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SID Mitglieder Update

Neues von SDSN Germany

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 13:22

Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes (1. Reihe, 6.v.l.), mit Teilnehmenden des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt © Bundesregierung/Lene
Münch

Am 13. Juni fand auf Einladung des Bundeskanzleramts das Forum Nachhaltigkeit statt, mit Teilnahme von etwa fünfzig zentralen gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsakteuren. Nach Berichten aus den Ressorts hielt der Chef des Bundeskanzleramts, Prof. Dr. Helge Braun, eine Keynote und eröffnete die Diskussion. Im Anschluss wurden Workshops zu internationaler Nachhaltigkeitspolitik, Nachhaltigkeitsindikatoren, Bund-Länder-Zusammenarbeit, Kommunikation und zum Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung angeboten. Am Nachmittag fand eine Diskussion mit Impulsen aus Wirtschaft, Umwelt, Sozialem, Jugend und Entwicklung statt, die Gelegenheit für Beiträge aus dem Plenum bot. Neben SDSN Germany waren auch einige der Mitglieds- und Partnerorganisationen aus dem Netzwerk sowie die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, vertreten

Weitere Informationen und einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier: www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de 

Am 19. Juni 2019 fand der Trialog „Nachhaltig unterwegs – Mobilität jetzt attraktiv gestalten“ im Berliner Allianz Forum statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe Mobilität der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und der Humboldt-Viadrina Governance Plattform. Ziel des Trialogs war es, die Standpunkte von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Medien zum Thema nachhaltige Mobilität zusammenzubringen und den Grundstein für eine Roadmap Mobilität zu legen. Nach Einführung durch Gesine Schwan (HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH) und Dirk Messner (United Nations University – Institute for Environment and Human Security) gaben Helge Pols (BMVI), Carl-Friedrich Eckardt (BMW), Susanne Henckel (VBB) und Anika Meenken (VCD) Inputs zu Aufgaben und Herausforderungen einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden innerhalb drei verschiedener Workshops Handlungs- und Problemfelder zu den Fokusthemen „Dekarbonisierung der Mobilität“, „Umbau von Städten“ und „Mobilität auf dem Land“.

Am 20. Juni hat die Geschäftsstelle von SDSN Germany im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit der Universität Hamburg gemeinsam mit dem Projekt HochN und dem Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität eine Session des Veranstaltungsprogramms gestaltet. Dies war eine weitere Station der ‚#SDSN_Deutschlandreise‘. Neben den Chancen und Herausforderungen der Netzwerkarbeit wurden insbesondere auch perspektivische Kooperations- und Austauschmöglichkeiten zwischen den Netzwerken und ihren Mitgliedern identifiziert.

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Christine Hackenesch übernimmt kommissarische Ko-Leitung des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit“

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 12:41

Christine Hackenesch ©
DIE

Zum 15. Juni hat Christine Hackenesch die kommissarische Ko-Leitung des Forschungsprogramms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen Süden“ übernommen. Frau Hackenesch ist seit mehr als zehn Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIE und beschäftigt sich in ihrer Forschung und Politikberatung mit der Politik der EU für globale nachhaltige Entwicklung, Demokratieförderung durch die EU und China-Afrika-Beziehungen.

Der bisherige Ko-Leiter des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen SüdenStephan Klingebiel hat zum 16. Juni 2019 die Leitung das UNDP Global Policy Centre for Global Development Partnerships in Seoul (Südkorea) übernommen. Dr. Klingebiel wurde dafür bis maximal Juni 2020 beurlaubt.

Die Policy Centres bilden eine wichtige Grundlage für die strategische Ausrichtung und die Mittelallokation von UNDP. Sie bauen u.a. vielfältige Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren auf, evaluieren ihre Wirksamkeit und fördern Innovationen. Der Fokus des UNDP Global Policy Centre in Seoul liegt auf trilateralen Partnerschaften, mit denen das Lernen und der Erfahrungsaustausch zu innovativen Policy-Instrumenten gefördert wird.

