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UN-Biodiversitätskonferenz COP14 in Ägypten zu Gene Drives:

AgrarKoordination - 21. Januar 2019 - 10:30

Die 196 Mitgliedsstaaten des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt CBD haben in Sharm El-Sheikh, Ägypten, eine strenge Regulierung von Gene Drive Technologien beschlossen. Nach intensiven und kontroversen Diskussionen einigten sich die Delegierten auf eine Vereinbarung, die Regierungen u.a. dazu verpflichtet, vor einer Freilassung von mit Gene Drives manipulierten Organismen die Zustimmung von „potentiell betroffenen indigenen und lokalen Gemeinschaften“ einzuholen.

Die CBD-Delegierten machen klar, dass es sich hier um eine äußerst riskante Technologie mit hoher Sprengkraft handelt, die starker Regulierung bedarf. Diese Vereinbarung erschwert die Anwendung potentiell hochriskanter Technologien erheblich. Genetische Merkmale einzelner Arten stark zu verändern oder einzelne Arten sogar ganz auszurotten, ist ein massiver Eingriff in Ökosysteme, der unterbunden werden muss.

Die getroffene Vereinbarung unterstreicht zudem, wie fundamental ganze Bevölkerungsgruppen in ihrer Existenz und ihren grundlegenden Rechten durch die unkalkulierbaren Folgen derartiger Technologien betroffen sein könnten. Gerade im Vorfeld des 70. Jahrestages der Menschenrechtscharta ist dieser Kompromiss daher ein deutliches Signal an die Regierungen, grundlegende Rechte über Partikularinteressen zu stellen und konsequenter zu garantieren.

Auch wenn diese Entscheidung kein Moratorium bedeutet, wie wir es uns gewünscht hätten, so schiebt sie der Erforschung und Anwendung von Gene Drives doch klare Riegel vor. Die Entscheidung der CBD kam allerdings nur auf immensen Druck der Zivilgesellschaft zustande. Hunderte von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaftler/innen, Bauernverbände und Indigene Gruppen haben im Vorfeld der COP 14 ein Moratorium verlangt und in den letzten zwei Wochen hart dafür gekämpft. Sie sind dabei auf eine gut organisierte und großzügig finanzierte Lobby der Gegenseite getroffen.

Diese pro Gene Drive Lobby ist unter anderem von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert und hatte im Vorfeld vor allem afrikanische Regierungen auf ihre Seite gebracht, die sich zuvor noch kritisch gegenüber Gene Drives geäußert hatten.

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Demo Wir haben es satt!

AgrarKoordination - 19. Januar 2019 - 11:44
19.01.2019 12 Uhr Berlin am Brandenburger Tor


Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe – das steht 2019 auf dem Spiel. Bei der kommenden Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) entscheidet sich, welche Landwirtschaft mit den 60 Milliarden Euro Jahr für Jahr unterstützt wird. Jetzt muss Schluss sein mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten. Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlagen wir – die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung – mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende!


Für eine klimagerechte Landwirtschaft und gutes Essen!

Die Dürre 2018 hat gezeigt: So geht es nicht weiter! Wir brauchen endlich eine wegweisende Politik mit konsequentem Klimaschutz. Deswegen kämpfen wir für eine Landwirtschaft, die lebendige Böden schafft, das Klima schützt und uns mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgt!


Für viele bäuerliche Betriebe …

Wir haben Respekt für die harte Arbeit, die Bäuerinnen und Bauern jeden Tag leisten. Doch die Politik lässt die Höfe im Stich. Über 100.000 Betriebe mussten bei uns in den letzten 10 Jahren dichtmachen. Gleichzeitig reißen sich außerlandwirtschaftliche Investor*innen mit staatlicher Unterstützung immer mehr Land unter den Nagel. Die fatalen Folgen: Höfesterben und Monokulturen, Glyphosat und Artenschwund, Megaställe und Antibiotikaresistenzen. Daher: Subventionen an Agrarwüsten, Tierfabriken und Großgrundbesitz stoppen!


… und ein solidarisches Europa!

In vielen europäischen Schlachthöfen und Treibhausplantagen herrschen unwürdige Arbeitsbedingungen, damit Discounter und die Exportindustrie mit Dumpingpreisen immer größere Profite machen können. Im globalen Süden zwingt die EU vielen Staaten Freihandelsverträge auf und ruiniert mit Billigexporten dann Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern. In einem solidarischen Europa sind gerechter Handel genauso wenig wie Menschen- und Bauernrechte verhandelbar!

 

Essen ist politisch!

Auf dem Land und in der Stadt zeigen wir gemeinsam, dass es anders und besser geht. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern ackern ohne Glyphosat, halten ihre Tiere artgerecht und füttern gentechnikfrei. Immer mehr Menschen machen Foodsharing, sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft und entscheiden sich an der Ladentheke für gutes, handwerklich erzeugtes Essen aus der Region. Wir schauen über den Tellerrand und treten gemeinsam ein für die globale Agrar- und Ernährungswende und für ein Europa ohne Ausgrenzung und Rassismus.

 

 

 

Wir haben die unerträgliche Klientelpolitik satt!

