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Den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit beschleunigen – aber wie? Netzwerk “Partners for Review” (P4R) beriet

Weblinks - 11. Dezember 2018 - 13:21

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  • „Der Weg in eine nachhaltige, gerechte Welt ist alles andere als einfach”, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Netzwerk “Partners for Review” (P4R). Die Ministerin betonte, von dem SDG-Gipfel im kommenden Herbst müsse ein internationaler Weckruf ausgehen. Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten stiegen, je länger es dauere, die SDGs und die Verpflichtungen zum Klimaschutz zu erfüllen. - Karsten Weitzenegger

Tags: HLPF, SDG, 2030-Agenda, nachhaltigkeitsziele, RNE, P4R, klima

by: Karsten Weitzenegger

Langer Weg zur Unabhängigkeit

E+Z - 11. Dezember 2018 - 12:20
Wie in der neuen Verfassung versprochen, ist die kenianische Justiz unabhängiger geworden

2010 hat Kenia eine neue Verfassung verabschiedet. Anlass war die grausame Gewalt nach den Wahlen von 2007/08, bei der Angehörige verschiedener ethnischer Gruppen aneinandergeraten waren. Die neue Verfassung sollte die tief gespaltene Nation versöhnen – auch mithilfe einer starken und unabhängigen Justiz.

Seit der Kolonialzeit waren die kenianischen Gerichte meist auf Regierungslinie gewesen. Seit der neuen Verfassung aber geht es darum, eine unabhängige Justiz aufzubauen. Der radikale und kostspielige Reformprozess kam jahrelang nur langsam, aber entschlossen voran. Als der Oberste Gerichtshof im vergangenen Jahr die Präsidentschaftswahlen annullierte (siehe Kasten), traf das die Reformen wie ein politischer Wirbelsturm, denn auf die umstrittene Entscheidung folgten wütende Reaktionen. Viele Kenianer begrüßten jedoch, wie ernsthaft die Richter für die verfassungsmäßigen Standards kämpfen.

Heute gehen die Reformbemühungen mühsam voran, wobei zwei wichtige Ereignisse – offensichtlich Reaktionen auf die Annullierung der Wahlen durch den Obersten Gerichtshof – sie ausbremsten:

  • Die kenianische Regierung brach ihre Beziehungen zur International Development Law Organization (IDLO) ab, einer zwischenstaatlichen Organisation, die Justizreformen unterstützt. Die IDLO hatte den Großteil des Kapazitätsaufbaus in Kenia in diesem Bereich finanziert, inklusive Schulungen für Richter, Magistrate und Justizbeamte.
  • Die Regierung verweigerte der Justiz mehr als die Hälfte der beantragten Gelder.

Die IDLO ist eine unparteiische Organisation. Sie wurde von 34 Regierungen von Ländern ins Leben gerufen, die so unterschiedlich sind wie China, Italien und der Senegal. Sie steht den UN nahe und wird unter anderem von der EU und der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert. Ihr Ziel ist die Förderung von Rechtsstaatlichkeit.

Regierungsnahe Politiker und Blogger beschuldigten die IDLO jedoch, sie habe sich nach der Wahlannullierung in Kenias Rechtssystem einmischen wollen. Die IDLO bekam den Befehl, ihre Aktivitäten umgehend einzustellen. In nationalen Zeitungen wurden Richter bedroht und verleumdet, Justizbeamte wurden öffentlich diffamiert.

Für das laufende Haushaltsjahr beantragte das Justizwesen ein Budget von 31 Milliarden kenianischer Schilling (310 Millionen Dollar). Die Staatskasse stellte nur 17,3 Milliarden Schilling zur Verfügung, und die Nationalversammlung reduzierte diese Summe weiter auf 14,5 Milliarden – nicht einmal die Hälfte des Beantragten.

Kenias Oberster Richter David Maraga akzeptierte das nicht. „Die Justiz existiert nicht um ihrer Selbst willen, sondern dient dem Bürger. Sie sorgt für eine effiziente Justizverwaltung und ermöglicht reibungslose Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen“, sagte er nach Genehmigung des Budgets im Juli 2018. Er sprach von „Haushaltsstrangulation“ und warnte, die Gerichte könnten bald ihren Job nicht mehr machen. Mit seinem Appell erzwang er die Aufstellung eines Nachtragshaushalts, den die Nationalversammlung auch billigte. Das Justizwesen erhielt zusätzliche 1,5 Milliarden Schilling, womit der Gesamtbetrag auf 16 Milliarden stieg – knapp mehr als die Hälfte des geforderten Budgets und unzureichend für den Bedarf.

