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15. April 2019

ONE - 15. April 2019 - 13:20

1. Söder eröffnet Afrikabüro
Wie BR.de, die Welt, Abendzeitung-München.de und Frankenpost.de melden, hat Markus Söder (CSU) in seiner Rolle als bayerischer Ministerpräsident heute seine erste Auslandsreise nach Äthiopien angetreten. Zuerst werde er die sogenannten Kirchenwälder im Hochland Äthiopiens besuchen. Dort werde die Technische Universität München an dem Erhalt der alten Wälder und ihrer Artenvielfalt arbeiten, u.a. um den Klimawandel einzudämmen, so Söder. Zudem werde der CSU-Vorsitzende heute Nachmittag ein bayerisches Afrikabüro in Addis Abeba eröffnen. Dem Ministerpräsidenten zufolge soll das Büro als Anlaufpunkt für den ganzen Kontinent fungieren und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Afrika intensivieren. Konkret werde das Büro bayerischen Unternehmen bei Fragen rund um Investitionen und Geschäfte in Afrika helfen. Afrikaner*innen können sich dagegen über Investitionsmöglichkeiten aus Bayern informieren. Wie u.a. das Handelsblatt berichtet, ist auch Ivanka Trump aktuell in Äthiopien, wo sie sich für ein wirtschaftliches Frauenförderungsprogramm des Weißen Hauses stark macht.

2. Hungerkrise in Mosambik
Tagesschau.de, das ZDF und Spiegel Online berichten, dass in Mosambik nach dem Zyklon „Idai“ nun eine Hungerkrise droht. „Idai“ habe mehr als 700.000 Hektar Ackerland zerstört und damit mehr als einer halben Million Kleinbauern und Kleinbäuerinnen die Lebensgrundlage genommen. Nun warnen die Vereinten Nationen (UN) vor eine Hungerkrise. Das Problem sei, dass der Zyklon einige der ärmsten Länder der Welt getroffen habe. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF fordere deswegen mehr internationale Unterstützung für die Überwindung der humanitären Katastrophe und den Wiederaufbau. Rund tausend Menschen seien durch den Zyklon ums Leben gekommen. Zudem seien allein in Mosambik 240.000 Häuser zerstört worden. Darüber hinaus breiten sich aufgrund der Überschwemmungen nun Krankheiten aus: Bislang seien 5.000 Fälle von Cholera und 7.500 Fälle von Malaria gemeldet worden.

3. Asylanträge aus Nigeria nehmen zu
Immer mehr Asylbewerber*innen aus Nigeria kommen nach Deutschland. Darüber berichteten am Wochenende unter anderem die Deutsche Welle, die Welt, BR.de, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Deutschlandfunk, die Berliner Morgenpost und Thüringer-Allgemeine.de. Während im Dezember 2018 noch 554 Nigerianer*innen Asyl ersucht haben, seien es in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 3.923 gewesen. Im Februar und März dieses Jahres rangiere Nigeria – nach Syrien – damit schon auf Platz zwei der Herkunftsstaaten mit den meisten Asylanträgen. Seit 2009 seien 2,5 Millionen Nigerianer*innen vor der Gewalt, die von der islamistischen Terrororganisation Boko Haram ausgeht, geflohen. Dem CDU-Politiker Armin Schuster zufolge kommen die meisten Nigerianer*innen aus Italien und können sich bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht ausweisen, was eine Abschiebung erheblich erschwere. Das Bundeskriminalamt (BKA) befürchte, dass mit dem Zustrom der Asylbewerber*innen aus Nigeria auch die nigerianische Mafia in Deutschland auf dem Vormarsch sei: Gerade Menschenhandel und Zwangsprostitution seien in den Händen der organisierten Kriminalität aus Nigeria. Das BKA ermittle bereits gegen 16 solcher von Nigerianer*innen dominierten Gruppen, die in Deutschland aktiv seien.

