Abdelfattah al-Sisi habe seinen ruandischen Amtskollegen Paul Kagame turnusmäßig als AU-Vorsitzenden abgelöst. Al-Sisi betone, bis zum Ziel, 2020 in ganz Afrika „die Waffen schweigen zu lassen”, sei es noch ein weiter Weg. Die Staatengemeinschaft berate auf dem Gipfel vorranging zu den Themen Flucht und Migration. UN-Generalsekretär António Guterres habe in einer Rede Afrika für seine Solidarität mit Geflüchteten gelobt, dabei jedoch nicht die Gefahren erwähnt, denen Vertriebene in Teilen Afrikas ausgesetzt seien. Zudem habe er kürzlich erzielte Friedensfortschritte im Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik sowie im Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea gelobt. Zugleich mahne er jedoch mehr globalen politischen Willen im Kampf gegen den Klimawandel an. Ginge dieser Kampf verloren, werde dies dramatische Folgen für Afrika haben, auch wenn der Kontinent selbst zur globalen Erwärmung „nicht viel beiträgt“.

 

Afrika: Bevölkerungsverdopplung in 30 Jahren?
Der Spiegel widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem anhaltenden Bevölkerungswachstum in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern. Niger beispielsweise habe mit durchschnittlich sieben Kindern pro Frau die höchste Geburtenrate der Welt. Und die nigerianische Stadt Lagos sei seit den Fünfzigerjahren von rund 300.000 auf heute 20 Millionen Menschen angewachsen, bis 2050 sollen es 40 Millionen werden. Insgesamt werde sich die Bevölkerung Afrikas in den kommenden 30 Jahren von 1,2 auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. Über die Hälfte davon sei jünger als 30 Jahre und habe wenig Zukunftsaussichten, sollte sich die wirtschaftliche Lage des Kontinents nicht grundlegend verbessern. Es drohten Verteilungskämpfe um knapper werdende Ressourcen wie Land, Nahrung, Wasser und Arbeit. Um den demografischen Herausforderung angemessen zu begegnen, müssten die verantwortlichen Regierungen die Gesundheitsversorgung verbessern, in Bildung investieren, insbesondere für Mädchen, Arbeitsplätze schaffen und funktionierende staatliche Institutionen aufbauen.

 

Sierra Leone: Notstand wegen Vergewaltigungen
Wie der Tagesspiegel berichtet, hat Sierra Leone aufgrund der stark gestiegenen Zahl von Vergewaltigungen im Land den nationalen Notstand ausgerufen. Präsident Julius Maada Bio habe die Einrichtung einer Spezialeinheit der Polizei und eines Sondertribunals bekannt gegeben, um Fälle sexueller Gewalt schneller verfolgen zu können. In dem westafrikansichen Land habe sich die Zahl der gemeldeten Vergewaltigungen im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Bio habe außerdem eine Gesetzesänderung angekündigt, wonach Vergewaltigung von Minderjährigen ab sofort mit lebenslanger statt mit höchstens 15 Jahren Haft bestraft werden soll. Die große Ebola-Krise vor vier Jahren habe praktisch zu einem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens geführt. Seitdem haben zum einen die Fälle von häuslicher und sexueller Gewalt stark zugenommen. Zum anderen sei auch die Zahl der Teenager-Schwangerschaften in manchen Regionen um bis zu 65 Prozent gesteigen, da viel Kinder nicht nur ihre Eltern, sondern jeglichen Schutz verloren haben, wie eine Studie des UN-Entwicklungsprogramms UNDP nahelegt.

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Captured states: When EU governments are a channel for corporate interests

Global Policy Forum - 11. Februar 2019 - 13:12
Member states play a hugely important role in EU decision-making, but too often they act as middlemen for corporate interests. This new report combines case studies, original research, and analysis to illustrate the depth of the problem - and what you can do about it. The new report “Captured states: when EU governments are a channel for corporate interests” by Corporate Europe Observatory (CEO) provides an overview of how member states act as a channel for corporate influence, whether it is in the Council of the European Union; the European Council; or the EU’s committee structure.
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Menschen vor Ort einbeziehen

E+Z - 11. Februar 2019 - 12:52
Die Große Grüne Mauer quer durch Afrika soll die Ausbreitung der Sahara stoppen