Richter Maragas angespanntes Verhältnis zur Regierung Uhuru Kenyattas ist kein Geheimnis. Das Staatsoberhaupt wurde bei den zweiten Wahlen im Jahr 2017 im Amt bestätigt – allerdings ohne Gegenkandidaten, weil die Opposition die Wahl boykottiert hatte. Politisch bleiben damit viele Frage offen, unter anderem nach der Legitimität von Kenyattas Präsidentschaft und welche Verantwortung die Opposition an seinem Amtserhalt hat.

Maraga versicherte dem Land aber, dass die Verfassung so ausgelegt sei, dass sie mit Spannungen zwischen verschiedenen Regierungszweigen umgehen könne und dass er entschlossen sei, für eine unabhängige Justiz zu kämpfen. Die Wahlentscheidung des Obersten Gerichtshofs kam in anderen afrikanischen Ländern sowie international gut an, Magaras Autorität hat das gestärkt.

Tatsächlich gab es in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte. Die justizielle Infrastruktur hat sich langsam, aber stetig verbessert. Es gibt nun mehr Gerichte mit mehr Beamten und besserer Ausstattung. Verhaltensregeln wurden veröffentlicht, Richter überprüften die kenianischen Gesetze, um sicherzustellen, dass sie der neuen Verfassung entsprechen. Der wachsende Einfluss unabhängiger Gerichte half zudem, internationale Investoren anzulocken, die Rechtsstaatlichkeit schätzen.

Schon vor Annullierung der Wahlen hatte die Justiz begonnen, ihre Bedeutung geltend zu machen. In dutzenden Fällen setzten die Richter Gesetze außer Kraft, die die Exekutive gegen die Legislative durchgesetzt hatte. Damit verhinderten die Gerichte drakonische Verfassungszusätze, die Freiheit und Privatsphäre der Bürger unter dem Vorwand von Sicherheit und Terrorismusbekämpfung gefährdet hätten. Die Gerichte schützten auch die Medienfreiheit und die Unabhängigkeit des Obersten Rechnungsprüfers. Die Öffentlichkeit begrüßte das, denn die Menschen begreifen, dass die Justiz die verfassungsmäßigen Prinzipien verteidigt.

Ein weiter Weg

Die Justiz hat natürlich noch einiges zu tun. Die große Frage ist, wie mit Korruption und Straflosigkeit umzugehen ist. Sie treten meist im Doppel auf und haben das Potenzial, bei den Bürgern eine gefährliche Apathie auszulösen. Selbst Präsident Kenyatta fordert von den Gerichten eine Lösung dafür.

Maraga ist sich der Tragweite bewusst und hat eine Sonderabteilung für Korruptionsfälle eingerichtet. Zu den Mitgliedern der Anwaltsvereinigung des Landes sagte er im August 2018: „Wir sagen entweder nein zu Straflosigkeit und erlangen Wohlstand, oder wir schweigen und gehen zugrunde.“

Natürlich müssen die Gerichte gewissenhaft arbeiten und solide Urteile fällen. Im September 2018 kam das neue Strafverfahrensbuch heraus, ein juristisches Handbuch zur Umsetzung der jungen Verfassung. Maraga hält es für einen weiteren Schritt hin zu einer „zweckmäßigen, robusten, bodenständigen und patriotischen Rechtsprechung, die Werte, Prinzipien und Ziele aller Kenianer widerspiegelt“.

Maraga weiß, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssen, und fordert die Kenianer auf, dazu beizutragen. Er warb dafür, wachsam zu sein hinsichtlich Korruption und Straflosigkeit und betonte die wichtige Rolle von Medien, Zivilgesellschaft und Bürgern. Der Oberste Richter warnte auch, die Verfassung sei „hohl“, wenn Menschenrechte – inklusive sozioökonomischer Rechte – nicht geachtet würden.