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Imme Scholz bei Ratssitzung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 11:34

Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen © Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Am 6. Mai nahm die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, an der Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen teil. Auftrag der 2001 durch die Landesregierung gegründeten Stiftung ist die Förderung bürgerschaftlichen Engagements für nachhaltige Entwicklung. Sie fördert unter anderem Projekte zu Umweltbildung, fairem Handel sowie zu globalem und interkulturellem Lernen.

Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

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Zertifizierung als familienbewusstes Institut: Audit berufundfamilie

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 10:59

Beruf und Familie Zertifikatsverleihung 2019 Berlin, © berufundfamilie, Thomas Ruddies, Christoph Petras

Zum mittlerweile dritten Mal hat das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Zertifizierung des audit berufundfamilie erfolgreich durchlaufen. Das Zertifikat wurde am 25. Juni 2019 in Berlin feierlich an den Leiter der allgemeinen Verwaltung, Horst Jobelius übergeben. Mit dem Audit berufundfamilie wird am DIE die Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht, ein Beitrag zur familienbewussten Kultur des DIE geleistet und das DIE als attraktiver Arbeitgeber sichtbar.

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Join us at the High Level Political Forum in New York

#Action4SD - 24. Juni 2019 - 10:44

The 2019 High Level Political Forum (HLPF) will be taking place on 9 – 18 July. This year, SDGs 4, 8, 10, 13, 16 and 17 are under review; and 47 countries will submit their Voluntary National Reviews (VNRs). We are now four years into the 2030 Agenda but we know that governments reporting at the VNRs have provided very mixed pictures of progress. We are also aware that civil society involvement has also been patchy so far. Action for Sustainable Development will be organizing several events to strengthen these areas well as promoting a review of HLPF and its engagement mechanisms.

Here’s an agenda of the most relevant A4SD events of the week:

Thursday, 11 July

10am – 1pm – UN Conference Room 5

SDG learning workshop: ‘Participatory and inclusive tools to build capacities in leaving no one behind’.

Organised in partnership with CIVICUS, International Civil Society Center, ATD Fourth World and others. Register here.

1:15pm – 2:45pm – UN Conference Room 1

Joint side event: ‘Renewing the Ambition of the 2030 Agenda for Sustainable Development: Civil Society Perspectives on Principles for a Successful HLPF Review’.

Organised in partnership with Together2030, Forus and TAP Network. Register here.

 

Friday, 12 July

1 pm – 3 pm – Ford Foundation

Side event: ‘Power to the People: Civic space for climate justice, equality and decent work for all’.

Organised in partnership with Action Aid, CIVICUS, ICNL and others.

 

Saturday, 13 July

9 am – 3 pm – Church Center

Civil Society Weekend Workshop: ‘Standing Together for Transformative Change’.

Join us to hear from key national coalition partners, to reflect on civil society engagement in the first four years of the HLPF and how we can work together to improve accountability in follow up and review processes. Register here.

 

Wednesday, 17 July

14:00-16:00 – Ford Foundation

Side event: ‘Building Inclusive Voluntary National Reviews: Promoting civil society participation in the SDGs’

Organised in partnership with Forus, TAP Network, the Asia CSO Partnership for Sustainable Development and others. Register here.

 

Header image: UNDP/Freya Morales (CC-BY-NC-SA)

11. Januar 2019 – Fachgespräch GIZ in China

SID Frankfurt - 21. Juni 2019 - 14:52

Thorsten Giehler, China-Direktor der GIZ, gab am 11.01.2019 in einem Fachgespräch mit SID Frankfurt (moderiert von Norbert Noisser) Einblick in seine Arbeit als „interkultureller Brückenbauer“ und die Bedeutung der Verbindungen von China zu Deutschland und Europa. Es wurde vereinbart, das Format der Fachgespräche weiter auszubauen.