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NaturVision Filmfestival

RNE Termin - 15. April 2019 - 11:16
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BICC: Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration Geflüchteter – Sprachkompetenz, Wohnen, Arbeit, gesellschaftliche Teilhabe

Bonn - 15. April 2019 - 10:10
In BICC Policy Brief 5\2019 “Key to the successful integration of displaced persons: Language competence, housing, work, social participation” (in German), author Simone Christ understands integration as participation for all people that is as equitable as possible. Integration is a process of encounter and exchange, not a unilateral adaptation effort by migrants. Socio-political challenges—such as […]
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Institut für Entwicklung und Frieden: Mobility of Labour versus Capital – Governance Perspective (Global Trends Analysis 01/2019)

Bonn - 15. April 2019 - 10:00
The mobility of people can engender positive effects for global economic development. Yet, migration has not been backed by an internationally-endorsed governance architecture as was the case with the liberalisation of international trade or finance. The challenge lies in advancing the development promise of international migration and reconciling it with the integrity of national sovereignty […]
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Warum El-Sisis Erhöhung des ägyptischen Mindestlohns fehlschlagen könnte

DIE - 15. April 2019 - 9:00
Bonn, 15.04.2019. Ägyptens Präsident El-Sisi hat kürzlich angekündigt, den Mindestlohn um 67 Prozent von 1.200 (69,27 US-Dollar) auf 2.000 ägyptische Pfund (115,74 US-Dollar) pro Monat zu erhöhen. Er versprach den Staatsbediensteten außerdem eine Lohnerhöhung um sieben Prozent sowie einen einmaligen Bonus von 150 ägyptischen Pfund. Sisi hat die Erhöhungen als Lohn für die Opfer der Menschen bei der Bewältigung der Sparmaßnahmen angekündigt, die als Gegenleistung für den 12 Mrd. US-Dollar Kredit des Internationalen Währungsfonds umgesetzt wurden. Maßnahmen wie das Floaten der Währung, deutliche Subventionskürzungen und die Einführung neuer Steuern haben zu höheren Preisen beigetragen und die Ärmsten und die Mittelschicht am stärksten getroffen. Die Lohnerhöhung kann auch ein Versuch sein, die Wut der Menschen über die erwartbaren Ergebnisse des Referendums aufzufangen, was dem Präsidenten ermöglichen soll, das Land mindestens 20 Jahre lang zu regieren. Was auch immer der Grund sein mag: eine Erhöhung des Mindestlohns ist keine gute Idee. Der Mindestlohn im öffentlichen Sektor und die Lohnerhöhungen werden die Ungleichheit erhöhen und nicht verringern. Mit der Abkehr von der staatlich gelenkten Entwicklungsstrategie Ägyptens im Jahr 1991 wurde die Einstellung neuer Mitarbeiter im öffentlichen Sektor eingefroren. In der Folge schrumpfte die Beschäftigung im öffentlichen Sektor von 1998 bis 2012 um 16 Prozent. Doch der formelle Privatsektor konnte nur vier Prozent der eingesparten Arbeitsplätze ersetzen. So ist die Mehrheit der Mittelklassearbeiter, die aus dem öffentlichen Sektor ausschied, in den informellen Sektor gewechselt. Darüber hinaus mussten Neuankömmlinge auf dem Arbeitsmarkt meist die am schlechtesten bezahlten Arbeitsplätze dieses Sektors annehmen. Da er nicht reguliert ist, hält sich der informelle Sektor nicht an den Mindestlohn. Tatsächlich sind die Löhne im informellen Sektor durch den Wettbewerbsdruck dramatisch gesunken – eine Folge des Zustroms von Arbeitskräften, der nicht mehr vom öffentlichen Sektor absorbiert wird. Dadurch sind an