Der Generalstaatsanwalt von Kenia, Paul Kihara, unterstützt diese Ansicht. „Die Justiz muss verfassungsrechtlich und operativ unabhängig sein“, sagte er. „Die Entscheidung des Gerichts muss von allen respektiert werden, egal wie mächtig oder einflussreich sie auch sein mögen.“ Er betonte, Richter und Magistrate „sollten auf Grundlage von Recht und Recht allein entscheiden können“.

Politische Entscheidungsträger neigen jedoch zu Rachsucht. Die Justiz bekämpft zweifelsohne tiefgreifende systemische Probleme und hat sich durch die Wahlannullierung neue Feinde gemacht. Ein ernstes Problem ist auch, dass viele Fälle auf Bearbeitung warten. Bei der letzten Zählung waren mindestens 110 000 Fälle seit mehr als fünf Jahren anhängig. Man hoffte, die Zahl würde bis Ende 2018 auf null sinken, aber dem stand das gekürzte Budget entgegen. Auch der Ausbau der Infrastruktur – die landesweite Einrichtung neuer Gerichte und Verbesserung der IT-Netzwerke – zieht sich wegen Geldmangels hin.

Die größte Herausforderung aber ist wohl, dass die Justiz selbst als glaubwürdig angesehen wird. Dass Philomena Mbete Mwilu, stellvertretende Oberste Richterin, der Bestechung beschuldigt wurde und vor Gericht muss, ist wenig hilfreich. Noordin Hadsch, der Direktor der Staatsanwaltschaft, hat Anklage gegen sie erhoben. Mwilu beteuert ihre Unschuld und sagt, die angeblich korrupten Transaktionen seien rein geschäftlich und völlig korrekt gewesen.

Für die Justizdienstkommission, die die Gerichte kontrolliert, ist der Fall ein Alptraum. Nach der Wahlannullierung riecht die Klage der Obersten Staatsanwaltschaft nach Rache. Ihr ursprünglicher Plan diesbezüglich war geradezu lächerlich: Niederrangige Richter sollten den stellvertretenden Obersten Richter anklagen. Schließlich entschied Maraga als Oberster Richter, eine spezielle Gruppe aus fünf Richtern dafür einzusetzen. Das ganze Verfahren ist jedoch schräg, weil die betroffenen Richter den Fall eines ihnen formal vorgesetzten Richters entscheiden müssen.

Die Kenianer beobachten genau, wie die Justiz den Prozess gegen einen der  Ihren führt. Was sie sehen wollen, ist Fairness, Rechtstreue und nicht zuletzt Gerechtigkeit.

Alphonce Shiundu ist ein kenianischer Journalist, Redakteur und Faktenchecker in Nairobi.
https://twitter.com/Shiundu

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11. Dezember 2018

ONE - 11. Dezember 2018 - 12:04

1. Waffen hemmen Entwicklung

Das Handelsblatt thematisiert das Problem weltweit gestiegener Rüstungsexporte, die erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit hemmen. Laut dem evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt seien diese eines der größten Hemmnisse im Kampf gegen Armut, da Gewaltkonflikte die Ergebnisse guter Entwicklungszusammenarbeit zerstörten. Der weltweite Rüstungsexport sei zum dritten Mal in Folge nacheinander gestiegen. Auch deutsche Rüstungskonzerne hätten ihre Produktion um zehn Prozent erhöht. Ihr Anteil an den weltweiten Waffenverkäufen liege damit bei 2,1 Prozent.

2. Günstigere Rücküberweisungen für Migrant*innen

Wie Marcel Leubecher in der Welt schreibt, sollen Rücküberweisungen von Migrant*innen in Heimatländer günstiger werden. Die privaten Geldflüsse durch Rücküberweisungen seien auf Grund ihres enormen Volumens von weit größerer Bedeutung als staatliche Entwicklungszusammenarbeit. Bisher würden die Transaktionen lediglich über drei große Dienstleister laufen, bei denen 10 Prozent Transaktionskosten anfallen. Der Marktführer Western Union habe sich jedoch an den Verhandlungen des UN-Migrationspakt beteiligt, der vorsieht, Transaktionskosten für Rücküberweisungen auf weniger als drei Prozent zu senken. Die Senkung der Transaktionskosten werfe große Probleme für die deutsche Abschiebepolitik auf. Die Geldflüsse seien ein wichtiger Grund für mangelnde Rücknahmebereitschaft von abgelehnten Asylbewerber*innen.

