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BIOPOLI-Seminar in Brüssel zur EU-Agrarpolitik

AgrarKoordination - 16. Oktober 2018 - 9:00
Wir wissen es alle – die aktuelle Agrarpolitik bringt viele Probleme mit sich (Massentierhaltung, Nitrat im Grundwasser, Sojaimporte, Abnahme der Artenvielfalt, Höfesterben, …). Doch aktuell wird über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU für die Zeit nach 2020 diskutiert. Jetzt ist also die Zeit, unsere Vorstellungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft direkt an die Entscheidungsträger zu bringen und mit ihnen über die aktuelle GAP-Reform zu diskutieren. Außerdem wollen wir die EU-Institutionen und deren Arbeitsweisen kennen und verstehen lernen.
Deswegen hat die Agrar Koordination ein Weiterbildungsseminar für ihre BIOPOLI-Referent*innen in Brüssel geplant.
In der Zeit vom 16.-18. Oktober 2018 treffen wir uns mit EU-Abgeordneten verschiedener Parteien sowie mit der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU Kommission (DG AGRI), tauschen uns mit in Brüssel ansässigen NGOs aus und werden eine kritische Stadtführung zum Thema Lobbyismus mit Corporate Europe Observatory machen. Genaueres zum Programm finden Sie hier.

Diese Veranstaltung steht allen offen - auch denjenigen, die noch nicht BIOPOLI-Referent*innen sind. Die Plätze sind allerdings begrenzt und werden bei Überbelegung primär an Referent*innen vergeben.

Zur Anmeldung oder bei Fragen schreiben Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: mireille.remesch@agrarkoordination.de
Kategorien: Hamburg, Ticker

17 Ziele – EINE Zukunft: SchulKinoWochen starten

Engagement Global - vor 4 Stunden 16 Minuten
Die SchulKinoWochen beschäftigen sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Foto: Engagement Global

Klimawandel, Meeresverschmutzung, Konsum, Flucht und Migration sind Themen, die alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zum Klimaschutz, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen die Verschmutzung der Meere sein?

Die Filmreihe „17 Ziele – EINE Zukunft“ ist ein Angebot im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Lehrkräfte können sich mit ihren Klassen ab sofort für die SchulKinoWochen anmelden. Sie können auch Referentinnen und Referenten aus dem Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) von Engagement Global zur Begleitung der Filme und zur Nachbereitung im Unterricht über die Internetseite von BtE buchen.

In folgenden Bundesländern finden die SchulKinoWochen ab November 2018 statt:

  • Mecklenburg-Vorpommern: 5. bis 9. November 2018
  • Saarland: 12. bis 16. November 2018
  • Berlin: 19. bis 30. November 2018
  • Hamburg: 19. bis 23. November 2018
  • Rheinland-Pfalz: 19. bis 23. November 2018
  • Sachsen-Anhalt: 19. bis 23. November 2018
  • Thüringen: 19. bis 23. November 2018
  • Schleswig-Holstein: 26. bis 30. November 2018

In folgenden Bundesländern finden die SchulKinoWochen im Frühjahr 2019 statt:

  • Brandenburg: 17. bis 31. Januar 2019
  • Nordrhein-Westfalen: 24. bis 6. Februar 2019
  • Niedersachsen: Februar bis März 2019
  • Bremen: 25. bis 29. März 2019
  • Baden-Württemberg: März 2019
  • Bayern: März 2019
  • Hessen: März 2019
  • Sachsen: 25. März bis 5. April 2019
17 Ziele Fotoaktion

Schülerinnen und Schüler können zu 17 Ziele-Helden werden und mit einer Fotoaktion freien Eintritt für die ganze Klasse für eine Filmvorführung gewinnen. Ein Foto oder eine Collage soll beschreiben, welche Ziele an ihrer Schule umgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kreativ mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinandersetzen: Was symbolisiert an der Schule eines oder mehrere der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung? Welche Produkte stehen in der Pause zum Verkauf? Wie grün ist der Pausenhof? Gibt es an der Schule Projekte zu einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung?

Einsendeschluss ist drei Wochen vor Filmvorführung. Alle weiteren Informationen gibt es auf der Internetseite vom Projekt #17Ziele.