Agrarministerin Julia Klöckner darf sich nicht länger vor den Karren der Agrarlobby spannen lassen. Bei der EU-Agrarreform muss sie der Agrarindustrie endlich den Geldhahn zudrehen und eine Politik für Menschen, Tiere und Umwelt machen!


Wir fordern: Schluss mit dem Gießkannen-Prinzip!

·         Agrarsubventionen nur noch für umwelt- und klimaschonenden Ackerbau!

·         Öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung!

·         Mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen!


Sei dabei, wenn wir dafür mit vielen Tausenden im politischen Berlin demonstrieren. Dann, wenn sich bei der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ und dem Agrarministergipfel alles um die Zukunft von Essen und Landwirtschaft dreht, sagen wir gemeinsam: Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!

Demonstration: 19. Januar 2019 | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin


Tickerkasten

Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes Essen für alle +++ Für Klimaschutz und Artenvielfalt +++ Für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine Digitalisierung ohne Konzerne und Datenklau +++ Für eine Landwirtschaft ohne Ackergifte +++ Für Entwicklungszusammenarbeit mit ökologischen Grundsätzen +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform (GAP) +++  Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Nein zur neuen Gentechnik wie Crispr und Gene Drives +++


Wer wir sind

Wir sind Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau. Wir sind Bäcker*innen, Köch*innen Verbraucher*innen, Imker*innen, Natur- und Tierschützer*innen, Umweltaktivist*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, Menschen aus Stadt und Land und viele mehr. Wir gehen seit 2011 gemeinsam auf die Straße und zeigen klare Kante für gute Landwirtschaft und gesundes Essen!

www.wir-haben-es-satt.de

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UNICEF-Foto des Jahres 2018

Unicef - 14. Dezember 2018 - 11:00
Jedes Kind zählt – ganz gleich, wo und unter welchen Bedingungen es geboren wurde, welcher Ethnie oder Religion es angehört, ob es gesund oder krank ist. Das diesjährige UNICEF-Foto des Jahres 2018 stellt die Kraft und den Lebensmut von Kindern angesichts schwierigster Lebensumstände in den Mittelpunkt.
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Weihnachten 2018: Was sich Kinder wünschen

Unicef - 14. Dezember 2018 - 9:00
"Eine neue Puppe." "Ein Fahrrad." "Eine Star-Wars-Figur." "Ein Pony." Fragt man Kinder, was sie sich zu Weihnachten wünschen, könnte eine Wunschliste wie diese zusammenkommen. Oder aber auch eine ganz andere: Was wünschen sich Kinder, die im Krieg, auf der Flucht oder in Armut leben? 
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Endspurt MFF-Kampagne – Eure bisherigen Aktionen

ONE - 13. Dezember 2018 - 18:01

Aktuell laufen die Verhandlungen über den Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) auf Hochtouren. Warum diese Verhandlungen für uns so wichtig sind? Der MFR endet nur drei knappe Jahre bevor wir die Ziele der Agenda 2030 erreichen wollen. Wenn die EU und ihre Mitgliedstaaten also ernsthafte Fortschritte in der Bekämpfung extremer Armut machen will, muss sie einen vorausschauenden Haushalt bereitstellen. Will die EU ihrer Verantwortung gerecht werden und eine Vorreiterrolle in der Welt übernehmen, muss sie 140 Milliarde Euro für Entwicklung zur Verfügung stellen.

Wir haben zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt um unserer Botschaft Gehör zu verschaffen. Wir haben den mächtigsten Politiker*innen gezeigt: wir sind da, wenn es um wichtige Entscheidungen geht.

Eine Umfrage zeigt: 9 von 10 EU-Bürger*innen finden, dass die EU Entwicklungsländer unterstützen sollte. Es ist wichtig, dass die Regierung im Sinne ihrer Bürger*innen handelt. Im nächsten MFR wird sich zeigen, ob die EU diese Führungsposition annimmt und Menschen in den ärmsten Ländern der Welt unterstützt.

In einer Nacht und Nebel-Aktion haben Jugendbotschafter*innen vor dem Europa-Gipfel in Brüssel Plakate von ONE aufgehängt, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und Politiker*innen an ihre Verantwortung zu erinnern.

Kürzlich hat ONE einen Bericht veröffentlicht, der aufdeckt, was ein starker EU-Haushalt für Entwicklung bewirken könnte. Aus dem Bericht von ONE geht hervor, was das EU-Budget von 140 Milliarden Euro erreichen könnte: 32,5 Millionen Kinder könnten zur Schule gehen und 43,5 Millionen Menschen würde der Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung und Ernährung gewährt werden. Außerdem könnten fragile Staaten Afrikas und LDCs pro Jahr 50,3 Millionen benachteiligte Menschen mit einem sozialen Sicherheitsnetz auffangen.

Diese Ergebnisse würden nicht nur die in den ärmsten Ländern der Welt lebende Bevölkerung stärken, sie wären auch ein wesentlicher Bestandteil einer neuen Partnerschaft zwischen Europa und Afrika.