Ein 8 000 Kilometer langes Band aus Bäumen wird vom Senegal bis Dschibuti gepflanzt: die sogenannte Große Grüne Mauer. Bislang sollen 15 Prozent fertiggestellt sein. Kann dieses Projekt die Sahara aufhalten?
Die Idee einer solchen 8 000 Kilometer langen und 15 Kilometer breiten Barriere ist gut (siehe Kasten nächste Seite). Das Projekt wird viele Auswirkungen haben, und das Ziel, damit die Wüste zu stoppen, ist auf jeden Fall interessant. Allerdings marschiert die Wüste nicht voran wie Menschen. Die Bäume können sie nur aufhalten, wenn man sich gut um sie kümmert und sie ein integraler Bestandteil eines komplexen Ökosystems werden, das die wirtschaftlichen und gesellschaftlich-kulturellen Aktivitäten der Gemeinschaften in der Region unterstützt. Das würde das Engagement der Menschen vor Ort garantieren. In Nigeria zum Beispiel fehlt das bislang. Die Regierung organisiert seit Jahren Baumpflanzaktionen, aber die Menschen sind in den Prozess nicht eingebunden und sehen nicht ein, weshalb sie diese Bäume pflegen sollten. Sie sehen es als Regierungsprojekt an, nicht als ihr eigenes. Ein weiteres Problem besteht darin, dass mancherorts keine einheimischen Bäume gepflanzt werden. Sie überleben dann nicht oder haben für die Menschen einfach keine Relevanz.

Hat das Große-Grüne-Mauer-Projekt den Anstoß für die Baumpflanzaktionen in Nigeria gegeben?
Nein, die gab es schon vorher. Aber das Projekt hat für mehr koordinierte Anstrengungen gesorgt, die Vegetation in der Region wiederherzustellen.

Weshalb und auf welche Weise findet Wüstenbildung überhaupt statt?
Nun, Wüstenbildung oder Desertifikation bedeutet, dass Gegenden sich in Wüsten verwandeln. Das kann überall passieren. Hier in Nigeria gibt es zwei Ursachen dafür: Klimawandel und schlechtes Umweltmanagement, zum dem auch der Umgang mit Bewässerungssystemen gehört. Der Klimawandel führt zu Wassermangel und Dürre. Die wichtigsten menschgemachten Faktoren sind Wanderhirtentum und Überweidung.

Welche Folgen hat die Wüstenbildung?
Sie vertreibt die Menschen und führt damit zu Binnenmigration. Die Hauptursache ist Wassermangel – fruchtbares Land geht verloren, und Landwirtschaft ist kaum noch möglich. Ich würde die Betroffenen als Klimaflüchtlinge bezeichnen. Der Tschadsee im Nordosten Nigerias ist ein gutes Beispiel: Er ist auf weniger als fünf Prozent seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Tausende von Bauern, Fischern und Wanderhirten sind aus der Gegend geflüchtet. Andere haben ihre Häuser und ihr Einkommen verloren. Die Vertreibung trägt zu den gewalttätigen Konflikten in der Gegend und in Nigerias Middle-Belt-Region bei. (Siehe Beitrag von Lea Diehl in E+Z/C+C e-Paper 2018/09, Monitor.)

Was kann man machen, um diese Entwicklung zu stoppen?
Das Entscheidende ist, dass Menschen Wasser brauchen, Wassereinzugsgebiete müssen also geschützt werden. Auch Baumpflanzungen sind wichtig. Manche einheimische Sorten können Wasser im Boden speichern. Diese müssen für die Große Grüne Mauer verwendet werden. Damit das Projekt ein Erfolg wird, muss auf lokales Wissen und Vorgehen zurückgegriffen werden, und die Menschen vor Ort müssen in Planung und Durchführung eingebunden sein.