Weitere Informationen
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C20-Gipfel: Der politische Einfluss der Zivilgesellschaft bleibt minimal

VENRO - vor 5 Stunden 40 Minuten

In Buenos Aires hat vom 6. bis 7. August 2018 das zivilgesellschaftliche Gipfeltreffen Civil20 (C20) stattgefunden. Als eine der sieben offiziellen G20-Beteiligungsgruppen (Engagement Groups, mehr dazu am Ende dieses Artikels) diskutierten die C20 in der argentinischen Hauptstadt über globale Zukunftsfragen und formulieren ihre Forderungen an die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).

Bei der Eröffnung begrüßte Argentiniens Präsident Mauricio Macri die über 400 Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und nahm das C20 Policy Pack – die Stellungnahmen zu den diesjährigen G20-Themen – entgegen. „Die Zivilgesellschaft spielt eine Schlüsselrolle in Dialog- und Konsensbildungsprozessen“, sagte Macri im Palast San Martin, dem Gebäude des Außenministeriums, in dem die zweitägige Civil20-Veranstaltung stattfand. „Wir alle müssen Protagonisten sein und uns an den wichtigen Diskussionen beteiligen. Globale Lösungen erfordern Engagement und Handeln – nicht nur von Regierungen, sondern von allen Akteuren der Gesellschaft.“

Der argentinische Präsident lobte die Civil20-Empfehlungen als „einen konstruktiven Beitrag vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs“, der im November in Buenos Aires stattfinden wird. Er gratulierte den Civil20-Vertreter_innen besonders zur Erstellung einer Anti-Korruptions-Erklärung und zu der Arbeit, die sie in Bezug auf die Gender-Problematik geleistet haben. „Wir wollen weiterhin für internationale Zusammenarbeit, den Multilateralismus und Global Governance eintreten. Jetzt ist es an der Zeit, es zu beweisen“, betonte Macri. „Ich ermutige Sie alle, weiterhin Anstrengungen zu unternehmen und Ihre Fähigkeiten einzubringen, um mitzuhelfen, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.“

600 Organisationen, 40 Länder, eine gemeinsame Stellungnahme

Zu den Prioritäten der argentinischen G20-Präsidentschaft zählen neben der globalen Finanzstabilität auch die entwicklungsrelevanten Themen: Zukunft der Arbeit, Infrastruktur und Nahrungssicherheit. Im Hinblick darauf haben die C20 thematische Positionen zu den G20-Themen erarbeitet, um Fehlentwicklungen und Kohärenzlücken in der offiziellen G20-Agenda aufzuweisen.

Das 42-seitige C20 Policy Pack ist das Ergebnis eines mehrmonatigen Arbeitsprozesses, an dem sich über 600 Nichtregierungsorganisationen aus mehr als 40 Ländern beteiligt haben. In internationalen Arbeitsgruppen wurde über relevante Themen debattiert – darunter die wachsende Ungleichheit zwischen und innerhalb der Länder, Korruptionsskandale und Steuerflucht, aber auch die wachsende Staatsverschuldung und Risiken einer weiteren Finanzkrise. Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels sowie Umweltzerstörung und Gesundheitskrisen gehörten ebenfalls zu diesen Themen, ebenso der ungleiche Zugang zu Bildung und Beschäftigung.

Basierend auf den Civil20-Diskussionen der vergangenen Jahre fasst das C20 Policy Pack die diesjährigen Empfehlungen der Zivilgesellschaft an die G20 zu den Themen Korruptionsbekämpfung, Internationale Finanzarchitektur, Bildung, Klima, Gender, Investitionen, politische Partizipation und Gesundheit zusammen. „Die Staats- und Regierungschefs der Welt müssen dringend nachhaltige Lösungen für die heutigen Probleme finden“, heißt es in der Erklärung der Civil20. „Wir wissen, dass dies keine leichte Zeit für den Multilateralismus ist, aber es gibt keine andere Möglichkeit: Gemeinsame Probleme brauchen gemeinsame Lösungen.“

VENRO-Mitglied Brot für die Welt hat dabei aktiv in der Civil20-Arbeitsgruppe zur internationalen Finanzarchitektur und Steuergerechtigkeit mitgearbeitet und auf dem Gipfeltreffen zusammen mit Latindadd und Afrodad den Workshop zu internationaler Staatsverschuldung und sozialen Auswirkungen organisiert.

