Sie sind hier

Ticker

Gamification in der NGO-Welt: Auf Neugier folgt Nachdenken

DSW - 17. April 2019 - 16:30

Jede*r weiß, dass unbequeme Wahrheiten und trockene Fakten nur schwer zu vermitteln sind. So sucht jeder Fundraiser stets nach Mitteln und Wegen, auch seinen kritischen Themen Gehör zu verschaffen. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat nicht wenige unbequeme Themen auf ihrer Agenda und setzt Gamification-Elemente sowohl innerhalb der Projekte als auch in der Spenderkommunikation ein, um Interesse und anhaltendes Engagement zu wecken – mit Erfolg.

„Bevölkerungsdynamiken, freiwillige Familienplanung, sexuelle und reproduktive Rechte, vernachlässigte Krankheiten wie HIV und Aids, Malaria oder Tuberkulose, nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit und ausreichende Entwicklungsfinanzierung – das sind alles Themen, für die wir ein Bewusstsein schaffen wollen und für die wir Veränderungsprozesse in der Politik vorantreiben möchten. Allerdings sind es auch Themen, für die es schwer ist, mediale Aufmerksamkeit zu bekommen“, erzählt Malene Hummel, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung. Eine berechtigte Sorge, denn abseits der großen Katastrophen schweigt sich die populäre Berichterstattung über viele Probleme von Menschen in Entwicklungsländern leider aus.

Quiz zum Thema Weltbevölkerung

Dass sich eine gemeinnützige Organisation wie die DSW grundsätzlich für Menschenrechtsthemen einsetzt, ist den meisten Menschen bekannt, allerdings eher peripher. Was also tun, um den Sprung auf das Siegerpodest der „viralen Themen“ zu schaffen? Zunächst einmal den eigenen Fokus zurückstellen und von den Interessen der Zielgruppen ausgehen. Denn die tun ohnehin, was sie wollen. Und was die meisten Menschen wollen, ist Unterhaltung. „Wir haben bisher immer die Erfahrung gemacht, dass Gamification-Elemente zu einer höheren Besucherzahl auf unserer Website oder der jeweiligen Kampagnenwebsite führen“, meint Malene Hummel. „Maßgeblich ist dabei aber meines Erachtens immer, ob ein Ergebnis geteilt werden kann und ob es kurzweilig genug ist, um nicht langweilig zu werden.“

Kartentricks …

Die DSW hat nach anfänglichen Erfolgen mittlerweile viele verschiedene Gamification- Ansätze etabliert. So auch in der Projektarbeit in Ostafrika: Um die Hemmschwelle bei traditionell tabuisierten Themen wie Sexualaufklärung oder Verhütung zu nehmen, hat die DSW mit örtlichen Partnern ein Kartenspiel entwickelt, das „verbotene“ Themen spielerisch angeht und so nach und nach den Weg für ein ungezwungenes Gespräch ebnet. „Gerade wenn es um Themen wie Kinderehen oder weibliche Genitalverstümmelung geht, ist

Neben Kartenspielen werden auch Musik und Theater als Edutainment für tabuisierte Themen wie Sexualität genutzt.

dieses ‚Edutainment‘ immer ein gutes Mittel, um Jugendliche zu erreichen und in ihren Rechten zu bestärken“, bekräftigt Malene Hummel. „In Schulen organisieren wir auch Frage-und-Antwort- Sessions mit Karten, auf denen Fragen stehen. Die Karten werden gezogen und dann Fragen beantwortet, die sich die jungen Menschen sonst nicht trauen würden zu stellen.“ Richtig aufgezogen, überwiegen die Neugier und der Spaß am Spiel sogar tiefsitzende gesellschaftliche Tabus. Da die Projektarbeit der DSW enorm vom spielerischen Konzept der Aufklärung profitiert, kann ein ähnlicher Ansatz in der Öffentlichkeitsarbeit nicht schaden – oder?

„Als Organisation, die sich viel mit Bevölkerungswachstum und freiwilliger Familienplanung beschäftigt, haben wir vor einigen Jahren überlegt, wie wir den Anstieg der Weltbevölkerung in diesem und dem letzten Jahrhundert greifbarer machen können. Neben einem ‚Bevölkerungszähler‘ auf unserer Website, bei dem jede Sekunde 2,6 Menschen hinzukommen, kam uns die Idee einer interaktiven Anwendung. Das Element ‚What’s your Number?‘ zeigt Nutzer*innen ihre Position auf der Weltbevölkerungskurve, wenn sie ihr Geburtsdatum eingeben. So können sie sehen, wie viele Menschen auf der Erde gelebt haben, als sie geboren wurden, wie viele seitdem dazugekommen sind und bis zum Jahr 2100 voraussichtlich noch dazukommen werden.

