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„To be or not to be“ und der Traum meiner Migranteneltern

Unicef - 14. Februar 2019 - 11:30
Träume sind grenzenlos - die von Sandras Eltern haben sich erfüllt: Die Tochter von zwei Migranten wächst an einem sicheren Ort auf, hat Zugang zu Bildung und kann ihre Ziele verfolgen. Trotz allem ist sie ständig einer Frage ausgesetzt: "Deutsch sein, oder nicht Deutsch sein." 
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300 pages, 250 years, 8 generations

E+Z - 14. Februar 2019 - 10:43
Yaa Gyasi’s first novel explores the brutal history of how the slave trade shaped West Africa and North America

Her plot spans eight generations over 250 years. On a mere 300 pages, she delves deeply into violence, trauma, abuse and dehumanisation. One might say that the book is really a collection of 14 short stories, with each one focusing on one particular individual. But there is an overarching plot. Chapter by chapter, the fates of the descendants of the first two protagonists unfold. The first episode is about an African woman who is forced to marry a slave trader, and the second about her half-sister, who is sold into slavery. The two women do not know one another. Indeed, none of the book’s heroines and heroes (Gyasi pays attention to gender issues) knows the full family history.

Readers, by contrast, get to see the full picture. Gyasi elaborates how identities and attitudes were shaped. Her fictive writing reveals deep emotional truths, with personal traumas breeding long-term anger, fear and depression.

The first chapters are disturbingly brutal, marked by torture, rape and murder. People are torn away from their families and have no control of their fates. Until the end of the novel,  life generally remains harsh and mostly unforgiving, but the protagonists increasingly have more choices and the final generation is free in the sense of contemporary North American aspirations of education and individual prosperity. Moreover, they personally know their grandparents. Family ties are stronger, though still fragile.

Many important  historical events are mentioned, but some are not. For example, Gyasi skips America’s civil war. The general trend is towards emancipation in both the collective and the individual sense. Ghana becomes an independent nation, and leaders of the freedom movement are inspired by the assertiveness of black intellectuals from the USA. On the other hand, the author juxtaposes civil-rights activism in America with the heroin epidemic that haunted black urban communities in the 1960s.

Gyasi deserves praise for not depicting West African history as merely one of colonial exploitation. She shows how tribal conflicts facilitated the slave trade and certainly does not romanticise history. She makes an effort to come to terms with it.

Gyasi was born in Ghana, but grew up in the USA. It is not hard to see that Marjorie, the protagonist of the second last episode, resembles her. In the final chapter, both branches of Gyasi’s fictive family tree are reunited, but neither Marjorie nor Marcus, the final chapter’s main protagonist, are aware of sharing a distant ancestor – the mother of the two half-sisters the plot starts with.
 

Reference
Yaa Gyasi, 2016: Homegoing. New York: Knopf (Paperback: 2017, London, Penguin)

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Can we understand the prospects of development without understanding its environmental dimension?

EADI Debating Development Research - 14. Februar 2019 - 8:59
By Imme Scholz Development Studies aim to understand the root causes of poverty and its reproduction and how social inequalities emerge and are stabilized. This is a broad endeavour with a number of academic disciplines contributing, with quite a few success stories if we look at the economic and the social dimensions. However, while maintaining …
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Didacta 2019 mit Gemeinschaftsstand „Globales Lernen im Unterricht“