Können Sie Beispiele solcher lokaler Vorgehen geben?
Natürlich. Im vergangenen Jahr sind zwei der Preisträger des Right Livelihood Award dafür ausgezeichnet worden, dass sie vertrocknetes Land wiederhergestellt haben. Der eine ist Yacouba Sawadogo, ein Bauer aus Burkina Faso. Er benutzte eine lokale Methode namens „Zia“, bei der Steinbar­rieren und Kompost zum Einsatz kommen, um verschiedene Baumsorten zu kultivieren und die Vegetation insgesamt zu regenerieren. Diese Bäume begrünen nun eine Gegend in Burkina Faso, die ansonsten semiarid wäre. Der andere ist Tony Rinaudo, ein australischer Agrarökonom und Pionier der Farmer Managed Natural Regeneration. Er erweckt Wurzeln zum Leben – das ist beinahe Magie. Er arbeitet mit lokalen Bauern zusammen, um die Wurzeln zu beschneiden und daraus Bäume zu ziehen. Beide Methoden sind sehr nachhaltig und benötigen kaum externen Input. Sie sollten andernorts kopiert werden.

Die Wüstenbildung zu stoppen ist nicht das einzige Ziel der Großen Grünen Mauer. Was ist sonst noch wichtig?
Ich denke, das andere große Ziel besteht darin, unterschiedliche wirtschaftliche Aktivitäten in der Region zu fördern. Die Große Grüne Mauer muss sie hervorbringen. Sie soll die Landwirtschaft beflügeln und Menschen dazu bringen, besser mit dem Boden umzugehen. Wir müssen die kleinbäuerliche Landwirtschaft wiederherstellen. Große Monokulturen sind keine Lösung: Sie zerstören die Umwelt, weil sie sehr viel Wasser und Chemie benötigen. Es ist wichtig, dass die Große Grüne Mauer keine Große Grüne Plantage wird. Wenn wir die kleinbäuerlichen Betriebe nicht erhalten und unterstützen, werden die Lebensgrundlagen der Menschen weiter schwinden. Sie sehen dann keinen Sinn darin, sich an Umweltschutzaktivitäten zu beteiligen. Letztlich kommt es darauf an, wie das Projekt umgesetzt wird. Eine Große Grüne Mauer als Monokultur exotischer oder gar genetisch veränderter Bäume wäre wertlos. Aber wenn man es richtig macht, kann die Mauer sehr nützlich sein. Sie wirkt sich dann direkt auf Wirtschaft und Klima aus, und sehr viele Menschen profitieren. Es gibt Anlass sowohl zur Hoffnung als auch zur Vorsicht.

Nnimmo Bassey leitet die Health of Mother Earth Foundation (HOMEF), einen unabhängigen nigerianischen Thinktank.
nnimmo@homef.org
http://www.homef.org/

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Bundesentwicklungsministerium schlägt Gesetz zur Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten in globalen Wertschöpfungsketten vor

Global Policy Forum - 11. Februar 2019 - 12:06

Laut Medien, hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) einen Entwurf für ein sogenanntes  Wertschöpfungskettengesetzes erarbeitet. Der Entwurf enthält ein neues Gesetz, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für große Unternehmen festschreibt, so die Tageszeitung taz. Bislang setzte die Bundesregierung auf freiwillige Maßnahmen, so auch in dem Ende 2016 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Aktuell ist Ernst & Young damit beauftragt, die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt durch Unternehmen in Deutschland zu überprüfen. Sollte sich bis 2020 weniger als die Hälfte großer Unternehmen zu den Menschenrechten bekennen, will die Bundesregierung gesetzlich tätig werden, so die bisherigen Pläne. Mit dem vom BMZ erarbeiteten Gesetzentwurf wird dieses Vorhaben konkretisiert. Ein solches Gesetz sollte jedoch nicht nur Sorgfaltspflichten und die entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten festschreiben, sondern auch den Zugang zur deutschen Justiz für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen aus dem Ausland verbessern.