G20 Summit in Osaka – The Drought Years of International Cooperation

DIE Blog - 19. Juni 2019 - 14:00

The G20 has been mired in an ongoing crisis for years. After the G20, newly formed ten years ago at the level of heads of state and government, initially overcame the economic and financial crisis more or less successfully, the question quickly arose as to its role beyond reacting to crisis. Instead of taking on a proactive role as a strategic steering committee for the global economy, driving reforms and ensuring the provision of global public goods (such as climate protection and free trade), the G20 proceeded to jump from one issue to the next. The fact that its presidency changes every year has contributed to this ‘issue hopping’.

In the meantime, the G20 is becoming paralysed by a creeping political crisis, fuelled mainly by the disinterest of the U.S. in multilateral cooperation. It is precisely such multilateral cooperation that is needed in order to solve the ever-increasing global problems that know no borders – from climate change and tax evasion to protectionism. Worse still is how the U.S. puts its own national interests first and, in doing so, encourages others to follow suit. It is making successful cooperation between the twenty most important economic nations of the planet increasingly difficult. And this is the fundamental challenge that the G20 must face during the next summit in the economic metropolis of Osaka, Japan, on 28 and 29 June 2019. How can multilateral cooperation be maintained under these circumstances?

Cooperation Breakdowns Could Have Been Avoided

The last two G20 summits, 2017 in Hamburg and 2018 in Buenos Aires, were surprisingly uneventful. This can be attributed to several factors, such as the diplomatic skill of the German federal government, while the ambitions were also scaled back, as was the case during the Argentinean G20 presidency.

The upstream G7 summits also played a role by heading off the force of U.S. criticism and drawing up important lines of compromise. The G7 summit in Taormina, Italy, in May 2017 may have been marked by confrontational discussions, but it did manage to carve out resolutions, particularly in the areas of trade and climate policy, which were also confirmed in the larger circle of the G20. On the other hand, last year’s G7 summit in La Malbaie in Canada showed how unpredictable the U.S. position has become. The summit resolutions were overshadowed by U.S. President Donald Trump’s rejection of the G7 communique, which he tweeted from Air Force One on his way to the next summit with North Korean leader Kim Jong-un.

What remains of the last two years of summit diplomacy is a retreat to the lowest common denominator – such as within the context of trade protectionism – and a search for coalitions of the willing that exclude the U.S. An example of this is the ambitious climate plan that was drawn up at the summit in Hamburg, but was not supported by the U.S.

G20 Minus X Is not the Solution

For some, the last option appears to be a suitable reaction to the unwillingness of the U.S. to cooperate. If the U.S. refuses to provide its support in critical policy areas such as climate policy, then the rest of the G20 states must forge ahead alone. This two-speed policy is also applied at times in the European Union (EU) (in monetary policy, for example) or in world trade organisations (such as with plurilateral agreements). But it is also criticised in these much more formal organisations.

Given the fact that the G20, unlike the EU or the World Trade Organization (WTO), has neither an official mandate, nor procedural rules, nor a secretariat, and as such works on a very informal and ad hoc basis, the broad application of the G20 minus X approach would only further promote the erosion of willingness to cooperate. It could lead to other countries choosing the opt-out solution, and as a result there would no longer be any need to reach an agreement within the G20. It is also important to note that the G20 depends on the support of international organisations in the implementation of its decisions. For example, it is highly doubtful whether the World Bank, whose president is traditionally an American, would implement a G19 resolution without the U.S.

Japan’s Ambitious Pragmatism

Until now, the Japanese G20 presidency has chosen a very pragmatic approach, but is putting forth some rather ambitious topics. In his speech at the World Economic Forum in Davos in January, Prime Minister Shinzo Abe cited issues such as the regulating of global data flows, fighting climate change and reforming the WTO as priorities for the G20 summit. During the preparatory meetings for the Osaka summit, which include a multitude of work groups and minister meetings, Japanese chairs often choose a non-confrontational approach in an attempt to take the interests of the U.S. into consideration. This may not come as a surprise, since the Japanese export industry is also in constant threat of landing in the crosshairs of Trump’s trade protectionism. Playing to the national audience may also be part of it, as demonstrated by all the efforts that went into President Trump’s state visit to the newly enthroned emperor at the end of May.