Unicef - 14. Februar 2019 - 8:57
Vom 19. - 23. Februar findet die didacta 2019 in Kölns Messehallen statt. Unter dem Motto "Globales Lernen im Unterricht" schließen sich 14 entwicklungspolitische Organisationen mit einem gemeinsamen Stand zusammen.
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Die App „KlimaTeller“ zeigt die CO2-Emissionen von Speisen an

reset - 14. Februar 2019 - 6:47
Eine neue App zeigt Gastronomen die CO2-Emissionen ihrer Speisen an und hilft, klimafreundliche Menüs zusammenzustellen. Aber auch am heimischen Esstisch kann die App eingesetzt werden.
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Die App „KlimaTeller“ zeigt die CO2-Emissionen der Speisen an

reset - 14. Februar 2019 - 6:47
Eine neue App zeigt Gastronomen die CO2-Emissionen ihrer Speisen an und hilft, klimafreundliche Menüs zusammenzustellen. Aber auch am heimischen Esstisch kann die App eingesetzt werden.
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Gastronomen aufgepasst: Die App „KlimaTeller“ zeigt die CO2-Emissionen der Speisen

reset - 14. Februar 2019 - 6:47
Die Gastronomie bekommt Unterstützung beim Klimaschutz: eine neue App zeigt Gastronomen die CO2-Emissionen ihrer Speisen an und hilft,  klimafreundliche Menüs zusammenzustellen.
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Sambia: Kein weiterer Korruptionsverdacht

#Bundestag - 14. Februar 2019 - 4:45
Sambia: Kein weiterer Korruptionsverdacht - Entwicklung/Antwort
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Migrationsmanagement in Afrika

#Bundestag - 14. Februar 2019 - 4:45
Migrationsmanagement in Afrika - Entwicklung/Antwort
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AfD fragt nach Engagement in Tansania

#Bundestag - 14. Februar 2019 - 4:45
AfD fragt nach Engagement in Tansania - Entwicklung/Kleine Anfrage
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Kritik an unüberschaubarer Afrika-Politik

#Bundestag - 13. Februar 2019 - 16:44
Kritik an unüberschaubarer Afrika-Politik - Entwicklung/Ausschuss
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"I have a dream" - 1.200 Stimmen für Gerechtigkeit

BfdW - 13. Februar 2019 - 16:02

4.500 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten in der Essener Gruga-Halle die Uraufführung des Chormusicals "Martin Luther King - Ein Traum verändert die Welt". Auf der Bühne: 1.200 Sängerinnen und Sänger, acht Hauptdarstellerinnen und -darsteller, 15 Musikerinnen und Musiker der Big Band der Uni Wuppertal.

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13.02.2019 Entwicklungsminister Müller: "Afrikanisches Kino hat Konjunktur und sorgt für Konjunktur!"

BMZ - 13. Februar 2019 - 16:00
Anlässlich der Berlinale hat Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller afrikanische und deutsche Filmemacher eingeladen, mit ihm und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff über das wirtschaftliche Potenzial des afrikanischen Films zu diskutieren. Müller: "Nirgendwo auf der Welt sind die Wachstumschancen für die Film- und Kreativwirtschaft so groß wie in Afrika. Das BMZ unterstützt diesen Zukunftsmarkt bei Ausbildung, Produktion, Vertrieb und ...
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Agenda 2030: Auf dem Weg zum Nachhaltigkeitsgipfel

BfdW #Nachhaltigkeit - 13. Februar 2019 - 15:01
Die Agenda 2030 mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen SDGs gilt, anders als die Millenniumsentwicklungsziele, für alle UN-Mitgliedsstaaten, die sie im Herbst 2015 verabschiedet haben. Die Überschrift der Agenda „Transformation unserer Welt“ gibt diesem Universalitätsanspruch Ausdruck.
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Agenda 2030: Auf dem Weg zum Nachhaltigkeitsgipfel

BfdW - 13. Februar 2019 - 15:01

Wenn auch die UN-Staaten hauptverantwortlich für die Umsetzung der - nicht rechtlich verbindlichen – Agenda sind, so war doch bei der Verhandlung und Erstellung des Textes eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft möglich.