Dieses Element ist mittlerweile das beliebteste auf unserer Website, denn wer ‚der wie vielte Mensch bin ich‘ oder Ähnliches googelt, kommt direkt zu uns. Nach diesem Erfolg haben wir dann immer mehr versucht, Gamification-Elemente in unsere Onlinekanäle einzubringen.“ Was alle Elemente des DSW gemeinsam haben, ist die lockere Annäherung an ein schwieriges oder unbeliebtes Thema. So sind in Deutschland nicht wenige Menschen politikverdrossen und scheuen es, sich in aktuelle Themen einzulesen oder gar aktiv für ein Argument einzustehen.

 

 … und Kopfbälle

Für die Bundestagswahl 2017 hat sich die DSW daher etwas Besonderes einfallen lassen: „Bei unserer Kampagne ging es darum, auf ein Versprechen aufmerksam zu machen, das die Bundesregierung vor vielen Jahren gegeben hat, nämlich 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen“, erzählt uns Malene Hummel. „Bei der Kampagnenplanung haben wir beschlossen, dass wir nicht ermahnend den Finger heben, sondern – auf sportliche Art und Weise – das neue Team Deutschland während der Sondierungsphase dabei anfeuern wollen, das 0,7-Prozent- Ziel schon bei der Regierungsbildung im Koalitionsvertrag festzuhalten.“

Das interaktive Kopfballspiel auf nullkommasieben.de animiert auch Politikverdrossene.

Umgesetzt haben sie das in einem interaktiven Kopfballspiel auf der Landingpage nullkommasieben.de, auf der die Spieler animierte Figuren aktueller Spitzenpolitiker durch Maus- bzw. Fingerbewegungen dazu bringen sollten, einen Fußball möglichst oft mit dem Kopf zu treffen, ohne dass er auf den Boden fällt. Das Ergebnis konnten die Nutzer dann per Social Media teilen oder betreffende Politiker gezielt antweeten. „Wir brauchten ein interaktives Element, das – neben dem Spaßfaktor – dazu dienen sollte, dass Bürger*nnen ein Zeichen setzen können. So wollten wir gemeinsam 70.000 Kopfbälle dafür sammeln, dass die Bundesregierung einen fairen Beitrag für die Entwicklung ärmerer Länder zur Verfügung stellt.“ Infolge der holprigen Regierungsbildung kam die Kampagne etwas ins Stocken. Mit über 33.000 erspielten Kopfbällen und zahlreichen geteilten Ergebnissen zeigte das Gamification-Element dennoch, dass der Ansatz funktioniert.

„Ein paar Kolleg*innen waren erst mal ein bisschen skeptisch, ob man mit einem Kopfballspiel politische Veränderungsprozesse vorantreiben kann. Aber spätestens an dem Punkt, wo sie es selbst ausprobiert haben, ihr Ergebnis tweeten konnten oder gesehen haben, dass Politiker*innen auf Tweets antworten, haben sie gesehen, dass Gamification auch in der politischen Arbeit wirkt! Aber auch die Zahlen auf der Seite sprechen für sich: Viele Besucher*innen kamen über Social Media auf die Seite, um zu spielen, und haben sich danach mehr darüber informiert, wie faire Entwicklungsfinanzierung aussehen kann.“ Das zeigt: Die erhöhte Aufmerksamkeit durch Gamification-Elemente führt zu mehr Interesse am Thema. Je intensiver sich Menschen darüber informieren, desto größer wird das Verständnis für den Einsatz und die Notwendigkeit der Spenden.

Was alle Elemente der DSW gemeinsam haben, ist die lockere Annäherung an ein schwieriges oder unbeliebtes Thema

Huch, schon wieder was gelernt?

Die Mini-Quizzes auf der Landingpage pussyispower.org animieren zunächst zum Miträtseln und dann zum Nachdenken.

Angespornt durch den Erfolg, hat die DSW heute in vielen Kampagnen kleine Elemente mit Spaß- und Lernfaktor verbaut. Ein Paradebeispiel ist die Landingpage pussyispower.org, die neben mitreißenden Storys zum Thema Gleichberechtigung mit vielen interessanten Mini-Quizzes gespickt ist. Diese sind sowohl inhaltlich als auch optisch perfekt auf eine junge Zielgruppe abgestimmt: Die teils absurden und doch schockierenden Fakten (Wissen Sie zum Beispiel, an welchen Tagen nur Frauen in Florida nicht skydiven dürfen?) sind mit Internet-Memes oder GIFs kombiniert und animieren zunächst zum Miträtseln und anschließend zum Nachdenken. „Auch Zahlen, beispielsweise zu Gewalt gegen Mädchen und Frauen, sind wesentlich einprägsamer, wenn man vorher selbst schätzen muss“, erklärt uns Malene Hummel, „Die tatsächliche, meist höhere Zahl ist ein großer Aha-Effekt und führt eher dazu, dass Menschen im Alltag aktiv werden, etwas dagegen zu tun.“ Das aktivierte Bewusstsein einzelner Personen erzeugt letztlich auch Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und stärkt so die Bekanntheit der Organisation und damit auch die Chance auf Spenden.