3. Nigeria: Bevölkerungsboom und Perspektive

Die Deutsche Welle berichtet über Nigerias Zukunftsprobleme. Der von einer Wirtschaftskrise geplagte Staat habe keine ausreichende Infrastruktur, um seine wachsende Bevölkerung zu versorgen. Bis 2050 sollen voraussichtlich mehr als doppelt so viele Menschen in dem bereits bevölkerungsreichsten Land Afrikas leben. Chinesische Firmen investierten immer mehr in Nigeria: Zwischen 2005 und 2017 habe China dort alleine 37,1 Milliarden US-Dollar für Bauinvestitionen aufgewendet. Deutsche Firmen seien weitaus zurückhaltender. Bis 2016 habe Deutschland nur umgerechnet 209 Millionen US-Dollar in Nigeria investiert.

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Nachhaltigkeit ist profitabel, sagen Unternehmer bei COP24

Vereinte Nationen - 11. Dezember 2018 - 11:39

11. Dezember 2018 – Unternehmen sollten nicht mehr nur als Erzeuger von Treibhausgasen und somit als Schuldige für den Klimawandel gesehen werden, sondern auch als wichtige Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Von nachhaltigen Unternehmensansätzen profitiere nicht nur die Umwelt, sondern auch die Firma selbst, sagen Unternehmer bei der Klimakonferenz COP24.

Dank neuer Technologien und Modelle müssen Privatunternehmen nicht mehr zwischen Klimaschutz und Profit entscheiden. „Wir fordern alle Firmen weltweit dazu auf, ihre wissenschaftsbasierten Zielsetzungen für Nachhaltigkeit zu steigern. (...) Nur so können wir das Pariser Klimaabkommen und die Nachhaltigkeitsziele erfüllen“, sagte Lise Kingo, die Vorsitzende des Globalen UN-Pakts, einem Netzwerk von über 9.500 kleinen und großen Unternehmen, die mehr in nachhaltige Entwicklung investieren wollen.

Um es dem Privatsektor zu erleichtern, umweltfreundlich zu handeln und gleichzeitig Gewinne zu steigern, hat die NGO ‚Solar Impulse Foundation‘ es sich zum Ziel gesetzt, 1.000 Lösungen zu finden, die Nachhaltigkeit und Profit verbinden und diese Regierungen und Unternehmen vorzustellen. Der Gründer der Organisation, Bertrand Piccard, sagte: „Indem wir zeigen, dass Umweltschutz profitabel sein und Jobs schaffen kann, können wir wirklich etwas zum Schutz des Planeten beitragen. (...) Hierin liegt der größte Markt des Jahrhunderts.“

Am Montag unterzeichneten außerdem eine Vielzahl von Modeunternehmen wie Adidas, Hugo Boss und H&M die Charta der Modebranche für Klimaschutz. Das Dokument zeigt Möglichkeiten, wie die Branche bis 2050 emissionsfrei werden kann und welche Schritte dafür nötig sind, wie die Verwendung nachhaltiger Materialien und emissionsarmer Transport.

„Ich gratuliere den Unterzeichnern dieser wichtigen Charta, die für ein einzigartiges Engagement und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Modeunternehmen steht. Ganz wie die Laufstege dieser Welt, soll die Charta neue Trends setzen, denen andere hoffentlich folgen werden“, sagte Patricia Espinosa, die Exekutivsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention.

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Jemen: Die Tragödie der Kinder stoppen

Unicef - 11. Dezember 2018 - 11:00
In einem heute veröffentlichten Situationsbericht legt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF dar, dass im Jemen zwar bisher offiziell keine Hungersnot erklärt wurde, aber in der Realität täglich Kinder hungern oder sogar verhungern.
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Sustainable Horticulture Practices in Kenya: The CSCP Trains Local Farmers as Part of the GOALAN Project

SCP-Centre - 11. Dezember 2018 - 10:59

How can we support Kenyan farmers to adopt and successfully implement sustainable horticulture practices that preserve local ecosystems and promote socio-economic development? In January 2019, the CSCP will deliver the first training of series for farmers and entrepreneurs around Lake Naivasha, Kenya. With partner WWF-Kenya, the CSCP will provide tailored knowledge about sustainable consumption and production methods for the local horticulture sector.