den Enden der Lohnskala riesige Lücken entstanden. Diese großen Unterschiede zwischen den ärmsten und reichsten Arbeitnehmern führen zu großer Ungleichheit bei den Löhnen. Die Erhöhung des Mindestlohns im öffentlichen Sektor und damit verbundene Lohnerhöhungen werden den Trend zu mehr Ungleichheit verschärfen. Aber die Mehrheit der ägyptischen Arbeitskräfte arbeitet außerhalb des formellen Sektors; 75 Prozent dieser Arbeitskräfte wiederum verdienen weniger als den Mindestlohn. Eine weitere Erhöhung des offiziellen Mindestlohns erhöht also nur die Löhne derjenigen, die bereits zur besser bezahlten Hälfte der Bevölkerung gehören; sie erhöht damit die Ungleichheit. Auf der Grundlage dieser Analyse gibt es eine Reihe von Empfehlungen. Erstens könnte die Regierung dem Beispiel Großbritanniens folgen und die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes einem Lohnstopp unterwerfen oder ihre Lohnerhöhungen auf ein Prozent pro Jahr begrenzen. Trotz ihrer relativ höheren Löhne sind auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes durch die Sparmaßnahmen schwer belastet worden. Diese Lösung beinhaltet daher ein hohes Risiko, soziale Unruhen zu erzeugen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den informellen Sektor zu formalisieren, um ihn in die gesetzliche Mindestlohnregelung einzubeziehen. Unternehmen werden diesen Schritt nur dann gehen, wenn der Nutzen die Kosten überwiegt. Das wird nur der Fall sein, wenn mit der Formalisierung und höherer Löhne eine Qualifizierung der Arbeitskräfte einhergeht. Dies erfordert eine stärkere Bildungsförderung. Investitionen in Massenbildung und nicht in einen beliebigen Mindestlohn für die Arbeiteraristokratie sind geeignet, Ungleichheit zu verringern. Es gibt eine dritte Option, die im aktuellen ägyptischen Kontext besser funktionieren würde. Die Regierung Sisi könnte sich für den „effektiven Mindestlohn des informellen Sektors“ einsetzen, indem sie selbstgesteuerte öffentliche Bauprogramme durchführt, ähnlich denen, die durch den National Rural Employment Guarantee Act (NREGA) in Indien unterstützt werden, der jedem ländlichen Haushalt mindestens 100 Tage Arbeit mit einem garantierten Mindestlohn für Männer und Frauen garantiert. Wird innerhalb von 15 Tagen nach Antragstellung keine Arbeit angeboten, so haben die Antragsteller Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Beschäftigung im Rahmen des Systems ist somit ein Rechtsanspruch. Dieses Programm hat die Existenzsicherung in ländlichen Gebieten verbessert, ländliche Infrastruktur geschaffen (z.B. Straßen, Kanäle, Teiche und Brunnen), die Umwelt geschützt, die Land-Stadt-Migration (durch die Schaffung ländlicher Arbeitsplätze) verringert, die Frauen gestärkt und das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in ländlichen Regionen abgebaut. Aber vor allem musste der informelle Sektor seit der Einführung des Systems mit diesem Programm für gering qualifizierte Arbeitskräfte konkurrieren, was den ungeregelten informellen Sektor zwang, seine eigenen „effektiven“ Löhne zu erhöhen. Langfristig können Programme wie NREGA einen Teil der Lohnungleichheit verringern und die Unsicherheit und Instabilität informeller Arbeitsplätze teilweise beseitigen. Sie können auch die informelle Arbeitskraft bei der Humankapitalbildung unterstützen, was möglicherweise Lohnsteigerungen bewirken und die derzeitige Niedriglohn- oder Informalitätsfalle der Geringqualifizierten durchbrechen könnte.
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Warum El-Sissis Entscheidung, den ägyptischen Mindestlohn zu erhöhen, nicht so gut ist!