 

Das A und O, gerade bei digitalen Gamification-Lösungen, ist offensichtlich: Es muss funktionieren. „Jedes Element muss auf großen und vor allem kleinen Geräten funktionieren, alles andere führt zu hoher Frustration der Nutzer*innen. Die bewirkt genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen, nämlich Bewusstsein und Interesse an unseren Themen“, rät Malene Hummel. „Wir stellen auch immer wieder fest: Je höher der Aufwand für Nutzer*innen, desto früher brechen sie das Spiel oder Quiz ab. Es muss also kurzweilig sein und einen Mehrwert bieten.“ Wer sich daher an eine aufwendigere Lösung wagt, sollte das Projekt gut durchdenken und nicht verfrüht an die Öffentlichkeit gehen. Eine gute Idee ist deswegen die Zusammenarbeit mit technischen Partnern oder erfahrenen Agenturen. Das meint auch Malene Hummel: „Die technische Umsetzung überlassen wir in solchen Fällen den Expert*innen und konzentrieren uns selbst lieber darauf, was wir mit Gamification überhaupt erreichen wollen und können.“ Denn die Kommunikation sensibler Themen kann eben das sein: sensibel. Aber mit dem richtigen Fingerspitzengefühl „zeigt sich für uns oft, dass auch ernste Themen den Menschen über Gamification nähergebracht werden können. Ein Spiel kann also auch ernst sein, ohne dass das Thema selbst ins Lächerliche gezogen wird.“

Meike Tobien

Veröffentlicht in der FUNDStücke 01-2019, dem Mitgliedermagazin des Deutschen Fundraising Verbandes (DFRV). Mehr Informationen dazu hier: www.dfrv.de

Der Beitrag Gamification in der NGO-Welt: Auf Neugier folgt Nachdenken erschien zuerst auf DSW.

Kategorien: Ticker

16.05.2019 | Die GIZ zeigt den kenianischen Film „Rafiki“

GIZ Event - 17. April 2019 - 16:16
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 16. Mai 2019
Kategorien: Ticker

Investment Facilitation – A New Governance Approach to Promote Foreign Direct Investment for Sustainable Development

DIE Blog - 17. April 2019 - 16:07

Photo by WTO/Flickr (altered) https://www.flickr.com/photos/world_trade_organization/38338987184/in/album-72157690815449785/

In order to reach the Sustainable Development Goals (SDGs), enormous amounts of investments are needed in areas like health, education, infrastructure, and the adaptation to climate change. To harness the advantages of foreign direct investment (FDI), it is critical that governments have policies and regulations in place that do not only help to attract and retain FDI but also enhance its contribution to sustainable development. In this context, discussions about the establishment of an international framework for investment facilitation have intensified in recent years.

What’s new about investment facilitation?

Put simply, investment facilitation is about creating a predictable, transparent and efficient investment environment for foreign and domestic investors. Therefore, changes need to take place primarily on the national level. For decades, international organizations and bilateral donors have been supporting developing countries in implementing investment policy reforms. Many of the policy prescriptions are well-known, too, so what’s new about the discussion on investment facilitation?

As we argue in a recent paper, the new aspect is that a group of developing and emerging countries are driving a policy process aiming at establishing an international framework for investment facilitation.

International rules for investment facilitation are rare. International Investment Agreements (IIAs), formulated and promoted mainly by developed countries, have been the backbone of the investment regime for the past 60 years and typically do not cover provisions that aim at facilitating investments. Instead, they rely on rules on better market access and higher investment protection, backed up by investor-state dispute settlement (ISDS), to promote FDI. Academic research about the effects of IIAs on FDI is inconclusive.

IIAs are typically unbalanced, as they impose binding and enforceable rules on host states while demanding little to no responsibilities from foreign investors. In contrast, non-compliance or misconduct on the side of the host country can become excessively costly. To date, more than a thousand ISDS cases have been filed against host states, most often by investors from developed countries. These cases can be costly for host states. For example, Venezuela had to pay 1.2 billion USD to Crystallex, a Canadian corporation engaged in gold mining and exploration.