Wie ist der Gipfel zu bewerten?

Die Civil20 hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens zu einer wichtigen Plattform für den Austausch und die Positionsfindung der breiten Zivilgesellschaft entwickelt – sowohl auf regionaler als auch, über virtuelle Arbeitsgruppen, auf globaler Ebene. Doch unter der argentinischen Präsidentschaft gab es leider nur geringe finanzielle Unterstützung für die Civil20, so dass eine Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus Übersee kaum möglich war. Die meisten der anwesenden NGOs am Civil20-Gipfel kamen aus Argentinien und anliegenden lateinamerikanischen Staaten.

Zwar werden die Empfehlungen der Civil20 den politischen Entscheidungsträgern der G20 übergeben, doch der politische Einfluss der Zivilgesellschaft auf deren Entscheidungen ist nur minimal. Während die Business20 (B20) im Zentrum der Engagement Groups stehen und Einfluss auf offizielle Beratungen nehmen können, führten die Civil20 auch in Argentinien nur ein Randdasein. Anders als beim deutschen Civil20-Gipfel 2017 haben sich nur wenige Politiker den zivilgesellschaftlichen Diskussionen gestellt. Erfreulich war immerhin die Beteiligung des G20-Referats des argentinischen Finanzministeriums am Abschlusspodium des Civil20-Gipfels sowie die Bereitschaft, auf die offenen Fragen zu Finanzmarktthemen zu antworten.

Über die Civil20

Civil20 bezeichnet eine von sieben offiziellen Beteiligungsgruppen der G20 (zu den weiteren zählen u.a. Y20 (Youth), W20 (Women) oder das Business-Forum B20). Das C20-Forum eröffnet einen Raum zum Dialog der Vertreter_innen internationaler Nichtregierungsorganisationen mit politischen Entscheidungsträgern der G20. Es diskutiert und erarbeitet Policypapiere, die den G20 mit dem Ziel vorgelegt werden, relevante Politikprozesse zu beeinflussen. Zwar haben zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen die Arbeit der G20 schon seit dem ersten Treffen der Staats- und Regierungschefs im Jahr 2008 kritisch begleitet. Doch erst 2013 wurde die Civil20 unter der russischen G20-Präsidentschaft offiziell als eine der G20Beteiligungsgruppen gegründet.

2017 hatte VENRO gemeinsam mit dem Forum Umwelt und Entwicklung die Koordination des C20-Prozesses übernommen. In diesem Jahr wird der argentinische Civil20 von Transparency International/Argentina (Poder Ciudadano) und dem argentinischen NRO-Netzwerk RACI geleitet. Daneben gibt es einen internationalen Beratungsausschuss, einen Lenkungsausschuss, einen Civil20-Sherpa (Botschafter), einen Sekretariat und thematische Arbeitsgruppen mit ihren entsprechenden Koordinatoren.

Kampf gegen Straflosigkeit und Korruption

BfdW - vor 7 Stunden 24 Sekunden

Am 26. Juni 2018 hatten die Heinrich-Böll Stiftung, Misereor und Brot für die Welt zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin eingeladen. Thema war Erreichtes, Grenzen und Herausforderungen der international unterstützten Sondermechanismen in Mexiko, Guatemala und Honduras.

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Nauen stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen

Unicef - vor 17 Stunden 24 Minuten
Die Stadt Nauen will die UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umsetzen. Bürgermeister Manuel Meger hat dazu gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V., Dr. Heide-Rose Brückner, heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit unterzeichnet.
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16. August 2018

ONE - 16. August 2018 - 17:01

1. Enge Zusammenarbeit in Migrationsfragen
Mehrere Medien, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Rundschau, Zeit Online, die Rheinische Post und die Deutsche Welle berichten heute über das Treffen zwischen dem nigrischen Präsidenten Mahamadou Issoufou und Bundeskanzlerin Merkel, das gestern auf Schloss Meseberg stattfand. Zukünftig wollen beide Staaten enger zusammenarbeiten, um illegale Migration einzudämmen. Issoufou forderte hierfür mehr finanzielle Unterstützung von Deutschland und der Europäischen Union. Mehr Geld sei zudem für die Entwicklung des eigenen Landes notwendig. Der nigrische Präsident betonte, dass der Niger die illegale Migration durch sein Land 2016 um 90 Prozent verringern konnte. Bundeskanzlerin Merkel lobte die Anstrengungen Nigers und fügte hinzu, dass ein Kampf gegen illegale Migration nur gelingen könne, wenn Niger und die Staaten der Sahel-Zone „Perspektiven für die eigene wirtschaftliche Entwicklung“ angingen.