DIE - 15. April 2019 - 9:00
Bonn, 15.04.2019. Ägyptens Präsident El-Sissi hat kürzlich angekündigt, den Mindestlohn um 67 Prozent von 1.200 (69,27 US-Dollar) auf 2.000 ägyptische Pfund (115,74 US-Dollar) pro Monat zu erhöhen. Er versprach den Staatsbediensteten außerdem eine Lohnerhöhung um sieben Prozent sowie einen einmaligen Bonus von 150 ägyptischen Pfund. Sissi hat die Erhöhungen als Lohn für die Opfer der Menschen bei der Bewältigung der Sparmaßnahmen angekündigt, die als Gegenleistung für den 12 Mrd. US-Dollar Kredit des Internationalen Währungsfonds umgesetzt wurden. Maßnahmen wie das Floaten der Währung, deutliche Subventionskürzungen und die Einführung neuer Steuern haben zu höheren Preisen beigetragen und die Ärmsten und die Mittelschicht am stärksten getroffen. Die Lohnerhöhung kann auch ein Versuch sein, die Wut der Menschen über die erwartbaren Ergebnisse des Referendums aufzufangen, was dem Präsidenten ermöglichen soll, das Land mindestens 20 Jahre lang zu regieren. Was auch immer der Grund sein mag: eine Erhöhung des Mindestlohns ist keine gute Idee. Der Mindestlohn im öffentlichen Sektor und die Lohnerhöhungen werden die Ungleichheit erhöhen und nicht verringern. Mit der Abkehr von der staatlich gelenkten Entwicklungsstrategie Ägyptens im Jahr 1991 wurde die Einstellung neuer Mitarbeiter im öffentlichen Sektor eingefroren. In der Folge schrumpfte die Beschäftigung im öffentlichen Sektor von 1998 bis 2012 um 16 Prozent. Doch der formelle Privatsektor konnte nur vier Prozent der eingesparten Arbeitsplätze ersetzen. So ist die Mehrheit der Mittelklassearbeiter, die aus dem öffentlichen Sektor ausschied, in den informellen Sektor gewechselt. Darüber hinaus mussten Neuankömmlinge auf dem Arbeitsmarkt meist die am schlechtesten bezahlten Arbeitsplätze dieses Sektors annehmen. Da er nicht reguliert ist, hält sich der informelle Sektor nicht an den Mindestlohn. Tatsächlich sind die Löhne im informellen Sektor durch den Wettbewerbsdruck dramatisch gesunken – eine Folge des Zustroms von Arbeitskräften, der nicht mehr vom öffentlichen Sektor absorbiert wird. Dadurch sind an den Enden der Lohnskala riesige Lücken entstanden. Diese großen Unterschiede zwischen den ärmsten und reichsten Arbeitnehmern führen zu großer Ungleichheit bei den Löhnen. Die Erhöhung des Mindestlohns im öffentlichen Sektor und damit verbundene Lohnerhöhungen werden den Trend zu mehr Ungleichheit verschärfen. Aber die Mehrheit der ägyptischen Arbeitskräfte arbeitet außerhalb des formellen Sektors; 75 Prozent dieser Arbeitskräfte wiederum verdienen weniger als den Mindestlohn. Eine weitere Erhöhung des offiziellen Mindestlohns erhöht also nur die Löhne derjenigen, die bereits zur besser bezahlten Hälfte der Bevölkerung gehören; sie erhöht damit die Ungleichheit. Auf der Grundlage dieser Analyse gibt es eine Reihe von Empfehlungen. Erstens könnte die Regierung dem Beispiel Großbritanniens folgen und die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes einem Lohnstopp unterwerfen oder ihre Lohnerhöhungen auf ein Prozent pro Jahr begrenzen. Trotz ihrer relativ höheren Löhne sind auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes durch die Sparmaßnahmen schwer belastet worden. Diese Lösung beinhaltet daher ein hohes Risiko, soziale Unruhen zu erzeugen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den informellen Sektor zu formalisieren, um ihn in die gesetzliche Mindestlohnregelung einzubeziehen. Unternehmen werden diesen Schritt nur dann gehen, wenn der Nutzen die Kosten überwiegt. Das wird nur der Fall sein, wenn mit der Formalisierung und höherer Löhne eine Qualifizierung der Arbeitskräfte einhergeht. Dies erfordert eine stärkere Bildungsförderung. Investitionen in Massenbildung und nicht in einen beliebigen Mindestlohn für die Arbeiteraristokratie sind geeignet, Ungleichheit zu verringern. Es gibt eine dritte Option, die im aktuellen ägyptischen Kontext besser funktionieren würde. Die Regierung Sissi könnte sich für den „effektiven Mindestlohn des informellen Sektors“ einsetzen, indem sie selbstgesteuerte öffentliche Bauprogramme durchführt, ähnlich denen, die durch den National Rural Employment Guarantee Act (NREGA) in Indien unterstützt werden, der jedem ländlichen Haushalt mindestens 100 Tage Arbeit mit einem garantierten Mindestlohn für Männer und Frauen garantiert. Wird innerhalb von 15 Tagen nach Antragstellung keine Arbeit angeboten, so haben die Antragsteller Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Beschäftigung im Rahmen des Systems ist somit ein Rechtsanspruch. Dieses Programm hat die Existenzsicherung in ländlichen Gebieten verbessert, ländliche Infrastruktur geschaffen (z.B. Straßen, Kanäle, Teiche und Brunnen), die Umwelt geschützt, die Land-Stadt-Migration (durch die Schaffung ländlicher Arbeitsplätze) verringert, die Frauen gestärkt und das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in ländlichen Regionen abgebaut. Aber vor allem musste der informelle Sektor seit der Einführung des Systems mit diesem Programm für gering qualifizierte Arbeitskräfte konkurrieren, was den ungeregelten informellen Sektor zwang, seine eigenen „effektiven“ Löhne zu erhöhen. Langfristig können Programme wie NREGA einen Teil der Lohnungleichheit verringern und die Unsicherheit und Instabilität informeller Arbeitsplätze teilweise beseitigen. Sie können auch die informelle Arbeitskraft bei der Humankapitalbildung unterstützen, was möglicherweise Lohnsteigerungen bewirken und die derzeitige Niedriglohn- oder Informalitätsfalle der Geringqualifizierten durchbrechen könnte.
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Leben in der Stadt: „Ein Großteil der Weltbevölkerung lebt unter erbärmlichen Verhältnissen“