Um uns in unseren Forderungen zu unterstützen, sendeten zahlreiche Menschen Tweets an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ebenfalls an den Verhandlungen des Europa-Gipfels teilnimmt. Wer kein Twitter Konto besitzt, schrieb uns einfach eine Mail mit der Bitte um Weiterleitung. Wir haben für euch ein paar der schönsten Nachrichten, die wir bisher erhalten haben, zusammengestellt.

Did you see our message @eucopresident ? If EU aid was increased to €140 billion, at least 32.5 million children could go to school every year.
Make the right choice: invest in potential! #EUbudget #zeropointseven https://t.co/1GqBhwAKxs #ONEYouth18 pic.twitter.com/06FpW8r0r6

— Lukas Zimmermann (@LukasZi30370710) December 12, 2018

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

  • “Weltweit leben rund eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Während die Weltgemeinschaft extreme Armut seit 1990 um mehr als die Hälfte verringern konnte, ist sie dennoch nach der jüngsten Wirtschaftskrise in vielen Ländern noch immer Realität. Bei all den Verhandlungen derzeit über den Brexit müssen wir sicherstellen, dass der Kampf gegen extreme Armut nicht in Vergessenheit gerät.” – Angela

 

  • “Mein Wunsch an die “große” Politik ist: Endlich für ein wirklich partnerschaftliches Handeln einzusetzen … und zwar WELTWEIT. Nur so kann es gelingen unsere Erde zu erhalten und allen Menschen in ihrer Heimat ein gutes und sicheres Leben zu ermöglichen!” – Thomas

 

  • “Gehen Sie mit gutem Beispiel voraus, fördern Sie die Landwirtschaft, Schulen, Universitäten, Krankenversorgung – alles durch gute Bildung in den jeweiligen Ländern möglich. Wir haben viel zu viel, was uns nicht glücklicher macht, als wenn wir einfach nur genug hätten, im Gegenteil.” – Maria

 

  • “Ich bitte Sie, sich beim Treffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel gegen extreme Armut entschieden einzusetzen. Sie sind ein kompetente Kanzlerin, deren Meinung geachtet wird. Ich hoffe auf Ihr Engagement!” – Gertrud

Die Bevölkerung Afrikas soll sich bis 2050 mehr als verdoppeln, dabei wird die Hälfte der Bevölkerung jünger als 25 Jahre sein. Investitionen in die afrikanischen Jugend von heute werden die die Zukunft Afrikas und Europas entscheidend prägen. Der nächste MFR ist eine einzigartige Gelegenheit, dieses Potenzial zu nutzen.

Wir danken euch für eure Unterstützung und euer Engagement im Kampf gegen extreme Armut. Du möchtest auch einen Tweet an Angela Merkel schicken? Super, das geht hier mit einem Klick. Wenn du kein Twitter hast, kannst du uns auch eine E-Mail an mitmachen[at]one.org schicken und wir leiten deine Nachricht weiter.

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Nein zum Verbot von CENIDH: Wichtigste Menschenrechtsorganisation in Nicaragua aufgelöst

INKOTA - 13. Dezember 2018 - 17:19
Fünfzehn Tage hat die Menschenrechtsorganisation CENIDH Zeit, um sich aufzulösen. Das beschloss das nicaraguanische Parlament am Mittwoch den 12. Dezember 2018. Zusätzlich zu CENIDH, mit dem INKOTA eine jahrelange Zusammenarbeit verbindet, entzog das Parlament weiteren Nichtregierungsorganisationen die juristische Anerkennung. Damit erreicht die Repression in dem krisengeschüttelten Land neue Ausmaße. „Diese Enteignung ist eine weitere Fortsetzung der Bestrafung und Verfolgung von zivilgesellschaftlichen und Menschenrechtsorganisationen durch Daniel Ortega und Rosario Murillo“, sagt CENIDH. „Damit wird das Recht auf Vereinigungsfreiheit und die kollektive Verteidigung der Menschenrechte verletzt.“ CENIDH setzt sich seit 28 Jahren für die Menschenrechte in Nicaragua ein. Seit Beginn der schweren politischen Krise im April 2018 dokumentiert CENIDH die gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch Polizei und andere regierungsnahe Gruppierungen. Die CENIDH-Direktorin Vilma Núñez ist eine der bekanntesten MenschenrechtsaktivistInnen Lateinamerikas und eine vehemente Kritikerin von Präsident Daniel Ortega und seiner Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo. Für INKOTA ist klar: Der Entzug der juristischen Anerkennung von CENIDH ist ein politisches Manöver der Regierung von Daniel Ortega, um eine der wichtigsten Stimmen der nicaraguanischen Zivilgesellschaft zum Schweigen zu bringen. Wir solidarisieren uns mit dem Menschenrechtszentrum und verurteilen dessen faktisches Verbot sowie alle Menschenrechtsverletzungen, die die Regierung Daniel Ortegas zu verantworten hat. INKOTA hat am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, gemeinsam mit anderen Organisationen mit einer Mahnwache in Berlin auf die gravierende Menschenrechtslage in Nicaragua aufmerksam gemacht und die sofortige Freilassung der mehr als 600 politischen Gefangenen, die Entwaffnung paramilitärischer Einheiten und eine unabhängige Untersuchung aller Menschenrechtsverletzungen der letzten acht Monate gefordert. INKOTAs nicaraguanischer Projektpartner Popol Na unterstützt von politischer Repression Betroffene und Untergetauchte. Zahlreiche AktivistInnen, die für eine Demokratisierung des Landes auf die Straße gegangen waren, mussten untertauchen, weil sie von Verhaftung bedroht sind. Den in Verstecken lebenden Verfolgten fehlt es an Lebensmitteln, persönlichen Hygieneartikeln, Kleidung und Medikamenten. Popol Na unterstützt sie mit dem Nötigsten und leistet juristische und psychosoziale Begleitung. Weitere Informationen Mehr über die Abeit von INKOTAs Partner Popol Na in Nicaragua Spenden Sie für Hilfe für politisch Verfolgte in Nicaragua
Weitere Informationen und Kontakt: Isabell Nordhausen, nordhausen[at]inkota.de, Tel. 030-4208202-40
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Umsteuern – aber wie?