It is questionable whether, under these conditions, ambitious summit resolutions can be expected that can stand up to the growing global challenges. What’s more, the waters will certainly not be getting any calmer for the G20 in the coming years. Saudi Arabia, largely isolated from the rest of the world, will lead the G20 next year, while the U.S. will have the G7 presidency. After that, the G20 presidency in 2021 will go to Italy, currently a country under a populist government averse to cooperation. It will then be India’s turn in 2022, a country with diplomatic influence but that has also taken a more nationalist turn in the past several years.

Stabilising International Cooperation from Below

Given this background, societal actors such as non-governmental organisations, companies and thin tanks are gaining significance. In the context of the G20 these groups are called „Engagement Groups“. For example, business associations are organised in Business20, non-governmental organisations in Civil20, and research institutes and think tanks in Think20. These groups follow different interests and approaches. While the B20 is particularly concerned with positions from economic and entrepreneurial perspectives, the C20 puts emphasis on the decisions of the G20 with a view on their effects on weaker countries and marginalised groups. At the same time, the T20 does not consider itself a representation of interests, but instead wants to contribute to better decision-making in the G20 through evidence-based analyses.

What unites these different groups, however, is the insight that various global problems can only be solved through more, not less, international cooperation. In the past two years, the B20, C20 and T20 appealed jointly to the G20 to do more for climate protection, for example. More of these initiatives ‘from below’ are needed in order to get us through the current drought years of international cooperation.

 

This article first appeared in Diplomatisches Magazin 6/2019.

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UNESCO beschließt vorläufig BNE-Programm ab 2020 | BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Weblinks - 14. Juni 2019 - 10:58

Comments:

  • Ende 2019 läuft das aktuelle UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Doch es steht bereits fest, dass es weitergehen wird: Der UNESCO-Exekutivrat hat dem Positionspapier für die inhaltliche Ausgestaltung des Nachfolgeprogramms zugestimmt. - Karsten Weitzenegger

Tags: unesco, bildung, entwicklung, BNE, Nachhaltige Entwicklungsziele

by: Karsten Weitzenegger

Mehr Nachhaltigkeit: Die Zeit ist reif

VENRO - 13. Juni 2019 - 14:13

Bewegungen wie Fridays for Future oder die Ergebnisse der Europawahl zeigen, dass das Thema der ökologischen Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Dennoch kommt die Umsetzung der Agenda 2030 nur schleppend voran. Eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland ist daher überfällig. Auf einem zivilgesellschaftlichen Gipfel haben wir hierfür erste Akzente gesetzt.

Würde die ganze Welt so leben wie wir in Deutschland, bräuchte es drei Planeten. Denn das deutsche und europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ist nicht nachhaltig – weder ökologisch noch sozial oder wirtschaftlich – und mit globaler Gerechtigkeit nicht vereinbar. Erstmals seit Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung findet im September 2019 wieder ein Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen statt, auf dem Bilanz gezogen wird. Bereits heute ist klar, dass die Weltgemeinschaft ihre Ziele weitestgehend verfehlen wird. Der UN-Gipfel muss daher für einen klaren Appell genutzt werden: Wir brauchen endlich mehr Bewegung in der Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele.

Obwohl Union und SPD die Agenda 2030 im Koalitionsvertrag als Maßstab ihres Regierungshandelns bezeichnen, kommt die Umsetzung in Deutschland nur schleppend voran. Vor diesem Hintergrund fordern mehr als 130 zivilgesellschaftliche Organisationen in der gemeinsamen Erklärung Genug herausgeredet die Bundesregierung auf, die Agenda 2030 konsequent umzusetzen und ihre Politik endlich an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen auszurichten. Die in der Erklärung dargelegten Forderungen wurden am 3. Juni 2019 mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung auf der Konferenz Nicht auf der Höhe – Deutschland vor dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen diskutiert, die vom Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO und weiteren Nichtregierungsorganisationen organisiert wurde.