Misereor - 15. April 2019 - 8:39
Leilani Farha ist Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen und
setzt sich in ihrer Postion für angemessenes Wohnen weltweit ein. Wir haben sie gefragt, was die in ihrer Arbeit antreibt und was ihre Vision für die Zukunft ist.

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Der Beitrag Leben in der Stadt: „Ein Großteil der Weltbevölkerung lebt unter erbärmlichen Verhältnissen“ erschien zuerst auf MISEREOR-Blog.

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Solarstrom per Plug-and-Play

reset - 15. April 2019 - 6:34
Ein portugiesisches Startup hat eine Photovoltaikanlage entwickelt, die Solarstrom aus der Steckdose liefert – ohne großen Aufwand. RESET hat mit dem CEO von BeON Energy gesprochen.
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Kirche und Staat in Russland

SWP - 15. April 2019 - 0:00

Unter Präsident Wladimir Putin erstarkte ein Konservatismus, mit dem sich Russland von einem angeblich traditionsfeindlichen Westen abgrenzt. Vor allem in Putins dritter Amtszeit (2012–2018) wurde die Zusammen­arbeit des Kreml mit der Russischen Orthodoxen Kirche ausgebaut. Gemein­sam widmete man sich etwa der patriotischen Präsentation der Geschichte Russlands als einer Großmacht, die einer »vom Westen dominierten Welt­ordnung« entgegentritt. Dabei versteht sich das Moskauer Patriarchat zwar nicht als Erfüllungsgehilfe des Kreml und hat seinerseits auf die Regierungs­führung nur sehr begrenzten Einfluss. Aber in einem gemeinsamen Werte­diskurs betonen kirchliche und staatliche Sprecher die »kulturelle Souve­ränität« und »einzigartige Zivilisation« ihres Landes, und die kirchlichen Außenbeziehungen verschränken sich in einigen Fällen mit der staatlichen Außenpolitik. Besonderes Aufsehen erregte der Streit um eine vom Mos­kau­er Patriarchat getrennte eigenständige Orthodoxe Kirche der Ukraine, der im April 2018 aufflammte, in Kiew wie auch in Moskau politisiert wurde und weite Kreise zog. Schon diese grenzüberschreitende Auseinan­der­setzung fordert es geradezu heraus, sich eingehender mit nationalen und außenpolitischen Akzenten von Orthodoxie und mit dem Verhältnis von Kirche und Staat in Russland zu befassen.