E+Z - 13. Dezember 2018 - 15:47
In Entwicklungsländern fehlt den meisten Menschen bisher die Möglichkeit, sich schnell, sicher und preisgünstig fortzubewegen

Die Mobilitätsbedürfnisse der meisten Menschen werden weltweit noch kaum befriedigt: Pendler stehen in endlosen Staus, alternative öffentliche Verkehrsmittel gibt es häufig nicht, gut aufeinander abgestimmte und getaktete schon gar nicht. In São Paolo zum Beispiel addieren sich Pendlerstaus an Spitzentagen auf über 300 Kilometer. Ärmere Menschen sind auf teure Minibusse angewiesen, die nicht ins bestehende Verkehrssystem eingepasst und häufig auch nicht verkehrssicher sind. So wird der Weg zur Arbeit eine mühsame und zeitraubende Angelegenheit – und für Frauen wegen möglicher sexueller Übergriffe zusätzlich noch zu einer täglichen Gefahr.

Am Ende entstehen neben den direkten Kosten in Form von überhöhten Fahrpreisen, Zeitverlusten und wirtschaftlichen Einbußen – im Großraum Kairo verursachen Staus jährlich Kosten von geschätzten 8 Mrd. EUR – auch noch indirekte Verluste als Folge von Verkehrsunfällen und Atemwegserkrankungen. Allein in Indien stirbt rund eine Million Menschen jährlich an Krankheiten, die mit schlechter Luft in Städten zusammenhängen.

Während große Städte in Asien und Lateinamerika immer mehr mit U-Bahnen, Bussystemen oder auch Seilbahnen ausgestattet werden, ist der Nachholbedarf in Afrika noch besonders groß, v. a. südlich der Sahara. Dort läuft der öffentliche Nahverkehr noch nahezu ausschließlich über Minibusse und (Kollektiv-)Taxis. Lediglich im äthiopischen Addis Abeba gibt es seit drei Jahren eine Straßenbahn, im tansanischen Daressalam seit zwei Jahren ein modernes Bus Rapid Transit System (BRT). Und in einer Reihe größerer Städte befinden sich BRT derzeit in unterschiedlichen Stadien der Vorbereitung, so zum Beispiel in Dakar (Senegal), Lagos (Nigeria), Nairobi (Kenia) oder in Kampala (Uganda).

Damit hinkt Afrika, dessen Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten besonders stark wachsen wird, der Entwicklung Lateinamerikas hinterher. Dort wurde vor über 20 Jahren damit begonnen, Busse auf gesonderte Spuren zu verlagern und über entsprechende Haltestellen ein leistungsfähiges, sicheres und komfortables Verkehrssystem zu entwickeln. In einigen Städten wie Quito oder Lima stoßen diese BRT jedoch bereits an ihre Grenzen. Dort investiert man jetzt zusätzlich noch in größere, schienengebundene Systeme.

Da U-Bahnen viel Geld kosten, schwierig zu planen und zu bauen sind, gelten sogenannte Light Rail-Bahnen, also oberirdische Stadt- oder Straßenbahnen, als interessante Ergänzung oder Alternative. In Indien blickt man inzwischen vermehrt in diese Richtung. Auch in Tunesien (Tunis) und Brasilien (Rio) wächst das Netz solcher Bahnen – mit KfW-Unterstützung.

Wie auch immer die Lösungen im Einzelnen aussehen, klar ist, dass Entwicklungs- und Schwellenländer mehr Mobilität brauchen, nicht weniger. Und dass es mit immer neuen Autospuren und Ringstraßen nicht getan ist, weil man früher oder später an Belastungsgrenzen für Mensch und Umwelt stößt. Schon heute geht rund ein Viertel aller energie-relevanten CO2-Emissionen auf den Verkehr zurück. Der notwendige Zuwachs an Mobilität muss deshalb nachhaltig geschehen.

Nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes nähert sich in den Industrieländern die Ära des Verbrennungsmotors ihrem Ende. Alle großen Autofirmen beeilen sich derzeit, ihre E-Sparten weiterzuentwickeln und auszubauen. Hinzu kommt das autonome Fahren, das sich durch die Digitalisierung ab 2025 zunehmend verbreiten wird. Der Wertewandel hin zu einer „sharing economy“ erleichtert den Abschied vom eigenen Fahrzeug zusätzlich und führt am Ende wohl zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die öffentlichen und individuellen Verkehr verbinden bzw. mischen.

Diese Trends aus den Industrieländern lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres auf Entwicklungs- und Schwellenländer übertragen – schon aus Mangel an Strom und leistungsfähiger Infrastruktur für das Laden elektrischer Fahrzeuge. Bis der Individualverkehr auf Strombasis dort massentauglich wird, vergehen in den meisten Ländern noch Jahre. Einstweilen braucht es andere Lösungen, um die Mobilitätsprobleme der Schwellen- und Entwicklungsländer zu lösen, zumal angesichts der Wucht der Urbanisierung, vor der viele Städte dort stehen.

Erforderlich ist deshalb ein zielstrebiger Ausbau von geplanten und integrierten öffentlichen Verkehrsmitteln. Dafür setzt sich die KfW künftig verstärkt in ihren Partnerländern ein. Was sich genau anbietet, variiert von Stadt zu Stadt; dazu gibt es keine Blaupausen. Lösungen müssen sich an Faktoren wie Größe, Siedlungsstruktur, Topografie einer Stadt und ihrem wirtschaftlichen Entwicklungsstand orientieren. Während in Megastädten auf lange Sicht wahrscheinlich S- oder U-Bahnen unumgänglich sind, um den Verkehr zu bewältigen, können in kleineren Städten auch (energieeffiziente) Busse oder Seilbahnen gute Dienste leisten. Aber auch in größeren Städten können gut funktionierende Bussysteme ein sinnvoller erster (Zwischen-)Schritt sein.

Gerade deshalb ist eine solide Planung wichtig, die verschiedene Verkehrsmittel klug aufeinander abstimmt und den nichtmotorisierten Verkehr einbezieht. Wie kommen Menschen zur S-Bahn? Wo können sie ihre Räder parken? All das sind Fragen, die zwar kleinteilig wirken, im Zweifel jedoch darüber entscheiden, ob nachhaltige Verkehrsmittel genutzt werden oder nicht. Viele Wege in Städten überschreiten wenige Kilometer nicht. Bei vorhandener Infrastruktur lassen sich solche Strecken gut zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen.

Auch die Digitalisierung bietet große Chancen für neue Lösungen. Ob Verkehrssteuerungs- oder Citymautsysteme, elektronisch buchbare Leihräder oder Apps zum Einsatz kommen, um Verkehrsmittel aufeinander abzustimmen – die Veränderungen von Mobilitätsmustern durch die digitale Welt haben erst begonnen. Und sie sind oft auch kostengünstig und rasch zu haben.

Für die KfW Entwicklungsbank bedeutet das, künftig mehr in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren und nichtmotorisierte, energieeffiziente oder elektrische Antriebe zu fördern – und dabei die Zukunft mit all ihren denkbaren Systemänderungen fest im Blick zu behalten
               

Link

KfW-Beilage in E+Z/D+C:
https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Download-Center/PDF-Dokumente-Medienkooperation-mit-E-Z/2018_10_NachhaltigeMobilität_DE.pdf

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Supporting peace after civil war: what kind of international engagement can make a difference?

DIE - 13. Dezember 2018 - 14:53
peacekeeping can be an effective instrument in maintaining peace, but little systematic knowledge exists on the roles that other types of peace support can play. International peacebuilding encompasses a broad range of activities beyond peacekeeping. It includes non-military support to increase security through disarmament, demobilisation, the reintegration (DDR) of former combatants, as well as security sector reform (SSR) and demining; support for governance to strengthen political institutions and state capacity; support for socioeconomic development to create a peace dividend through reconstruction, basic services, jobs and macroeconomic stability; and support for societal conflict transformation, including reconciliation, dialogue and transitional justice programmes.
This briefing paper presents the results of a comprehensive analysis of disaggregated external support in post-conflict situations, undertaken recently within the DIE research project “Supporting Sustainable Peace”. Analysing combinations of peace support provided during the first five years of 36 post-civil war episodes since 1990, we find that international peacebuilding can clearly make a difference. More specifically, our findings show that
  • international peacekeeping is one, but not the only, means of support associated with sustained peace;
  • contrary to concerns regarding the destabilising effects of democratisation, the majority of successful cases are in fact characterised by substantial international support in the field of politics and governance in democratising contexts;
  • only combined international efforts across all types of support can help prevent renewed conflict in contexts of a high risk of recurrence; and
  • countries that did not receive any substantial peace support experienced conflict recurrence within five years.
In light of these findings, we recommend the following to the international community when faced with post-civil war situations:
  • Engage substantially in post-conflict countries. Our results show that international peacebuilding can be effective, even where there is a high structural risk of conflict recurrence. While success will never be guaranteed, countries that receive substantial international support often remain peaceful, whereas all countries that were neglected by the international community experienced conflict recurrence.
  • Pay particular attention, and provide substantial support, to the field of politics and governance in post-conflict countries that begin to democratise. While it is well known that democratisation processes are conflict prone, our analyses demonstrate that donor engagement geared towards supporting such processes can help mitigate conflict and contribute to peace. When a post-conflict country has decided to embark on political reforms donors should offer governance support to help overcome potential destabilising effects of democratisation processes.
  • Invest in an international approach that encompasses all areas of peacebuilding early on after the end of a civil war. Especially in contexts with a high structural risk of renewed violent conflict, the chances of sustained peace are increased by simultaneous support for security, institutions, livelihoods and societal conflict transformation.