Kenya is known for its rich wildlife and its popular national parks. However, from an economic and development perspective, Kenya also strongly relies on agriculture. In particular, horticulture is key to Kenya’s economy. In 2016, it contributed USD 1.03 billion to the country’s GDP. Nevertheless, if not properly managed, the agricultural sector can cause serious environmental and health-related impacts, such as unsustainable water consumption, pollution and unhealthy food products due to the overuse of fertilisers and pesticides. The GOALAN project (Green hOrticulture At LAke Naivash) aims to tackle these challenges through knowledge and awareness raising activities targeting smallholder farmers as well as micro-, small- and medium-sized enterprises (MSMEs). GOALAN aims at strengthening both institutional and entrepreneurial knowledge and skills to mainstream sustainable horticulture practices in the country, in line with the Green Economy Strategy and Implementation Plan (GESIP).

The CSCP will deliver the first training in the second half of January 2019. The objective of this initial training is two-fold: to provide farmers and entrepreneurs with general knowledge about sustainable consumption and production; and to enhance their technical skills to foster the practical adoption of sustainable farming practices.  .

This first training kicks off a series of training modules to gather feedback, track and revise the training activities to best address local knowledge needs and expectations of farmers and entrepreneurs, enabling the long-term adoption of sustainable horticulture practices beyond the project timeline.

For further questions, please contact Kartika Anggraeni.

Photo © WWF Kenya

 

 

Der Beitrag Sustainable Horticulture Practices in Kenya: The CSCP Trains Local Farmers as Part of the GOALAN Project erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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EU migration policy: (how) can the next European Commission do better?

DIE - 11. Dezember 2018 - 10:34
2019 will be an important year of change for the European Union. A new European Commission will take office and succeed Juncker’s 2015-2019 Commission, which he referred to in October 2014 as the ‘last chance Commission’. Juncker, who had stated the ambition of leading a ‘political Commission’, has since vigorously pursued the ten priorities he had set out in his 2014 Political Guidelines. 
When it comes to migration policy, the Commission has definitely acted politically. In the last four years, discussions about migration have mobilised EU citizens, profiled new politicians while forcing others to leave, influenced one member state’s decision to leave the Union, made and unmade alliances between states and institutions, introduced discussions on whether solidarity should be mandatory or differentiated, and had a deep impact on relations with third countries. As the end of the Juncker Commission approaches, it is time to draw a first balance of its work on migration and to look at the three contradictions that made it stumble.
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Hunger im Jemen: Moniras Weg zurück ins Leben

Unicef - 11. Dezember 2018 - 10:10
Die drei Jahre alte Monira aus dem Jemen ist heute ein fröhliches, gesundes Mädchen. Doch noch vor Kurzem hat sie um ihr Leben gekämpft. Sie litt an schwerer Mangelernährung. "Wir hatten keine Hoffnung mehr", sagt ihr Vater. Doch dann kam Hilfe in Moniras Dorf: eine mobile Klinik von UNICEF.
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Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung

Engagement Global Presse - 11. Dezember 2018 - 8:51
Podiumsdiskussion auf der Orientierungsrahmen-Fachtagung. Foto: Nico Drago / MAPP media GmbH

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) führte Engagement Global am Donnerstag, 6. und am Freitag, 7. Dezember 2018 in Köln die jährlich stattfindende Fachtagung zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung (OR-Fachtagung) durch. Rund 185 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Nichtregierungsorganisationen nahmen daran teil.

Die Bedeutung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstrich Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global: „BNE wird als Bildungskonzept verstanden, das die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln im Sinne der 17 Ziele für nachhaltigen Entwicklung befähigt.“ Der Orientierungsrahmen setze hier wichtige Impulse, um dauerhafte Lernprozesse in Gang zu setzen, die zu einer Beteiligung an gesellschaftlicher Transformation ermutigten und befähigten.

Die wechselseitige Beziehung von BNE und digitaler Bildung, ihre Chancen und Risiken sowie ihre weitreichenden Implikationen für die Didaktik, war ein Thema der OR-Fachtagung.