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The “Deal of the Century” for Israel‑Palestine

SWP - 15. April 2019 - 0:00

US President Donald Trump has announced a “deal of the century” to resolve the Israeli-Palestinian conflict. The plan is to be revealed at an undetermined date some­time after the Israeli parliamentary elections. While the details remain a well-kept secret, the US Administration’s record to date suggests that the initiative will pri­ori­tise Israeli interests over Palestinian rights, ignore fundamental principles of inter­national law, and steer well away from the idea of two sovereign states. The Palestinian leadership’s rejection must therefore be expected. The incoming Israeli government is likely to treat that as a green light to implement those elements of the plan that serve to maintain its permanent control over East Jerusalem and strategic areas of the West Bank. This course also risks breakdown of the already precarious Israeli-Pal­es­tinian cooperation on conflict management. The EU and its member states should take the publication of the US plan as an occasion to spell out the principles of the kind of conflict resolution that they could support, and state the consequences for European policy of Israeli annexation of parts of the West Bank.

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14.04.2019 Minister Müller in Washington: Ausbau der Zusammenarbeit mit Weltbank und USA

BMZ - 14. April 2019 - 16:00
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat in den Gesprächen mit der neuen Weltbank-Führung und der amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID eine verstärkte Kooperation vereinbart. Im Mittelpunkt des Austauschs mit dem neuen Weltbank-Präsidenten David Malpass stand eine stärkere Fokussierung der Arbeit auf Afrika. Zudem hat Müller die Schwerpunkte des neuen Präsidenten bekräftigt....
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TOP ZP 11 - ZP 13 Europäischer Entwicklungs- und Hilfsfonds

#Bundestag - 12. April 2019 - 22:15
96. Sitzung vom 12.04.2019, TOP ZP 11 - ZP 13 Europäischer Entwicklungs- und Hilfsfonds
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Urteil im Fall Seith

SID Blog - 12. April 2019 - 22:15

12.04.2019 Neue Arbeitsplätze in Afrika: Norbert Barthle stellt deutsche Finanzierungsangebote an den Mittelstand bei der Weltbank vor

BMZ - 12. April 2019 - 20:00
Entwicklungsstaatssekretär Norbert Barthle eröffnete am 12. April das mit der KfW und DEG organisierte Side-Event "Beschäftigung und Ausbildung in Afrika” auf der Frühjahrstagung der Weltbankgruppe in Washington. Darüber, wie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor in Compact-with-Africa-Ländern gestärkt werden kann, hielt Barthle eine Grundsatzrede zu den neuen Initiativen des BMZ....
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12.04.2019 Weltbankgruppe und Deutschland kündigen Intensivierung der Zusammenarbeit im Nahen Osten und in Nordafrika an

BMZ - 12. April 2019 - 16:00
Die Weltbankgruppe und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben heute eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit im Bereich nachhaltige und breitenwirksame Entwicklung in der MENA-Region (Nordafrika/Nahost) verstärken wollen. Die Erklärung wurde anlässlich der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF unterzeichnet....
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Vier Wochen nach Zyklon Idai

Unicef - 12. April 2019 - 15:30
Vier Wochen nach Zyklon Idai brauchen in Mosambik, Malawi und Simbabwe weiter 1,5 Millionen Kinder Hilfe. Interview mit Daniel Timme von UNICEF über die Situation in Mosambik.
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Augenschmaus für Kunstfans

Welthungerhilfe - 12. April 2019 - 14:19
Am 24. Mai findet zum zweiten Mal ein besonderes Event für alle Kunstinteressierten in Düsseldorf und darüber hinaus statt. Bei der Benefiz-Auktion II "Kunst gegen Hunger" versteigern renommierte Künstler ihre Werke zugunsten von Projekten der Welthungerhilfe.
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Kann KI die Welt verbessern?

reset - 12. April 2019 - 14:03
Die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist umstritten. Oftmals sehen Menschen zuallererst Risiken und Herausforderungen. Doch KI hat auch das Potenzial die nachhaltige Entwicklung zu stärken.
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