2. G20: So erfolgreich wie nie?
In der Welt schreibt Florian Gehm über einen Bericht der Universität Toronto und der Russischen Präsidentenakademie, der die Erfolge der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen der G20 beleuchtet. Demnach habe die Staatengemeinschaft 17 und somit 85 Prozent ihrer vorrangigen Ziele seit dem G20-Gipfel im letzten Jahr erreicht. Zu den Ober- gehören insgesamt 531 Unterziele. Ihre größten Erfolge habe die G20 in den Bereichen Gewinnkürzungen, Gewinnverschiebungen und Finanzmarktregulierung erzielt. Am schlechtesten sei die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Korruption gelungen. Die Stiftung Wissenschaft und Politik kritisierte diesen vermeintlichen Erfolg der Staatengemeinschaft. Die Staats- und Regierungsoberhäupter hätten sich in den letzten Jahren „immer niedrigschwelligere Ziele“ gesetzt, sodass sie einfacher Fortschritte berichten konnten. Außerdem seien starke Rückschritte in der Liberalisierung des Handels zu beobachten.

3. Kritischer Blick auf Hilfe
In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreiben Thomas Gebauer, Geschäftsführer der Hilfsorganisation medico international und Ilija Trojanow, Schriftsteller, über Entwicklungen der internationalen Not- und Entwicklungshilfe, die sie im Rahmen einer Reise durch vier Kontinente und acht Länder wahrgenommen haben. Heute reichten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht mehr aus, um den Bedarf an weltweiter Hilfe zu decken. Als weitere Herausforderung sehen die Autoren, dass Hilfsmaßnahmen schlechten Rahmenbedingungen „hinterherhechelten“. Hilfe habe das Potenzial, Abhängigkeiten von politischen Entscheidungsträger*innen zu verringern, könne jedoch auch Abhängigkeiten schaffen. Zudem seien Hilfsmaßnahmen mittlerweile maßgeblich durch Marktmechanismen beeinflusst. Hilfe dürfe deshalb „nicht von außen übergestülpt“ werden, sondern müsse „in verlässliche Gegenseitigkeit“ eingebettet sein.

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M&E Consultancy für eine Begleitstudie

DSW - 16. August 2018 - 16:59

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) is an international non-governmental organisation with its headquarters in Hannover, Germany.

DSW is seeking to recruit an external institute and/or a consulting firm specialized in M&E to accompany M&E aspects of the program “Improved livelihoods perspectives for young  people in rural East Africa”

  • Assignment: (1) the development of an M&E Framework, (2) program monitoring and evaluation (baseline, midline, endline study), and (3) the facilitation of learning & exchange formats for the program
  • Time Frame: October 2018 – October 2021
  • Place of Assignment: Germany & Uganda

Further information on the assignment is provided in the Terms of Reference.

Interested consultants are kindly requested to send their application documents to ann-christin.buck@dsw.org

Deadline: 2nd September 2018

We look forward to receiving your applications!

Der Beitrag M&E Consultancy für eine Begleitstudie erschien zuerst auf DSW.

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Urteil der Monsanto-Klage ist laut UN-Rechtsexperten eine ‚bedeutende Anerkennung‘ der Menschenrechte der Opfer

Vereinte Nationen - 16. August 2018 - 16:27

16. August 2018 – Die Rechtsexperten Hilal Elver, UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung, und Dainius Püras, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf körperliche und geistige Gesundheit, haben das Urteil im Monsanto-Fall als wichtiges Zeichen der Verantwortung begrüßt, die Chemiekonzerne für ihre Konsumenten tragen.