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17 Ziele in Hessen

Engagement Global - 13. Februar 2019 - 14:54
Die 17 Ziele wurden in der Seminarreihe an der Goethe Universität Frankfurt diskutiert. Foto: Engagement Global

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) sind die nachhaltige Zielgerade – in Frankfurt genauso wie in Europa und der Welt. Inwiefern werden die 17 Ziele bereits umgesetzt? Um diese Frage aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, veranstaltete die Goethe-Universität Frankfurt im Wintersemester 2018/19 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) – Landesverband Hessen, der Society for International Development (SID) – Chapter Frankfurt und der Außenstelle Mainz von Engagement Global die Lehrveranstaltung „Die Sustainable Development Goals – in Hessen, Deutschland, Europa und der Welt“. In fünf öffentlichen Veranstaltungen wurde zudem über die 17 Ziele auf globaler, nationaler sowie lokaler Ebene diskutiert.

Die Veranstaltungen fanden von November bis Februar jeweils dienstags statt. Im Anschluss hatten die Studierenden und die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren.

Jede der fünf Veranstaltungen an der Goethe-Universität Frankfurt setzte einen spezifischen Schwerpunkt innerhalb der Agenda 2030. Während der ersten Veranstaltung am Dienstag, 20. November 2018, erläuterte Jens Martens vom Global Policy Forum die 17 Ziele aus globaler Perspektive.

Die zweite Veranstaltung nahm unter dem Motto „SDG Acht - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ das Freihandelsabkommen mit Afrika in den Blick. Professor Dr. Helmut Asche, Dr. Boniface Mabanza und Joachim Schuster diskutierten dabei, wie das achte Ziel im Hinblick auf Europas Handelspolitik mit dem afrikanischen Kontinent gesehen werden kann.

Am Dienstag, 22. Januar 2019, trat der Roundtable Deutschland zusammen. Das Podium mit Dr. Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Dagmar Maur von Engagement Global, Wolfgang Obenland vom Global Policy Forum Europe sowie UN Jugenddelegierter Lukas Schlapp wagte eine Prognose, welche Ziele in Deutschland bereits erreicht und an welchen Stellen der Agenda 2030 Prozess noch intensiviert werden muss.

In der vierten Veranstaltung gab Professor Dr. Lothar Brock von der Goethe-Universität mit Blick auf SDG 16 einen Einblick, wie Frieden als Leitmotiv der Agenda 2030 fungiert und wie die programmatische Verknüpfung von Frieden und Entwicklung zu beurteilen ist.

Während der letzten Veranstaltung am Dienstag, 12. Februar 2019, hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit zu erfahren, wie global vernetzt und lokal aktiv Hessen tatsächlich ist. Andrea Jung vom Entwicklungspoltischen Netzwerk Hessen, Jennifer Gatzke von RENN.west und Renate Labonté vom Referat Nachhaltigkeitsstrategie im Umweltministerium standen zu diesem Thema Rede und Antwort.

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Dreh das Radio auf

Engagement Global - 13. Februar 2019 - 13:40
Eine Schulsprecherin eröffnet die Wanderausstellung von LebKom e.V. in der Richard-Müller-Schule in Fulda im November 2018. Foto: Center for Profs

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen von Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz FGM) betroffen. Jährlich kommen rund zwei bis drei Millionen Mädchen hinzu. In etwa 30 Ländern Afrikas, des Mittleren Ostens und in einigen asiatischen Ländern wird die weibliche Genitalbeschneidung praktiziert und damit eine massive Menschenrechtsverletzung begangen.

FGM gilt häufig als ein Ritual für den Übergang vom Mädchen zur Frau und findet vor Beginn oder während der Pubertät statt. In manchen Regionen werden Mädchen bereits im Säuglingsalter beschnitten. Bei dem Eingriff werden Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt. Der Tradition folgend gibt es für den gefährlichen Eingriff unterschiedliche Gründe. So soll die Beschneidung für Reinheit stehen, die Jungfräulichkeit sicherstellen und die Chancen auf dem Heiratsmarkt verbessern. Meist wird das Ritual von Frauen, sogenannten Beschneiderinnen, durchgeführt. Seit 2003 findet jährlich am 6. Februar der „Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ statt, um auf diese Form der Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen und über die schweren psychischen und physischen Folgeschäden aufzuklären.