A few countries, however, have departed from the traditions of the international investment regime as laid down in the treaties designed by developed countries. Brazil’s Cooperation and Investment Facilitation Agreements (CIFAs) illustrate a novel approach to international investment rule-making. As their name suggests, CIFAs focus on investment facilitating measures. They promote continued communication between host state and investor (e.g. by the establishment of contact points and ombudspersons), dispute prevention mechanisms, and state-to-state arbitration as a last resort. Brazil’s CIFAs, therefore, focus more on process and working on the basis of mutual trust in contrast to the policy prescriptions favoured by developed countries’ IIAs.

Structured Discussions in the WTO

The interesting aspect is that countries like Brazil, but also China and other emerging countries such as Columbia, are advancing discussions on investment facilitation within the WTO. To trade and investment watchers this is an astonishing development, as international investment rule-making in the past has been promoted by developed countries – for example, in the context of the negotiations on a Multilateral Investment Agreement (MAI) in the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) during the 1990s – while developing countries have ever fiercely opposed such initiatives. Remember 2003 when developing countries walked out of the room at the WTO ministerial conference in Cancun in protest against the so called Singapore Issues that included investment?

Times have changed! In the run-up to the WTO Ministerial Conference in Buenos Aires in December 2017, a handful of mainly middle-income countries put forward proposals on investment facilitation. Although the Ministerial Conference in Buenos Aires failed to reach a consensus, a group of 70 WTO members, including both developed and developing countries, signed a Joint Ministerial Statement calling for the start of “structured discussions with the aim of developing a multilateral framework on investment facilitation”.

 

Inclusive Approach

Among the 70 signatories of the Joint Ministerial Statement, 60% represent high income countries, 33% are middle income countries, and 7% are low income countries (see map). Together they account for 62% of the global inward FDI stock and 67% of the global outward FDI stock. However, only five African countries have signed the Joint Ministerial Statement. Other important non-participants from the developing world are India, Turkey, South Africa, and the South East Asian economies Indonesia, Thailand, Vietnam, and Philippines. Overall, the US constitutes the largest non-participant accounting for 24% of the inward and outward FDI. It is most striking, however, that the bulk of non-signatories are less and least developed countries. Paradoxically, those are the countries that could benefit the most from an international investment facilitation framework.

As the structured discussion within the WTO are well under way since March 2018 and may lead to proper negotiations in the near future, it is pivotal to put the discussions on a broader footing and get more developing countries on board. Many developing countries still fear that developed countries may try to put controversial issues like market access, investment protection and ISDS back on the agenda. They also fear that an international framework may limit their policy space and strain their administrative capacities needed to negotiate and implement international rules on investment facilitation. Against this background, it is critical that emerging countries ensure the international discussions stay focused on investment facilitation and enhance the contribution of an international investment facilitation framework to sustainable development.

Der Beitrag Investment Facilitation – A New Governance Approach to Promote Foreign Direct Investment for Sustainable Development erschien zuerst auf International Development Blog.

Jahresbericht 2017-2018: Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis

DIE - 17. April 2019 - 14:09
Die wegweisenden Beschlüsse des Jahres 2015 in Form des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung scheinen bereits lange zurückzuliegen. Sie sind jedoch aktueller denn je. Politische Umbrüche haben zu wachsenden Hindernissen für internationale Zusammenarbeit im Rahmen einer multilateralen Ordnung geführt. 2015 erscheint heute weniger als Aufbruch denn als vorläufiger Höhepunkt dessen, was an internationaler Verständigung und Kooperation möglich ist. Deutschland und viele andere europäische Nationen treten für eine Stabilisierung und Weiterentwicklung des Multilateralismus ein. So hat der französische Präsident Emmanuel Macron in seiner Rede vor den Vereinten Nationen im September 2018 eine tiefe Krise der Wirksamkeit und der Prinzipien der gegenwärtigen liberalen Weltordnung diagnostiziert. Diese Weltordnung sei daran gescheitert, ihre ökonomischen und klimapolitischen Aufgaben zu bewältigen. Der Sicherheitsrat selbst stehe insgesamt nicht mehr hinter den fundamentalen Aufgaben der Vereinten Nationen, nämlich den universellen Menschenrechten und einer globalen Friedensordnung zu dienen. Vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen für den Multilateralismus, gibt der Jahresbericht 2017/18 einen Einblick in ausgewählte Forschungsarbeiten und Themenfelder des DIE. Im Fokus stehen dabei unter anderem das internationale Engagement um den Klimaschutz, eine verstärkte Kooperation mit Afrika sowie die lokale, regionale und internationale Vernetzung des DIEs mit Forschungspartnern und politischen Entscheidungsträgern.
Kategorien: Ticker

State of emergency: UN convenes Financing Forum while a new wave of debt crises threatens to derail sustainable development

Global Policy Watch - 17. April 2019 - 13:12

By Bodo Ellmers and Tove Ryding
This blog was first published by Eurodad here.