Ein weiterer Fokus lag auf der möglichen Erweiterung des OR auf die Sekundarstufe II. Wulf Bödeker, BNE-Berichterstatter der Kultusministerkonferenz, betonte hierzu: „Globales Lernen als Teil von BNE ist eine Chance vor allem auch für die gymnasiale Oberstufe.“ Denn dort lernten Schüler und Schülerinnen, systematisch zu denken. Sie eigneten sich Kompetenzen an, um Fachurteile einzuschätzen, zu überprüfen und in einen Problemzusammenhang zu stellen, sagte Bödeker.

Nicht nur thematisch, auch methodisch bot die Tagung eine große Bandbreite: mit Vorträgen und Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden, auch zur Fortführung des Weltaktionsprogramms bis 2030 und zur Diskriminierungssensibilität im Unterricht. In acht verschiedenen Workshops erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konzepte und Strategien, beispielsweise zu Schnittstellen von BNE und Open Educational Resources, also frei zugänglichen Bildungsmaterialien, oder zu lokalen und regionalen Bildungspartnerschaften als Impuls für BNE in der Schule.

Die Ergebnisse der Orientierungsrahmen-Fachtagung werden bis Februar 2019 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht werden.

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Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Wernigerode und Hoi An

Engagement Global - 11. Dezember 2018 - 8:38
Der Osteroder Bürgermeister Klaus Becker mit den beiden Projektinitiatoren Elhadj Diouf und Tobias Rusteberg. Foto: Sabine Becker

Mit ihrem entwicklungspolitischen Engagement tragen Kommunen zu einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung der Welt bei. Sie richten ihr Handeln vor Ort an den globalen Nachhaltigkeitszielen aus, binden migrantische Akteurinnen und Akteure in ihre Aktivitäten ein, fassen Beschlüsse zur fairen Beschaffung und pflegen Partnerschaften mit Kommunen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Ost-und Südosteuropa. Gleichzeitig sind sie Vorbild für andere, die sich auf denselben Weg begeben wollen.

Aber wie finden deutsche Kommunen einen Einstieg in entwicklungspolitisches Engagement? Was braucht es, um den Blick in die Eine Welt zu öffnen? Was spornt an, was bewegt? Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global erzählt in der neuen Rubrik „Aus den Kommunen“, dass es oft persönliche Geschichten und Begegnungen sind, die den Stein ins Rollen bringen und schließlich eine ganze Stadt motivieren.

Osterode am Harz - Kaolack, Senegal

Eine dieser Geschichten stammt aus Osterode am Harz. Aus einer Schulpartnerschaft entwickelte sich über die letzten sechs Jahre hinweg eine intensive Städtefreundschaft mit Kaolack im Senegal. Anfang 2018 haben beide Städte beschlossen, sich in einer durch die SKEW geförderten kommunalen Klimapartnerschaft zu engagieren. Auch wenn die Kooperation institutionalisiert wurde, stehen die Menschen bei diesem Beispiel weiterhin im Mittelpunkt.

Oldenburg - China

Auch die Stadt Oldenburg ist schon seit über einem Jahrzehnt entwicklungspolitisch engagiert und bündelt ihre Aktivitäten in ihrer „China-Initiative“. Der Kommune und ihren beiden Partnerstädten Xi’an und Quingdao ist es gelungen, auf vielen verschiedenen Ebenen - von Wirtschaft über Wissenschaft zu Bildung und Sport - Brücken zwischen den Kulturkreisen zu schlagen.

Bereits mehr als 750 deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden nutzen die Angebote und Programme der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global. Neben personeller und finanzieller Unterstützung bietet die SKEW ihren Kommunen eine wichtige Plattform, um weitere Akteurinnen und Akteure zu treffen, voneinander zu lernen, andere zu motivieren und damit in der Einen Welt etwas zu bewirken. Schauen Sie sich die neue Rubrik an und lassen Sie sich von den Erfolgsgeschichten aus den Projektkommunen inspirieren. Es kommen laufend neue Beispiele und Geschichten hinzu.