„Wir sind entschlossen, die kühnen und transformativen Schritte zu unternehmen, die dringend notwendig sind, um die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit zu bringen […] und niemanden zurückzulassen“, zitierte Dr. Luise Steinwachs, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von VENRO, die Präambel der Agenda 2030 in ihrer Einführungsrede. Die parlamentarischen Staatssekretärinnen Rita Schwarzelühr-Sutter (Bundesumweltministerium) und Dr. Maria Flachsbarth (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) bekräftigten auf der Konferenz den Willen, sich verstärkt für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie in, mit und durch Deutschland einzusetzen und dabei mit der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten.

Es bedarf Taten statt Worte

Um gezielte Akzente für eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland zu setzen, bestand die Konferenz aus verschiedenen Dialogformaten, die eine Plattform für Austausch und Strategieentwicklung bieten sollten. Im Rahmen eines World Café-Gesprächs diskutierten Ressortkoordinator_innen aus sechs Bundesministerien die Politikansätze ihrer Häuser mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft. Im Abschlusspanel tauschten sich Vertreter_innen von Fridays for Future, dem BUND, Oxfam und der Deutschen Umwelthilfe über mögliche Lösungsansätze zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele aus.

Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass die Zeit reif ist. Immer öfter fordern junge Menschen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern von der Bundesregierung die Einhaltung der Nachhaltigkeitsziele ein. Es bedarf daher Taten statt Worte: Die Bundesregierung muss die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit endlich zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen.

Denn die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt bisher weiter auf sich warten. Ihre Umsetzung stellt die internationale Staatengemeinschaft vor Herausforderungen, die nur gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bewältigt werden können. Wir brauchen deshalb multilaterale Lösungen und eine globale Partnerschaft, wir brauchen eine große Willenskraft der Mitgliedsstaaten und wir brauchen die Bereitschaft jedes Einzelnen, um die Kernanliegen der Agenda, Menschen, Planeten, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft, als Leitprinzipen der Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.

Unsere zivilgesellschaftliche Erklärung können Sie hier abrufen: Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

Neues Handbuch „Managing Outcomes“ der AGEH | ZFD Ziviler Friedensdienst

Weblinks - 12. Juni 2019 - 12:42

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  • Das Handbuch „Managing Outcomes“ der AGEH gibt insbesondere ZFD-Partnerorganisationen und ZFD-Fachkräften einen Leitfaden für Projektplanung, -monitoring und -evaluation (PME) an die Hand. „Ziel des Buches ist es, anhand der vorgestellten Methode Projekte im ZFD-Kontext erfolgreicher umzusetzen und damit langfristig die Arbeit der Partnerorganisationen nachhaltiger zu gestalten“, so Christian Kuijstermans, Berater für wirkungsorientiertes PME bei der AGEH und Autor des Buches. Neben der fundierten Einführung in den „Managing Outcomes“-Ansatz mit Hilfe grafischer Elemente enthält das Buch eine Vielzahl an Arbeitsblättern zur konkreten Umsetzung. Beispiele aus Projekten der ZFD-Partnerorganisationen der AGEH veranschaulichen die praktische Arbeit mit dem „Managing Outcomes“-Ansatz. Lokale PME-Fachkräfte, die in ZFD-Programmen weltweit arbeiten, haben ihre Erfahrungen aus vielen Jahren praktischer Arbeit mit der Methode ebenfalls einfließen lassen. - Karsten Weitzenegger

Tags: outcomes, friedensdienst, Freiwilligendienst, evaluierung, Wirkungsorientierung, wirkung, wirkungsmessung, partnerschaften, handbuch, manual

by: Karsten Weitzenegger

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