Im westafrikanischen Senegal steht FGM seit 1999 unter Strafe. Dennoch wird das Ritual noch immer in einigen Teilen des Landes praktiziert. Die Hilfsorganisation (I)NTACT e.V., Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V., will mit dem Projekt „Überwindung der Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung“ in 707 Orten der Regionen Kolda und Sedhiou in Senegal über die Gefahren des schädlichen Eingriffs aufklären. Das Projekt, das von 2014 bis 2017 durchgeführt wurde und auf dem seit 2018 ein Folgeprojekt im gleichen Gebiet aufbaut, wird über bengo von Engagement Global gefördert.

Obwohl ein Rückgang der Fälle von FGM verzeichnet wird, ist die Praxis vor allem im Süden Senegals weit verbreitet. In den dortigen Projektgebieten sind 45 Prozent der Mädchen unter 14 Jahren beschnitten, bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind es über 80 Prozent. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation USU, Umbrella Support Unit, werden gezielt religiöse und traditionelle Führer und Führerinnen in den Gemeinden sowie Beschneiderinnen angesprochen und über die negativen Aspekte von FGM aufgeklärt. Ziel ist es, dass Traditionshüter und -hüterinnen sowie Beschneiderinnen selbst die Bevölkerung von der Schädlichkeit des Eingriffs überzeugen. Durch öffentliche Aufklärungsveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge an Schulen und Radioauftritte soll außerdem ein Großteil der Bevölkerung direkt erreicht werden.

Mädchen und Frauen haben nach der überstandenen Genitalverstümmelung häufig mit dauerhaften Schmerzen und Infektionen zu kämpfen. Neben der Präventionsarbeit ermöglichen Projektmitarbeitende von USU deshalb betroffenen Frauen den Zugang zu ärztlichen Untersuchungen und Operationen.

Auch in Deutschland sind Mädchen der Gefahr ausgesetzt, hierzulande oder durch einen Eingriff im Ausland an ihren Genitalien verletzt zu werden. Nach einer Studie von Integra, dem Deutschen Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung, und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) sind es knapp 50.000 betroffene und 5.000 gefährdete Mädchen und Frauen, die in Deutschland leben. Die deutschen Fachorganisationen schätzen die Zahl der bedrohten Mädchen sogar auf 13.000.

Der Verein LebKom e.V., Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen, will hierzulande mit dem Projekt „Weibliche Genitalverstümmelung – mehr Engagement für bedrohte Mädchen und Frauen in Afrika! Ehrenamt stärken, Jugend erreichen, Entscheidungsträger bewegen“ für das Thema sensibilisieren und statt zu schockieren, erfolgreiche Perspektiven zeigen, wie die Praktik beendet werden kann. Das derzeit laufende und von FEB, dem Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung, geförderte Projekt bietet unter anderem Fortbildungen und Qualifizierung für Ehrenamtliche. Der Verein hilft den Teilnehmenden dabei, sich untereinander zu vernetzen und Fähigkeiten und Hintergrundwissen zu erschließen, um am eigenen Wohnort entwicklungspolitisch aktiv werden zu können. Die Fortbildungen bieten außerdem Raum, kreative Ideen zu finden für überregionale Mitmach-Kampagnen und sensibilisieren die Teilnehmenden im Umgang mit von FGM betroffenen Mädchen und Frauen.