Ein Gericht in Kalifornien hatte am Freitag entschieden, dass der Chemieriese Monsanto den Schulhausmeister Dewayne Johnson (46) mit 290 Millionen USD entschädigen muss, nachdem ein Ausschuss ermittelt hatte, dass auf den Unkrautvernichtern keine Warnhinweise auf das hohe Krebsrisiko zu finden sind.

Der Mann aus den Vereinigten Staaten hatte laut Medienberichten regelmäßig die Monsanto-Produkte RoundUp und Ranger Pro bei seiner Arbeit verwendet. Vor vier Jahren diagnostizierten Ärzte bei ihm das Non-Hodgkins-Lymphom und gaben ihm eine Lebenserwartung bis 2020.

„Das Urteil erkennt mögliche Wirkungszusammenhänge zwischen Krebserkrankungen und dem auf Glyphosat basierenden Unkrautvernichter von Monsanto an“, sagten die unabhängigen Experten. „Diese Entscheidung ist eine bedeutende Anerkennung für die Menschenrechte der Opfer und für die Verantwortung von Chemiekonzernen.“

Das Gerichtsurteil resoniert mit einer Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2015, nach der das Herbizid Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ eingestuft wurde.

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Seminar: Deutschland im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit?

RNE Termin - 16. August 2018 - 12:12

Dieses Seminar betrachtet den Komplex zwischen Nachhaltigkeit und Wachstum aus Sicht der klassischen Volkswirtschaft, der Nachhaltigkeitsforschung und den Ansätzen der Gemeinwohlökonomie und fragt was Politik und Wirtschaft, aber im Angesicht schwindender Ressourcen auch jeder Einzelne unternehmen kann und vielleicht auch unternehmen werden muss. Mittels praktischem Erforschen und interaktivem Austausch diskutieren wir, welche Ansätze es gibt und welche beides – Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit kombinieren – und wirkungsmächtig das Individuum ist.

Referenten:
Dominic Egger, pluraler Volkswirt und stv. Landesvorsitzender des ADFC Baden-Württemberg, Heidelberg
Nikolaus Teixiera, freiberuflicher Unternehmensberater für nachhaltiges Wirtschaften, München

Preise:
Die Seminarkosten betragen 99,00 € pro Person inkl. Übernachtung im Doppelzimmer und Vollpension.
Studierende, Erwerbslose und Auszubildende erhalten 50 % Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.

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Capital flows to emerging market and developing economies: global liquidity and uncertainty versus country-specific pull factors

DIE - 16. August 2018 - 11:21
This paper investigates the empirical significance of push- and pull factors of different types of capital flows – FDI, portfolio and “others” (including loans) – to emerging market and developing economies. Based on an extensive quarterly mixed time-series panel dataset for 32 emerging market and developing economies from 2009 to 2017, we rigorously test down broadly specified empirical models for the three types of capital inflows to parsimonious final models in a Hendry-type fashion. Regarding push factors, our study focuses on the relative importance of global liquidity and economic policy uncertainty vis-à-vis country-specific pull factors when assessing the drivers of capital flows to a broad set of emerging market and developing economies. Global liquidity, economic policy uncertainty and other risk factors, such as the US yield spread, turn out to be the most significant drivers of portfolio flows, but are also relevant to the other two categories of flows. Our capital flow-type specific estimation results underscore the need for policymakers to analyse the composition of observed capital inflows to assess vulnerabilities related to external financing and safeguard financial stability.
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Capital flows to emerging market and developing economies: global liquidity and uncertainty versus country-specific pull factors

DIE - 16. August 2018 - 11:21
This paper investigates the empirical significance of push- and pull factors of different types of capital flows – FDI, portfolio and “others” (including loans) – to emerging market and developing economies. Based on an extensive quarterly mixed time-series panel dataset for 32 emerging market and developing economies from 2009 to 2017, we rigorously test down broadly specified empirical models for the three types of capital inflows to parsimonious final models in a Hendry-type fashion. Regarding push factors, our study focuses on the relative importance of global liquidity and economic policy uncertainty vis-à-vis country-specific pull factors when assessing the drivers of capital flows to a broad set of emerging market and developing economies. Global liquidity, economic policy uncertainty and other risk factors, such as the US yield spread, turn out to be the most significant drivers of portfolio flows, but are also relevant to the other two categories of flows. Our capital flow-type specific estimation results underscore the need for policymakers to analyse the composition of observed capital inflows to assess vulnerabilities related to external financing and safeguard financial stability.
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Multilateralismus: Laut UN-Generalsekretär der einzige Weg, um weltweite Probleme zu konfrontieren

Vereinte Nationen - 16. August 2018 - 10:51

15. August 2018 – Wenn globale Probleme zunehmen, sei Multilateralismus der beste Weg, um bevorstehenden Herausforderungen zu begegnen, sagte der UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag bei der Veröffentlichung seines Jahresberichts. 