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Guterres bei COP24: Fehlende Einigung auf Klimamaßnahmen wäre nicht nur „unmoralisch“ sondern „lebensmüde“

Vereinte Nationen - 13. Dezember 2018 - 14:33

13. Dezember 2018 - UN-Generalsekretär António Guterres hat die über 100 Regierungsvertreter bei der Klimakonferenz in Kattowitz am Mittwoch dazu aufgefordert, zu einer Vereinbarung zu kommen und „den Job zu Ende zu bringen“. Es bleiben nur noch drei Verhandlungstage bei der Konferenz und nach wie vor bestehen viele Hindernisse zu einer Einigung über die Umsetzung des historischen Pariser Klimaabkommens von 2015.

„In meiner Eröffnungsrede zu dieser Konferenz vor einer Woche habe ich Sie gewarnt, dass der Klimawandel schneller voranschreitet als wir, und dass Kattowitz ein Erfolg werden muss, um diesen Trend umzukehren“, sagt der Generalsekretär. „Diese Gelegenheit in Kattowitz nicht zu nutzen, würde bedeuten, unsere letzte gute Chance auf eine Umkehr des Klimawandels zu verspielen. Das wäre nicht nur unmoralisch, sondernlebensmüde.“

Guterres forderte die Verhandelnden dazu auf, „berechenbare und zugängliche Finanzströme für den wirtschaftlichen Übergang zu einer emissionsarmen und klimaresistenten Welt“ bereitzustellen. Industrieländer seien laut der UN-Klimawandelkonvention (UNFCCC) von 1992 dazu verpflichtet, Entwicklungsländer finanziell zu unterstützen, erinnerte Guterres das Publikum. Er forderte Industrieländer dazu auf, ihre Beiträge zu erhöhen, um, wie vor drei Jahren in Paris beschlossen, gemeinsam 100 Milliarden Dollar pro Jahr bis 2020 zu mobilisieren.

Neben Ressourcen sei außerdem ein „flexibles aber robustes Regelwerk“ für die Umsetzung des Pariser Abkommens nötig, so der UN-Generalsekretär. „Wir müssen eine Regelung finden, durch die die Verantwortung gerecht verteilt wird.“ Hierzu sei ein transparenter Rahmen für die Überprüfung und Auswertung aller Maßnahmen nötig.

„Wir haben bereits das nötige Wissen und einen unglaublichen gesellschaftlichen Antrieb. Was wir jetzt noch brauchen ist der politische Wille, uns vorwärts zu bewegen.“

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EU-Defence Fund - Feeding the Arms Industry

BfdW - 13. Dezember 2018 - 14:22

According to today’s decision, the EP and the Commission are proposing to establish a European Defence Fund with a 13 billion euro budget within the next Multiannual Financial Framework (MFF) (2021-2027).

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Extractivism: The Right to say No gains Ground

BfdW - 13. Dezember 2018 - 14:03

The Forum

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Extractivism: The Right to say No gains Ground

BfdW #Nachhaltigkeit - 13. Dezember 2018 - 14:03
Mining and extractives are topics of heated debate in the South and in the discussion on the role of the business sector in financing development and creating jobs. In many countries, communities, trade unions, academics and "traditional" NGOs join forces and insist on the right to say NO!
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Konfliktsituationen meistern

Engagement Global - 13. Dezember 2018 - 13:06
Teilnehmende des Trainingsmoduls „Conflict Management and Conflict Transformation“ bei der Konfliktanalyse über den Zugang und die Nutzung von Wasser zwischen Ägypten und Äthiopien. Foto: Engagement Global

Die Außenstelle Berlin von Engagement Global hat in Kooperation mit dem Seminar für ländliche Entwicklung (SLE) von Montag, 26., bis Freitag, 7. Dezember 2018, das Trainingsmodul „Conflict Management and Conflict Transformation“ unterstützt. Das zehntägige Trainingsmodul ist Teil des SLE Trainingscurriculums zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und befasst sich insbesondere mit dem Ziel 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

Ziel des praxisorientierten Trainingskurses war es, Fach- und Führungskräfte aus der Internationalen Zusammenarbeit in den Prinzipien von Konfliktmanagement und -transformation zu schulen. Die Teilnehmenden lernten, komplexe Konfliktsituationen zu analysieren und entwickelten Möglichkeiten, in diesen Situationen deeskalierend und konfliktmindernd zu agieren. Durch den Einblick in verschiedene Methoden der Mediation und Friedensbildung waren sie am Ende des Kurses befähigt, ihr eigenes Konfliktverhalten sowie Konfliktdynamiken auf kleinem sowie Großgruppenniveau zu verstehen.