LebKom e.V. ist außerdem an Schulen unterwegs, bietet eine Wanderausstellung an und gibt Workshops und Unterrichtseinheiten zum Thema „FGM – was hat das mit uns zu tun?“. Besonders lebensnah und konkret werden die Wege zur Überwindung von FGM durch das Praxisbeispiel Fulda-Mosocho-Projekt in Kenia, das LebKom e.V. mitträgt. In Mosocho sind schon über 30.000 Mädchen geschützt. Die Ausweitung auf zwei weitere Nachbar-Regionen wurde 2011 mit einer Sensibilisierungskampagne für Führungskräfte über eine Förderung von bengo gestartet. Dieses Projekt setzt auf Schulungen und Ausbildungen nach dem Wert-Zentrierten Ansatz: Es bezieht zu 50 Prozent Männer ein und holt lokale Führungskräfte ins Boot. Durch den direkten Kontakt zum Projekt vor Ort gelingt der Austausch über die Aktivitäten in Deutschland und Kenia sowie die gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Akteure.

Nach der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist die Verbreitung von FGM seit 2000 weltweit um fast ein Viertel zurückgegangen. Dennoch wird weiterhin in beinahe 30 Ländern trotz gesetzlicher Verbote an der schädlichen Tradition festgehalten.

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UN betont „geteilte Verantwortung", um 420.000 unnötige Todesfälle durch verdorbene Lebensmittel jährlich zu stoppen

Vereinte Nationen - 13. Februar 2019 - 13:15

13. Februar 2019 - Jedes Jahr erkranken mehr als 600 Millionen Menschen weltweit an Lebensmitteln, die mit Bakterien, Viren, Parasiten, Toxinen oder Chemikalien verunreinigt sind. 420.000 Menschen sterben sogar. Aus diesem Grund haben die Staats- und Regierungschefs der Welt zu einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit aufgerufen, um die Nahrungsmittelsicherheit zu verbessern.

Gestern hat die erste Internationale Konferenz für Lebensmittelsicherheit in Addis Abeba stattgefunden, organisiert von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Welthandelsorganisation (WTO) und der Afrikanischen Union (AU). Unter anderem wurde die Notwendigkeit der Ausrottung gefährlicher Lebensmittel beleuchtet, denn diese behindern auch die Fortschritte der nachhaltigen Entwicklung weltweit.

"Der Schutz unserer Lebensmittel ist eine gemeinsame Verantwortung", sagte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva auf der Konferenz. "Wir müssen zusammenarbeiten, um die Lebensmittelsicherheit auf nationaler und internationaler politischer Ebene zu erhöhen."

Ernährungsbedingte Krankheiten überlasten die Gesundheitssysteme und schädigen Wirtschaft, Handel und Tourismus. Darüber hinaus kosten die Auswirkungen unsicherer Lebensmittel Volkswirtschaften mit niedrigem und mittlerem Einkommen jedes Jahr rund 95 Milliarden Dollar an Produktivitätsverlusten.

Die Systeme der Lebensmittelsicherheit müssen auch mit der Produktion und dem Verbrauch von Lebensmitteln Schritt halten. Dies erfordert koordinierte Ansätze für Regulierungsvorschriften und Programme zur Krankheitsüberwachung und Lebensmittelüberwachung, die auch durch Informationstechnologien und Schulungen unterstützt werden.

Die Lebensmittelsicherheit müsse ein vorrangiges Ziel auf jeder Stufe der Lebensmittelkette sein, von der Erzeugung über die Ernte, Verarbeitung, Lagerung, Verteilung, Zubereitung und Verbrauch, betonten die Konferenzteilnehmer.

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Can we understand the prospects of development without understanding its environmental dimension?

DIE Blog - 13. Februar 2019 - 12:48

Development studies aim to understand the root causes of poverty and its reproduction and how social inequalities emerge and are stabilized. This is a broad endeavour with a number of academic disciplines contributing, with quite a few success stories if we look at the economic and the social dimensions. However, while maintaining the focus on human wellbeing, we ought to change the mainstream understanding of this task and need to include the natural environment and its threats in the research on development.