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Kommunale Partnerschaft Oldenburg und China

Kommmunale Partnerschaft Osterode am Harz und Kaolack

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Diese Helpline in Pakistan hilft Frauen bei Online-Belästigung

reset - 11. Dezember 2018 - 8:05
Die Digital Rights Foundation hat in Pakistan die erste kostenlose Helpline für Frauen gegründet, die online Belästigung erfahren. Somit sollen Frauen und Minderheiten mit den Werkzeugen und Ressourcen ausgestattet werden, um Online-Räume zurückzugewinnen.
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Grüne wollen Details zu Afrika-Fonds

#Bundestag - 11. Dezember 2018 - 0:52
Grüne wollen Details zu Afrika-Fonds - Entwicklung/Kleine Anfrage
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Förderung von LSBTI-Projekten

#Bundestag - 11. Dezember 2018 - 0:52
Förderung von LSBTI-Projekten - Entwicklung/Kleine Anfrage
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New Connectivity in the Bay of Bengal

SWP - 11. Dezember 2018 - 0:00

Owing to the increased commitment from India, the Bay of Bengal Initiative for Multi-Sectoral Technical and Economic Cooperation (BIMSTEC) has experienced a revival since 2016. Firstly, India is hoping to be able to develop better the country’s hard-to-reach northeast by intensifying regional cooperation. Secondly, given the Chinese Belt and Road Initiative (BRI) investments in neighbouring countries, it aims to reinforce its claim to leadership in the region. From an international perspective, BIMSTEC is an essential building block in India’s Act East policy in the context of the renewed importance of the Indo-Pacific region. With the support of BIMSTEC, Ger­many and the European Union (EU) can deepen their strategic partnership with India whilst simultaneously increasing their visibility in the Bay of Bengal.

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EU und Afrika: Investitionen, Handel, Entwicklung

SWP - 11. Dezember 2018 - 0:00

Derzeit verhandelt die EU mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) über ein Nachfolgeabkommen des seit 2000 geltenden Cotonou-Abkommens. Seither haben sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen sehr verändert. Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den weiter entwickelten AKP-Ländern werden überwiegend durch bilaterale und regionale Wirtschaftspartnerschafts­abkom­men geregelt. Seit 2015 müssen gemäß den internationalen Nachhaltigkeits­zielen Sozial- und Umweltaspekte auch in internationalen Verträgen berücksichtigt werden. 2018 wurde im Rahmen der Afrikanischen Union (AU) die Afrikanische Freihandelszone beschlossen, die einen freien Markt innerhalb Afrikas schaffen soll. Ein Cotonou-Folge­abkommen bietet die Chance für moderne Regelungen zu Themen wie Investi­tionen, Dienstleistungen und Migration. Dies könnte auch in Deutschland mehr Interesse an den Verhandlungen wecken. Allerdings müsste die Zusammenarbeit auf ein neues Fundament gestellt werden und die afrikanischen Staaten müs­sen sich entscheiden, ob sie gemeinsam, das heißt als Kontinent, verhandeln möchten.

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OECD Perspektiven zur globalen Entwicklung 2019 – Entwicklungsstrategien überdenken

Weblinks - 10. Dezember 2018 - 18:48

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  • Der Bericht „Perspectives on Global Development 2019: Rethinking Development Strategies“ kommt zu dem Schluss, dass sich Entwicklungsstrategien an den weltweiten Kontext anpassen und auf neue Trends und Herausforderungen reagieren müssen. Sie sind am effektivsten, wenn sie branchenübergreifend, partizipatorisch, standortspezifisch und in Multilateralismus eingebettet sind. Zusätzlich bedarf es notwendiger Ressourcen und politischen Willens, um die Implementierung zu gewährleisten. - Karsten Weitzenegger

Tags: oecd, development, strategies, strategie, entwicklungspolitik

by: Karsten Weitzenegger

Vor welchen Herausforderungen steht die Forschung über globale Entwicklung? EADI Debating Development Research

Weblinks - 10. Dezember 2018 - 15:33

Comments:

  • Vor welchen Herausforderungen steht die Forschung über globale Entwicklung? Der europäische Dachverband der Entwicklungsforschung @EADI hat dazu einen Debatten-Blog gestartet. - Karsten Weitzenegger

Tags: development, research, forschung, entwicklungsforschung, thinktanks, T20

by: Karsten Weitzenegger

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