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Beyond contestation: conceptualizing negotiation in democracy promotion

DIE - 11. Februar 2019 - 9:54
This article presents an analytical framework that guides the contributions to this special issue and, in general terms, aims at enabling a systematic investigation of processes of negotiation in the international promotion of democracy. It first briefly introduces the rationale for studying democracy promotion negotiation, offers a definition, and locates the general approach within the academic literature, bringing together different strands of research, namely studies of negotiation in international relations as well as research on democratization and democracy promotion. The larger part of the article then discusses key concepts, analytical distinctions and theoretical propositions along the lines of the three research questions that are identified in the introduction to this special issue. More specifically, the article (1) offers a typology that facilitates a systematic empirical analysis of the issues that are discussed in democracy promotion negotiations; (2) takes initial steps towards a causal theory of democracy promotion negotiation by identifying and discussing a set of parameters that can be expected to shape such negotiations; and (3) introduces key distinctions and dimensions that help guide empirical research on the output and outcome of negotiations in democracy promotion.
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Darum stehen Entwicklungsländer wieder vor einer Verschuldungskrise

DIE - 11. Februar 2019 - 9:00
Bonn, 11.02.2019. Schon wieder sehen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank (WB) fast die Hälfte der Niedrigeinkommensländer als hoch verschuldet an. Und das trotz der umfangreichen Schuldenerlasse im Rahmen der „Initiative für Hochverschuldete Arme Länder“ und des Multilateralen Schuldenerlasses, die die meisten Niedrigeinkommensländer zwischen 2000 und 2012 erhalten haben. Eine hohe Auslandverschuldung behindert die Entwicklung dieser Länder, weil das Geld für Zins- und Tilgungszahlungen verwandt werden muss und nicht für wichtige Investitionen, wie zum Beispiel in Infrastruktur oder für Sozialausgaben, zur Verfügung steht. Erneut zählen langanhaltende interne und externe Probleme zu den zentralen Ursachen der Verschuldung in Niedrigeinkommensländern. Die derzeitige Situation unterscheidet sich dennoch maßgeblich von den früheren Verschuldungskrisen. Es sind vor allem andere Gläubiger involviert, die vorwiegend nicht-konzessionäre anstatt von konzessionären Krediten vergeben haben. Schlechtes Schuldenmanagement und niedrige Staatseinnahmen aufgrund von ineffizienter Steuerpolitik sowie Schwächen auf dem Gebiet der Rechtstaatlichkeit zählen zu den internen Ursachen. Weiterhin werden die Kredite häufig nicht für produktive Investitionen, sondern für den Konsum von Gütern verwandt. Hinzu kommen äußere Schocks, wie zum Beispiel die seit 2011 gesunkenen Rohstoffpreise oder Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Stürme. Strukturelle Probleme wie eine wenig breit aufgestellte Wirtschafts- und Exportstruktur führen zu einer hohen Anfälligkeit gegenüber Preis- und Nachfrageschwankungen auf dem Weltmarkt. Neu an der derzeitigen Verschuldungssituation ist, dass sich die Gläubiger – und damit auch Schuldenstruktur – maßgeblich verändert haben. Entwicklungsländer haben ihre Kreditaufnahme zu Marktbedingungen besonders bei neuen Gebern, wie zum Beispiel China und Indien und bei privaten Gläubigern erheblich erhöht. Bei den Niedrigeinkommensländern hat sich laut Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) der Anteil der öffentlichen Verschuldung zu Marktkonditionen an der Gesamtverschuldung von 2007 bis 2016 verdoppelt und stieg auf 46 Prozent an. Im Vergleich zu den konzessionären Krediten von traditionellen bilateralen (vor allem Geberländer im OECD-Entwicklungsausschuss) und multilateralen Gläubigern, wie zum Beispiel IWF und WB, handelt es sich hierbei um Kredite mit höheren Zinsen und kürzeren Laufzeiten. Dies gefährdet die Schuldentragfähigkeit der Entwicklungsländer zusätzlich. Der Anteil der öffentlichen Schulden gemessen am Bruttoinlandsprodukt in Niedrigeinkommensländern gegenüber den Ländern, die nicht Mitglieder im Pariser Club sind, hat sich von 2007 bis 2016 verdoppelt. Dabei sticht China als Geber besonders hervor. Demgegenüber sind die Kredite von Mitgliedern des Pariser Clubs erheblich zurückgegangen. Der Anteil der externen öffentlichen Schulden gegenüber privaten Gläubigern an der Gesamtverschuldung ist laut der UNCTAD in Entwicklungsländern von circa 40 Prozent im Jahr 2000 auf 60 Prozent im Jahr 2016 angestiegen. Zudem ist nicht nur die Auslandsverschuldung, sondern auch die inländische Verschuldung ist in den Entwicklungsländern stark angestiegen. Um eine erneute Verschuldungskrise in Entwicklungsländern zu verhindern, ist vor allem der Aufbau eines guten Schuldenmanagements notwendig. Die Kapazitäten für das öffentliche Schuldenmanagement müssen verbessert und eine geeignete Schuldenstruktur hinsichtlich Laufzeit und Zusammensetzung von inländischer und ausländischer Währung aufgebaut werden. Ein gutes Schuldenmanagement trägt auch zu einer besseren Transparenz und Vollständigkeit der Daten über die Verschuldungssituation in Entwicklungsländern bei. Die bisher guten Maßnahmen zum Schuldenmanagement von den Gebern, wie zum Beispiel die Debt Management Facility der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds sowie das Debt Management and Financial Analysis System Programme der UNCTAD, müssen weiter ausgebaut und verbessert werden. Ein weiterer wichtiger Baustein sind einheitliche Prinzipien zur verantwortlichen Kreditvergabe und –aufnahme. Bisher gibt es verschiedene Vorschläge von den Vereinten Nationen, den G20, der OECD und dem Institute of International Finance (Zusammenschluss wichtiger privater Finanzakteure). Vor dem Hintergrund der heterogenen Gläubigergruppe wird eine Koordination der Gläubiger im Falle einer Verschuldungskrise schwierig werden. Daher sollte die Anwendung von Kollektivklauseln in Anleiheverträgen bereits jetzt ausgeweitet werden, um zukünftige Umstrukturierungen von Staatsanleihen zu vereinfachen. Angesichts der voraussichtlich steigenden globalen Zinsen und der kürzeren Laufzeiten für die nicht-konzesionären Kredite bestehen auch in Zukunft erhebliche Risiken für die Schuldentragfähigkeit der Entwicklungsländer. Es ist höchste Zeit zu handeln und zu Einigungen auf internationaler Ebene zu kommen, um eine erneute Verschuldungskrise noch aufzuhalten.
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Red Hand Day 2019: Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Unicef - 11. Februar 2019 - 8:00
Obwohl der Einsatz von Kindersoldaten in den meisten Ländern verboten ist, sind laut UNICEF weltweit nach wie vor Zehntausende Mädchen und Jungen in Konfliktregionen in den Reihen von Streitkräften und bewaffneten Gruppen. Zum Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar ruft UNICEF weltweit die Regierungen dazu auf, sich stärker für einen Stopp dieser schweren Kinderrechtsverletzung einzusetzen.
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Strom aus dem Fahrradständer