In mainstream development studies, economists focus on economic structures and incentives that keep productivity and growth rates low, and at factors that make it difficult for developing countries to establish sectors with a higher valued added, either by integrating themselves in global value chains or into regional markets. They may also look at labour markets and at social policies in the broadest sense and their (in-)effectiveness in reducing poverty and inequality. Political scientists, for their part, are concerned with institutions and governance relations for similar reasons while other social scientists want to understand the social categories and processes that originate discrimination of specific groups of people and thus impact on their political and economic participation – understanding societal power relations is important to them.

How does the environment come into this line of research? The disciplines established subdisciplines that specialise on the environment. Some examples: economists look at efficiency in natural resource use and at the most effective policy instruments for decarbonizing production and consumption. Political scientists are interested in the negotiation dynamics of multilateral environmental agreements and institutions that facilitate their implementation, and in the factors that promote or hinder environmental policies and their implementation at national and local levels. Sociologists, in turn, analyse the distributive effects of environmental policies, be they global or national, or linked to external interventions by conservationists or development cooperation.

The mainstream perspective needs to shift

This specialization was helpful, but did not change the mainstream of development studies. Most research on poverty and social inequalities – be it in the North or in the South – ignores the environmental dimension of changes in human development. This is dangerous. The cumulative environmental impacts of human activity since the industrial revolution are likely to make the earth uninhabitable for the human species within this century if business as usual continues

Global warming due to high levels of greenhouse gas emissions reduces agricultural productivity in most regions of the world and increases water stress; increased frequency and intensity of extreme weather events may have disruptive effects on infrastructures and stability of supply with food and energy. Global warming alone may thus lead to radical destabilization of societies that increasingly face situations of stress.

Adaptation to global warming is made more difficult by other environmental stressors such as decreasing availability of sufficient water in good quality; decreasing soil fertility; increasing loss of biodiversity; rising levels of pollution in the oceans (which also are increasingly acid due to rising absorption of CO2 from the atmosphere).

Development successes – and resulting challenges

In the last 20 years, the world has seen incredible rates of poverty reduction and of rising incomes for large shares of populations in Asia, and also in Latin America (less in Africa). This is what development studies and policies are about. At the same time, however, we have seen that the unmitigated environmental impacts that go along with the growth of production and consumption have added to the threats for global and local ecosystems and their vital functions.

Social environmental research has shown that those affected by socio-economic and political exclusion are generally more vulnerable to the effects of environmental pollution and change. We are facing a world where the advances in poverty reduction may fall victim to disastrous environmental change. As Dipesh Chakrabarty wrote the future of humanity as a species is in danger, and this is a threat that forces social science to also consider dynamics beyond power differentials between social classes, and between rich and poor countries.

Avoiding this scenario requires a drastic reduction of the environmental damage associated with human prosperity in high and middle-income countries, and prospectively also in poor countries where “catching-up” development based on conventional technologies cannot be relied on anymore. Strategies to address poverty and inequalities cannot ignore the sustainability of ecosystems and natural resources. At the same time, strategies for protecting the environment and the global commons cannot ignore the needs of poor people and countries.

Future strategies

Future strategies for ensuring human prosperity at global level will thus require considerable investment in research that improves understanding of the social practices, rules and institutions, and power relations that define human use of nature and the dynamics of its transformation (and this research in itself is subject to power relations). Social environmental research offers insights that are crucial for development studies in the 21st century – if we manage to understand development as being part of a transformation process that decarbonizes production and consumption, and that invests in the protection of ecosystems and nature-based solutions.

Three areas can be emphasised where research and teaching are needed but certainly there are more:

Transformation pathways and transformation governance (such as the work of Julia Leininger and Ines Dombrowsky with colleagues from “The World in 2050”), international cooperation for global sustainable development, and inter- and transdisciplinary research questions and methods.

This post is also published on www.developmentresearch.eu, the blog run by the European Association of Development Research and Training Institutes, EADI

 

Der Beitrag Can we understand the prospects of development without understanding its environmental dimension? erschien zuerst auf International Development Blog.

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