Der Bericht des Generalsekretärs über die Tätigkeit der Vereinten Nationen für das Jahr 2018 zeigt den Fortschritt des letzten Jahres im Hinblick auf die Wahrung von Frieden und Sicherheit, den Schutz der Menschenrechte und die Förderung nachhaltiger Entwicklung. 

In seinem Bericht verweist Guterres darauf, dass sich die Konflikte seit Januar 2017 durch schwere Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Rechts verschärft hätten: „Ungleichheit nimmt zu, Intoleranz verbreitet sich, die Diskriminierung gegen Frauen setzt sich fort und die Auswirkungen des Klimawandels beschleunigen sich.“ 

„Wir brauchen Einigkeit und Mut, um die Welt auf den Weg in eine bessere Zukunft zu leiten“, betonte Guterres. In diesem Zuge verwies er auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), mit denen die Bemühungen der Mitgliedsstaaten und der zivilen Bevölkerung koordiniert werden, um „Armut zu verringern und friedliche, wohlhabende und integrative Gesellschaften zu gestalten.“ 

Guterres hebt im Bericht hervor, wie wichtig es ist, stärkere multilaterale Partnerschaften zwischen den Mitgliedsstaaten, regionalen und internationalen Organisationen und der zivilen Bevölkerung aufzubauen, um „Lösungen für globale Probleme zu finden, die kein Land alleine lösen kann“.

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Einzige Chance Migration: Eric aus Honduras erzählt

Unicef - 16. August 2018 - 10:03
Eric war neun Jahre alt, als seine Mutter mit ihm und seiner jüngeren Schwester aus Verzweiflung die Heimat Honduras verließ. Hier erzählt er in eigenen Worten, welch tiefe Spuren die traumatischen Erlebnisse der Armut, Migration, Rückführung und noch größerer Armut hinterlassen haben.
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Ein Wald, der sich selbst abholzt? Mit der Blockchain könnten Ökosysteme autonom werden

reset - 16. August 2018 - 4:27
Können sich natürliche Systeme mit Hilfe der Blockchain selbst verwalten? Diese Frage untersucht ein Team von  Entwicklern, Theoretikern und Forschern. Wir haben mit Paul Seidler, einem der Köpfe, gesprochen.
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Ein Wald, der sich selbst abholzt? Mit der Blockchain könnten Ökosysteme autonom werden

reset - 16. August 2018 - 4:27
Können sich natürliche Systeme mit Hilfe der Blockchain selbst verwalten? Diese Frage untersucht ein Team von  Entwicklern, Theoretikern und Forschern. Wir haben mit Paul Seidler, einem der Köpfe, gesprochen.
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Ein Teufelskreis aus Gewalt, Gefahr und Not

Unicef - 16. August 2018 - 0:00
Entwurzelt in Zentralamerika und Mexiko: Kinder und Jugendliche, die im nördlichen Zentralamerika und Mexiko migrieren, sind häufig in einem Teufelskreis gefangen. Extreme Gewalt und Armut treiben sie in die irreguläre Migration, doch Abschiebungen zurück in die Heimat bringen sie oft in noch größere Gefahr und Not. 
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Was is(s)t der Mensch?

BfdW - 15. August 2018 - 16:37

Rechtzeitig bevor die Pfarrerinnen, Jugendmitarbeiter und Konfiteamer ihre 5000 Brote-Aktionen vorbereiten, stellen wir neue Bausteine für die Konfirmandenarbeit mit der Aktion zur Verfügung. Mit dem Titel "Was is(s)t der Mensch?" geht es um Abendmahl, weltweite Gemeinschaft und Fairness.