In einer Trainingseinheit in den Räumlichkeiten der Außenstelle Berlin von Engagement Global erhielten die Teilnehmenden vertiefte Einblicke in den Themenschwerpunkt „Sicherheit trifft Entwicklung“. Im Rahmen eines Fishbowl, einer Methode der Diskussionsführung in großen Gruppen, wurden verschiedene Perspektiven zum „Vernetzten Ansatz“ und der zivil-militärischen Zusammenarbeit eingenommen und analysiert.

Die Trainingseinheit wird über das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) umgesetzt.

Weitere Informationen

Die Außenstelle Berlin als regionale Anlaufstelle

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13. Dezember 2018

ONE - 13. Dezember 2018 - 12:32

1. Neue Kolonialmacht China?

Die Frankfurter Allgemeine und die Frankfurter Rundschau thematisieren heute Afrikas Schuldenkrise und den Einfluss Chinas auf dem afrikanischen Kontinent. Afrikanische Staaten stünden bereits mit über 130 Milliarden US-Dollar bei China in der Schuld. Besonders gefährdet seien Kenia, Äthiopien, Dschibuti und Sambia. Die Stimmung bei Afrikaner*innen sei gemischt. Einige befürworten den Ausbau der Infrastruktur mithilfe Chinas. Doch die Klagen über chinesischen Firmen würden immer lauter. Sie nähmen keine Rücksicht auf die Umwelt, verdrängten lokale Akteure und böten miserable Arbeitsbedingungen. Viele Experten*innen sehen China als neuen „Kolonialherren“, an den der Kontinent ausverkauft würde. Zuletzt habe der chinesische Staatspräsident Xi Jinping beim afro-chinesischen Gipfel im September zusätzliche 60 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten versprochen. Jedes zweite Land im Süden Afrikas habe seine Staatsschulden seit 2011 verdoppelt. Es sei bis dato kaum abzusehen, was passieren würde, wenn China in der Zukunft seine Kredite zurückfordere.

 2. Afrika: Auf dem Weg in die Moderne

Im Welt-Interview mit Andrea Seibel erklärt Afrika-Experte Stephen Smith warum er eine Massenmigration von Afrika nach Europa erwartet und dies keine Katastrophe ist. Smith verwies darauf, dass das anhaltende ungeplante Bevölkerungswachstum eines der größten Herausforderungen für Afrikas Entwicklung sei. Die Lösung sehe er hier bei der Stärkung der Rechte der Frauen und freiwilliger Familienplanung, um Geburtenraten zu senken. Bevor es zu einer Massenmigration kommen würde, müsse Afrika eine Mindestschwelle des Wohlstands überschreiten, da die am stärksten von Armut betroffenen Menschen derzeitig nicht die Mittel hätten, um nach Europa zu immigrieren.  Diese Migration werde dann stoppen, wenn Afrika ein gewisses Wohlstandsplateau erreiche. Jedoch sei dies für Smith kein Grund zur Panik, da Afrika innerhalb von zwei bis drei Generationen seinen demografischen Wandel abschließen werde. Infolgedessen würde auch die dortige Bevölkerung altern.

3. Afrika-Cup 2019: Kein Ausrichter in Sicht

Wie Welt Online bereits gestern berichtete, verzichtet Marokko auf eine Gastgeberrolle für den Afrika-Cup 2019. Daher müsse der afrikanische Fußballverband (CAF) weiter nach einem Ausrichter für den bevorstehenden Cup suchen. Zuvor habe die CAF dem Titelverteidiger Kamerun die Gastgeberrolle entzogen, da es enorme Verzögerungen bei den Vorbereitungen gab. Bis Ende dieses Jahres wolle die CAF einen neuen Ausrichter des Cups präsentieren.

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3 wichtige Lehren aus unserer ONE-Unterstützer*innenbefragung

ONE - 13. Dezember 2018 - 12:23

Keine Frage: Die ONE-Unterstützer*innen sind ganz besondere und beeindruckende Menschen. Unsere Aktivist*innen sind eine ausgesprochen heterogene Gemeinschaft, in der fast jedes Land der Welt vertreten ist. Klar, dass da wir gerne mehr über euch wissen wollen!

Mitte des Jahres haben wir eine Umfrage verschickt, um mehr über unsere Unterstützer*innen zu erfahren, über eure Gemeinsamkeit und was euch zum Handeln bewegt. Hier sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die wir aus dieser Umfrage gewonnen haben:

1. ONE-Unterstützer*innen engagieren sich mit Leidenschaft, und das nicht nur für die Beendigung extremer Armut.

In der diesjährigen Umfrage haben wir unsere Unterstützer*innen gebeten, uns zu verraten, bei welchen Themen sie den dringlichsten Handlungsbedarf sehen. Wir haben erfahren, dass die wichtigsten Themen für ONE-Unterstützer*innen die Bekämpfung des Klimawandels, ein besserer Zugang zu einer guten Schulbildung, die Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung sowie das Beenden der Geschlechterungleichheit sind.