reset - 11. Februar 2019 - 7:53
Beim Radfahren wird Strom erzeugt – genutzt wird dieser jedoch kaum. Das Startup S-Park aus Amsterdam will das nun mittels eines speziellen Fahrradständers ändern.
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10.02.2019 Entwicklungsminister Müller reist nach Ghana zu Deutsch-Afrikanischem Wirtschaftsgipfel

BMZ - 10. Februar 2019 - 0:01
Berlin – Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas steht im Mittelpunkt der am Sonntag, den 10. Februar beginnenden Reise von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller nach Ghana. Dort wird er gemeinsam mit dem ghanaischen Vizepräsidenten Bawumia den Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfel eröffnen, der alle zwei Jahre von der Subsahara-Afrika-Initiative der deutschen Wirtschaft organisiert wird....
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Kolloquium transformative Kommunikation

KMGNE - 9. Februar 2019 - 11:52

Am 19. Dezember 2018 hatte die Universidad Academia de Humanismo Cristiano (UAHC) in Chile gemeinsam mit dem KMGNE zum Kolloquium „Herausforderungen für eine transformative Kommunikation“ geladen.

Teilnehmende waren Studierende des gemeinsamen Masters „Nachhaltige Entwicklung in Umwelten und Territorien“ sowie Postgraduierte der Universität.