This week, governments will meet at the United Nations in New York for the Financing for Development Forum, and the challenge is very clear. Too little progress has been made towards achieving the UN’s sustainable development goals (SDGs), which to a large extent is the consequence of lacking finance. The 2015 Addis Ababa Action Agenda, a UN framework adopted at the same time as the SDGs, which is supposed to ensure money flows toward development and the achievement of the SDGs, is not fulfilling its objective.

Political differences at the Addis Summit meant that fundamental institutions, such as a multilateral debt workout mechanism to prevent and resolve debt crises, could not be agreed upon. Developing countries have repeatedly called for developed countries to engage in a negotiation about setting up such a mechanism. It would fill a gaping hole in the international financial architecture, by providing an effective insolvency framework for states. So far, developed countries have refused to negotiate about this, causing it to become a highly pressing issue.

A task force of international agencies, including the UN. , World Bank and IMF have just released a new Financing for Sustainable Development Report, which highlights that a new wave of debt crises has begun to strike. 40% of low income countries have severe debt problems, and also in richer countries, private and public debt levels are soaring. Consequently, global debt levels have reached new record highs.

The lack of political ambition at the Addis Summit is co-responsible for the problem. During the Summit, developing countries pushed for an intergovernmental tax agency to be set up under the UN, to address illicit financial flows and international tax dodging. Global solutions to these problems could have boosted the available levels of development finance significantly. For example, it is estimated that governments lose around US$500 billion in revenue every year, when multinational corporations use international loopholes to avoid taxes.

Another outstanding issue is the fulfilment of developed countries’ commitments to provide development aid to the world’s poorest. Just last week, preliminary figures showed that the level of development aid is dropping again, with the poorest countries being hardest hit. Furthermore, donor countries are increasingly reluctant to provide aid as grants, and using scarce aid resources for ‘blending’, which means subsidising private loans with aid, and thereby imposing more debt on poor countries. Furthermore, public-private partnerships have been promoted to leverage private investments in infrastructure and services in poor countries. However, in addition to creating new inequalities, they’ve often turned out to be expensive time bombs of hidden debt as faulty contract designs tend to put all the financial risks involved on the public side of the partnership.

Following the insufficient levels of tax revenue and development aid, debt-creating finance has been used to raise money. Developing countries have embarked on a borrowing boom, and issued expensive high-yield bonds on financial markets. With the interest rates on safe assets in Europe remaining near or below zero, these bonds became very popular among rich country investors looking for yields.

And that brings us back to the debt emergency. As a matter of urgency, governments must negotiate an international agreement on responsible lending and borrowing to prevent sovereign debt crises. Similarly, when a crisis is unpreventable, an orderly and rules-based procedure is the best way to address any insolvency in a speedy, fair, responsible and sustainable manner. The resistance of developed countries towards developing these solutions is hard to understand and an irresponsibility as such.

This week’s Financing for Development Forum provides a unique opportunity for governments to start fixing the unsolved problems from Addis. It is one of the few operational multilateral spaces where all nations are represented on an equal footing, and global agreements on economic governance can be made. But for progress to happen, we will need a large coalition of progressive governments to push for change.

It is hard to imagine us moving forward without Europe taking a leading role. But unfortunately, European nations have in the past not always played a constructive role in UN negotiations on economic matters. Just last month, EU countries voted against a UN Human Rights Council Resolution, which aimed to ensure that human rights are protected in cases of debt crises and austerity.

The 2019 Financing for Development Forum is governments’ chance to reinforce their effort to prevent the Sustainable Development Agenda from falling off the tracks. It is time for Europe to come to the UN’s negotiation table and actually help develop global solutions. This is the only way to ensure that we achieve the SDGs, stop climate change, protect human rights, and avoid that the next wave of debt crises derails the UN’s 2030 Agenda.

Kategorien: english, Ticker

17. April 2019

ONE - 17. April 2019 - 12:30

1. Ägypten: Mehr Macht für al-Sisi
Unter anderem Tagesschau.de, Zeit Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, die Tageszeitung (taz) und Spiegel Online berichten, dass durch eine Verfassungsänderung die Kompetenzen sowie die mögliche Regierungszeit des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi erweitert werden. 2013 habe al-Sisi als Verteidigungsminister und Oberbefehlshaber der Armee den damaligen Präsidenten Muhammad Mursi gestürzt. Anschließend habe er sowohl 2014 als auch 2018 die Präsidentschaftswahl laut offiziellen Angaben mit 97 Prozent der Stimmen gewonnen. Nun habe das von seinen Anhänger*innen dominierte Parlament einer Verfassungsänderung zugestimmt, die vorsehe, die Amtszeit des Präsidenten ab sofort auf sechs Jahre zu verlängern. Zudem sehe eine Sonderregelung vor, dass frühere Chefs des Militärgeheimdienstes auch für eine dritte Amtszeit antreten dürfen. Damit könne al-Sisi theoretisch bis 2030 im Amt bleiben. Zudem bekomme der Präsident mehr Einfluss auf die Justiz und die Rolle des Militärs werde gestärkt. Die Änderungen müssen nächste Woche vom ägyptischen Volk bestätigt werden. Eine Zustimmung gelte als sicher.