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Young African Scholar Award

GIGA - 15. August 2018 - 12:24
Call for Proposals Young African Scholar Award

The GIGA journal Africa Spectrum and the University of the Free State in Bloemfontein, South Africa, are inviting submissions for the third Young African Scholar Award.

Andere News Konferenz | 10.08.2018 GIGA präsentiert neueste Forschungsergebnisse bei ECPR-Jahreskonferenz 2018

Das Institut leitet einen Konferenzteil zu Comparative Area Studies. GIGA-Präsidentin Prof. Amrita Narlikar ist zur Diskussion der „Krise des Multilateralismus“ an einen Runden Tisch geladen.

Kurz notiert | 10.08.2018 Universität Marburg verleiht GIGA-Wissenschaftlerin Dr. Sabine Kurtenbach Professorentitel

Die neue Rolle der Lateinamerika-Expertin am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg stärkt die bestehende Kooperation des GIGA Institute of Global and Area Studies mit der Universität.

Kurz notiert | 01.08.2018 GIGA-Wissenschaftler in den Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik berufen

Prof. Jann Lay, Leiter des GIGA Forschungsschwerpunkts „Wachstum und Entwicklung“, berät künftig als Teil des Expertengremiums den Hamburger Senat in entwicklungspolitischen Angelegenheiten.

alle News Regionen GIGA Institut für Afrika-Studien
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15. August 2018

ONE - 15. August 2018 - 12:20

1. Merkel plädiert für Migrationspartnerschaft mit Afrika
Mehrere Medien, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, stern.de, ntv und der Deutschlandfunk berichten über die Forderung von Bundeskanzlerin Merkel nach einer „Migrationspartnerschaft mit Afrika“. Am Rande eines Bürgerdialogs habe die Kanzlerin gestern für gemeinsame Abkommen plädiert zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber*innen, die im Gegenzug die Bereitstellung von Arbeitsvisa und Studienplätzen in Europa beinhalten. Im Tagesspiegel kommentierte der Journalist Paul Starzmann, dass die Afrikapolitik der Bundesregierung sehr widersprüchlich sei. Einerseits wolle Deutschland, dass Transitstaaten wie der Niger ihre Grenzen für Migrant*innen schließen. Andererseits fordere insbesondere Entwicklungsminister Müller die Öffnung der Grenzen, um den afrikanischen Binnenhandel zu fördern. Hauptproblem sei die Geringschätzung, welche Afrika seitens Berlin entgegenkomme.

2. Nigers Präsident zu Gast in Deutschland
Heute treffen sich Nigers Staatspräsident Mahamadou Issoufou und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Anlässlich des Treffens auf Schloss Meseberg kommentiert Thomas Mösch von der Deutschen Welle, dass Issoufou auf Grund seiner zentralen politischen Stellung in der Sahel-Region ein gern gesehener Partner in Berlin sei. Für Deutschland nehme der Niger eine wichtige Aufgabe in der Migrationssteuerung ein. Für Niger ermögliche die Partnerschaft wiederum die Erschließung neuer Einkommensquellen. Dabei gerate jedoch aus den Augen, dass derzeit viele Migrant*innen in der nigrischen Wüste sterben und das afrikanische Land zunehmend autoritär gegen Kritiker*innen vorgehe. Mösch forderte Merkel deshalb dazu auf, deutsche Interessen im Sahel „nicht auf dem Rücken von Demokratie und Menschenrechten“ durchzusetzen. Issoufou hingegen solle seine innen- und außenpolitischen Errungenschaften nutzen, um auf Kritiker*innen, auch aus der eigenen Regierung, zuzugehen.

3. Klimaschädliche Steueroasen
In der tageszeitung (taz) schreibt Kai Schöneberg über eine neue Studie der Universität Stockholm, gemäß der Steueroasen möglicherweise der Umwelt schaden könnten. Demnach gehören 70 Prozent der Schiffe, die in illegale Fischerei verwickelt sind, zu Ländern, die als Steueroasen gelten. Auf Grund des Finanzgeheimnisses sei ein unmittelbarer Zusammenhang jedoch schwer belegbar. Dennoch habe die Studie gezeigt, dass die Schattenfinanzwirtschaft nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein umweltpolitisches Problem sei. Steueroasen beeinträchtigten maßgeblich die Ozeane und den Amazonas-Regenwald.

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