Vor der spannenden Diskussion hielt Joachim Borner einen Vortrag der auf der folgenden Ausgangslage fußte:
Die Menschheit steht im Anthropozän (das man in diesem Kontext vielleicht eher Kapitalozän nennen sollte) immensen Herausforderungen gegenüber. Wir durchbrechen schon einige der Planetarischen Leitplanken und sind kurz davor, weitere zu überschreiten. E steht fest, dass es eines radikalen kulturellen und zivilisatorischen Wandels bedarf, um innerhalb des „safe operating space for humanity“ zu bleiben. Joachim Borner reflektierte diese Herausforderungen nun aus der kommunikativen und systemischen Perspektive: Was können wir aus den System-Ansätzen von Maturana, Luhmann und Habermas (u.a.) lernen für eine transformative Kommunikation, die diesen Herausforderungen und dem Handlungsdruck gerecht wird.

Die weiteren Fragestellungen lauteten: Wie können wir basierend auf der wissenschaftlichen Evidenz transformativ kommunizieren und handeln? Welche Kommunikations-Codes und kulturellen Codes funktionieren in den globalen und lokalen Systemen und Subsystemen?

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21.02.2019 | Ausgebeutet, missbraucht, verwahrlost für immer? Kinderrechte in Lateinamerika

GIZ Event - 8. Februar 2019 - 17:49
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 21. Februar 2019
2019 wird die UN-Kinderrechtskonvention 30 Jahre alt. Anlass genug, anhand von Fallbeispielen eine kleine Bilanz zu ziehen.
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Stadtkultur und Artistik als Lebensstil

Misereor - 8. Februar 2019 - 15:31
HipHop-Kultur, Breakdance und andere szenisch-artistische Felder haben sich in einen neuen Lebensstil für Jugendliche in den Vorstädten von  Lima verwandelt. Ihre artistischen Darbietungen lassen die Gesellschaft ihr Bild von der Jugend revidieren. Unterstützt werden die Initiativen von MISEREOR-Partnern. Der belebte Stadtpark von Santa Clara in Ate, …

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UNDP Leadership Week auf dem UN Campus Bonn: Die treibende Kraft der UN-Reformagenda

Vereinte Nationen - 8. Februar 2019 - 14:48

BONN - Die neuen Leiter der UNDP-Vertretungen sind vom 4. bis 8. Februar in Bonn/Deutschland zusammen gekommen, um ihre Vorbereitungen für die Umsetzung der Reform des UN-Entwicklungssystems durch den Generalsekretär abzuschließen. Ein Schwerpunkt lag auf der Diskussion des UNDP-Strategieplans und der Herausforderungen der digitalen Transformation.

Nach einem weltweiten Recherche-, Bewertungs- und Auswahlverfahren werden die neuen „Resident Representatives“ nun die Entwicklungsarbeit der Organisation weltweit leiten. "Es ist eine einzigartige Gelegenheit, das UN-Entwicklungssystem entscheidend zu stärken", sagte UNDP-Administrator Achim Steiner bei seinem Besuch in Bonn.

Kurz nach der Gründung der neuen UNDP Accelerator Labs in 60 Entwicklungsländern im Januar 2019, informierte der UNDP-Administrator die neuen Teamleiter darüber, wie die Labs zu einem integralen Bestandteil der Länderteams und der Infrastruktur des Programms werden, um eine Innovationskultur zu ermöglichen.

Die „Resident Representatives“ werden die Arbeit des UNDP auf Länderebene in der ganzen Welt leiten, um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung bis 2030 zu erreichen - von der Beseitigung der Armut über die Unterstützung von Governance und Rechtsstaatlichkeit bis hin zur Beschleunigung der Maßnahmen gegen den Klimawandel.

UNDP arbeitet in über 170 Ländern. In den letzten 40 Jahren war dieselbe Person für die Rolle des UN-Resident Coordinators und des UNDP-Repräsentanten auf Länderebene zuständig. Das hat sich im Mai 2018 geändert, als die UN-Mitgliedstaaten eine umfassende Reform des Entwicklungssystems der UN unterstützten und diese Rollen in zwei verschiedene Positionen aufteilten. 116 der 126 Resident Coordinators entschieden sich dafür, in dieser Rolle zu bleiben.

Dies bedeutet, dass die gleiche Anzahl von UNDP Resident Representative Positionen bis Anfang 2019 besetzt sein musste, um die operative Kapazität des UNDP zu erhalten. Die neu gewählte Führung weist ein Geschlechterverhältnis von 50:50 auf und ist geografisch vielfältig.

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