2. Kein Geld für Entwicklung
Wie unter anderem der Tagesspiegel, Deutschlandfunk, Focus Online, das Handelsblatt die Aachener Nachrichten und der General-Anzeiger Bonn melden, geht die deutsche Bundesregierung von einem noch geringeren Wirtschaftswachstum aus als bisher angenommen. Am Vormittag habe Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von bisher 1,0 Prozent auf 0,5 Prozent reduziert. Die Steuerschätzung Anfang Mai dürfe damit um mindestens zehn Milliarden Euro pro Jahr geringer ausfallen als noch im Herbst 2018 prognostiziert. Da der Bund ab nächstem Jahr zusätzlich mehr Geld an die Länder abgebe, werde das Defizit des Bundes umso größer sein. Laut Eckhard Rehberg (CDU) habe Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bei den Eckwerten für den Bundeshaushalt Defizite bereits eingespeist. Jedoch müssen nun zusätzliche Einsparungen getroffen werden, um die schwarze Null zu halten. Johannes Kahrs (SPD) sehe nun auch keinen Spielraum mehr für die geforderten Steigerungen beim Verteidigungs- bzw. Entwicklungshaushalt.

3. Repressionen in Ostafrika
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte heute ein Gespräch mit Tansanias Oppositionsführer Tundu Lissu. Vor eineinhalb Jahren habe der Politiker knapp einen Anschlag in der Hauptstadt Doboma überlebt, bei dem ihn 16 Kugeln getroffen haben. Der Anführer der Oppositionspartei Chadema befinde sich seither in medizinischer Behandlung im Ausland. Nissu habe keinen Zweifel, dass der Anschlag von der Regierung ausgeübt wurde. Seitdem fordere er deutsche und europäische Politiker*innen dazu auf, Druck auf die Regierung in Tansania auszuüben und das Regime nicht mehr zu unterstützen. Nissu bezeichne das Land unter Präsident John Magufuli als „Diktatur“ und „Polizeistaat“. Die politische Opposition, die Presse und die Zivilgesellschaft werden unterdrückt, kriminalisiert, inhaftiert oder getötet. Die Tageszeitung (taz) lässt heute burundische Exil-Journalist*innen zu Wort kommen. Diese berichten von einer vergleichbaren Lage in Burundi. Präsident Pierre Nkurunziza lasse insbesondere seit den gegen ihn gerichteten Protesten 2015 Menschen foltern, verschwinden oder inhaftieren. Hunderttausende haben deshalb bereits das Land verlassen.

 

The post 17. April 2019 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

UNESCO-Experten erklären sich zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Pariser Notre Dame bereit

Vereinte Nationen - 17. April 2019 - 10:55

April 2019 – „Zwei Drittel des mittelalterlichen Daches der Kathedrale Notre Dame in Paris sind nach dem verheerenden Brand am Montagabend eingestürzt. UN-Kulturexperten haben sich bereit erklärt, den Wiederaufbau des ikonischen Bauwerks zu unterstützen,“ so die Direktorin des UNESCO-Weltkulturerbes, Mechtild Rössler, nach einem Besuch am Dienstag.

Sie beschrieb, wie Menschen außerhalb des Wahrzeichens der Stadt und der Nation beteten und immer noch versuchten, das Ausmaß der Katastrophe zu erfassen:

„Ich habe viele Menschen gesehen, die von der Metro zu Notre Dame gefahren sind, und viele stehen immer noch unter Schock. Es ist nämlich nicht nur ein Gebäude für die christliche Gemeinschaft, es ist für uns alle. Es ist ein universelles Symbol und es ist das Zentrum Frankreichs. Das ist wirklich schockierend für die Menschen und sie haben etwas verloren das Teil ihrer Identität ist."    

Rössler sagte, dass ein Team von UNESCO-Experten zur Verfügung stehe, um die Stabilität des Mauerwerks und mögliche Schäden an Buntglasfenstern zu untersuchen.

Die UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay erklärte zudem, dass eine „schnelle Schadensbewertung" so schnell wie möglich mit den Behörden durchgeführt werden sollte.