Während diese Themen euch weltweit ein Anliegen waren, variieren andere Antworten je nachdem, wo die ONE-Unterstützer*innen leben. So sehen beispielsweise ONE-Unterstützer*innen in Nigeria den größten Handlungsbedarf bei der Verbesserung des Zugangs zu einer guten Schulbildung, während die Unterstützer*innen in den USA am meisten daran interessiert sind, Hungersnöte zu beenden und eine gute Ernährung zu fördern.

Es freut uns zu sehen, dass – unabhängig von den Antworten – alle unsere Unterstützer*innen in der Mission vereint sind, der extremen Armut überall auf der Welt ein Ende zu bereiten! Da wir die extreme Armut nicht bekämpfen können, ohne uns in einer Vielzahl von Bereichen zu engagieren, haben wir eine ganze Reihe eurer wichtigsten Anliegen bereits Visier!

2. ONE-Unterstützer*innen sind optimistisch, was die Zukunft und die Erfolge unseres Engagements betrifft.

In einer Zeit polarisierender Politik und großer Unsicherheit beurteilen unsere Unterstützer*innen die Chancen auf die Erfolge ihres Engagements im Kampf gegen extreme Armut dennoch weiterhin optimistisch! Überwältigende 94% der Befragten waren der Meinung, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewegen können. Das sind großartige Nachrichten, denn Optimismus ist für den Kampf gegen extreme Armut von enormer Bedeutung.

Ob sie nun mit politischen Vertreter*innen in Kontakt treten, bei ONE-Veranstaltungen ehrenamtliche Arbeit leisten oder unsere Anliegen einfach nur online teilen – der Enthusiasmus unserer Unterstützer*innen ermöglicht es uns, einen fundamentalen Wandel zu bewirken. Es demonstriert den Entscheidungsträger*innen, welche gewaltige Kraft uns antreibt: Eine Bewegung von Menschen, die bereit sind, alles zu tun, um die extreme Armut zu bekämpfen.

3. ONE-Unterstützer*innen macht es Freude, andere zu ermutigen und sich mit Leidenschaft an der Bekämpfung der extremen Armut zu beteiligen.

Die Teilnehmer*innen der Umfrage gaben mehrheitlich an, dass sie ihre Freunde und Familie wahrscheinlich ermutigen würden, sich ONE anzuschließen. Nur 12% der weltweit Befragten antworteten, dass sie andere nicht dazu ermutigen würden. In Nigeria antworteten 88% der befragten Unterstützer*innen, dass sie ONE sehr wahrscheinlich empfehlen würden! Wir freuen uns, Unterstützer*innen zu haben, die sich so sehr dafür einsetzen, dass unsere Bewegung weiter wächst!

Vielen Dank an alle unsere Unterstützer*innen, die an dieser Umfrage teilgenommen haben! Bei unseren weiteren Kampf gegen die extreme Armut werden wir eure Antworten im Kopf behalten.

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Social Transfers: A Corner-Stone for Human, Economic and Political Development

EADI Debating Development Research - 13. Dezember 2018 - 12:17
By Markus Loewe and Christoph Strupat (Image by UNICEF Malawi) It is common wisdom that social transfer schemes are an important instrument of poverty reduction and human development. But evidence is increasing that fair and generous social transfer schemes are also important for economic growth and political stability. Social transfer schemes are non-contributory schemes of …
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13.12.2018 Erstmals re:publica in Afrika – Bundesentwicklungsministerium fördert Digitalisierung

BMZ - 13. Dezember 2018 - 12:00
In der ghanaischen Hauptstadt Accra startet am Freitag die erste re:publica in Afrika. An zwei Tagen treffen sich über 500 Vertreter aus den Bereichen Start-ups, Wissenschaft, Politik, Kunst, Zivilgesellschaft, Netzaktivismus, Blogs und Medien. Das BMZ ist der Hauptpartner der re:publica Accra. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Mit der Digitalisierung kann Afrika riesige Entwicklungssprünge machen. Auf der re:publica in Accra entwickeln wir gemeinsam mit den jungen ...
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Executive Update: Menschenrechte als Treiber für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

Global Compact - 13. Dezember 2018 - 11:18
Im Rahmen der COP 24 und dem 70. Jahrestages der Universal Declaration of Human Rights diskutiert Lise Kingo, CEO und Exekutiv Direktorin des United Nations Global Compact, wie Unternehmen gleichzeitig Klimaschutz und Menschenrechte fördern können.
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Aid and conflict at the subnational level: evidence from World Bank and Chinese development projects in Africa

DIE - 13. Dezember 2018 - 10:59
Using geo-referenced data on development projects by the World Bank and China, we provide a comprehensive analysis of the effect of aid on conflict using fixed effects and instrumental variables strategies. The results show that aid projects seem to reduce rather than fuel conflict, on average. Our analysis suggests that this is driven by projects in the transport and financial sectors, and through  less  lethal  violence  by  governments  against  civilians. There  are  no  clear  differences based on ethnic fractionalization and government affiliation of a region, but some indications of spill-overs to other regions.   We also find no increased likelihood of demonstrations, strikes or riots, but a higher likelihood of non-lethal government repression in areas where China is active.
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