Nachdem sie am Montagabend die Anlage von Notre Dame besucht hatte, sagte Azoulay: „Wir alle sind untröstlich". Die Kathedrale gehört zum Weltkulturerbe, das 1991 offiziell als „Paris und das Ufer der Seine" in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. 

Kategorien: Ticker

PRESS CONFERENCE: “Civil Society’s Concerns For the G-20 Summit” (18 April 2019)

#C20 18 - 17. April 2019 - 9:00

PRESS CONFERENCE: “Civil Society’s Concerns For the G-20 Summit”

Date & Time:
 Thursday, April 18, 2019, 14:00 – 15:00

Venue:
The Foreign Correspondents’ Club of Japan

Speakers:
Yuka Iwatsuki, C20 Chair & President of Action against Child Exploitation
Atsuko Miwa, C20 Co-Chair & Asia-Pacific Human Rights Information Center
Masaki Inaba, C20 Sherpa & Japan Civil Society Network on SDGs –SDGs Japan

Language:
The speech and Q & A will be in Japanese with English interpretation.

On June 28-29, nearly 30 world leaders gather in Osaka for the Group of Twenty (G-20) Leaders’ Summit. In advance of that, civil society organizations in Japan and abroad advising the G20 meet in Tokyo from April 21-23 for the Civil 20 (Civil Society 20) meeting to hammer out their recommendations which will presented to the Japanese government.

With crackdowns, sometimes violent, on civil society groups worldwide, worries about possible in Osaka are growing, especially in the wake of local media reports about police drills to combat “terrorism”. In the Asian region, fears are that civil society groups are becoming increasingly politically marginalized and ignored, especially at multilateral meetings like the G20.Data privacy is issue expected to be raised at the G20 meeting. In addition, following a speech by Prime Minister Shinzo Abe at the World Economic Forum in January, Japan plans discuss better worldwide management of the digital economy. That has prompted worldwide fears about Big Brother and the free and equitable flow of information. Japanese and civil society groups have specific recommendations for the digital economy, which they will present.

To learn how civil society organizations view Japan’s leadership of the G20 process, what their top issues of concern are, and what recommendations they’ll make at C20, please join us for a press conference with Yuka Iwatsuki, C20 chair, Atsuko Miwa, C20 Co-Chair, and Masaki Inaba, who serves as the C20 sherpa. Also attending and available to answer questions will be Valeria Milanes, of the Argentina-based Association of Civil Rights, and Natasha Matic, of the King Khan Foundation in Saudi Arabia.

Doors open for TV crew at 13:15, for all others at 13:30, still cameras included.

Please reserve in advance, 3211-3161 or on the website (still & TV cameras inclusive). Reservations and cancellations are not complete without confirmation.

Professional Activities Committee

Kategorien: english, Ticker

Summer School Social Entrepreneurship, Dortmund, 24-25 May 2019

Postgraduates - 17. April 2019 - 7:47

The M.Sc. Programme „SPRING – Regional Development Planning and Management” at TU Dortmund University, together with the ImpactHub Ruhr, is organizing a Summer School on Social Entrepreneurshipwhich will take place in Dortmund on May 24th and 25th, 2019.

This training workshop enables international students to develop a business idea (based on the UN’s sustainability goals) that can solve social and/or ecological problems in their home countries. In order to put an idea on a solid economic footing, methods and practices of entrepreneurial thinking are introduced and applied to transform the idea into a business model. Complementary methods in the area of marketing and financing ensure the participants a well-rounded understanding of the process from developing an idea to self-employment. With a concluding short presentation („elevator-pitch“) attendees practice summarizing and presenting their idea to investors or financiers.

You can find all the information related to application here.

Kategorien: english, Jobs, Ticker

vostel.de: Mit einer Volunteering-Plattform zum erfolgreichen Social Business

reset - 17. April 2019 - 6:57
Hanna Lutz und Stephanie Frost haben aus Versehen ein Sozialunternehmen gegründet. RESET hat mit Hanna darüber gesprochen, wie es dazu kam und wo die beiden mit ihrer Freiwilligenplattform heute stehen.
Kategorien: Ticker

The Donbas Conflict

SWP - 17. April 2019 - 0:00

In 2014, in response to the Ukrainian “Euromaidan”, Russia annexed Cri­mea and provoked a war in eastern Ukraine. The ensuing conflict still claims lives today. For the past five years Germany and its Western partners have been trying to resolve the conflict politically, to date without success. The Minsk ceasefire agreements of 2014 and 2015 have still not been implemented.

All the directly involved actors bear responsibility. The separatist “People’s Republics” in Donetsk and Luhansk have established dictatorial quasi-state structures but remain almost completely dependent on Moscow. Russia refuses to acknowledge its role as a party to the conflict. Ukraine has ful­filled some of its obligations under the Minsk Agreements, but neglected others. The situation is exacerbated by negative dynamics on all levels. Kyiv and the “People’s Republics” are drifting steadily apart, while millions living along the line of contact experience terrible humanitarian suffering. This threatens to establish a state of permanent poverty and underdevelopment in the regions affected by the conflict.

The European Union and its member states pursue a division of labour. Brussels maintains Union-wide sanctions against Russia and forges ahead with implementing the Association Agreement with Ukraine. Germany and France conduct peace talks in the so-called Normandy Format. All conflict parties must be reminded to avoid escalation risks. Much greater attention must be directed to the local level and especially the humanitarian crisis. Action at this level is limited in reach but imperative for progress towards peace.

Kategorien: Ticker

Die Fokussierung auf die Wahl in Nigeria überdeckt die Rückkehr des Terrors

SWP - 17. April 2019 - 0:00

Die Wählerinnen und Wähler in Nigeria haben mit 55,6 % der Stimmen den amtieren­den Präsidenten Buhari wiedergewählt. Sein größter Konkurrent Abubakar hat es auch im vierten Anlauf nicht geschafft, Präsident zu werden. Letztendlich hat bei der Wahl im bevölkerungsreichsten Land Afrikas der vertrauenswürdigere Kandidat ge­wonnen: Ihm traut die Bevölkerung noch am ehesten zu, die Sicherheitslage in den Griff zu bekommen. Und diese ist zunehmend schwieriger geworden. Neben der nach wie vor angespannten Lage im Nigerdelta, der Piraterie im Seegebiet vor Nigeria, den marodierenden Banden im Nordwesten, dem weiterhin offenen Konflikt zwischen Bauern und Viehhirten (Fulani) im Middle Belt, der separatistischen Bewegung der »Indigenous People of Biafra« (IPOB) im Südosten drängt sich Boko Haram im Nord­osten wieder stärker in den Vordergrund. Seit November 2018 ist die Zahl der Angriffe massiv gestiegen. Sie richten sich nicht mehr wahllos gegen die Zivilbevölkerung, sondern gezielt gegen die Sicherheitskräfte. Möglicherweise gewinnt der »Islamische Staat« (IS) in Westafrika an Gewicht.

Kategorien: Ticker

Executive Update: UN Global Compact fordert langfristige, transformative Multi-Stakeholder Partnerschaften

Global Compact - 17. April 2019 - 0:00
Um die Sustainable Development Goals bis 2030 zu erreichen, bedarf es langfristiger, transformativer Multi-Stakeholder Partnerschaften mit erheblichem Skalierungspotential, betonte Lise Kingo, Exekutivdirektorin des UN Global Compact, anlässlich des Economic and Social Council Partnership Forums (ECOSOC) am 11. April 2019 in New York.
Kategorien: Ticker

Maßnahmen zur Stärkung der Umsetzung der Agenda 2030

#2030Agenda.de - 16. April 2019 - 22:48

Der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung wird sich in seiner Sitzung am 27. Mai damit befassen, wie die Bundesregierung die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stärken kann. Anlass ist der vierjährige Jahrestag der Verabschiedung der Agenda, der am 24. und 25. September 2019 in New York mit einem internationalen Gipfel begangen wird. Konkret will der Staatssekretärsausschuss Maßnahmen beschließen, die die Effizienz der Umsetzungsaktivitä- ten erhöhen und die multilateralen Prozesse besser miteinander verzahnen sollen. Darüber hinaus geht es um die Verbesserung der Kommunikation der Ziele der Agenda 2030 in Deutschland.

Wir empfehlen der Bundesregierung zur Stärkung des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen (HLPF) die persönliche Teilnahme der Bundeskanzlerin am Gipfel im September und grundsätzlich eine Teilnahme am HLPF auf Minister_innen-Ebene sicherzustellen. im Jahr 2021 einen weiteren freiwilligen Staatenbericht vorzulegen und dies beim Gipfel im September anzukündigen. sich für eine einheitliche, qualitativ hochwertige Berichterstattung einzusetzen, die inhaltliche und politische Wechselwirkungen zwischen den Nachhaltigkeitszielen aufzeigt („Nexus-Ansatz“) und sich konsequent am Prinzip „Niemanden Zurücklassen“ orientiert. Dem sollte der deutsche Bericht 2021 entsprechen. sich bereits beim Gipfel für eine substanzielle Teilhabe der UN Major Groups, bestehend aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, an der Verhandlung der Gipfel-Abschlusserklärung einzusetzen. Darüber hinaus sollte sie
Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren